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Bahnhof Hohenlimburg / Bahmstraße

Full text: Bahnhof Hohenlimburg / Bahmstraße

11.11.2010

Vorstandsbereich für Stadtentwicklung und Bauen Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung

Begründung zum Bebauungsplan Nr. 7/10 (622) Bahnhof Hohenlimburg / Bahnstraße

Anlage 2 Vorkommen von Fledermäusen im Bereich Bahnhof und Parkhaus in HagenHohenlimburg, Gutachterliche Stellungnahme für den Bebauungsplan Nr. 3/08 (599) - Neuordnung Bereich Bahnhof Hohenlimburg -, biopace – Büro für Planung, Ökologie & Umwelt, Münster, 02.07.2009

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Vorkommen von Fledermäusen im Bereich Bahnhof und Parkhaus in Hagen-Hohenlimburg
Gutachterliche Stellungnahme für den B-Plan 3/08 (599) “Neuordnung im Bereich Bahnhof Hohenlimburg“

Im Auftrag von Herbstreit Landschaftsarchitekten GmbH & Co KG

Bearbeitung: Dipl.-Biol. Ingo Bünning
Stand: 02. Juli 2009 Aufgestellt:

biopace – Büro für Planung, Ökologie & Umwelt Gereonstr. 21 48145 Münster
Tel.: 0251 – 13 62 66 Fax: 0251 – 13 62 77 email: ib.biopace@t-online.de

Vorkommen von Fledermäusen im Bereich Bahnhof und Parkhaus in Hagen-Hohenlimburg
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Inhaltsverzeichnis
1 1.1 1.2 2 2.1 2.1 3 3.1
3.3.1 3.3.2 3.3.3

Einführung ..........................................................................................................................3 Anlass und Aufgabenstellung...............................................................................................3 Lage, Abgrenzung und Charakterisierung des Untersuchungsraumes..................................3 Material und Methode.........................................................................................................6 Bestandserfassung Fledermäuse.........................................................................................6 Zufallserfassung von Vögeln................................................................................................7 Ergebnisse und Diskussion ...............................................................................................8 Ergebnisse der Fledermauserfassung..................................................................................8
Gebäudekontrollen ........................................................................................................................ 8 Detektorbegehungen ................................................................................................................... 10 Fazit............................................................................................................................................. 13

3.2 4

Ergebnisse der Zufallserfassungen von Vögeln..................................................................14 Literatur.............................................................................................................................15

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1.1

Einführung
Anlass und Aufgabenstellung

Im Ortsteil Hohenlimburg, Stadt Hagen, ist geplant, Teile des Bahnhofs Hohenlimburg einschließlich des direkt benachbart liegenden Parkhauses umzugestalten. Dabei tauchte die Frage auf, ob durch die Umgestaltung der Gebäude streng geschützte Arten der Ordnung der Fledermäuse und/ oder der Vögel betroffen sind (vergl. z.B. MUNLV 2007). Zur Klärung dieser Frage, ob Fledermäuse das Parkhaus sowie das Bahnhofsgebäude nutzten, wurde das Büro biopace, Büro für Planung, Ökolgoie & Umwelt mit der Erfassung von Fledermäusen im Juni 2009 beauftragt. Gemäß den Vorgaben des Auftraggebers sollte eine diesbezügliche Stellungnahme innerhalb von 2 Wochen erbracht werden. Parallel mit den Untersuchungen zum Vorkommen von Fledermäusen sollten auch Zufallsfunde von Vogelarten mit erfasst werden.

