während der Vernehmungen des Untersuchungsaus
schusses im Reichstage schnitt Helfferich den Herrn Lohn
und antwortete nicht auf seine Fragen, weil dieser bekann
termaßen mit russischem Gelde die deutsche Revolution an
gefacht hatte. Der deutsche Patriot und vorzügliche Mi
nister Helfferich wurde in Geldstrafe genommen, und als
er das zweitemal am nächsten Tage auch nicht antwortete
und für ihn und die Herrn Lohn auch nicht antwortenden
Generäle Hindmburg und Ludendorff unter Umständen
Haft eintreten mußte, erschien wieder der Hauptmann pabst
bei mir und fragte, was ich zu tun gedächte, wenn man
die drei genannten Persönlichkeiten verhaftete. Er bekam
dieselbe Antwort wie bei der beabsichtigten Auslieferung
der Lriegsbeschuldigten und ging befriedigt fort. Die Un
tersuchungen im Reichstage hörten plötzlich auf, nachdem
Hindenburg erklärt hatte, die Front sei durch die Heimat
von hinten erdolcht worden.
Die Regierung sprach mir ihr Mißfallen aus, weil ich
dem Feldmarschall statt eines Postens eine Ehrenkompagnie
gestellt hatte.
Als es dem Feldmarschall nun in Berlin langweilig
wurde, ließ er durch das Reichswehrministerium Noske
fragen, ob man etwas gegen seine Abreise hätte, denn er
würde ja nicht mehr vernommen. Zugleich fragte der be
treffende «Offizier, wie man damals härte, ob man dem
Feldmarschall wenigstens bei seiner Abreise eine Ehren
kompagnie stellen dürfte. Noske erwiderte:
„Stellen Sie ihm zwei, wenn er bloß abreist!"