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Wartenberger Straße - Falkenberger Chaussee Berlin Lichtenberg
Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren

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Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren Wartenberger Straße / Falkenberger Chaussee Berlin Lichtenberg Ergebnisdokumentation

Berlin, April 2009

Verfahrensdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte in Zusammenarbeit mit Liegenschaftsfonds Berlin Projektgesellschaft mbH & Co. KG Warschauer Straße 41/42 10243 Berlin Aufgabenstellung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Lars Krokowski Digitale Bearbeitung Lars Krokowski Druck Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Inhaltsverzeichnis

1. Protokoll des Zwischenkolloquiums am 24. Februar 2009 .............7 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 Begrüßung ......................................................................................7 Vorstellung der Zwischenstände .....................................................7 Diskussion mit den Gutachtern .......................................................7 Diskussion der Obergutachter und Empfehlungen .........................7 Ablauf des Abschlusskolloquiums ...................................................8 Anwesenheitsliste ...........................................................................9

2. Protokoll des Abschlusskolloquiums am 13. März 2009 ............... 11 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit .................................. 11 Konstituierung und Eröffnung des ................................................. 11 Obergutachtergremiums ............................................................... 11 Vorstellung der Ergebnisse der Gutachter .................................... 11 Diskussion der Obergutachter....................................................... 11 Empfehlung der Obergutachter .....................................................14 Abschluss der Sitzung...................................................................15 Anwesenheitsliste .........................................................................16 Einzelberichte der Arbeiten ...........................................................19

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1. Protokoll des Zwischenkolloquiums am 24. Februar 2009
Beginn des Kolloquiums. 09:15 Uhr

1.1 Begrüßung
Herr Ostendorff, SenStadt IID, begrüßt die Anwesenden und gibt einen kurzen Überblick über Anlass und Aufgabenstellung dieses kooperativen Gutachterverfahrens und erläutert den Ablauf des Zwischenkolloquiums. Herr Güttler-Lindemann vertritt Herrn Geisel, Herr Horth rückt an Stelle von Herrn Güttler-Lindemann in das Obergutachtergremium.

1.2 Vorstellung der Zwischenstände
Die vier Gutachter stellen den Zwischenstand ihres städtebaulichen Gutachtens in folgender Reihenfolge vor: 1. 2. 3. 4. Hemprich Tophof, Berlin Stadt Land Fluss, Berlin Gruppe Planwerk, Berlin Machleidt + Partner, Berlin

1.3 Diskussion mit den Gutachtern
Im Anschluss werden alle Aspekte der vorliegenden Arbeiten vertiefend unter den Gutachtern und den Obergutachtern diskutiert. Die Gutachter verlassen um 12:45 Uhr die Sitzung.

1.4 Diskussion der Obergutachter und Empfehlungen
Folgende vier Aspekte sind für die weitere Entwurfsbearbeitung von besonderer Bedeutung: 1) verkehrstechnisches Erschließungskonzept 2) Fernwärmeleitungen 3) Städtebauliche Betonung/ Markierung des Bereichs 4) Nutzungskonzept (Handel und Dienstleistung, Freizeit/ Sport, Sonderwohnen, Hotel) Zu 1) Das Stadtplanungsamt Lichtenberg stellt fest, dass der Rückbau der Wartenberger Straße zugunsten eines Grünzugs an der Bahnstrecke nicht beabsichtigt ist. Die Erschließungssituation des Planungsbereiches wird als gut bezeichnet. Zu 2) Eine Verlegung der Fernwärmeleitungen ist aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen. Die Auflage des Betreibers, wonach die

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Leitungen stets mit schwerem Gerät zugänglich sein müssen, ist zu beachten. Bei ggf. Überbauung sind sowohl wartungstechnische Belange zu berücksichtigen wie auch wirtschaftliche Effizienz abzuwägen. Zu 3) Die städtebauliche Ausbildung eines „Kopfes“ bzw. eine Markierung des neu zu planenden Bereichs durch einen höheren Baukörpers in der Nähe der S-Bahn/ des Berliner Außenbahnrings südlich als auch/ oder nördlich der Falkenberger Chaussee wird vom Obergutachtergremium als positiv bewertet. Alle Gutachten gehen von zum Teil sehr niedrigen Gebäudehöhen aus. Dies ist vor allem in Hinblick auf die Topographie und die umliegenden Gebäudegrößen und Geschossigkeiten kritisch zu überdenken. Zu 4) Aus Sicht des Bezirks existiert in der Großsiedlung unter anderem ein Bedarf an Sonderwohnnutzungen. Bei der Anordnung von Flächen für den Bereich Wohnen/Sonderwohnen ist insbesondere der Lärmschutz zu berücksichtigen. In der Nähe des S-Bahnhofs kann nach Auffassung des Bezirks und des Liegenschaftsfonds ein 2-3 Sterne-Hotel städtebaulich und wirtschaftlich tragfähig sein z. B. könnte dadurch eine Stärkung der städtebaulichen Eingangssituation zum Stadtteilzentrum Prerower Platz erreicht werden. Ebenso sinnvoll erscheint für den Bereich zwischen dem Kino und den Sporthallen die Ansiedlung von kommerziellen Sport- und Freizeitnutzungen. Des Weiteren haben die Inhalte der Aufgabenstellung unverändert Bestand.

