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Volume 116 ([843-853])

Full text: Drucksache (Public Domain) Issue 1946/1948, 101-150 (Public Domain)

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Vertreter des Landesgesundheitsamtes 
Vertreter der Tbc-Fürsorgeärzte 
Vertreter der Chefärzte der Tbc-Krankenhäuser- und 
Heilstätten 
Vertreter der leit. Ärzte der Tbc-Kinderabteilungen 
Vertreter der freipraktizierenden Lungenfachärzte 
Vertreter der Amtsärzte 
Vertreter des Lehrkörpers der Universität 
Vertreter der Sozialversicherung 
Vertreter der 4 demokratischen Parteien 
Vertreter des Gewerkschaftsbundes (FDGB) einschl. 
Berufsverbände 
Vertreter der Zentralverwaltung 
Vertreter des Magistrats 
Sozialwesen 
Ernährung 
Bau- und Wohnungswesen. 
In der letzten Sitzung des Ausschusses am 12. No 
vember 1947 wurde auf Anregung der Abteilung Ge 
sundheitswesen beschlossen, zur Intensivierung der 
Arbeiten einen Arbeitsausschuß zu bilden. Der Ar 
beitsausschuß soll aus 6 fachlichen Mitgliedern des 
jetzigen Ausschusses und aus 6 Mitgliedern der Stadt 
verordnetenversammlung bestehen, wobei es begrüßt 
werden würde, solche Stadtverordneten zu benennen, 
die bisher schon als Vertreter der Fraktionen dem 
Gesundheitsausschuß der Stadtverordnetenversamm 
lung angehören. 
Es scheint zweckmäßig, Aufgaben der praktischen 
Tuberkulosebekämpfung, die der Stadtverordneten 
versammlung durch den Magistrat vorgelegt werden 
müssen, auf diese W'eise unmittelbar mit den Ver 
tretern der Fraktionen vorzubereiten, 
Berlin, den 25. Mai 1948 
Magistrat von GroB-Berlin 
Dr. Friedensburg Dr. Harms 
nischer Bestandteil der Raumgestaltung des an den 
anderen Seiten durch Altes Museum, Schloß und Zeug 
haus begrenzten Lustgartens. Die inneren Architekturen 
des Domes sind in der Hauptsache gut erhalten, so daß 
es sich bei den jetzt geplanten Instandsetzungsarbeiten 
im wesentlichen um eine Sicherung des Bauwerkes vor 
weiterem Verfall handelt. Durch die geplanten Maß 
nahmen wird eine spätere architektonische Neu 
gestaltung nicht behindert. 
In erster Linie ist die große Kuppel von dem das 
Stadtbild verunstaltenden Eisengewirr zu befreien, das 
große Loch in der Kuppelwölbung zu schließen und die 
Kuppel selbst, ebenso die benachbarten Dächer, gegen 
Regen und Schnee abzudichten. Die verhältnismäßig 
geringfügigen Beschädigungen des Domes lassen einen 
Abriß nicht gerechtfertigt erscheinen. In diesem Sinne 
haben sich auch das Hauptamt für Stadtplanung und 
das Amt für Denkmalspflege zuslimmend geäußert. 
Da der größte Teil des domeigenen Vermögens 
mündelsicher angelegt war und zur Zeit nicht verfügbar 
ist, kann der Dom für die Instandsetzung aus eigenen 
Mitteln nur einen Zuschuß von vorläufig 150 000.— RM 
beisteuern. Die Gesamtkosten der jetzt geplanten 
Instandsetzungsarbeiten belaufen sich auf 1 200 000,— RM, 
so daß der Restbetrag unter Berücksichtigung der von 
der Stadt bereits zur Verfügung gestellten 75 000.— RM 
in Höhe von 975000.— RM vom Magistrat erbeten wird, 
Berlin, den 25. Mai 1948 
Magistrat von Groß-Berlin 
Dr. Friedensburg Bonatz 
851. Vorlage — zur Beschlußfassung — über 
Stellenpläne für das Haushaltsjahr 1948 
