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Volume XIII. Feuerlöschwesen und Straßenreinigung

Full text: Verwaltungsbericht der Gemeinde Berlin-Friedenau (Public Domain) Issue 1913 (Public Domain)

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III. Alarmierungen: 
d) blinder Alarm 
e) gestürzte Pferde aufgehoben bezw. transportiert 
I) Wasser ausgepumpt 
zusammen 
1913 
1912 
27 
48 
2 
7 
2 
3 
15 
17 
3 
6 
— 
7 
6 
4 
55 
92 
IV. Feuermeldestellen (wie im Vorjahre): 
a) öffentliche Melder 13 
b) Privatmelder (Goerz) 1 
c) Feuerwache, Polizeiwache 2 
V. An das Alarmnetz angeschlossene Feuerwehrleute 34 (1912: 31). 
Die Standorte der öffentlichen Feuermelder sind: 1. Saar- Ecke Ringstraße, 2. Rheinstraße 16, 
3. Lauter- Ecke Niedstraße, 4. Maybachplatz Ecke Lauterstraße, 5. Ringbahnhof, 6. am Kirchhof, 7. Kaiser 
allee Ecke Bismarckstraße, 8. Wilhelmshöher- Ecke Stubenrauchstraße, 9. Schwalbacher Ecke Laubacher 
Straße, 10. Blankenberg- Ecke Hertelstraße, 11. Born- Ecke Odenwaldstraße, 12. Kaiserallee Ecke Rheinstraße 
und 13. Kaiserallee Ecke Roennebergstraße. 
VI. Wasserversorgung für Feuerlösch- und andere Zwecke. 
Unterflurhydranten zur Entnahme von Wasser aus dem Rohrnetze der Charlottenburger Wasser 
werke, deren Lage durch Schilder mit der Aufschrift: „Hyd.“ gekennzeichnet ist, sind 317 (1912: 307), 
Oberflurhydranten 3 (1912: 4) vorhanden, zusammen 320 (1912: 311). 
VII. Automobile Ausgestaltung der Feuerwehr. 
Im Interesse der Feuersicherheit des Ortes beschloß die Gemeindevertretung am 19. Juni 1913 
grundsätzlich, die Feuerwehr im neuen Rathause mit automobilen Fahrzeugen auszurüsten, um die Schlag 
fertigkeit und Aktionsfähigkeit der Feuerwehr zu erhöhen. 
d) Siraßenreimgung. 
Bei der Straßenreinigung sind im Berichtsjahre durchschnittlich 32 Arbeiter einschließlich 5 Vor 
arbeiter beschäftigt worden. 
Es stehen 3 Waschmaschinen, 2 Kehrmaschinen, 4 Sprengwagen für die Straßendämme und 2 
Handsprengwagen für die Bürgersteige zur Verfügung, außerdem 3 Schneepflüge. 
Zur Erhöhung der Sauberkeit der Straßen ist das Lutocarsystem eingeführt. 
Sämtliche Fuhrwerke werden von einem im Ort wohnenden Unternehmer bespannt. Dieser erhält 
laut Vertrag als Entschädigung: 
a) für die Waschmaschinen (2) 5 000 M. 
b) „ „ Kehrmaschinen 2 250 „ 
c) , „ Abfuhr des Straßenkehrichts 9 000 „ 
d) „ „ Bespannung der Sprengwagen pro Tag ... 5 „ 
e) .. „ „ .. Schneepflüge ., ., ... 16 „ 
f) ,, „ Fuhre Schnee ä 3 Kubikmeter 3 „ 
Die Kutscher zu den unter a—d aufgeführten Fahrzeugen stellt die Gemeinde. 
Die Abfuhrwagen für Kehricht und Schnee sind Eigentum des Unternehmers. 
Die Kosten des Wasserverbrauchs stellten sich im Berichtsjahre auf rund 4 000 M. 
Die ganzen Kosten der Straßenreinigung werden sich für 1913 unter Abzug der Einnahmen auf 
etwa rund 9> 000 M. (1912: 93 000 M.) stellen. Es wurden gereinigt: a) Asphaltfläche = 133 289 qm, 
b) Schlackensteinpflaster 33 574 qm, c) verschiedenes Pflaster 5 432 qm. 
Am 25, August 1913 stellte die Deutsche Last-Automobilfabrik in Düsseldorf einen Automobil 
sprengwagen mit Benzinantrieb, der zugleich als Feuerlöschgerät verwendbar ist, den Mitgliedern des 
Straßenreinigungsausschusses vor. Das Fahrzeug wurde als nicht geeignet erachtet, da es infolge des 
Verkehrs zu oft ausgeschaltet werden muß und daher nicht ausgenutzt werden kann. 
Die Einführung des elektrischen Motorbetriebes anstelle der bisherigen Fahrzeuge der Straßen 
reinigung ist für das Jahr 1914 in Aussicht genommen.
	        
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