1.2

Lage, Abgrenzung und Charakterisierung des Untersuchungsraumes

Der Untersuchungsraum, im Folgenden auch als Planungsraum oder Untersuchungsgebiet bezeichnet, entspricht im Wesentlichen der Abgrenzung des B-Plans 3/08 599 und umfasste die Grundstücksflächen des Parkhauses und des alten Bahnhofsgebäudes (vergl. Abbildung 1) im Innenstadtbereich von Hagen-Hohenlimburg. Nach Norden wird der Untersuchungsraum durch Wohnbebauung und die Lenne begrenzt, nach Westen schließt sich Wohnbebauung an den Planungsraum an. Östlich des Plangebietes verläuft die neu gestaltete Langenkampstraße, nach Süden wird der Untersuchungsraum durch die Gleistrassen begrenzt. Die Lage und Abgrenzung des Untersuchungsraumes ist in Abbildung 1 dargestellt. Aufgrund der innerstädtischen Lage des Plangebietes sind Grünstrukturen mit Ausnahme von Einzelbäumen und Gebüschgruppen nicht vorhanden. Vielmehr wird der gesamte Bereich durch Siedlungs- und Verkehrsflächen geprägt. Im weiteren Umkreis um den Planungsraum kommen mit der Lenne, natürlichen Höhlen und Waldflächen eine Vielzahlzahl von Biotopstrukturen vor, die z.T. als wichtige Funktionsräume von Fledermäusen aufgefasst werden können.

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Abbildung 3: Blick von Nordwesten auf das Bahnhofsgebäude von Hagen-Hohenlimburg

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2.1

Material und Methode
Bestandserfassung Fledermäuse

Gemäß der Angebotsanfrage der Stadt Hagen hatten die Bestandserfassungen insbesondere zum Ziel, festzustellen, ob das Parkhaus und/ oder das Bahnhofsgebäude innerhalb des Untersuchungsraumes als Quartiersplätze (vor allem als Wochenstuben) von Fledermäusen genutzt werden. Als wesentliche Randbedingungen galt es, die Bestandserfassungen innerhalb kurzer Zeit (ca. eine Woche) durchzuführen. Vor dem Hintergrund dieser Vorgaben wurde vorgeschlagen, zwei Begehungen zur Erfassung der Fledermäuse unter Einsatz des Bat-Dektors durchzuführen, wobei eine Begehung in den Abendstunden erfolgen sollte und eine weitere Begehung in der Morgendämmerung. Zusätzlich sollten Gebäudekontrollen vorgenommen werden. Gemäß der o.g. Fragestellung erfolgte eine erste Detektorbegehung in Verbindung mit einer Gebäudebegehung des Parkhauses am 12.06.2009, eine zweite Begehung am 28.06.2009. Zur Erfassung der Arten einschließlich der Ermittlung von wesentlichen Funktionsräumen wie Flugstraßen und Quartieren wurde der Untersuchungsraum nachts abgelaufen. Die Erfassungen erfolgten dabei mit einem Fledermausdetektor bei guten äußeren Witterungsbedingungen, d.h. bei wenig Wind und klarem Himmel. Ganz allgemein können durch Geländebegehungen mit dem Detektor i.d.R. Jagdgebiete, Flugrouten und Quartiere von Fledermäusen erfasst werden. Um die Ortungsrufe der Fledermäuse, deren Frequenzen oberhalb der menschlichen Hörgrenze im Ultraschallbereich liegen, hörbar zu machen, kamen Ultraschall-Detektoren (Bat-Detektoren) vom Typ Pettersson D 100 zum Einsatz. Die Ultraschall-Rufe der Fledermäuse wurden im Gelände digital aufgezeichnet und mit der Software BatSound 4.0 analysiert. Artbestimmungen mittels Detektor sind im Gelände bei den Arten möglich, die quasi-konstantfrequente Anteile im Ruf aufweisen. Dies gilt z.B. für den Abendsegler (Nyctalus noctula), Kleinabendsegler (Nyctalus leisleri), die Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus) sowie die Zwerg(Pipistrellus pipistrellus) und Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii). Problematisch ist hingegen die Artbestimmung der Gattungen Myotis und Plecotus, die fast ausschließlich rein frequenzmodulierte Laute ausstoßen (vergl. z.B. AHLÉN 1981, WEID 1988, SKIBA 2003). Generell sind zur Artbestimmung auch weitergehende Merkmale einbezogen worden wie Flughöhe der Arten, Jagdhabitate, zeitliches Erscheinen der Arten etc.
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Alle Kontakte mit Fledermäusen wurden notiert und artspezifisch zu einer Gesamteinschätzung zusammengefasst. Altdaten zum Vorkommen von Fledermäusen lagen für das Gebiet nicht vor bzw. waren nicht bekannt.