Wir bitten, zu beschließen: 
„Die Stadtverordnetenversammlung stimmt den vom 
Magistrat am 28. Januar 1948 beschlossenen Änderungen 
des Stellenplans für 1948 zu.“ 
850. Vorlage — zur Beschlußfassung — über 
Beihilfe für die Instandsetzungsarbeiten 
des Berliner Doms 
Wir bitten, zu beschließen; 
■•Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem 
•'^Sistratsbeschluß Nr. 923 vom 12. 5. 1948 über eine 
Beihilfe von 500 000,— RM als erste Rate zur Vornahme 
v on Instandsetzungsarbeiten am Berliner Dom zu.“ 
MagistratsbeschluB Nr. 923 
vom 12. Mai 1948 
„Dem Domkirchenkollegium wird die nachgesucfcte 
*^ihilfe von 500 000,— RM als 1. Rate zur Vornahme 
y? n Instandsetzungsarbeiten am Berliner Dom zur Ver- 
ninderung eines weiteren Verfalls und als Vorarbeit 
„, r einen später in vereinfachter Form vorzunehmenden 
''lederaufbau gewährt. Die Beihilfe wird unter der 
Bedingung gewährt, daß der Stadt ein Aufsichtsrecht 
eingeräumt wird, welches ihr ermöglicht, die ordnungs 
mäßige Verwendung der nachgesuchten Beihilfe zu 
Nach Zustimmung durch die Stadtverordnetenver 
sammlung wird die Finanzabteilung — Kämmerei — 
Beauftragt, bei der Alliierten Kommandantur Berlin um 
Genehmigung nachzusuchen, die Beihilfe von 500 000,— RM 
JJ 1 Lasten des Unterabschnitts B 08 10 1948. neue 
shaltsstelle 861 — Beihilfe zur Instandsetzung des 
Berliner Doms —, verausgaben zu dürfen. 
i . Ln Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1949 sind 
sehen“ 1 " ®* e ’ c L en Haushaltsstelle 475 000,— RM vorzu- 
Begründung: 
St- i D ,5 r Berliner Dom ist ein markantes Bauwerk im 
■ aclbild von Berlin und ein wesentlicher architekto- 
Begründung: 
Der Magistrat hatte in seiner Sitzung vom 28. Januar 
1948 den Stellenplan für 1948 entsprechend den vom 
Hauptausschuß der Stadtverordnetenversammlung ge 
nehmigten Haushaltsansätzen für die einzelnen Haus 
haltsunterabschnitte festgesetzt und unter Berücksichti 
gung seiner am 7. und am 21. Januar 1948 gefaßten Be 
schlüsse zum Haushaltsplan mehrere Änderungen des 
Stellenplans für 1948 beschlossen. 
Danach sind umzuwandeln: 
a) In der Abteilung für Bau- und Wohnungswesen 
5 Stellen der Vergütungsgruppe I b in solche der 
Vergütungsgruppe I a. 
Es handelt sich um die wichtigen Stellen des 
juristischen Dezernenten in der Abteilungsieitung 
und der Leiter der Hauptämter für Stadtplanung, 
Aufbau, Tiefbau und Hochbau; 
b) in der Abteilung für Post- und Fernmeldewesen 
eine Stelle der Vergütungsgruppe I a in eine Stelle 
der Vergütungsgruppe I b entsprechend dem vorhan 
denen sachlichen Bedürfnis. Im ersten Stellenplan 
entwurf waren 6 Stellen in Vergütungsgruppe I a 
und 14 Stellen in Vergütungsgruppe I b vorgesehen. 
Erforderlich sind aber nur 5 Stellen der Ver 
gütungsgruppe I a. dafür jedoch 15 Stellen der Ver- 
» gütungsgruppe Ib; 
c) in der Abteilung für Post- und Fernmeldewesen die 
Stelle des Direktors der Staatsdruckerei von Ver 
gütungsgruppe I b nach Vergütungsgruppe 1 a in 
folge wesentlicher Erweiterung des Aufgaben 
kreises des Stelleninhabers. 
Berlin, den 26. Mai 1948 
Magistrat von Groß-Berlin 
Dr. Friedensburg Theuner
	        
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