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Volume Achter Abschnitt. Bauwesen

Full text: Verwaltungsbericht der Landgemeinde Steglitz (Public Domain) Issue 1875-1909 (Public Domain)

Lauwesen. 
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Nachtrag zum Ortsstatut der Gemeinde Steglitz für den Anbau an Straften und 
die Anlegung von Straßen und Plätzen. 
auf SruncI der g§ 12 und 16 des Gesetzes vom 2. Juli 1876 wird zu dem Ortsstatut der 
Gemeinde Steglitz für den anbau an Straßen [und die anlsgung von Straßen und Plätzen vom 
16. Ali' 1901 Wender Nachtrag erlassen. 
Z 1 absatz l des Ortsstatufs wird aufgehoben und durch folgende Lestimmung ersetzt. 
an Straßen und Straßenteilen, welche noch nicht den polizeilichen Gestimmungen des 
Orts vom 2. Oktober 1S08 für den öffentlichen Verkehr und den anbau fertig hergestellt sind, 
dürfen OVohngebäuäe, die nach diesen Straßen einen ausgang haben, nicht errichtet werden. 
Steglitz, den 15. Januar 1909. 
0er ©emeüidevorftand. 
G. 3174/09. Suhrow. 
(L. S.) Genehmigt. 
Potsdam, den 30. NÖärz >909. 
Oer Kerirksauslcbuss zu Potsdam. 
B. 3685/09. Joachim!. 
5. Straftenschilcler. 
Gis ^um (Jafjre 1897 befanden die Straßenschilder teils aus Glech, teils 
aus R0I3 oder Emaille. Oie Glech- und Solzschilder hatten weiften Grund und 
schwarze Schrift, die Emailleschilder weifte Schrift auf blauem Grund. Gei be. 
bauten Straßen wurden die Schilder an den Säusern angebracht, bei unbebauten 
Straßen an weiften, vierkantigen Solzstielen, die in der Vorgartenflucht auf 
gestellt wurden. 
Von 1897 an sind die weiften Emailleschilder mit schwarzer Schrift eingeführt. 
Seit 1909 werden die Straßenschilder in den neu angelegten Straften an 
künstlerisch ausgestatteten, runden, eisernen Ständern angebracht, die dicht hinter 
der Gordkante an zwei gegenüberliegenden Straßenecken aufgestellt sind. Wo es 
die Verhältnisse gestatten, werden die Schilder auch an den Lcklaternen befestigt. 
O. Strassenreinigung. 
Gis zum Jahre 1899 wurden die Kosten für die Gesprengung der Saupt- 
und einiger Nebenstraßen durch freiwillige Geiträge aufgebracht, während die 
Gemeinde das notwendige Wasser unentgeltlich lieferte. Oas bedeutete eine 
Ausgabe von etwa SOO 7Nk. Oie Übernahme der Verpflichtung zur Straften- 
besprengung durch die Gemeinde erfolgte zwei Jahre später. Oem Unternehmer, 
der die Gespanne für die beiden Sprengwagen zu stellen hatte, wurde eine jähr 
liche Entschädigung von 1000 TDK. gewährt.
	        
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