2.1

Zufallserfassung von Vögeln

Parallel mit den Bestandserfassungen der Fledermäuse erfolgte auch eine Erfassung der innerhalb des Untersuchungsraumes vorkommenden Vogelarten. Hierbei handelte es sich nicht um systematische Erfassungen sondern um Zufallsbeobachtungen.

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3
3.1

Ergebnisse und Diskussion
Ergebnisse der Fledermauserfassung

3.3.1 Gebäudekontrollen
Parallel mit der ersten Detektorbegehung erfolgte eine Gebäudekontrolle des Parkhauses, um Hinweise zu erhalten, ob Fledermäuse das Parkhaus als Quartiersplatz nutzen (z.B. über Nachweise von Nahrungsresten und/ oder Kotspuren) oder ob eine Nutzung des Gebäudes als Quartiersplatz grundsätzlich möglich ist (z.B. über Vorkommen von Spaltenverstecke etc.). Aufgrund der Gebäudestruktur des Parkhauses (teilweise Verblendung mit Schiefer, viele Spaltenverstecke) erschienen Vorkommen von Fledermausquartieren a priori wahrscheinlich. Durch die unmittelbare Nähe zur Lenne befinden sich direkt angrenzend an den Untersuchungsraum zudem gute Jagdhabitate für Fledermäuse. Bei der Gebäudekontrolle wurden systematisch die Parkdecks abgegangen und insbesondere im Bereich der Schieferverblendung auf Spuren abgesucht (vergl. Abbildung 4). Besonderes Augenmerk galt zudem Bereichen, an denen Spaltenverstecke festgestellt wurden.

Abbildung 4: Schieferverkleidung des Parkhauses (z.T. mit Spalten)

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Abbildung 5: Vorbau an Öffnungen des Parkdecks. Diese Bereiche wurden intensiv auf Vorkommen von Kot- und Fraßspuren von Fledermäusen abgesucht

Trotz intensiver Kontrolle des Gebäudes ergab die Begutachtung keine Hinweise auf Vorkommen von Nahrungsresten oder Kotspuren von Fledermäusen.

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3.3.2 Detektorbegehungen
Bei der ersten Detektorbegehung des Untersuchungsraumes am 12.06.2009 wurden in dem Frequenzbereich, in dem Fledermäuse rufen, ausgeprägte und massive Störsignale festgestellt (vergl. Abbildung 6 und 7). Die Störsignale konnten dabei im ganzen Untersuchungsraum festgestellt werden, waren jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Besonders massiv waren Störsignale an der Bahnstraße (bis zur Brücke über die Lenne) und auf der neu errichteten Brücke über die Bahntrasse auf der östlichen Seite des Parkhauses. Unter den Parkdecks waren (wahrscheinlich aufgrund der Abschirmung) keine Störsignale festzustellen. Die Störsignale konnten dabei auch deutlich außerhalb des Untersuchungsraumes festgestellt werden.

100%

Amplitude

50%

0%

-50%

2500 ms -100%
-90 dB -70 dB -50 dB -30 dB -10 dB

500 ms/div

Spectrogram, FFT size 256 , Hanning window. 20 kHz

10 kHz

Abbildung 6: Amplitude und Spektrogramm der Störsignale (Aufnahme vom 12.06.09) Innerhalb des Untersuchungsraumes wurden bei der Begehung am 12.06.2009 keine Fledermäuse festgestellt. Es wird vermutet, dass die Abwesenheit von Fledermäusen im Planungsraum auf die Störsignale zurückzuführen ist. Um Hinweise zu erhalten, ob Fledermäuse den Untersuchungsraum tatsächlich meiden, erfolgte am 12.06.2009 eine Kontrolle an der Lenne in Höhe des Kanuvereins. Störsignale waren hier nicht mehr festzustellen. Tatsächlich konnten hier am