1.5 Ablauf des Abschlusskolloquiums
Zum Abschlusskolloquium wird die Ausarbeitung von jeweils einer Hauptvariante mit maximal zwei Alternativvorschlägen für Teilbereiche erwartet. Die Ergebnisse sollen von den Büros einzeln vorgestellt werden. Der Terminablauf ist folgendermaßen vorgesehen: 09:00 Uhr 09:30 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr Hemprich Tophof, Berlin Stadt Land Fluss, Berlin Gruppe Planwerk, Berlin Machleidt + Partner, Berlin

Das Abschlusskolloquium findet statt am Freitag, den 13.03.2009, 09:00 Uhr im Raum 560, Württembergischen Straße 6, 10707 Berlin.

Das Zwischenkolloquium endet um 13:20 Uhr.

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1.6 Anwesenheitsliste
Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren Falkenberger Chaussee - Wartenberger Straße Berlin Lichtenberg

Zwischenkolloquium Dienstag, den 24.02.2009, Beginn 9:15 Uhr bis 13:20 Uhr Württembergische Straße 6, 10707 Berlin

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2. Protokoll des Abschlusskolloquiums am 13. März 2009
Beginn der Sitzung : 9:00 Uhr

2.1 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit
Herr Ostendorff, Referatsleiter Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, begrüßt die Kolloquiumsteilnehmer und stellt die Anwesenheit (s. Anwesenheitsliste) des Auswahlgremiums fest. Herr Ostendorff vertritt Herrn Kühne als stimmberechtigter Obergutachter im Auswahlgremium.

2.2 Konstituierung und Eröffnung des Obergutachtergremiums
Herr Assmann wird gebeten, den Vorsitz des Obergutachtergremiums zu übernehmen. Dieser erklärt sich dazu bereit und begrüßt die Anwesenden. Stimmberechtigte Obergutachter - Andreas Geisel, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin - Frank Assmann, Assmann Salomon Architektur und Städtebau, Architekt, Berlin - Dr. Bodo Freyer, Projektgesellschaft mbH & Co. KG, Liegenschaftsfonds Berlin - Klaus Güttler-Lindemann, Amtsleiter Planen und Vermessen, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin - Herr Ostendorff, Referatsleiter Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin

2.3 Vorstellung der Ergebnisse der Gutachter
Die Ergebnisse der Gutachter werden nach folgendem Terminablauf von den Büros einzeln vorgestellt: 09:00 Uhr 09:30 Uhr 10:00 Uhr 10:30 Uhr Hemprich Tophof, Berlin Stadt Land Fluss, Berlin Gruppe Planwerk, Berlin Machleidt + Partner, Berlin

2.4 Diskussion der Obergutachter
Nach einer Kaffeepause von 15 Minuten werden die vorliegenden Ergebnisse vertiefend betrachtet und die besonderen funktionalen und städtebaulichen Aspekte erläutert und diskutiert. Hierbei stehen die Fragen nach der städtebaulichen Betonung, der Ausrichtung des nördlichen Bereiches zur Falkenberger Chaussee bzw. in

