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Volume Anhang zu II. Verwaltung

Full text: Verwaltungsbericht der Gemeinde Berlin-Friedenau (Public Domain) Issue 1914/1916 (Public Domain)

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-e) Außerdem im Kriminalbureau beschäftigte Beamte des Kgl. Polizei-Präsidiums Berlin. 
1913 
1914 
1915 
1916 
Davon 
im Heeres 
dienst 
Wachtmeister 
1 
1 
1 
1 
— 
Schutzleute . 
3 
3 
3 
3 
4 
4 
4 
§ 
Gesa ml Personalbestand: 
a) Angestellte Beamte 
92 
96 
92 
90 
36 
b) Nicht angestellte Beamte 
69 
77 
108 
137 
19 
c) Andere, nicht angestellte Bedienstete . . 
17 
28 
34 
50 
8 
d) Außerdem nebenamtlich im Dienste der 
Gemeinde beschäftigte Personen . . 
11 
12 
12 
12 
— 
«) Kriminalbeamte 
4 
4 
4 
4 
— 
Zusammen . 
- 193 
216 
250 
293*> 
63 
*) Die Sieigerung des Personalbedaris in d:n Jahren 1815 und 1916 ist ans kriegswirlschaitliche Mastnahme» 
zurückzujührc». Am Schlüsse der Berichtszeit waren mit diesen (einschl. in der Lebensmittelversorgung) 35 Personen beschäftigt. 
6. Personalien. 
I. Zugang. 
In die durch den Voranschlag neu bewilligten Stellen wurden die Militäranwärter (Obeneucr- 
werker) Hacckel und Köster zur Probedienstleistung zum 1. August 1914 einberufen; beide wurden jedoch 
infolge Ausbruchs des Krieges sofort wieder zuni Heeresdienst eingezogen. 
Für den am 4. Mai 1914 verstorbenen Standesbeamten Betlermann wurde der Zeughauptmann 
Rother gewählt, der aber ebenfalls infolge des Krieges die Stelle nicht antreten konnte, da er im Heeres 
dienst verbleiben mußte. 
Zur lebenslänglichen Anstellung als Burcauassistent gelangten: 
u) am 7. November 1914 der Supernumerar Donath, 
b) „ 7. „ 1916 „ „ Wiencke, 
c) „ 13. „ 1916 „ „ Barsch. 
Für den neu errichteten Waldfriedhof Gütergotz wurde am 1. April 1914 der Gärtner Pagcls 
als Friedhofswärter eingestellt. 
Als Heizer der neu erbauten III. Gemeindeschule, die seit Kriegsausbruch als Reservelazarett benutzt 
wird, wurde im Dezember 1914 der Heizer Strauß eingestellt, der aber bald daraus dem Rufe zur Fahne 
folgen mußte. 
An Stelle des im Kriege gefallenen Schulheizers Bergte wurde dessen Schwester aushilfsweise 
eingestellt (vgl. Abgang). 
Vom 1. Januar 1914 bis zum Ausbnich des Krieges wurden als ständige Bureauhilfsarbeiter 
neu eingestellt: Seifert, Hutzelmann, Fürst, Puschel, Dahlmann, Freyer, Fritz Müller, Leschke, Otto Müller: 
als ständige Stenotypistinnen Homburg und Schulz (Dezember 1914), Goerlitz (Mai 1916). 
Infolge der Einberufung von Beamten und Angestellten zum Kriegsdienst wurde eine erhebliche 
Zahl männlicher Bureauhilfsarbeiter und weiblicher Hilfskräfte eingestellt: außerdem 9 Hilfsboten, 7 Hilss- 
polizeibeamte, 12 Verkäuferinnen (für die beiden Gemeindeverkaufsstellen). 
Nach Fertigstellung des Rathauses wurden der Rathauswächter Schramm und die Rathausheizcr 
Schröder, Schach, Bleck, Spangenberg und Franke eingestellt; Schröder und Schach sind inzwischen wieder 
ausgeschieden. 
Zur Bewachung der Spielplätze am Maybachplatz und in der Schwalbacher Straße wurden die 
Wächter Schneider und Steinberg eingestellt. 
Für den ausgeschiedenen Leiter der Sanitätswache, Feuerwehrfeldwebel Rehmer, wurde der Ober- 
feuerwehrmann Nickel eingestellt. 
Die Waisenpflegerin Fräulein v. Kunowski ist infolge Verheiratung ausgeschieden; ebenso stellte die 
Gemeindeschwester Bonnke ihre Tätigkeit als Armenpflegerin ein. Für erstere wurde die Witwe unseres 
-Bureauassistenten Büll, für letztere Schwester Engelmann eingestellt (vgl. Abgang).
	        
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