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Beteiligungsverfahren

Full text: Beteiligungsverfahren

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Oberhausen-Mitte
Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt

Beteiligungsverfahren
Stand März 2010

Abbildung 0: Luftbild des Untersuchungsgebietes Oberhausen-Mitte Quelle: Stadtplanungsamt Augsburg

Stadt Augsburg - Gebiet Oberhausen-Mitte
Vorbereitende Untersuchungen - Integriertes Handlungskonzept Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt

Stadt Augsburg Baureferat Norbert Diener Amtsleiter Stadtplanungsamt Team Besondere Städtebauliche Planung und Sanierungsmaßnahmen Tobias Häberle Helmut Seibold Im Auftrag der Stadt Augsburg
D I S

DÜRSCH INSTITUT FÜR STADTENTWICKLUNG

Dr. Hans-Peter Dürsch Dipl. Geogr. Andrea Grünberg Mitarbeit Dipl.-Ing. Binali Kizil Fachliche Beratung: Prof. Dr.-Ing. Hans-Henning von Winning POPIEN & PARTNER Wirtschaftsgeographie Dr. Ralf Popien Stand: März 2010

12. ANHANG

12.1 12.2 12.3 12.4 12.5 12.6 12.7 12.8 12.9 12.10 12.11 12.12 12.13

Beteiligung öffentlicher Aufgabenträger gem. § 139 Abs. 2 BauGB Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen gem. § 137 BauGB Dokumentation der Auftaktveranstaltungen 20. und 22. Oktober 2008 Dokumentation zum Oberhauser Advent 28. und 29. November 2008 Dokumentation der Ortsbegehung Einzelhandel 19. März 2009 Dokumentation der Ortsbegehung Spiel- und Freiflächen 02. April 2009 Dokumentation der Ortsbegehung Hettenbach Nord 22. April 2009 Dokumentation der Ortsbegehung Flurstraßenviertel 28. April 2009 Dokumentation der Stadtteilwerkstadt I 16. Mai 2009 Dokumentation der Stadtteilwerkstatt 04. Juli 2009 Arbeitsgruppe Löweneckschule als Zentrum? 04. November 2009 Ergebnisse der Haushaltsbefragung Öffentliche Informationsveranstaltung 19. November 2009

157 181 187 205 209 215 219 223 225 247 267 273 295

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12.1

Beteiligung öffentlicher Aufgabenträger gem. § 139 Abs. 2 BauGB

Bei der Vorbereitung und Durchführung der Sanierung sind die öffentlichen Aufgabenträger nach den Vorschriften des § 139 Abs. 2 BauGB, i.V. mit § 4 Abs. 2 BauGB und § 4a Abs. 1 bis 4 und 6 BauGB zu beteiligen. Hierzu erfolgte seitens der Stadt Augsburg eine schriftliche Aufforderung an die öffentlichen Aufgabenträger, im Zeitraum vom 16.11. bis 18.12.2009 eine Stellungnahme zum Entwurf der Vorbereitenden Untersuchungen mit Integriertem Handlungskonzept für das Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte abzugeben. Nachfolgend steht zunächst eine Liste zu den beteiligten öffentlichen Aufgabenträgern. Im Anschluss an diese Liste gibt ein tabellarische Übersicht einen Gesamtüberblick über die Inhalte der eingegangenen Stellungnahmen (teilweise zusammengefasst) und deren Behandlung im Zuge des Verfahrens. Soweit erforderlich und geboten wurden darüber hinaus entsprechende Hinweise und Ergänzungen im Bericht zu den vorbereitenden Untersuchungen eingefügt. Liste der beteiligten öffentlichen Aufgabenträger: In Kursiv die Stellungnehmer/innen, die laut Verteiler der Stadt Augsburg nicht angeschrieben wurden. Soweit keine Stellungnahme abgegeben wurden, ist dies mit einem Zusatz in Klammern vermerkt • • • • • • • • • • • • Höhere Landesplanungsbehörde / Regierung von Schwaben – (keine Stellungnahme abgegeben) Untere Naturschutzbehörde / beim Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Untere Immissionsschutzbehörde / beim Umweltamt der Stadt Augsburg, Schreiben vom 15.12.2009 Polizeidirektion Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, Schreiben vom 16.12.2009 Untere Wasserrechtsbehörde / beim Umweltamt der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Schreiben vom 14.12.2009 Untere Denkmalschutzbehörde / beim Bauordnungsamt der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Stadtheimatpfleger für Belange des Denkmalschutzes, Planungs- und Bauwesens (keine Stellungnahme abgegeben) Referat OB/ Direktorium 1 - Gleichstellungsstelle (keine Stellungnahme abgegeben) Referat OB/ Direktorium 2 - Wohnungs- und Stiftungsamt der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Referat 2 (keine Stellungnahme abgegeben) - Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (keine Stellung nahme abgegeben) - Umweltamt, Abt. Klimaschutz, der Stadt Augsburg, Schreiben vom 18.12.2009 - Umweltamt, zu Fragen der Wertach, Schreiben vom 01.12.2009 - Umweltamt, Abt. Bodenschutz und Abfallrecht, der Stadt Augsburg, Schreiben vom 10.12.2009 Referat 3 (keine Stellungnahme abgegeben) - Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Amt für soziale Leistungen, Fachbereich Sozialplanung, der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben - Geschäftsstelle Behindertenbeirat, Schreiben vom 09.12.2009 Referat 4 (keine Stellungnahme abgegeben) Referat 5 (keine Einwände, gem. Schreiben vom 19.12.2009 157

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- Kulturamt der Stadt Augsburg - Kunstsammlungen, Abt. Stadtarchäologie, der Stadt Augsburg, Schreiben vom 14.12.2009 - Sport- und Bäderamt, Schreiben vom 23.11.2009 Referat 6 (keine Stellungnahme abgegeben) - Bauordnungsamt der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Tiefbauamt, Abt. Straßenbau, der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Tiefbauamt, Abt. Wasser- und Brückenbau, der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung, der Stadt Augsburg, Schreiben vom 22.10.2009 und 08.12.2009 - Tiefbauamt, Abt. Öffentliche Beleuchtung und Verkehrstechnik, der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Stadtvermessungsamt der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) - Hochbauamt der Stadt Augsburg, Schreiben vom 23.12.2009 Referat 7 (keine Stellungnahme abgegeben) - Amt für Verbraucherschutz und Marktwesen der Stadt Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Referat 8 (keine Stellungnahme abgegeben) - Liegenschaftsamt der Stadt Augsburg (Schreiben vom 15.12.2009) Stadtwerke Augsburg Verkehrs GmbH (Schreiben vom 14.12.2009) Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg mbH (keine Stellungnahme abgegeben) AG „Familienfreundliches Augsburg“ (keine Stellungnahme abgegeben) Bischöfliche Finanzkammer, Grundstücksabteilung, Augsburg (Schreiben vom 17.12.2009) Katholische Kirchenstiftung St. Joseph (Schreiben vom 07.12.2009) Evangelisch-Lutherisches Kirchengemeindeamt, Augsburg (Schreiben vom 12.12.2009) Stadtjugendring Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Fachstelle Jugend & Bildung Augsburg (Schreiben vom 01.12.2009) IHK für Augsburg und Schwaben (Schreiben vom 08.12.2009) Handwerkskammer Schwaben (Schreiben vom 16.12.2009) Kreishandwerkerschaft Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Universität Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Stadtverband der Kleingärtner Augsburg (keine Stellungnahme abgegeben) Augsburger Verkehrsverbund GmbH (Schreiben vom 18.11.2009) Kriminalpräventiver Rat (Schreiben vom 08.12.2009) Polizeipräsidium Schwaben Nord (Schreiben vom 18.12.2009)

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Nr.

Behörde / Amt

Stellungnahmen – teilweise nur auszugs- Abwägung weise bzw. gekürzt oder in Stichpunkten dargestellt – auf die in schriftlicher Form vollständig vorliegenden Stellungnahmen wird verwiesen

01.

Untere ImmissionsDie vorbereitende Untersuchung gibt die schutzbehörde Möglichkeit im Sinne einer Lärmminde(beim Umweltamt der Stadt rungsplanung und der Luftreinhalteplanung Augsburg) Verbesserungen der Belastungssituation zu ermöglichen. Hierzu werden insbesondeSchreiben vom 15.12.2009 re in dem integrierten Handlungskonzept schon einige Vorschläge unterbreitet, die aus fachlicher Sicht zu begrüßen sind. In den beigefügten Lärmkarten, die dem Lärm- und Luftschadstoff-Informationssystem (LLIS Stand 2002) entnommen sind, ist zu erkennen, dass erhebliche Lärmbelastungen nur in den unmittelbaren Nahbereichen der im oder am Rande des Plangebietes verlaufenden Hauptstraßen vorliegen. Die Werte liegen regelmäßig über den Orientierungswerten der DIN 18005 für Verkehrslärm in Wohn- und Mischgebieten. Die derzeit laufende Aktualisierung der Lärmkarten des LLIS lassen keine signifikanten Veränderungen erwarten. An diesen Straßen sind nach dem LLIS (Schadstoffe: Stand 2010) außerdem hohe Schadstoffbelastungen von Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) jeweils im Jahresmittel vorhanden, wie sie in der folgenden Tabelle dargestellt sind: Donauwörther Straße 32 PM10 [μg/m³] 40 NO2 [μg/m³] Ulmer Straße 35 PM10 [μg/m³] 43 NO2 [μg/m³] Neuhäuser-/Zollernstraße 30 PM10 [μg/m³] 37 NO2 [μg/m³] Dieselstraße 30 PM10 [μg/m³] 36 NO2 [μg/m³] Für beide Schadstoffe gelten Jahresgrenzwerte von 40 μg/m³, die nach den Berechnungen nur an der Ulmer Straße durch NO2 überschritten werden. Jedoch muss bei Feinstaubbelastungen ab 28 μg/m³ im Jahresmittel mit Überschreitungen des zulässigen Tagesmittelwertes von 50 μg/m³ an mehr als 35 Tagen je Jahr gerechnet werden. Somit sind aus Gründen der Lärm- und der Schadstoffbelastung Maßnahmen zu deren Reduzierung anzustreben. Hierbei kommen gestalterisch Maßnahmen, wie Reduzierung der effektiven Fahrbahnbreiten, z.B. durch wechselseitige Parkmöglichkeiten, Anwohnerparken nachts, Einbringung von Querungshilfen für Fußgänger, Verbreiterung von Geh- und Radwegen etc. in Betracht. Dadurch wird die Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer erhöht und gleichzeitig defensive Fahrweisen für den MIV gefordert. Im Untersuchungsgebiet be-

Die Anregungen und Hinweise der Unteren Immissionsschutzbehörde beim Umweltamt der Stadt Augsburg werden zur Kenntnis genommen.

