Path:
Volume Achter Abschnitt. Bauwesen

Full text: Verwaltungsbericht der Landgemeinde Steglitz (Public Domain) Issue 1875-1909 (Public Domain)

92 
Achter Abschnitt: 
Die Geschoßhöhen betragen, von fußboden bis fußboden gemessen, im 
Sockelgeschoß 2.10 m, in clen übrigen Geschossen 4,40 m. 
Die Verteilung der Klassen und der sonstigen Käume ergibt sich aus 
folgendem: Das Sockelgeschoß enthält neben der Durnhalle mit ihren Neben 
räumen die Dienstwohnungen für Seiner und Schuldiener, die Käume für die 
Seizung und Lüftung, einen fahrradraum und einige Reserve -Sammlungsräume. 
Um Lrdgeschoß sind nach der LIisenstraße zu das Amtszimmer des Direktors mit 
kleinem Vorzimmer, sodann in der Achse des siiaupteinganges nach dem Sofe zu 
das Schuldieneramtszimmer und das Sprechzimmer der Uehrer. sodann zehn 
Klassen und ein Sammlungs- bzw. Uehrmittelraum untergebracht. Um ersten 
Stock haben nach der Straße zu das Konferenzzimmer mit anschließender Uehrer- 
garderobe, der festsaal und nach dem Bote zu das zweite Lehrerzimmer mit 
lüehrerbücherei, acht Klassenzimmer, die naturwissenschaftliche Sammlung und die 
Schülerbücherei ihren Platz gefunden. Im zweiten Stockwerk liegen im Gebäude 
teile nach der Straße zu der Gesangssaal, die Lmpore des festsaales und die 
Phpsikräume. Nach dem Note zu gruppieren sich fünf Klassenräume, ein Samm 
lungsraum und die beiden Leichensäle mit fNodellkammer. Der viergeschossige 
flügel umfaßt die Käume für Dhemie und ein Klassenzimmer, Auf dem Dach 
dieses Bauteiles ist rund 27.50 m über dem siiof eine bequeme zugängliche Platt 
form für den Unterricht in der Neimatkunde hergestellt worden. Der Umgang 
auf dem Durmautbau erhebt sich rund 22,50 m. der fußboden der Sternwarte 
rund 35 m über dem Schulhof. 
Die Verbindung mit der LIisenstraße vermittelt der Saupteingang, außer- 
dem sind vom Sote her drei weitere Lingänge angeordnet. In unmittelbarer 
Nähe derselben sind die drei Dreppen vorgesehen. Die Dreppe l wird vornehmlich 
dem Verkehr von der Straße zum festsaal dienen, für den letzteren ist außerdem 
in der Südostecke — den Düren gegenüber — eine kleine Nebentreppe angelegt. 
Dieselbe vermittelt gleichzeitig den Verkehr zu der Lmpore der Durnhalle. Die 
beiden Haupttreppen sind auf Gewölben massiv ausgeführt, die Drittstufen haben 
Uinoleumbelag mit Duranastoßschienen erhalten, die Sehstufen sind mit weißen 
fliesen bekleidet. Die Dreppe III ist als freitragende Kunststeintreppe hergestellt. 
Die flure sind durchweg 2.70 m breit, innerhalb des Durnhallenbaues 
erweitern sich dieselben aber im Lrdgeschoß und ersten Stock in einer lüänge von 
rund 20 m um ein Joch von 2.20 m Breite, so daß eine Wandelhalle von rund 
128 qm entsteht. Bei öffentlichen Veranstaltungen im festsaal findet diese Wandel 
halle I als Kleiderablage zweckentsprechende Verwendung. Line weitere -Wandel 
halle II ist da, wo die beiden Klassenflügel zusammentreffen, in allen Geschossen 
bei der Dreppe II. die hauptsächlich von den Schülern benutzt wird, in einer 
Größe von rund 127 qm angeordnet. Die flure sind im Lrdgeschoß und ersten 
Stockwerk, mit Ausnahme der -Wandelhalle II. massiv überwölbt, seine -äände
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.