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Volume Elfter Abschnitt. Schulwesen

Full text: Verwaltungsbericht der Landgemeinde Steglitz (Public Domain) Issue 1875-1909 (Public Domain)

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Elfter Abschnitt: 
Zurzeit tverden für die höheren Schulen folgende Schulgeldsähe erhoben: 
Klassen 
Gymnasium 
Real 
gymnasium 
Ober- 
realschule 
Realschule 
Höhere 
N)äächen> 
schule 
X 
X 
X 
X 
X 
Vorschule für Einheimische . . . 
120 
120 
110 
„ „ Auswärtige .... 
160 
— 
160 
— 
160 
VI.—I. .. Einheimische . . . 
160 
160 
160 
100 
130 
VI.—I. ,. Auswärtige .... 
200 
200 
200 
150 
160 
an freistellen können bis zu 10% (bei der Töchterschule bis zu 7%) cler Schul 
geldzahlenden. ausschließlich der Vorschulen und der entsprechenden Klaffen VII—IX 
der höheren Mädchenschule gewährt werden. Gei drei die höheren Lehranstalten 
(einschließlich Privatschulen) besuchenden Kindern einer familie wird ohne weitere 
Prüfung der häuslichen Verhältnisse eine freistelle für das älteste Kind bewilligt, 
falls der Vater unter E000 Mk. einkommen hat und die Schule Einwendungen 
nicht erhebt. 
8. Cinrelne Schulen. 
1. Gymnasium. 
als um das Jahr 1873 die Linwohnerzahl der Gemeinde Steglitz durch 
Zuzug eine erhebliche Steigerung erfuhr, und namentlich solche familien in 
größerer Anzahl ihren aufenthalt hierher verlegten, welche für ihre Kinder eine 
über den LIementar-Unterricht hinausgehende ausbildung wünschten, wurde von 
dem früheren 1?ektor Stinner in der Plantagenftraße 10 eine höhere Knabenschule 
errichtet. Diese hatte sich eines von Jahr zu Jahr steigenden Gesuches zu erfreuen, 
und es zeigte sich bald, daß eine höhere lüehranstalt für Steglitz ein unabweis 
bares Bedürfnis war. als daher im Dezember 1877 die Möglichkeit gegeben 
war, die Schule anzukaufen, erwarb die Gemeinde das Schulgebäude mit einem 
Kostenaufwande von 52 500 Mark. 
Gleichzeitig traten, um die anstalt nach Möglichkeit zu heben und nament 
lich eine planmäßige Einrichtung derselben herbeizuführen, förderer der Sache zu 
einer Schulvereinigung zusammen, welche dem neuen Dirigenten aus 3 Jahre 
durch freiwillige Beiträge einen Zuschuß von 3000 Mk. jährlich gewährte. 
als lüeiter der anstalt wurde vom Oktober 1878 ab derSymnasialdirektor a.D. 
Dr. Seydel aus Gochum gewonnen, welchem die Gemeinde neben dem erwähnten
	        
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