Auf Seite 66 wird in den Bericht folgender Hinweis ergänzend eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat die Untere Immissionsschutzbehörde unter Verweis auf das Lärm- und Luftschadstoff-Informationssystem (LLIS Stand 2002) darauf hingewiesen, „dass erhebliche Lärmbelastungen nur in den unmittelbaren Nahbereichen der im oder am Rande des Plangebietes verlaufenden Hauptstraßen vorliegen“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.3, Seite 114 und Anhang 149).

Auf Seite 66 wird folgender Hinweis ergänzend eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat die Untere Immissionsschutzbehörde unter Verweis auf das Lärm- und Luftschadstoff-Informationssystem (LLIS Schadstoffe Stand 2010) ferner darauf hingewiesen, dass nur an der Ulmer Straße durch NO2 die Jahresgrenzwerte für Schadstoffe überschritten werden. „Jedoch muss bei Feinstaubbelastungen ab 28 μg/m³ im Jahresmittel mit Überschreitungen des zulässigen Tagesmittelwertes von 50 μg/m³ an mehr als 35 Tagen je Jahr gerechnet werden. Somit sind aus Gründen der Lärm- und der Schadstoffbelastung Maßnahmen zu deren Reduzierung anzustreben …. Im Untersuchungsgebiet bestehen dazu u.E. Potentiale insbesondere in

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Fortsetzung:

stehen dazu u.E. Potentiale insbesondere in der Donauwörther und Neuhäuser Straße. Untere ImmissionsDie im Handlungskonzept unter 1. und 2.1 schutzbehörde bis 2.3 dargestellten Maßnahmenvorschlä(beim Umweltamt der Stadt ge zielen nach unserem Verständnis darauf Augsburg) ab und werden daher begrüßt. Bei der Ansiedelung von Einzelhandel und Schreiben vom 15.12.2009 Dienstleistungen, die Kunden weit über das Plangebiet hinaus anziehen kann/soll, sowie der vorgeschlagenen gastronomischen Nutzungen ist darauf zu achten, dass dies nicht kontraproduktiv zu den „verkehrsberuhigenden“ Maßnahmen erfolgt. Neben den vorgeschlagenen aktiven Lärmund Schadstoffminderungsmaßnahmen durch gestalterische Ansätze, deren Wirkung aber zunächst kaum zu quantifizieren ist, werden derzeit aber auch konkrete Schallschutzmaßnahmen durchgeführt bzw. sind in Vorbereitung. Hierbei ist das im Rahmen des Konjunkturpaketes ll der Bundesregierung aufgestellte Schallschutzfensterprogramm zu benennen, nach dem Wohnungsbesitzer in der Ulmer Straße Förderungen von bis zu 90% der Kosten für Schallschutzfenster, Rollladenkästen und Lüftungseinrichtungen erhalten können. Es kann davon ausgegangen werden, dass nach Abschluss dieses Förderprogramms zum Ende 2010 alle Wohnungen in der Ulmer Straße zwischen Wertachbrücke und Neuhäuser Straße mit Lärmbelastungen über 69 dB(A) am Tag bzw. 59 dB(A) nachts durch passive Schallschutzmaßnahmen geschützt werden. Außerdem plant die DB an der Bahntrasse zwischen Augsburg und Donauwörth bzw. Ulm im Stadtgebiet von Augsburg eine Lärmsanierung mit Schallschutzwänden, die sich auch in diesem Plangebiet positiv bemerkbar machen wird. Mit der Umsetzung ist aber nicht vor 2012 zu rechnen. Zuletzt wird auf den Lärmaktionsplan hingewiesen, der für die Verwaltung verbindlich ist. Darin wurde festgesetzt, dass regelmäßig bei ohnehin anstehenden Straßenbauarbeiten der Einbau leiserer Beläge zu prüfen ist. Pflaster soll möglichst vermieden werden und darf nur noch in verkehrsberuhigten Bereichen zum Einsatz kommen. Sofern gestalterische Festsetzungen in der konkreten Städteplanung getroffen werden sollten, ist dies zu beachten. Sollten Pflasterbeläge erwogen werden, wäre ebenes Pflaster gegenüber Kopfsteinpflaster vorzuziehen. Darüber hinaus wird angeregt, auch Geschwindigkeitsbegrenzungen in den relevanten Straßenzügen zu prüfen.“

der Donauwörther und Neuhäuser Straße. Die im Handlungskonzept unter 1. und 2.1 bis 2.3 dargestellten Maßnahmenvorschläge zielen nach unserem Verständnis darauf ab und werden daher begrüßt“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.3, Seite 114 und Anhang 149).

Der Hinweis zur Umsetzung des Lärmaktionsplanes wird bei der weiteren Planung und Realisierung von Einzelmaßnahmen berücksichtigt.

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02.

Wasserwirtschaftsamt Donauwörth Schreiben vom 16.12.2009

Wasserwirtschaftliche Würdigung Oberirdische Gewässer: Die Anregungen und Hinweise des WasserDas Planungsgebiet wird durch den Het- wirtschaftsamtes Donauwörth werden zur tenbach, einem Gewässer 3. Ordnung, Kenntnis genommen. durchflossen, der von der Mühl- / Hettenbachgenossenschaft unterhalten wird. Der Hettenbach wird permanent mit 2 m³/s Wertachwasser aus dem Wertachkanal beaufschlagt und führt deshalb kein Hochwasser. Der Hettenbach dient zur Speisung von Triebwerken und ist kanalartig gestaltet mit Uferwandungen aus Beton, Mauersteinen und auch Holzverbauungen. Eine Erlebbarkeit des Hettenbachs mit Umgestaltung der Ufer nach ökologischen Gesichtspunkten kann aus wasserwirtschaftlicher Sicht uneingeschränkt befürwortet werden. Die Wertach, ein Gewässer 1. Ordnung, grenzt das Planungsgebiet nach Osten ab. Die Wertach verläuft stark eingetieft und wird vom Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, unterhalten. Die Privatnutzung durch Wohngebäude und Schrebergärten reicht teilweise bis an die Böschungsoberkante des Abflussquerschnittes, der für den Hochwasserabfluss durch die Wertach beaufschlagt wird. Durch die Wiederherstellung bzw. Fortführung des Wertachuferweges von der Dieselbis zur Oberhauser Wertachbrücke soll ein neues Naherholungs- und Freiraumangebot mit Vernetzung der Grünräume entlang des Wertachufers geschaffen werden. Aus wasserbaulicher Sicht stehen und standen den bisherigen Initiativen keine Bedenken entgegen, solange der zum Hochwasserschutz der Stadt Augsburg notwendige Abflussquerschnitt weiterhin uneingeschränkt erhalten bleibt. Nach unserer Auffassung kann der notwendige Raum zur sinnvollen und funktionalen Gestaltung des Ufergrüns nur entstehen, wenn bestehende Nutzungen in andere Bereiche verlagert werden. Projekt Wertach vital lll Das Untersuchungsgebiet „OberhausenMitte“ wird im Osten durch die Wertach begrenzt. Die im Wertachbereich vorgeschlagenen Maßnahmen (Anlage eines durchgängigen Wertachuferweges zwischen Oberhauser Brücke und Dieselbrücke und Umwandlung der Wertachufer in eine öffentliche Grünanlage) liegen im künftigen Planungsbereich für das Projekt „Wertach vital III“ (Wertach von BürgermeisterAckermann-Brücke bis zur Mündung in den Lech). Sie entsprechen den Projektzielen von „Wertach vital“ (u.a. Umgestaltung der Uferbereiche und Aufwertung der Wertach

Der Hinweis, dass bei der geplanten Wiederherstellung bzw. Fortführung des Wertachuferweges von der Diesel- bis zur Oberhauser Wertachbrücke (neues Naherholungs- und Freiraumangebot mit Vernetzung der Grünräume entlang des Wertachufers) der zum Hochwasserschutz der Stadt Augsburg notwendige Abflussquerschnitt weiterhin uneingeschränkt erhalten bleiben muss, wird bei der weiteren Planung berücksichtigt. Auf Seite 59 wird folgender Hinweis ergänzend eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth darauf hingewiesen, dass bei Planungen im Bereich der Wertach (z.B. Wertachuferweg) der zum Hochwasserschutz der Stadt Augsburg notwendige Abflussquerschnitt weiterhin uneingeschränkt erhalten bleiben muss.

