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Volume XI. Handel, Gewerbe und Verkehr

Full text: Verwaltungsbericht der Gemeinde Berlin-Friedenau (Public Domain) Issue 1912 (Public Domain)

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Standgeld werden 20 Pf. pro qm und Markttag erhoben. Die Einnahmen an Standgeld betrugen 
28 370,40 (1911: 27 887,55) M. 
Es wird die Einrichtung eines zweiten Marktes auf dem Gemeindegrundstück an der Rheingaustraße 
geplant. 
r. öewervevelttevc. 
a) Schankkonzessionen. 
Die Zahl der vom Kreisausschuß konzessionierten Schankstätten betrug: 
1912 
Gastwirtschaften (Besitzwcchsel) — 
Schankwirtschaften: Besitzwcchsel '30 
neue ' 13 
Klcinhandlungcn: Bcsitzwechfel 2 
neue C 
Schankwirtschaften ausschl. Spirittiosenausschank . . 
Besitzwcchsel 1 
neue 1 
53 
1911 
1 
23 
10 
5 
7 
48 
zusammen 
Abgewiesen wurden: 
Gesuche um Kanzessionierung von Schaiikwirtschaftcn 2 | 2 
Insgesamt sind vorhanden: 
2 Gastwirtschaften, 
■ 102 Schankwirtschaften, 
51 Kleinhandlungen mit Spirituvsenausschank, 
6 Tchankwirrschaften ohne Spirituosenausschatck. 
zui. 161 Ltiumklmner: 
5» Gewerbe- und Hand eis verriebe. 
Tie Gesamtzahl der Gewerbe- und Handetsbettiebe bettug: 
1. einheimische steuerpflichttge 1 168 
„ steuerfreie 329 
2. Verkaufsstellen und Zweiggeschäfte auswärtiger Firmen 98 
Von den einheimischen steuerpflichttgen Betrieben sind veranlagt: 
in Klasse I . . . . 3 
.. .. Il . . . 
.. .. IH . . . 
.. .. IV . . . 
Zus 
z. vietzrätztung. 
Nach den Viehzählungen waren im Orte vorhanden: 
7 
162 
996 
1168 
1912 
1911 
294 
287 
99 
102 
— 
20 
4 
11911 nicht 
. 2 548 
/ gezählt. 
. Pferde . 
Rinder. 
Schweine 
Schafe . 
Ziegen . 
Federvieh 
4. Liraßenvahnverkchr. 
Neue Straßenbahnlinien hat Berlin-Friedenau im Berichtsjahre nicht erhalten, dagegen ist eine 
Oinnibuslinie zwischen Ringbahnhof Wilniersdorf-Friedenau und Rüdcsheimerplatz in Berlin-Wilmersdorf 
eingefühtt morden. 
Betriebsuntcrnehnrerin ist die Omnibus-Compagnie in Berlin. 
Wegen Erweiterung der Linie bis zum Wannscebahnhof schweben Verhandlungen. 
5. NnWagrwerm. 
Das öffentliche Anschlagswesen in. Orte ist an die Firnra Haasenstein & Vogler bis zum 31. März 
1918 gegen eine Jahrespacht von 800 M. verpachtet. Die von der Firma auf ihre Kosten seinerzeit auf 
gestellten Anschlagssäulen sind verttagsmäßig in das Eigenttim der Gemeinde übergegangen. 
' XII. fcucrlötchwctm unü StraBenreimgung. 
a) Feuerlöschwesen. 
Das Feuerlöschwesen versieht seit niehr als 40 Jahren die hier bestehende freiwillige Fcucrioehr. 
Ain 1. Mai legte der Klempnermcister Steinmetz sein Amt als Oberbrandmeister, das er 22 Jahre 
hindurch mit großer Aufopferung und Pflichttreue gefiihrt hat, mit Rücksicht auf sein hohes Alter nieder. 
In Anerkennung seiner hervorragenden Dienste wurde ihm von der Gemeinde ein Ehrengeschenk überreicht. 
An seiner Stelle wurde der Schornsteinfegermeister Stoltzenburg zum Oberbrandineister ernannt. 
Im Berichtsjahre wurde der Feuerwehr ein 2. Gespann Pferde dauernd zur Verfügung gestellt 
und in dem neuerbauten Stall am Spritzenhause untergebracht. 
Die Aufwendungen der Gemeinde für das Feuerlöschwesen betrugen 1912: 17 235 M.
	        
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