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das Quartier zur Wartenberger Straße, die Flexibilität und das Entwicklungspotential des Konzeptes, die Nutzungsverteilung im Gebiet sowie die Ausweisungsmöglichkeit in unterschiedliche Baufelder im Vordergrund. Hemprich Tophof Architekten Der Entwurf entwickelt eine Grundkomposition, innerhalb derer sich eine Gebäudestruktur in den Bereichen nördlich und südlich der Falkenberger Chaussee sowohl horizontal als auch vertikal entwickeln kann. Das Konzept arbeitet mit der Fortführung der vorgefundenen städtebaulichen Struktur und dem Motiv der Einzelbaukörper und Solitäre. Durch die Vorgabe einer klaren, jedoch flexiblen Struktur bietet das Konzept einen großen Entwicklungsspielraum. Das nördliche Bearbeitungsgebiet wird in mehrere Nutzungsbereiche unterteilt. Im Norden ist eine Zone für den kommerziellen Sport vorgesehen. Die mittlere Zone wird durch die vorhandene Kinonutzung bestimmt, die durch größere Einzelhandelsflächen ergänzt werden kann. Entlang der Falkenberger Chaussee ist kleinteiliger Einzelhandel vorgesehen, der sich jedoch entschieden zur Wartenberger Straße orientiert. Fußgängerströme sollen bereits im Bereich des S-Bahnhofs Hohenschönhausen in des Gebiet gelenkt werden. Die klare Ausbildung einer Rück- (Falkenberger Chaussee) und Vorderseite (Wartenberger Straße) wird positiv gewertet. Das Herstellen einer Sichtbeziehung von der Falkenberger Chaussee aus zum Kinokomplex wird begrüßt. Mit einem dreizehngeschossigen Hochhaus als Hotelnutzung wird im südlichen Bereich ein städtebaulicher Schwerpunkt gesetzt. Des Weiteren ist hier Sonderwohnen und Folgeeinrichtungen vorgesehen. Dies wird städtebaulich und vermarktungstechnisch als kritisch angesehen, da es den Standort nördlich der Falkenberger Straße schwächen könnte. Der Erhalt der Wartenberger Straße in diesem Bereich wird als positiv gewertet. Das Gutachten wird als diskussionswürdiger Beitrag gesehen, wobei die Darstellung von mehreren möglichen Varianten auf unterschiedlichen Baufeldern als etwas beliebig erscheint. Stadt Land Fluss Das Gutachten legt den Schwerpunkt der städtebaulichen Entwicklung auf den nördlichen Bereich des Plangebiets. Hier wird als Kern- und Schlüsselbereich der städtebaulichen Entwicklung der Bereich entlang der Falkenberger Chaussee gesehen. Das Plangebiet wird in mehrere Baufelder aufgeteilt. Von Norden ausgehend ist zunächst ein Bereich für den kommerziellen Sport vorgesehen, dann eine Gewerbe- und Einzelhandelszone, des Weiteren ein Bereich mit Hotelnutzung, kleinerem Einzelhandel und Dienstleistungen bzw. Büros und barrierefreies Wohnen/ Seniorenwohnen. Das Konzept beinhaltet eine klare Zonierung des Plangebiets und eine Ausformulierung einer solitären Struktur von Gebäuden, die eine Differenzierung in Vorder- und Rückseiten zulässt. Doch erscheint der Entwurf im Ergebnis im Wesentlichen wie ein architektonischer Entwurf und weniger als städtebauliches Konzept. Dadurch verliert er erheblich an Flexibilität.