Auf Seite 126 wird neben der linken Spalte, vorletzter Absatz, folgender Hinweis ergänzend eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth darauf hingewiesen, dass im Wertachbereich geplan-

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Fortsetzung: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth Schreiben vom 16.12.2009

als Naherholungsgebiet) und können deshalb aus wasserwirtschaftlicher Sicht befürwortet werden. Zu beachten ist allerdings, dass aufgrund der Eintiefungstendenzen der Wertach auch im vorliegenden Bereich sohlstabilisierende Maßnahmen, wie z.B. Uferaufweitungen, erforderlich werden können. Aus unserer Sicht wäre es deshalb sinnvoll, die im Wertachvorland auf Grundstücken des Freistaates Bayern und der Stadt Augsburg vorhandenen Kleingartenflächen komplett zu verlegen. Die gewonnenen Flächen würden die Möglichkeit eröffnen, in einem sehr beengten Flussbett den Hochwasserabfluss zu verbessern und die Wertachsohle zu stabilisieren. Die dann aufgeweiteten Uferbereiche könnten so auch Raum für die Anlage eines durchgängigen Uferweges innerhalb eines großzügig gestalteten Grünzuges bieten, der mit seinen Zugangsmöglichkeiten zum Gewässer einen wertvollen öffentlichen Naherholungsraum darstellen würde. Altablagerungen, Altstandorte und Altlastbereiche An der Grenze des Untersuchungsgebiets zwischen der Gumpelzhaimerstraße, Prälat-Bigelmayer-Straße und Donauwörther Straße (BBPL 258) wurden in verschiedenen Grundwassermessstellen erhebliche Verunreinigungen durch PAK und LHKW vorgefunden. Die Ursache dieser Kontaminationen ist bisher nicht eindeutig geklärt. Aufgrund der großräumigen Grundwasserfließrichtung muss innerhalb des Untersuchungsgebiets ebenfalls mit Grundwasserverunreinigungen gerechnet werden. Bei Erdarbeiten ist generell darauf zu achten, ob evtl. künstliche Auffüllungen, Altablagerungen o. A. angetroffen werden. In diesem Fall ist umgehend die Stadt Augsburg einzuschalten, die alle weiteren erforderlichen Schritte in die Wege leitet.“

ten Maßnahmen im „künftigen Planungsbereich für das Projekt „Wertach vital III“ (Wertach von Bürgermeister-AckermannBrücke bis zur Mündung in den Lech) liegen. Sie entsprechen den Projektzielen von „Wertach vital“ (u.a. Umgestaltung der Uferbereiche und Aufwertung der Wertach als Naherholungsgebiet) und können deshalb aus wasserwirtschaftlicher Sicht befürwortet werden. Zu beachten ist allerdings, dass aufgrund der Eintiefungstendenzen der Wertach auch im vorliegenden Bereich sohlstabilisierende Maßnahmen, wie z.B. Uferaufweitungen, erforderlich werden können.“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.3, Seite 114 und Anhang 149).

Die Hinweise zu Altablagerungen, Altstandorten und Altlastenbereichen werden zur Kenntnis genommen und bei entsprechenden Plan- und / oder Genehmigungsverfahren berücksichtigt.

03.

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Schwaben, Tierhaupten – Abteilung Vor- und Frühgeschichte Klosterberg 8 86672 Thierhaupten Schreiben vom 14.12.2009

Die Anregungen und Hinweise des Bayerischen Landresamtes werden zur Kenntnis genommen. Die Hinweise zu den Stätten aus der Römerzeit (z.B. Grabdenkmäler, Straßen, Siedlungen, Plätze) werden im 1. Römische Bestattungsplätze mit Grab- Zuge der weiteren Planungen und Verfahmonumenten, römische Siedlungen ent- ren berücksichtigt. lang der Via Claudia, frührömischer Militärstützpunkt Inv.Nr. V-7-7631-0007
Das oben genannte Planungsgebiet liegt im Bereich oder der unmittelbaren Nähe folgender eingetragener oder vermuteter Bodendenkmäler:

Auf Seite 33 wird neben der rechten Spalte folgender Hinweis ergänzend eingefügt • Römische Grabdenkmäler: Im südlichen (Randspalte, grau hinterlegt): Bereich der Zollernstraße wurden bereits mehrfach aus etwa 2-3 m Tiefe Bestandteile Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der römischer Grabdenkmäler geborgen, die in öffentlichen Aufgabenträger hat das Bayenachantiker Zeit durch Hochwasserereig- rische Landesamt für Denkmalpflege darauf nisse abgeschwemmt und im Wertachkies hingewiesen, dass das Untersuchungsgekonkret bekannt sind bisher:

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abgelagert wurden. Dazu zählt auch das bereits 1709 aufgefundene, aus sieben Teilen bestehende Pfeilergrabmal für die Familia des T. Flavius Primanus. Weitere Funde römischer Grabdenkmäler sind aus dem südlichen Bereich des Grundstücks Hofer Str. 9 (Deutsche Rentenversicherung) bekannt. Es ist überaus wahrscheinlich, dass diese Funde sich auch südlich der Dieselstraße und damit im aktuellen Planungsraum - fortsetzen. • Römische Straßen: Im Bereich der Donauwörther Straße kann der Verlauf der Via Claudia, der wichtigsten römischen Staatsstraße nördlich der Alpen, angenommen werden. In ihrem Umfeld ist mit weiteren römischen Siedlungsbefunden, Gräbern und Anlagen zur Materialgewinnung (Kiesgruben) zu rechnen. Im südlichen Bereich des Grundstücks Hofer Str. 9 (Deutsche Rentenversicherung) wurde zudem ein Teilstück einer römischen Straße untersucht, die in Ost-West-Richtung verlief. • Augusteischer Militärplatz: Im Bereich der ehemaligen Zeuna-Werke befindet sich die für die römische Geschichte Süddeutschlands nicht hoch genug einzuschätzende Fundstelle von 1913, bei der riesige Mengen römischer Waffen, Ausrüstungsgegenstände, Werkzeug, Keramikfragmente und vieles mehr geborgen wurden, die in die Zeit kurz nach der römischen Okkupation des Alpenvorlandes datieren. Die jüngsten Ausgrabungen im Grundstück Donauwörther Str. 112 haben gezeigt, dass die Fundstreuung im Westen bis mindestens zur Donauwörther Straße reicht. Eine Ausdehnung nach Süden - also in den aktuellen Planungsraum - ist nicht auszuschließen. Diese Denkmäler sind gem. Art. 1 DSchG in ihrem derzeitigen Zustand vor Ort zu erhalten. Ihre ungestörte Erhaltung vor Ort besitzt aus Sicht des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege Priorität. Weitere Planungsschritte sollten diesen Aspekt bereits berücksichtigen und Bodeneingriffe auf das unabweisbar notwendige Mindestmaß beschränken. Die mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern abgestimmte Rechtsauffassung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege zur Überplanung von Bodendenkmälern entnehmen Sie bitte unserer Homepage: http://www.blfrl.bayem.de/medien/ rechtl_grundlagenaodendenk.pdf. In Umsetzung der Rechtsprechung des Bayerischen Verfassungsgerichtshof (Entscheidung vom 22. Juli 2008, Az.: Vf. 11-VII07, juris / NVwZ 2008, 1234-1236 [bestätigt

biet im Bereich oder der unmittelbaren Nähe folgender eingetragener oder vermuteter Bodendenkmäler liegt: Römische Grabdenkmäler Römische Straßen Augusteischer Militärplatz

Diese Denkmäler sind gem. Art. 1 DSchG in ihrem derzeitigen Zustand vor Ort zu erhalten. Ihre ungestörte Erhaltung vor Ort besitzt aus Sicht des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege Priorität. Weitere Planungsschritte sollten diesen Aspekt bereits berücksichtigen und Bodeneingriffe auf das unabweisbar notwendige Mindestmaß beschränken. In Umsetzung der Rechtsprechung des Bayerischen Verfassungsgerichtshof (Entscheidung vom 22. Juli 2008, Az.: Vf. 11-VII-07, juris / NVwZ 2008, 1234-1236 [bestätigt durch die nachgehenden Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts vom 4. November 2008, Az.: 1 BvR 2296108 & I BvR 2351108, n.v.]) wird dringend angeregt, aus städtebaulichen Gründen geeignete Festsetzungen nach §9 Abs. I BauGB (z. B. nach Nummern 2,9,10,I1,15,20 [Bodendenkmal als „Archiv des Bodens“]) vorzunehmen. Folgende Nebenbestimmungen wären bei nach § 1 Abs. 6 Nrn. 5,7 a,7 d, Abs. 7 BauGB zulässiger Überplanung der Bodendenkmäler für eventuelle Einzelvorhaben zudem nachrichtlich in den Bebauungsplan zu übernehmen (§ 9 Abs. 6 BauGB): 1. Der Oberbodenabtrag im Planungsgebiet, ggf. auch nur in Teilflächen, muss im Einvernehmen und unter der fachlichen Aufsicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) durchgeführt werden. Die Arbeiten sind mit einem Bagger mit breiter zahnloser Grabenschaufel auszuführen. 2. Die Arbeiten können voraussichtlich von der Stadtarchäologie Augsburg (08211324-4145) durchgeführt werden. Termine und Vorgehen bitten wir direkt mit der Stadtarchäologie abzusprechen. 3. Nach Ergebnis dieser Voruntersuchungen ist über Erhaltung oder Ausgrabung der Denkmäler zu entscheiden. Ist eine Erhaltung nicht möglich, hat der Planungsträger eine sachgerechte archäologische Ausgrabung im Einvernehmen und unter der fachlichen Aufsicht des BLfD zur Sicherung und Dokumentation aller von der geplanten Maßnahme betroffenen Bodendenkmäler durchzuführen. Grundlage sind die aktuellen Vorgaben zur Dokumentation archäologischer Ausgrabungen in Bayern (http://www.blfd. bayem.delmedien/vorg_doku_arch_ausg. pdf) und gegebenenfalls eine Leistungsbeschreibung des Bayerischen Landesamts

