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Volume III. Gemeindevoranschlag

Full text: Verwaltungsbericht der Gemeinde Berlin-Friedenau (Public Domain) Issue 1913 (Public Domain)

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Der Verbrauch in den einzelnen Anleihen ist demnach folgender: 
Benennung 
der 
Anleihe 
aufgenommener 
Betrag 
M. i Pf. 
Es sind verbraucht 
M. I Pf. 
Bestand der 
Anleihe 
M. , Pf. 
Anleihe 1 
490 000 
490 000 
— 
792 
48 
., 2 
3 610 000 
— 
3 609 207 
52 
— 
.. 3 
300 000 
— 
300 000 
— 
— 
.. 4 
300 000 
— 
300 000 
— 
— 
.. 5 
150 000 
— 
150 000 
— 
— 
6 
64 000 
— 
64 000 
— 
— 
.. 7 
1 500 000 
— 
1 5"0 000 
— 
— 
* 8 
3 000 000 
— 
2 571 204 
88 
428 795 
12 
zusammen 
9 414 000 
— 
8 984 412 
40 
429 587 
60 
Von den Anleihen entfallen auf die einzelnen Sondervoranschläge folgende Beträge: 
Lfd. Nr. 
Voranschlagstitel 
M. 
Pf- 
1 
Allgemeine Verwaltung 
740 317 
89 
2 
Feuerwehr 
19 407 
52 
3 
Grundeigentum 
781 330 
67 
4 
Armenverwaltung 
65 166 
40 
5 
Straßenpflasterung 
837 540 
64 
6 
Entwässerung 
887 866 
79 
7 
Straßenreinigung 
53 166 
90 
8 
Schuldenverwaltung 
28 509 
75 
9 
Gymnasium 
761 328 
30 
10 
Realgymnasium 
1 106 221 
81 
11 
Höhere Mädchenschule 
892 532 
83 
12 
Volksschulen 
1 008 698 
92 
13 
Elektrizitätswerk 
1 404 862 
57 
14 
Garten Verwaltung 
93 385 
17 
15 
Friedhofsoerwaltung 
304 076 
24 
zusammen 
8 984 412 
40 
Zu dem noch vorhandenen Bestand der Anleiheschulden in Höhe von 9 155 013,72 M 
treten an Hypothekenschulden hinzu und zwar: 
für das Grundstück Lauterstr. 19/20 114 000,00 „ 
für das Grundstück Laubacherstr. 13 28 850,00 „ 
Mithin betrug die Schuldenlast der Gemeinde am 31. März 1913 insgesamt 9 297 863,72 M. 
Die Verzinsung und Tilgung dieser Schulden erfordert für das Rechnungsjahr 1913 den Betrag 
von 404 148,20 M. (1912:403 136,96). 
z. «allen- unü «echmingrwelen. 
Die Geschäfte der Gemeinde- und Steuerkaffe ge- 
Anzahl 
Gesamtbetrag 
stalteten sich im Berichtsjahre wie folgt: 
1913 
1912 
1913 
M. 
i 1912 
M. 
Einzahlungen bei der Gemeindekasse 
13 829 
11 508 
9 242 962 
12 246 064 
Auszahlungen „ „ „ 
Auszahlungen außerdem an Pensionen, Witwen- und 
9 958 
8 790 
7 319 052 
7 768 365 
Waisengeldern für die Reichs- und Staatsverwaltungen 
3 993 
3 925 
754 108 
736 336 
Einzahlungen bei der Steuerkaffe 
Hiervon gingen ein durch die Bankstellen 775 908 M. 
50 488 
19 500 
3 052 272 
2 892 317 
(1912: 728 893) und zwar auf Antrag 4069 (1912: 
3571). auf Zahlkarte 4158 (1912: 3774) Posten. 
Abgeführt wurden: 
an die Staatskasse 
1 280 182 
1 212 154 
„ „ evangel. Kirchenkaffe 
108 780 
93 146 
„ kathol. 
15 997 
12 927 
Rückzahlungen infolge Berufung usw 
Zur Durchführung des Einziehungsoerfahrens wurden 
17 813 
20 335 
ausgestellt: 
27 827 
Mahnzettel 
26 076 
Pfändungsbefehle 
12 257 
12 751 
Ersuchen auswärtiger Behörden um Einziehung und 
Durchführung der Zwangsvollstreckung gingen ein . . 
5 708 
5 717 
Außerdem wurden noch Beiträge für folgende Körperschaften, 
Vereine usw. eingezogen und abge- 
führt: Viehversicherungsbeiträge, Dienstbotenkrankenkasse, Teltower Kreisverein, Beiträge für das Rote Kreuz, 
Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, Landfeuersozietät der Provinz Brandenburg, Handwerkskammer und 
Potsdamer Handelskammer.
	        
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