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Die Orientierung zur Wartenberger Straße wird im nördlichen Bereich als vorteilhaft gesehen. Die architektonische Ausbildung einer Plattform zur Überwindung des Höhenversprungs entlag der Falkenberger Chaussee wird als zu aufwendig angesehen. Die auf der Plattform angeordneten Querriegel erschweren die Sichtbeziehung von der Falkenberger Chaussee zum Kinokomplex und setzten diesen damit in die zweite Reihe. Dies wird vom Obergutachtergremium kritisch gesehen. Die Stellplatzsituation ist weitgehend ungelöst und die Anordnung einer Tiefgarage unterhalb der Plattform wird aus vermarktungstechnischen und städtebaulichen Gründen als nicht realisierbar angesehen. Im südlichen Bereich der Falkenberger Chaussee ist barrierefreies Wohnen/Seniorenwohnen vorgesehen. Dies erscheint vor allem auch durch die Anordnung der Gebäude hinsichtlich der Lärmimmissionen durch den Berliner Eisenbahn-Außenring als schwer vermarktbar. Gruppe Planwerk Das Gutachten versteht den Bereich zwischen Linden-Center und dem Bahnhof Hohenschönhausen strukturell als Zentrumserweiterung, die durch eine Freiraumabfolge und zentrumsergänzende Dienstleistungsund Einzelhandelsnutzungen den Fußgänger in das Gebiet ziehen soll. Das Plangebiet wird in vier Baufelder aufgeteilt. Von Norden ausgehend sind dieses ein Baufeld für Sport und Freizeit, ein Baufeld für Service, Wohnen und Gastronomie, ein Baufeld nördlich der Falkenberger Chaussee für Hotelnutzung, Einzelhandel, Dienstleistung und Wohnen und ein Baufeld für betreutes Wohnen/ Seniorenwohnen südlich der Falkenberger Chaussee. Die klare Zonierung und Ausbildung von Baufeldern wird positiv bewertet, ebenso der hohe Grad an Flexibilität. Gleichfalls wird die vorgeschlagene bauliche Fassung des Brunnenplatzes als richtiger städtebaulicher Ansatz gesehen. Im nördlichen Bereich wird das Einfügen eines Zugangs über einen als Bewegungsparcour gestalteten Grünbereich zum Grünzug entlang des Berliner Eisenbahn-Außenrings als sinnvolle Ergänzung zum kommerziellen Sportangebot und als Weiterführung der vorhandenen städtebaulichen Struktur gesehen. Die Positionierung des Hotels im Bereich des Bahnhofs Hohenschönhausen und das Herstellen der Sichtachse von der Falkenberger Chaussee zum Kinokomplex durch die Anordnung der Gebäude wird positiv gewertet. Jedoch erscheint die architektonisch-gestalterisch ausgearbeitete Gebäudeform wenig flexibel. Fragwürdig wirkt auch die unentschiedene Ausbildung der Vorderseite zur Falkenberger Chaussee, deren Eingänge nur über Brücken und vor gelagerte Rampen zu erreichen sind. Hier bleiben die Wegebeziehung zwischen der Falkenberger Chaussee und den Nutzungen im Inneren des Blocks im Unklaren. Die aufwändige Rampenanlage als Vermittlung der Niveausprünge steht aus wirtschaftlichen Gründen erheblich in Frage. Die vorgeschlagene Wohnnutzung am Brunnenplatz wird als falsch positioniert eingestuft. Im Baufeld südlich der Falkenberger Chaussee erscheinen die Gebäudevolumen für das betreute Wohnen zu wenig ausgearbeitet. Es stellt

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sich zudem die Frage nach der richtigen Positionierung in Bezug auf die Lärmimmissionen und auf die dort vorgeschlagene Nutzung. Der Erhalt der Wartenberger Straße in diesem Bereich wird aus Sicht der Verkehrssituation als positiv bewertet. Machleidt + Partner Das Gutachten entwickelt drei Bereiche mit unterschiedlichem Charakter, die über die Gestaltung des öffentlichen Raums miteinander verbunden werden sollen. Während der Bereich zur Falkenberger Chaussee ein „nach außen gewandtes extrovertiertes Zentrum“ mit Versorgungsfunktionen bilden soll, ist im Bereich am Brunnenplatz ein inneres Zentrum als Wohngebiet vorgesehen. Der nördliche Bereich des Planungsgebiets ist als Sport- und kommerzielle Freizeitzone geplant. Südlich der Falkenberger Chaussee soll eine viergeschossige Hofbebauung die Nutzung Sonderwohnen/ betreutes Wohnen aufnehmen. Insgesamt beinhaltet das Ergebnis keine klare Zonierung und die Massierung der Einzelhandelskonzentration im Baufeld an der Falkenberger Chaussee, die Aufteilung in viele kleine Verkaufsflächen sowie die hohe bauliche Dichte im nördlichen Bereich erscheinen in diesem städtebaulichen Umfeld als deplatziert. Im nördlichen Bereich wird die Positionierung der Stellplatzanlage mit den 160 Stellplätzen hinter das Kino aus wirtschaftlichen Aspekten als fraglich sowie im Anbetracht der Nähe zu den Wohnanlagen als eher störend eingestuft. Im Bereich nördlich der Falkenberger Chaussee wird das Einfassen des Brunnenplatzes aus städtebaulicher Sicht begrüßt. Die Positionierung des Hotels im nördlichen Bereich in der Nähe des Berliner EisenbahnAußenrings wird als attraktiver Standort gesehen. Die Ausbildung des Gebäude entlang der Falkenberger Chaussee als Passage ohne das Angebot einer attraktiven Durchwegung zur Wartenberger Straße wird kritisch gesehen. Die wichtige Sichtbeziehung von der Falkenberger Chaussee zum Kinokomplex wurde im Entwurf nicht berücksichtigt. Die Ausbildung der Rück- bzw. Vorderseiten der Gebäude wird als nicht gelöst gesehen. Im südlichen Bereich der Falkenberger Chaussee wird das Wohnen am Berliner Eisenbahn-Außenring aufgrund der Lärmimmissionen als nicht vermarktbar angesehen.