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Fortsetzung: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Schwaben, Tierhaupten – Abteilung Vor- und Frühgeschichte Klosterberg 8 86672 Thierhaupten Schreiben vom 14.12.2009

durch die nachgehenden Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts vom 4. November 2008, Az.: 1 BvR 2296108 & I BvR 2351108, n.v.]) wird dringend angeregt, aus städtebaulichen Gründen geeignete Festsetzungen nach §9 Abs. I BauGB (z. B. nach Nummern 2,9,10,I1,15,20 [Bodendenkmal als „Archiv des Bodens“]) vorzunehmen. Folgende Nebenbestimmungen wären bei nach § 1 Abs. 6 Nrn. 5,7 a,7 d, Abs. 7 BauGB zulässiger Überplanung der Bodendenkmäler für eventuelle Einzelvorhaben zudem nachrichtlich in den Bebauungsplan zu übernehmen (§ 9 Abs. 6 BauGB): 1. Der Oberbodenabtrag im Planungsgebiet, ggf. auch nur in Teilflächen, muss im Einvernehmen und unter der fachlichen Aufsicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) durchgeführt werden. Die Arbeiten sind mit einem Bagger mit breiter zahnloser Grabenschaufel auszuführen. 2. Die Arbeiten können voraussichtlich von der Stadtarchäologie Augsburg (082113244145) durchgeführt werden. Termine und Vorgehen bitten wir direkt mit der Stadtarchäologie abzusprechen. 3. Nach Ergebnis dieser Voruntersuchungen ist über Erhaltung oder Ausgrabung der Denkmäler zu entscheiden. Ist eine Erhaltung nicht möglich, hat der Planungsträger eine sachgerechte archäologische Ausgrabung im Einvernehmen und unter der fachlichen Aufsicht des BLfD zur Sicherung und Dokumentation aller von der geplanten Maßnahme betroffenen Bodendenkmäler durchzuführen. Grundlage sind die aktuellen Vorgaben zur Dokumentation archäologischer Ausgrabungen in Bayern (http://www.blfd. bayem.delmedien/vorg_doku_arch_ausg. pdf) und gegebenenfalls eine Leistungsbeschreibung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. 4. Der Antragsteller hat alle Kosten der fachlichen Begleitung des Oberbodenabtrags und der Ausgrabungen zu tragen. 5. Mit den bauseits erforderlichen Erdarbeiten darf erst begonnen werden, wenn die vorhandenen Bodendenkmäler sachgerecht freigelegt, dokumentiert und geborgen wurden. 6. Der Antragsteller hat im Bereich von Denkmalflächen für alle Bodeneingriffe eine Erlaubnis nach Art. 7 DSchG bei der Unteren Denkmalschutzbehörde einzuholen. Diese behält sich ausdrücklich vor, in ihren Bescheid weitere Bestimmungen nachträglich aufzunehmen, Auflagen zu ändern oder zu ergänzen sowie diesen Bescheid jeder-

für Denkmalpflege. 4. Der Antragsteller hat alle Kosten der fachlichen Begleitung des Oberbodenabtrags und der Ausgrabungen zu tragen. 5. Mit den bauseits erforderlichen Erdarbeiten darf erst begonnen werden, wenn die vorhandenen Bodendenkmäler sachgerecht freigelegt, dokumentiert und geborgen wurden. 6. Der Antragsteller hat im Bereich von Denkmalflächen für alle Bodeneingriffe eine Erlaubnis nach Art. 7 DSchG bei der Unteren Denkmalschutzbehörde einzuholen. Diese behält sich ausdrücklich vor, in ihren Bescheid weitere Bestimmungen nachträglich aufzunehmen, Auflagen zu ändern oder zu ergänzen sowie diesen Bescheid jederzeit zu widerrufen“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.2, Seite 114 und Anhang 151).

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Fortsetzung: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Schwaben, Tierhaupten – Abteilung Vor- und Frühgeschichte Klosterberg 8 86672 Thierhaupten Schreiben vom 14.12.2009

zeit zu widerrufen. Wir bitten, das Vorstehende in den Erläuterungsbericht aufzunehmen und weisen gleichzeitig darauf hin, dass derartige Untersuchungen einen größeren Umfang annehmen und eine längere Planungsphase erfordern können. Bei der Verwirklichung von Bebauungsplänen soll grundsätzlich vor der Parzellierung die gesamte Planungsfläche archäologisch qualifiziert untersucht werden, um die Kosten für den einzelnen Bauwerber zu reduzieren (vgl. BayVGH, Urteil v. 4. Juni 2003, Az:26 B 00.3684, EzD 2.3.5 Nr. 3 / Denkmalpflege Informationen des BLfD 200411(B 127), 68 ff. [mit Anm. W. K. Göhner]; BayVG München, Urteil v.14. September 2000, Az.: M 29 K 00838,FzD 2.3.5 Nr. 2). Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist nötig, um Organisationsfragen zu klären. Nur so lassen sich Verzögerungen und Probleme bei der Abwicklung der Maßnahme vermeiden. Für Rückfragen zu diesem Schreiben stehen wir gerne zur Verfügung.“

03.

Referat 5 - Kunstsamm„Wir haben das Ergebnis unserer Unter- Die Stellungnahme der Kunstsammlungen, lungen, Abt. Stadtarchäo- suchung dem Bayerischen Landesamt für Abt. Stadtarchäologie, wird zur Kenntnis gelogie, der Stadt Augsburg Denkmalpflege mitgeteilt, das als Fachgut- nommen. achterbehörde zu dem Vorgang Stellung Schreiben vom 14.12.2009 nehmen wird.“ Referat 2 – Umweltamt, Abt. Klimaschutz, der Stadt Augsburg An der Blauen Kappe 18 86152 Augsburg Schreiben vom 18.12.2009 Die Abteilung Klimaschutz begrüßt es, dass das Themenfeld der energetischen Gebäudemodernisierung im Integrierten Handlungskonzept aufgegriffen wurde. Es wird vorgeschlagen, die Förderung der energetischen Verbesserung der Gebäude durch finanzielle Mittel aus der Städtebauförderung zu prüfen. Wie telefonisch am 17.12.2009 besprochen, stehen dafür derzeit jedoch keine Eigenmittel aus dem Referat 2 zur Verfügung. Die integrierte Stadtteilentwicklung wurde bereits in der Vergangenheit im Partnertreff der Kampagne e+haus vorgestellt (Kampagne zur energetischen Gebäudemodernisierung). Aktuell wurde das Thema im Partnertreff am 16. Dezember 2009 insbesondere seitens der Partner Augsburger-Energieberater-Netzwerk e.V. und Treffpunkt Architektur Schwaben der Bayerischen Architektenkammer aufgegriffen und die Bereitschaft für eine Mitwirkung signalisiert. Wir schlagen daher vor, den Kontakt zwischen Stadtplanung und dem e+haus Partnernetzwerk fortzuführen.“ „Das Untersuchungsgebiet grenzt in seinem östlichen Teil unmittelbar an die Wertach (Gewässer 1. Ordnung) an. Inwieweit der Bereich des Untersuchungsgebietes von den Planungen für das Vorhaben „Wertach Vital III“ betroffen sein könnte, bitten wir mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth zu klären.

04.

Die Anregungen und Hinweise des Umweltamtes, Abt. Klimaschutz, werden zur Kenntnis genommen. Es wird insbesondere der Vorschlag aufgegriffen, „den Kontakt zwischen Stadtplanung und dem e+haus Partnernetzwerk fortzuführen“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.2, Seite 114 und Anhang 151).

05.

Referat 2 – Umweltamt der Stadt Augsburg An der Blauen Kappe 18 86152 Augsburg Schreiben vom 01.12.2009

amtes werden zur Kenntnis genommen. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth wurde beteiligt, dessen Hinweise und Anregungen zur Kenntnis genommen bzw. textlich aufgegriffen. Ergänzend wird noch auf Seite 59 folgender Hinweis eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):

165

Fortsetzung: Referat 2 – Umweltamt der Stadt Augsburg An der Blauen Kappe 18 86152 Augsburg Schreiben vom 01.12.2009 06. Referat 2 - Umweltamt, Abt. Bodenschutz und Abfallrecht, der Stadt Augsburg Schreiben vom 10.12.2009

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass die Errichtung oder wesentliche Änderung von Anlagen im 60 m-Bereich der Wertach grundsätzlich einer wasserrechtlichen Genehmigung bedarf.“

Die Anregungen und Hinweise des UmweltIm Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat das Umweltamt der Stadt Augsburg darauf hingewiesen, „dass die Errichtung oder wesentliche Änderung von Anlagen im 60 m-Bereich der Wertach grundsätzlich einer wasserrechtlichen Genehmigung bedarf“ (Zitat, Weiteres hierzu unter Punkt 7.2, Seite 114 und Anhang 151). Die Anregungen und Hinweise des Umweltamtes, Abt. Bodenschutz und Abfallrecht werden zur Kenntnis genommen. Die Hinweise zu einzelnen Flächen bezüglich Schadstoffen, Ablagerungen und entsprechenden Maßnahmen werden bei den weiteren Verfahren entsprechend berücksichtigt.