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12.06.09 jagende Wasserfledermäuse festgestellt werden (Spektrogramm nicht dargestellt). Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des ersten Kartierdurchgangs wurde das Untersuchungsprogramm dahingehend modifiziert, dass auf eine morgendliche Begehung zugunsten einer weiteren Abendbegehung verzichtet wurde. Diese Begehung fand am 28.06.2009 in der Zeit von 19:30 Uhr bis ca. 0:15 Uhrstatt. Ziel war es dabei festzustellen, ob die Störsignale auch bei der zweiten Begehung auftreten und ob die Störquelle räumlich lokalisiert werden kann. Auch war es das Ziel, qualitativ bessere Aufnahmen der Störsignale zu erhalten. Auch bei der zweiten Begehung am 28.06.2009 wurden analog der obigen Darstellung Störsignale, aber keine Hinweise auf rufende Fledemäuse festgestellt. Amplitude, Spektrogramm und Powerspektrum sind in Abbildung 7 dargestellt.
Amplitude

100%

50%

0%

-50%

16 sec -100%
-90 dB -70 dB -50 dB -30 dB -10 dB

1 sec/div

Spectrogram, FFT size 256 , Hanning window. 20 kHz

10 kHz

0 dB -20 dB -40 dB -60 dB -80 dB -100 dB -120 dB 10 kHz 20 kHz 9859.6 - 12817.5 s

Abbildung 7: Amplitude, Spektrogramm und Powerspektrum der Störsignale (Ausschnitt einer Aufnahme vom 28.06.09)
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Hinweise auf die Quelle der Störsignale konnten nicht erbracht werden. Ob ggf. die auf dem Parkhaus befindliche Antennenanlage in Verbindung mit den Störsignalen steht, ist unklar. Zum Vergleich der Störsignale sind in Abbildung 8 Amplitude, Spektrogramm und Powerspektrum einer Referenzaufnahme dargestellt. Die Referenzaufnahme stellt das Hintergrundrauschen des Bat-Detektors in Verbindung mit der digitalen Aufnahmen dar.

100%

Amplitude

50%

0%

-50%

2000 ms -100%
-90 dB -70 dB -50 dB -30 dB -10 dB

500 ms/div

Spectrogram, FFT size 256 , Hanning window. 20 kHz

10 kHz

0 dB -20 dB -40 dB -60 dB -80 dB -100 dB -120 dB 10 kHz 20 kHz 983.1 - 4834.7 s

Abbildung 8: Amplitude, Spektrogramm und Powerspektrum einer Referenzaufnahme (Hintergrundrauschen des Bat-Detektors mit Aufnahmegerät, ohne Verwendung von Filtern)

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3.3.3 Fazit
Bei den Bestandserfassungen konnten innerhalb des Untersuchungsraumes keine Fledermäuse festgestellt werden. Eine mögliche Erklärung für die Abwesenheit von Fledermäusen ist, dass die Tiere den Untersuchungsraum aufgrund der gemessenen permanent andauernden Störsignale meiden. Diese Signale traten in einem Frequenzbereich zwischen ca. 20 – 100 kHz auf und sind somit von Fledermausarten gut wahrnehmbar. Vorstellbar ist zudem, dass die Echoortung aufgrund dieser Störsignale beeinträchtigt werden könnte. Die Ursache dieser Signale ist dabei unklar. Da in unmittelbarer Nähe zum Untersuchungsraum natürliche Höhlen vorkommen (Abbildung 9 und 10), stellt sich die Frage, ob – vorbehaltlich der Eignung der Höhlen als Quartiersplätze für Fledermäuse – auch diesbezügliche Auswirkungen bestehen. Unabhängig hiervon wird zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Insektenfauna einschließlich der Vermeidung negativer Auswirkungen auf Räuber-Beute-Beziehungen bei der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes die Verwendung von Lampen mit einem engen Spektralbereich wie Natriumdampf-Niederdrucklampen (NA) oder monochromatische „Gelblichtlampen“ empfohlen (GEIGER et al. 2007; TIROLER LANDESUMWELTAMT 2003).

