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Full text: Verwaltungsbericht des Königlichen Polizei-Präsidiums von Berlin (Public Domain) Issue 1881/1890 (Public Domain)

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Gemeinnützige Vereine. 
Name des Vereins 
Zweck 
I. 
8. 
9. 
10. 
11. 
12. 
13. 
14. 
15. 
16. 
Frauenheim. 
Moon'scher Blinden- 
Verein zu Berlin. 
Armenbeschäftigungs 
Verein (Armen-Be- 
schäftigungs -Anstalt) 
in der St. Elisabeth- 
Gemeinde. 
Frauen - Groschen - 
Verein. 
Verein gegen Ver 
armung. 
„Jnvalidendank." 
Verein Berliner Volks 
küchen von 1866. 
Berliner Asylverein für 
Obdachlose. 
Verein zur Beförderung 
des Schulbesuchs ar 
mer Kinder in Berlin. 
Verein zur Fürsorge für 
erivachsenc Blinde. 
achtbaren, alleinstehenden Frauen eine dauernde, ihrer 
gesellschaftlichen Stellung entsprechende Wohnstätte 
miethsweise zu gewähren und geeigneten Falls 
andere zum Wohle der Frauen dienende Ver 
anstaltungen, — wie Frauen-Unterricht, Frauen- 
Bibliothek, Frauen-Restaurant — zu treffen; 
den hilfsbedürftigen Blinden Berlins diejenige leib 
liche und geistige Fürsorge zu gewähren, durch 
welche sie ihrer Vereinsamung entrissen, sittlich 
gehoben, zu zweckmäßiger Thätigkeit angeleitet 
und dadurch ihren Familien wie dem Gemein 
wesen als nützliche Glieder erhalten werden; 
Armen der St. Elisabeth-Gemeinde lohnende Be 
schäftigung oder Unterstützung zu geben; 
armen Mitbürgern nach gewissenhafter Prüfung ihrerVer- 
hältnisse Unterstützungen und Arbeit zu verschaffen, 
um hierdurch der lästigen Hausbettelei zu steuern; 
durch Regelung der Privatwohlthätigkeit Schutz gegen 
Verarmung und Aufhülfe von Verarmten; Unter 
stützung von Armen, denen der nothwendige 
Lebensunterhalt anderweitig nicht beschafft werden 
kann; Beseitigung der Hausbettelei; 
arbeitsfähigen, würdigen Militär-Invaliden aller 
Grade und als dienstuntauglich entlaffenen Mann 
schaften der Deutschen Land- und See-Macht 
geeignete Beschäftigung zu verschaffen, die ihnen 
eine möglichst gesicherte unabhängige Existenz ge 
währen soll, ferner Wittwen und Waisen gefallener 
oder verstorbener Krieger möglichst Beschäftigung 
zu vermitteln; 
die Bereitung und der Verkauf von billigen und 
gesunden Speisen in den von dem Verein ein 
gerichteten, auf dem Grundsätze der Selbsthülfe 
beruhenden Küchen; 
in Berlin für obdachlose Personen Asyle zu gründen 
und diesen Personen nach Möglichkeit Gelegenheit 
zur Arbeit nachzuweisen; 
Beförderung des Schulbesuchs armer Schulkinder in 
Berlin durch Gewährung von Kleidungsstücken 
und von Lehrmitteln; 
für das weitere geistige und leibliche Fortkommen 
erwachsener Blinden sowohl in einer für sie im 
Anschluß an die Königliche Blindenanstalt ge 
gründeten Anstalt, als auch außerhalb derselben 
Sorge zu tragen;
	        
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