„Auf dem CocaCola-Gelände, Dieselstraße 2 sind Gebäudeschadstoffe (KMF, PAKhaltige Fugenmasse, Teerkork, asbest- und PCB-haltige Baustoffe, Altholz) sowie nutzungsbedingte Schadstoffe in den Gebäuden (hauptsächlich Ölverunreinigungen) und im Boden bekannt. Zudem wurden dort mehrfach illegal Abfälle abgelagert. In der Dieselstraße 12 wurde eine Tankstelle nutzungsbedingt saniert. Nach den vorliegenden Informationen sind dort keine Gefährdungen von Schutzgütern zu besorgen. Auf dem Gelände Schönsperger Straße 11 in direkter Nachbarschaft zur St.-JosefKirche wurde ein Schulgebäude abgerissen und Teile des Abbruchmaterials in den Boden eingebaut. Anschließend wurde das Recyclingmaterial mit 0,6 m unbelastetem Boden überdeckt. Das Gelände der St.-Josef-Kirche ist bis 2,5 m aufgefüllt. Ein konkreter Altlastverdacht liegt dort jedoch nicht vor. In der Maschenbauerstraße 4 wurde 2008 ein Ölunfall durch Austausch von 3-4 m³ Boden saniert.“

07.

Referat 3 – Geschäftsstelle Behindertenbeirat Schießgrabenstr. 4 86150 Augsburg Schreiben vom 09.12. 2009

„Gegen die im Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen mit „Integriertem Handlungskonzept“ enthaltenen Aussagen werden von Seiten des Behindertenbeirates keine Einwendungen erhoben. Um zu gewährleisten, dass die angestrebten künftigen Nutzungen auch für Menschen mit Behinderung möglich sein werden, halten wir eine erneute Beteiligung unseres Gremiums bei den Detailplanungen für sinnvoll. Wir bitten daher, diese Planung auch zum Beratungsgegenstand bei den regelmäßig von Ihrem Team Entwicklungsmaßnahmen veranstalteten „Jour-fixe - Integration durch Barrierefreiheit“ zu machen.“

Die Stellungnahme des Behindertenbeirates wird zur Kenntnis genommen. Insbesondere der Vorschlag, einer erneuten Beteiligung des Gremiums Behindertenbeirat bei den Detailplanungen, wird bei den weiteren Verfahrensschritten berücksichtigt.

08.

Referat 5 Schreiben vom 19.11.2009

„Das Referat 5 hat zum Ergebnis der vor- Es wird zu Kenntnis genommen, dass keibereitenden Untersuchungen keine Anmer- ne Anmerkungen und Ergänzungswünsche kungen oder Ergänzungswünsche.“ vorgetragen wurden.

166

09.

Referat 5 - Sport- und Bäderamt Schreiben vom 23.11.2009

Im Untersuchungsgebiet „Oberhausen-Mitte“ sind keine, in der Grundverwaltung des Sport- und Bäderamtes stehenden, Grundstücksflächen zur sportlichen Nutzung ausgewiesen. Aus der Sicht des Sport- und Bäderamtes wird in oben angeführter Angelegenheit daher „Fehlanzeige“ erstattet. Anmerkung: Nach Auffassung des Sport- und Bäderamtes sollten die Untersuchungen grundsätzlich auch die Fragen der Sportstättenentwicklung im Stadtteil umfassen. Von den Bürgern wurde in der Stadtteilwerkstatt u. E. zurecht auf das Fehlen von Freisportflächen hingewiesen. Unter Berücksichtigung des bekannten Bedarfs und der Nachfrage seitens des Vereinssports und der Sportgruppen nach zusätzlichen Spiel- und Trainingsplätzen (Fußball) ist der Stadtteil Oberhausen - trotz der vorhandenen Sportanlage Paul Renz diesbezüglich wohl unterversorgt. Im Untersuchungsgebiet „OberhausenMitte“ sind allerdings keine ausreichend großen und zusammenhängenden Grundstücksflächen vorhanden, welche die Anlage von Fußballplätzen ermöglichen würden. Insoweit sehen wir im Rahmen der anstehenden Untersuchungen keinen weiteren Handlungsbedarf. Die Löweneckschule verfügt über lediglich zwei Kleinturnhallen (mit insgesamt 360 m² Hallensportfläche). Diese sind für die vom Vereins- und auch vom nichtorganisierten Sport nachgefragten üblichen Hallensportarten (Handball, Volleyball, Basketball usw.) nicht geeignet und werden derzeit lediglich von Gymnastikgruppen und vom Karatesport genutzt. Im Hinblick auf die weiteren im Stadtteil Oberhausen vorhandenen und auch vom Vereinssport genutzten Schulturnhallen sieht die Sportverwaltung derzeit im Rahmen der anstehenden Untersuchungen keinen weiteren Handlungsbedarf.“

Die Stellungnahme des Sport- und Bäderamtes wird zur Kenntnis genommen Leider hat das Sport- und Bäderamt nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, bereits während der Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen in den angebotenen Arbeitsstrukturen (z.B. Stadtteilarbeitskreis) seine Vorschläge einzubringen. Die Einschätzung des Sport- und Bäderamtes, dass die Untersuchungen grundsätzlich auch die Fragen der Sportstättenentwicklung im Stadtteil umfassen sollten, wird deshalb im Zuge der Konkretisierung und Vertiefung des Integrierten Handlungskonzeptes (Fortschreibung) aufgegriffen, hier kann der Aspekt der Sportstättenentwicklung, unter entsprechender Einbeziehung der Fachämter und Vereine im Gebiet konkretisiert (Fachplanung) werden. Dabei werden auch die gegebenen Hinweise zu bestehenden und erforderlichen Anlagen entsprechend vertieft. Ergänzend wird aber noch auf Seite 59 folgender Hinweis eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat das Sportund Bäderamt der Stadt Augsburg darauf hingewiesen, dass im Untersuchungsgebiet entsprechende Freisportflächen fehlen. Unter Berücksichtigung des bekannten Bedarfs und der Nachfrage seitens des Vereinssports und der Sportgruppen nach zusätzlichen Spiel- und Trainingsplätzen (Fußball) ist der Stadtteil Oberhausen - trotz der vorhandenen Sportanlage Paul Renz - diesbezüglich wohl unterversorgt. Dieser Aspekt ist im Zuge des weiteren Entwicklungsprozesses noch zu vertiefen (Weiteres hierzu unter Punkt 7.2, Seite 114 und Anhang 151).

10. A

Referat 6 - Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung und Neubau, der Stadt Augsburg Schreiben vom 22.10.2009

„zum Maßnahmenkonzept: 1.2 und 3.3 Eine Neuordnung der Parkplätze in den Nebenstraßen wird immer zu einer Reduzierung der Stellplatzzahl führen, da mindestens die Belange der Müllabfuhr etc. berücksichtigt werden müssen. 2.7.3 Einführung des Anwohnerparken Nachts Bewohnerparken erlaubt Parken nur für Bewohner des Gebiets auch nicht deren Besucher. Es ist aber nur zu rechtfertigen, wenn tatsächlich der Parkraum von Bewohnern durch Fremdparker in sehr hohem Maße in Anspruch genommen wird und für die Bewohner zu wenig Parkraum zur Verfügung steht. Bei den derzeitigen Nutzungen dürfte wirkliches Fremdparken eher eine Seltenheit sein.“

Die Stellungnahme des Tiefbauamtes, Abt. Verkehrsplanung und Neubau wird zur Kenntnis genommen. Der Hinweis zur Einführung des Anwohnerparkens wird im weiteren Verfahren sorgfältig berücksichtigt.

167

10. B

Referat 6 - Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung und Neubau, der Stadt Augsburg Schreiben vom 08.12.2009

zum Abschnitt 4.3 „Verkehrliche Situation“ In diesem Abschnitt heißt es, dass eine deutliche Entlastung der Donauwörther Straße durch den Bau der B 17 möglich wäre. Hierzu ist festzustellen, dass die B 17 bereits besteht und eine Entlastung erfolgt ist. Trotzdem übernimmt die Donauwörther Straße eine wesentliche Verbindungsfunktion zwischen der B 17 Nord und der Innenstadt. Der Text müsste deshalb heißen: „erhebliche Entlastung ist erfolgt“.

Die Stellungnahme des Referates 6 – Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung und Neubau, wird zur Kenntnis genommen. Der Hinweis zur Berichtigung der Textpassage bezüglich der B 17 wird zur Kenntnis genommen. Die Textpassage auf Seite 66 wird wie folgt berichtigt:
Durch den bereits realisierten Bau der B 17 ist eine erhebliche Entlastung der Donauwörther Straße bereits erfolgt.