2.5 Empfehlung der Obergutachter
Die Obergutachter empfehlen dem Auslober einstimmig, dass die Ergebnisse der Gutachter Hemprich Tophof Architekten und Gruppe Planwerk die Grundlage eines eventuell zu erstellenden Bebauungsplans und der weiteren Vermarktung der Grundstücke durch den Liegenschaftsfonds bilden sollen. Eine weitere Überarbeitung der Ergebnisse durch beide Büros ist nicht vorgesehen.

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2.6 Abschluss der Sitzung
Der Vorsitzende dankt allen Mitgliedern des Auswahlgremiums für die engagierte und konstruktive Mitarbeit und gibt den Vorsitz an Herrn Geisel zurück. Diese bedankt sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und schließt die Sitzung des Obergutachtergremiums. Ende der Sitzung Die Sitzung endet um 13:20 Uhr. Das Protokoll wurde vom Vorsitzenden des Auswahlgremiums gelesen und genehmigt.

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2.7 Anwesenheitsliste
Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren Falkenberger Chaussee - Wartenberger Straße Berlin Lichtenberg

Abschlusskolloquium Freitag, den 13.03.2009, Beginn 9:00 Uhr bis 13:20 Uhr Württembergische Straße 6, 10707 Berlin

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2.8 Einzelberichte der Arbeiten
Jede Gutachterarbeit wird auf einer Seite mit zwei Abbildungen (städtebaulichen Lageplan und eine Darstellung der Baufelder innerhalb des Planungsgebiets) und einer Tabelle mit den entwurfsbezogenen Kennwerten dargestellt.

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Hemprich Tophof Architekten

Kennwerte Ausgewiesene Baufelder Flächengröße insgesamt überbaute Fläche GRZ (bezogen auf alle Baufelder) GFZ (bezogen auf alle Baufelder) BGF (insgesamt) BGF (Einzelhandel) BGF (Dienstleistung/ Büro) BGF (kommerzieller Sport) max. max. max. max.

Entwurf 2 50.390 m² 12.850 m² 0,26 1,19 59.990 m² 22.000 m² 9.540 m² 12.450 m² 16.000 m²

BGF (Wohnen/ Sonderwohnen) max. BGF (Hotelnutzung) max.

Lageplan M. 1:3.000

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Stadt Land Fluss

Kennwerte Ausgewiesene Baufelder Flächengröße insgesamt überbaute Fläche GRZ (bezogen auf alle Baufelder) GFZ (bezogen auf alle Baufelder) BGF (insgesamt) BGF (Einzelhandel) BGF (Dienstleistung/ Büro) BGF (kommerzieller Sport) BGF (Wohnen/ Sonderwohnen) BGF (Hotelnutzung)

Entwurf 5 35.550 m² 14.390 m² 0,41 1,31 46.390 m² 13.380 m² 9.870 m² 14.550 m² 9.190 m² 4.200 m²

Lageplan M. 1:3.000

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Gruppe Planwerk

Kennwerte Ausgewiesene Baufelder Flächengröße insgesamt überbaute Fläche GRZ (bezogen auf alle Baufelder) GFZ (bezogen auf alle Baufelder) BGF (insgesamt) BGF (Einzelhandel) BGF (Dienstleistung/ Büro) BGF (kommerzieller Sport) BGF (Wohnen/ Sonderwohnen) BGF (Hotelnutzung)

Entwurf 5 37.532 m² 13.385 m² 0,36 1,0 36.868 m² 13.468 m² 4.900 m² 10.500 m² 8.000 m²

Lageplan M. 1:3.000

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Machleidt + Partner

Kennwerte Ausgewiesene Baufelder Flächengröße insgesamt überbaute Fläche GRZ (bezogen auf alle Baufelder) GFZ (bezogen auf alle Baufelder) BGF (insgesamt) BGF (Einzelhandel) BGF (Dienstleistung/ Büro) BGF (kommerzieller Sport) BGF (Wohnen/ Sonderwohnen) BGF (Hotelnutzung)

Entwurf 7 31.380 m² 18.461 m² 0,59 2,47 77.500 m² 9.000 m² 25.000 m² 13.500 m² 20.000 m² 10.000 m²

Lageplan M. 1:3.000
        
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