Abbildung 9: Eingangsbereich zu einer Höhle (als Garage umfunktioniert) im direkten Umfeld des Untersuchungsgebietes

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Abbildung 10: vergitterter Höhleneingang im weiteren Umfeld des Untersuchungsraumes

3.2

Ergebnisse der Zufallserfassungen von Vögeln

Als Zufallsbeobachtungen konnten die nachfolgenden Vogelarten innerhalb des Untersuchungsraumes festgestellt werden: ̇ ̇ ̇ ̇ ̇ Mauersegler (Nahrungsgast; keine Hinweise auf Brutvorkommen) Hausrotschwanz (wahrscheinlich Brutrevier östlich angrenzend an das U-Gebiet) Buchfink (wahrscheinlich Brutrevier auf Flächen am Bahnhof) Ringeltaube (Brutreviere angrenzend an den Untersuchungsraum) Amsel (wahrscheinlich Brutrevier auf Flächen am Bahnhof)

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Literatur

Gesetze, Normen und Richtlinien GESETZ ÜBER NATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE (BUNDESNATURSCHUTZGESETZ - BNatSchG)
vom 25. März 2002, zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetztes vom 12.12.2007 (BGBl. I S. 2873) LANDSCHAFTSGESETZ NRW, Gesetz zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Entwicklung der Landschaft Nordrhein-Westfalen (Landschaftsgesetz – LG), in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.07.2000, GV.NW.S.568,) zuletzt geändert am 19.06.2007, GV.NW.S.226 BUNDESARTENSCHUTZVERORDNUNG (BArtSchV) –Verordnung zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten. Vom 16. Februar 2005 (BGBl. I Nr. 11 vom 24.2.2005 S.258; ber. 18.3.2005 S.896) Gl.-Nr.: 791-8-1 RICHTLINIE
DES

RATES 92/43/EWG

VOM

21.

MAI

1992

ZUR

ERHALTUNG

DER NATÜRLICHEN

LEBENS-

RÄUME SOWIE DER WILD LEBENDEN

TIERE

UND

PFLANZEN (FFH-Richtlinie); ABl. Nr. L 206

vom 22.07.1992, zuletzt geändert durch Akte über den Beitritt der Tschechischen Republik, Estlands, Zyperns, Lettlands, Litauens, Ungarns, Maltas, Polens, Sloweniens und der Slowakei (2003) vom 23.09.2003. RICHTLINIE DES RATES 79/409/EWG VOM 02. APRIL 1979 ÜBER DIE ERHALTUNG DER WILD LEBENDEN VOGELARTEN (VOGELSCHUTZ-RICHTLINIE); ABl. Nr. L 103 vom 25.04.1979, zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/49/EWG vom 29.07.1997

Literatur
Ahlen, I. (1981): Identification of Scandinavian bats by their sounds. - Department of Wildlife Ecology, 51 GEIGER, A., E. F. KIEL & M. W OIKE (2007): Künstliche Lichtquellen – Naturschutzfachliche Empfehlungen. Natur in NRW 4/07, S. 46-48. MUNLV (2007): Geschützte Arten in Nordrhein-Westfalen. Vorkommen, Erhaltungszustand, Gefährdung, Maßnahmen. 257 Seiten. SKIBA, R. (2003): Europäische Fledermäuse. – Neue Brehm Bücherei 648. TIROLER LANDESUMWELTAMT (Hrsg.) (2003): Die helle Not. Künstliche Lichtquellen – ein unterschätztes Naturschutzproblem. 2. Auflage, 37. S. W EID, R. (1988): Bestimmungshilfe für das Erkennen europäischer Fledermäuse - insbeson-dere anhand der Ortungsrufe. - Schriftenreihe des Bayerischen Landesamt für Umweltschutz 81: 63-71

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Aufgestellt Münster, im Juli 2009 biopace – Büro für Planung, Ökologie & Umwelt

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