Zur Parkregelung wird vorgeschlagen, teilweise in den Nebenstraßen nur eine einseitige Beparkung vorzusehen. Dazu stellen wir fest, dass die Parkregelung und insbesondere beidseitiges und/oder versetztes Parken in den Nebenstraßen ganz erhebliche zur Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsreduzierung beiträgt. Dieser Aspekt ist bei den Planungen und den stets auftretenden Forderungen nach Geschwindigkeitsreduzierungen in jedem Fall zu bedenken.

Der Hinweis zur Parkregelung, dass beidseitiges und/oder versetztes Parken in den Nebenstraßen ganz erheblich zur Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsreduzierung beiträgt, wird mit Interesse zur Kenntnis genommen und bei der weiteren Planung, die in jedem Fall in enger Abstimmung mit dem Tiefbauamt erfolgen wird, bedacht.

Die meisten Flächen für den Radverkehr im Untersuchungsgebiet befinden sich im Bereich der Tempo-30-Zonen. Hier ist der Eine Darstellung der Radwegeverbindun- Radverkehr Teil des Mischverkehrs auf der gen fehlt vollständig. öffentlichen Verkehrsfläche. Dies kommt möglicherweise in der bisherigen Darstellung auf Seite 67 zu wenig zum Ausdruck. Deshalb wird diese Darstellung wie folgt ergänzt:
Legende: Verkehrsberuhigter Bereich gemäß Zeichen 325 und 326 StVO. Nebeneinander von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrern, die sich nach dem Grundsatz gegenseitiger Rücksichtnahme verhalten. Verkehrsberuhigte Bereiche gehören zu den Angeboten für Radfahrer im Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte. Tempo-30-Zone. Mischverkehr auf der Fahrbahn. Die Tempo-30-Zonen gehören ebenfalls zu den Angeboten für Radfahrer im Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte und bilden ein nahezu flächendeckendes Netz im gesamten Untersuchungsgebiet.

Auf Seite 71 wird folgender Textabsatz zusätzlich aufgenommen:
c) Radverkehr Auf den ersten Blick weist das Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte so gut wie

168

Fortsetzung: Referat 6 - Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung und Neubau, der Stadt Augsburg Schreiben vom 08.12.2009

keine Radwege auf und es könnte dies auf ein Defizit hinsichtlich des Radverkehrs hindeuten. Bei näherer Betrachtung zeigt sich ein Netz von Verkehrsflächen, bestehend aus verkehrsberuhigten Bereichen und Tempo-30-Zonen, welche gute Voraussetzungen für den Radverkehr, abseits der stark befahrenen Donauwörther Straße und der Ulmer Straße bilden. Entlang der Hauptstraßen sollten künftig dessen ungeachtet verbesserte Bedingungen für den Radverkehr geschaffen werden. Abschnitt Maßnahmen – Handlungsfelder Die Hinweise zum Abschnitt Maßnahmen Das Maßnahmenprogramm mit einer Ver- und Handlungsfelder werden zur Kenntnis besserung von Kreuzungssituationen und genommen. Schaffung von zusätzlichen Querungen ist prinzipiell zu begrüßen. Die Detailpunkte sind jedoch in jedem Fall hinsichtlich ihrer Verbesserungswirkung und eventuellen negativen Auswirkungen zu prüfen. Radwege Radwegeverbindungen sind als eigene Radwege entlang aller Hauptverkehrsstraßen vorzusehen, überbreite Gehwege die für den Radverkehr freigegeben werden, reichen hier nicht aus.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Eine abschließende Klärung der Frage der konkreten Führung künftiger Radwege übersteigt den Rahmen des vorliegenden Konzeptes. Es wird deshalb auf die späteren Planungen Bezug genommen, bei denen in Abstimmung mit dem Tiefbauamt die entsprechenden Festlegungen im Einzelfall der zu betrachtenden Straßen und deren Verkehrsmerkmale zu treffen sind. Die Hinweise auf Seite 130, zweiter Absatz zu Fußgänger- und Radverkehr sind grundsätzlicher Art und widerspiegeln lediglich den Stand der Erkenntnis aus fachlicher Sicht (Beitrag Prof. Dr.-Ing. Hans-Henning von Winning, Universität Kassel) und stehen nicht etwa im Widerspruch zu der Regelung, dass in Tempo-30-Zonen grundsätzlich Mischverkehr auf den Straßen vorgesehen ist. Die Hinweise zur städtebaulichen Aufwertung der Donauwörther Straße und den in diesem Zusammenhang angesprochenen verkehrlichen Fragen werden zur Kenntnis genommen. Die Frage des Umganges mit den Belangen der Straßenbahn ist Gegenstand einer entsprechenden Voruntersuchung zur technischen Machbarkeit des Projektes. Erst auf Basis dieser Untersuchung wird eine Entscheidung zur weiteren Umsetzung des Projektes getroffen.

Gehwege Überbreite Gehwege in den Nebenstraßen sind zur Aufnahme des Radverkehrs nicht notwendig, da in Tempo-30-Zonen grundsätzlich Mischverkehr auf der Fahrbahn vorgesehen ist.

Donauwörther Straße Eine städtebauliche Aufwertung der Donauwörther Straße ist für das Gesamtumfeld im Stadtteil wichtig, die vorliegende Planung mit dem Rückbau auf eine Fahrbahn mit insgesamt nur 6 m Breite wird jedoch weder der Verkehrsbedeutung noch der heutigen und auch zukünftigen Verkehrsbelastung gerecht. Der Verzicht auf einen eigenen Gleiskörper ist mit den Stadtwerken abzustimmen, sowohl für den ÖPNV mit zunehmender Transportleistung und damit verbundener Taktdichtung als auch für den IV ist ein eigener Gleiskörper vorteilhaft. Enge Fahrspuren und Parkflächen führen sonst regelmäßig zu Behinderungen auch des ÖPNV bei Ein- und Ausparkvorgängen. Ausreichende Breiten für Radverkehrsanlagen sind im Entwurf nicht vorhanden. Um die durch den Wegfall des eigenen

169

Fortsetzung: Referat 6 - Tiefbauamt, Abt. Verkehrsplanung und Neubau, der Stadt Augsburg Schreiben vom 08.12.2009

Gleiskörpers und der vorhandenen Fahrspuren entstehenden Leistungsdefizite bewältigen zu können, ist bereits die Einführung eines „MIV-Stau-Managementes“ erwähnt. Die hohen Kosten und die netzweitigen Auswirkungen können durch eine reduzierte Planung und den Erhalt der Leistungsfähigkeit vermieden werden. Vor einer abschließenden Aufnahme der städtebaulichen Vorschläge für die Donauwörther Straße sind detaillierte Verkehrsuntersuchungen mit ausreichend großem Umgriff durchzuführen, um die Auswirkungen abschätzen zu können. Die Maßnahme ist daher aus unserer Sicht in der vorliegenden Form aus der Liste der Handlungsfelder zu entfernen.“

11.

Referat 6 – Hochbauamt der Stadt Augsburg Schreiben vom 23.12.2009

„Die Belange des Hochbauamtes der Stadt Augsburg sind mit Ausnahme der im Gebiet befindlichen öffentlichen Gebäude nicht betroffen. Das Hochbauamt bittet bei den Planungen um entsprechende Beteiligung, insbesondere bei Planungen, die die Löweneckschule mit Umfeld umfassen.“

Die Stellungnahme des Hochbauamtes wird zur Kenntnis genommen. Dem Wunsch des Hochbauamtes, bei den Planungen entsprechend beteiligt zu werden, dies gilt z.B. bei Planungen, welche die Löweneck-Schule mit Umfeld betreffen, wird entsprochen.

12.

Referat 8 – Liegenschaftsamt der Stadt Augsburg Schreiben vom 15.12.2009

„Mit den Projekten und Maßnahmen zur Die Hinweise des Liegenschaftsamtes werAufwertung des Stadtteils Oberhausen im den zur Kenntnis genommen. Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ besteht grundsätzlich Einverständnis. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die städtischen Grundstücke Fl.Nrn. 4159 und 4160 je Gem. Augsburg nördlich der St.-Josef-Kirche (Areal der ehem. Schönsperger Schule) nur dann an die Stadtpfarrkirchenstiftung St.-Josef getauscht werden können, wenn der Wohnbaulandwert für die Fläche in der Berechnung angesetzt wird. Dem Liegenschaftsamt liegt nämlich eine genehmigte Bauvoranfrage für das Areal zur möglichen Bebauung mit vier Stadthäusern und einem Doppelhaus vor. Die vorgesehene künftige Nutzung als Grünfläche ist insofern nicht relevant.“ „Bei der städtebaulichen Aufwertung des Straßenraums „Donauwörther Straße“ ist nachzuweisen, dass der Straßenbahnbetrieb nicht behindert wird. Eine Behinderung würde die Rückforderung von Zuschüssen nach GVFG für Beschleunigungsmaßnahmen nach sich ziehen. Sollte im Zuge der Umsetzung der Stadtteilentwicklung Straßensanierungsmaßnahmen erfolgen, ist mit der Erneuerung von Strom-, Gas- und Wasserleitungen zu rechnen. Die Stadtwerke Augsburg bitten, im weiteren Verlauf der Planungen mit eingebunden zu werden um hinsichtlich einer zukunftsorientierten Energieversorgung - z. B. durch Aufbau von Nah- und Fernwärmeversorgungen - ihren Beitrag zu den angestrebten Sanierungszielen leisten zu können.“

13.

Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Schreiben vom 14.12.2009

Die Stellungnahme der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH wird zur Kenntnis genommen. Ergänzend wird auf Seite 131 folgender Hinweis eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger haben die Stadtwerke Augsburg Holding GmbH gefordert, dass bei der städtebaulichen Aufwertung des Straßenraums „Donauwörther Straße“ nachzuweisen ist, dass der Straßenbahnbetrieb nicht behindert wird. Eine Behinderung würde die Rückforderung von Zuschüssen nach GVFG für Beschleunigungsmaßnahmen nach sich ziehen. Aus diesem Grund erfolgt zunächst eine entsprechende Voruntersuchung zur technischen Machbarkeit des Projektes. Erst auf Basis dieser Untersuchung wird eine

170

Forsetzung: Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Hoher Weg 1 86152 Augsburg Schreiben vom 14.12.2009 14. Bistum Augsburg Bischöfliche Finanzkammer, Grundstücksabteilung, Augsburg Postfach 11 03 49 86028 Augsburg Schreiben vom 17.12.2009 „Gemäß dem Maßnahmenplan soll unter anderem auch im Bereich der Stadtpfarrkirche St. Joseph eine neue Grünfläche entstehen. Wie bereits mit Ihnen und dem Liegenschaftsamt Stadt Augsburg im Juli diesen Jahres erörtert, besteht ein grundsätzliches Interesse der örtlichen Stadtpfarrkirchenstiftung an einem Erwerb der betreffenden Grundstücksflächen. Voraussetzung hier ist jedoch, dass für dieses Areal weiterhin die Möglichkeit einer baulichen Nutzung gegeben ist, um dort einen eventuell in Zukunft notwendig werdenden kirchl. Bedarf verwirklichen zu können, wobei gegen eine gemeinschaftliche Gestaltung des Umgriffs um die Stadtpfarrkirche unter einer vorübergehenden Einbeziehung des nördlich des Kirchengebäudes gelegenen Grundstückes als Grünfläche grundsätzlich keine Einwendungen bestehen würden. Im Übrigen darf auf die Ihnen übermittelte Stellungnahme der Kath. Kirchenstiftung St. Joseph Augsburg vom 07.12.2009 Bezug genommen werden. Wir bitten Sie, uns am weiteren Verfahren zu beteiligen.“ 1. Es ist sehr positiv, dass sich viele Fachleute mit diesem Problemgebiet befassen und eine Verbesserung der optischen, sowie verbesserten Verkehrssituation befassen. In den nunmehr zahlreichen Gesprächen, die auch die Situation unserer Pfarrei St. Joseph berühren, möchte ich auf die gute Zusammenarbeit seitens der planenden Fachleute der Stadt wie auch der Projektentwicklung seitens der Bischöflichen Finanzkammer verweisen. 2. In Sachen Grundstückstausch der Flur Nr. 4160+4159 mit 414611 gegen einen Teil des Pfarrheimgrundstückes 4199 um den Hettenbach-Uferweg realisieren zu können dürfte Einigkeit erzielt werden können.

Entscheidung zur weiteren Umsetzung des Projektes getroffen (Weiteres hierzu unter Punkt 7.2, Seite 114 und Anhang 151).

Die Stellungnahme des Bistums Augsburg, Bischöfliche Finanzkammer, wird zur Kenntnis genommen. Die zum Ausdruck gebrachte grundsätzliche Mitwirkungsbereitschaft wird ausdrücklich begrüßt. Im Zuge weiterer Gespräche zu den angesprochenen Liegenschafts- und Grundstücksangelegenheiten wird auf die Ausführungen weiter Bezug genommen.

15.

Katholische Kirchenstiftung St. Joseph – Kirchenverwaltung Pfarrhausstraße 4 86154 Augsburg Schreiben vom 7.12.2009

Die Stellungnahme der Katholischen Kirchstiftung St. Joseph - Kirchenverwaltung wird zur Kenntnis genommen. Insbesondere wird die freundliche und kooperative Einschätzung des Entwicklungsprozesses durch die Katholischen Kirchstiftung St. Joseph – Kirchenverwaltung mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

Die zum Ausdruck gebrachte Zuversicht zur Einigung bei der angesprochenen Grundstücksangelegenheit wird begrüßt und im Zuge der weiteren Gespräche zu diesem Vorgang aufgegriffen.

3. Nachdem die Pfarrkirche St. Joseph mit Die Mitteilung wird gerne zur Kenntnis geUmfeld ab Anfang 2010 nun endlich umge- nommen und im Zuge der weiteren Gebaut wird, kann auch ein zeitlicher Rahmen spräche Berücksichtigung finden. zusammen mit Herrn Kerschensteiner (Bistum Augsburg) und unserer Pfarrei erarbeitet werden.

171

Fortsetzung: Katholische Kirchenstiftung St. Joseph – Kirchenverwaltung Pfarrhausstraße 4 86154 Augsburg Schreiben vom 7.12.2009

4. Zu der Neugestaltung Ihrer Vision von einem gemeinsamen attraktiven Kirchenvorplatz beider Kirchen - St. Johannes und St. Joseph - sage ich Ihnen folgendes: die Meinungen der Kirchenverwaltung sowie des Pfarrgemeinderates dazu sind sehr unterschiedlich und es besteht hier noch erheblicher Beratungsbedarf. Ich selbst sehe eine gemeinsame Platzgestaltung nur positiv, natürlich verbunden mit einer Sperrung der Pfarrhausstraße für den gesamten Autoverkehr bis zur Einmündung Matth.-LangStraße, damit wäre das Problem mit dem Schleichverkehr auch gelöst. Um hier den Beginn unseres Bauprojektes nicht zu verund zu behindern, schlage ich vor, dieses Thema später zu behandeln. Es würde bei einer positiven Beurteilung seitens der Pfarrei bedeuten, dass die gesamte, jetzt geplante Außengestaltung verändert werden müsste, ganz zu schweigen, die unter Denkmalschutz stehende Ziegel-Mauer um St. Joseph. Wir bleiben alle weiter am Ball und arbeiten für vorbildliche städtische Lösungen die eine breite Mehrheit der betroffenen Bürger mittragen kann.“ „Die Kirchengemeinde St. Johannes ist mit den Planungen einverstanden. Darüber hinaus bringen wir Ihnen die von der Kirchengemeinde St. Johannes beabsichtigten Maßnahmen für das Jahr 2010 zur Kenntnis, für welche die Kirchengemeinde auf eine Bezuschussung aus Mitteln des Projektes „Soziale Stadt“ angewiesen ist:

Die Information zum Stand der Einschätzung betreffend der „Vision von einem gemeinsamen attraktiven Kirchenvorplatz beider Kirchen - St. Johannes und St. Joseph“ wird mit Interesse zur Kenntnis genommen. Die Anregung, die Frage der Freiflächengestaltung etwas später und im Kontext zur Freiflächenplanung auf dem Kirchengrundstück zu behandeln wird gerne aufgegriffen. Allerdings bedarf es im Bereich der Städtebauförderung einer frühzeitigen Mittelplanung, sodass ein paar Absprachen im Vorfeld sinnvoll sind, um spätere Realisierungschancen nicht zu verbauen.

16.

Evangelisch-Lutherisches Kirchengemeindeamt, Augsburg Hooverstraße 5 86156 Augsburg Schreiben vom 12.12. 2009

Insbesondere wird die freundliche und kooperative Einschätzung des Entwicklungsprozesses durch das Evangelisch-Lutherische Kirchengemeindeamt Augsburg mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

Mit Interesse wird ferner der aufgezeigte Unterstützungsbedarf im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale 1. Sanierung des Gemeindehauses in der Stadt“ bei mehreren Projekten zur Kenntnis Donauwörther Str. 3, das sich an einer ex- genommen. Die Detailfragen zur Förderfähigkeit der einzelnen Maßnahmen und der ponierten Stelle befindet. jeweils ggf. möglichen Höhe des Förder2. Erstellen eines behinderten-gerechten betrages sind in gesonderten Gesprächen Zugangs zur St. Johanneskirche. durch die Stadtverwaltung im Benehmen mit der Regierung von Schwaben zu klären. 3. Im Gespräch ist auch eine Neugestaltung des Kirchenvorplatzes, evtl. gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Joseph.“
„Bitte zur Änderung auf Seite 138: Die Ziele im Handlungsfeld Soziales, Kultur und Bildung beziehen sich auf den gesamten Bereich der Sozialen Stadt. Dementsprechend müsste die Überschrift „Löweneckschule als Zentrum“ durch folgende Formulierung ersetzt werden: „Kristallisationspunkte für eine ganzheitliche und generationenübergreifende Bildungs- und Kulturarbeit im Stadtteil - Mit Bürgern und Institutionen eine lokale Bildungslandschaft gestalten.“ Dieses wäre ein Slogan, der die ganze Bandbreite der Ziele und Maßnahmen abdeckt.

17.

Fachstelle Jugend & Bildung – Stadt Augsburg Göggingerstr. 59 86159 Augsburg Schreiben vom 01.12.2009

Die Stellungnahme der Fachstelle Jugend & Bildung wird zur Kenntnis genommen. Die Beschreibung der Maßnahme auf Seite 138 dient der inhaltlichen Untersetzung zum Maßnahmenvorschlag auf Seite 124. Deshalb ist auch die Überschrift gleich gewählt um die Zuordnung klar herauszustellen: „Löweneckschule als Zentrum“ Die Anregung der Fachstelle „Jugend & Bildung“ zur Seite 138 wird deshalb, aufgreifend wie folgt umgesetzt:
Nach der Bezeichnung der Maßnahme Lö-

172

Fortsetzung: Fachstelle Jugend & Bildung – Stadt Augsburg Göggingerstr. 59 86159 Augsburg Schreiben vom 01.12.2009 18. IHK für Augsburg und Schwaben Stettenstraße 1+3 86150 Augsburg Schreiben vom 08.12.2009 19. Handwerkskammer für Schwaben Siebentischstraße 52-58 86161 Augsburg Schreiben vom 16.12.2009

„Löweneckschule als Zentrum“ kann dann weneckschule als Zentrum folgt als Zusatz: in Spalte 2 bei Löweneck-/Martinschule sehr gut erscheinen.“ ein Projekt im Zuge entsprechender Kristallisationspunkte für eine ganzheitliche und generationenübergreifende Bildungs- und Kulturarbeit im Stadtteil - Mit Bürgern und Institutionen eine lokale Bildungslandschaft gestalten „Aus Sicht der IHK Schwaben ergeben sich Die Stellungnahme der IHK für Augsburg aufgrund der vorliegenden baulichen Struk- und Schwaben wird zur Kenntnis genomturen und wirtschaftlichen Gegebenheiten men. keine Bedenken bei der Durchführung des Vorhabens.“

„Aus Sicht des Handwerks findet die integrierte Stadtteilentwicklung von Oberhausen-Mitte, wie sie im integrierten Handlungskonzept mit Maßnahmenkonzept zum Ausdruck kommt, unsere Unterstützung. Für das lokale Gewerbe ist untereinander eine verbesserte Zusammenarbeit unbedingt erforderlich. Hierzu bedarf es eines kooperativen Stadtteilmarketings mit interkulturellem Ansatz. Im Rahmen des Aufgabenbereiches berät die Handwerkskammer Schwaben gerne Mitgliedsbetriebe sowie Existenzgründer im Handwerk. Durch Aufbau eines Flächen- und Immobilienmanagements kann der Branchenmix verbessert sowie Leerstand vermieden werden. Der Sicherstellung der Nahversorgung der örtlichen Bevölkerung ist ein hoher Stellenwert einzuräumen. Das Einzelhandelskonzept der Stadt Augsburg sollte dies berücksichtigen. Um den Anforderungen an eine „moderne soziale Stadt“ gerecht zu werden, müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Gebäude modernisiert und saniert werden können, um die Attraktivität von Oberhausen-Mitte als Wohn- und Gewerbestandort zu steigern. Auf Fördermöglichkeiten muss in geeigneter Weise hingewiesen werden.“ „Seite 80 des Gutachtens: Die Haltestelle Bärenwirt/DvRS wird zusätzlich auch von den Regionalbuslinien 401 und 505 bedient. Die Haltestelle Oberhausen Bahnhof wird zusätzlich von der Regionalbuslinie 501 bedient. Eine Bedienung durch die Linie 641 (wie im Gutachten dargelegt) erfolgt nicht. Die Linien 506 und 507 sind zwei unterschiedliche Linien und sollten als solche auch aufgeführt werden. Bei der Staudenbahn handelt es sich um eine reine Ausflugslinie ohne regelmäßigen Personenverkehr, diese ist somit zu streichen.

Die Stellungnahme der Handwerkskammer für Schwaben wird zur Kenntnis genommen. Insbesondere wird zum Ausdruck gebrachte Unterstützung zur Kenntnis genommen. Die Anregung zu einem kooperativen Stadtteilmarketing mit interkulturellem Ansatz wird zur Kenntnis genommen und bestätigt die bereits den im Maßnahmenkonzept enthaltenen Vorschlag mit gleicher Bezeichnung (vgl. Maßnahme Nr. 3.1, Seite 120). Gleiches gilt sinngemäß für die seitens der Handwerkskammer für Schwaben hervorgehobene Bedeutung eines Flächen- und Immobilienmanagements (vgl. Maßnahme 3.3.1) sowie für die Sicherstellung der Nahversorgung (vgl. Maßnahmenkonzept, versch. Vorschläge hierzu). Auch die seitens der Handwerkskammer herausgestellte Bedeutung der Modernisierung von Gebäuden zur Steigerung der Attraktivität von Oberhausen-Mitte als Wohnund Gewerbestandort wird mit Interesse zur Kenntnis genommen und bestätigt die Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Gebäudestruktur unter 4. Private Gebäude und Freiflächen, Seite 123. Soweit Fördermöglichkeiten bestehen, werden die Eigentümer in entsprechender Weise informiert. Die Äußerungen des Augsburger Verkehrsverbundes GmbH werden mit Interesse zur Kenntnis genommen. Der Augsburger Verkehrsverbund GmbH nimmt zu einer Reihe wesentlicher Aspekte der Anbindung an den ÖPNV / SPNV Stellung. Der Hinweis zu den Buslinien, betreffend die Ausführungen auf Seite 80, wird aufgegriffen, die entsprechenden Textpassagen werden gemäß den vom Augsburger Verkehrsverbund GmbH erfolgten Hinweisen geändert bzw. ergänzt.

20.

Augsburger Verkehrsverbund GmbH Schreiben vom 18.11.2009

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Fortsetzung: Augsburger Verkehrsverbund GmbH Schreiben vom 18.11.2009

Seite 79 des Gutachtens: Es ist dringend anzuraten, die Karte auf Seite 79 zu überarbeiten. Neben den Einzugsbereichen der Regionalbushaltestellen sind auch die Einzugsbereiche der Straßenbahn und des Regionalzugs einzuzeichnen, Es kann nicht sein, dass hier zwischen den verschiedenen ÖPNV-Systemen (Bus, Tram und Zug) unterschieden wird. Diese ergänzen sich gegenseitig und sind somit als Ganzes zu betrachten. Zwischen den beiden genannten Einzugsbereichen von 300m auf Seite 79 und 200m auf Seite 80 ergibt sich eine Inkonsequenz, jedoch zumindest eine Verwirrung wenn dabei unterschiedliche Verkehrssysteme gemeint wären. Eine Klarstellung ist erforderlich. Im aktuell gültigen Nahverkehrsplan der Stadt Augsburg werden folgende Haltestellen-Einzugsbereiche verwendet (diese orientieren sich an den Vorgabe der Leitlinie zur Nahverkehrsplanung in Bayern): Bus 300m, Tram 400m, SPNV 600m für Gebiete mit zentralen städtischen Funktionen. In Gebieten mit dichter und mittlerer Bebauung sowie in Gebieten mit lockerer Bebauung sind noch höhere Werte anzusetzen. Bereits bei einem Radius von 300m bei den Bushaltestellen ergibt sich eine Abdeckung zu 100% des Untersuchungsgebiets. Auch die Tramhaltestellen decken das Gebiet zu 100% ab. Lediglich beim Zug ergibt sich für sich alleine genommen eine kleine Unterdeckung. Es kann aber festgestellt werden, dass das Gebiet komplett durch den ÖPNV erschlossen ist. Durch die Verkehrsmittel Bus und Tram jeweils allein und in Kombination erst recht. Zudem wird das Gebiet auch nahezu komplett durch den SPNV erschlossen. Die Aussage auf Seite 80, dass es größere Teilbereiche gibt, die unterversorgt sind, muss somit als falsch angesehen werden und zurückgewiesen werden. Eine Überarbeitung der Seite 80 erscheint nicht nur sinnvoll sondern notwendig.

Die Hinweise zur Karte auf Seite 79 werden zur Kenntnis genommen. Die Karte auf Seite 79 wird dahingehend geändert bzw. ergänzt, dass auch der Einzugsbereich der Haltestellen der Straßenbahn graphisch dargestellt wird. Dabei wird deutlich, dass die Haltestellen der Straßenbahn, bei Zugrundelegung der entsprechenden Radien von 400m, das gesamte Untersuchungsgebiet abdecken. Darunter sind auch jene Bereiche, welche durch die Bushaltestellen alleine noch nicht zur Gänze abgedeckt wären. Der Hinweis zur Eintragung des Radius von 600 m zum Oberhauser Bahnhof wird zur Kenntnis genommen. Es wird um Verständnis gebeten, dass auf die graphische Eintragung des Radius von 600 m zum Oberhauser Bahnhof aus darstellerischen Gründen verzichtet wird. Dafür wird allerdings in der Graphik die Lage des Bahnhofes betont und in der Legende seine Bedeutung für die Benutzer der entsprechenden Regionalzüge hervorgehoben. Es wird davon ausgegangen, dass damit dem Anliegen des Augsburger Verkehrsverbundes GmbH, die Bedeutung des Bahnhofes für ein ganzheitliches System des öffentlichen Verkehrs im Gebiet herauszustellen, ausreichend Rechnung getragen wird. Darüber hinaus wird auf Seite 80 noch folgender Hinweis eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat der Augsburger Verkehrsverbund GmbH darauf hingewiesen, dass die verschiedenen im Bereich des Untersuchungsgebietes vertretenen ÖPNV-Systeme (Bus, Tram und Zug) sich gegenseitig ergänzen und als Ganzes zu betrachten sind. Es liegt eine 100-prozentige Abdeckung des Gebietes vor, dieses ist bereits komplett durch den ÖPNV erschlossen. Hinzu kommt ein fast vollständige Erschließung durch den SPNV (bei Zugrundelegung eines Radius von 600 m um den Oberhauser Bahnhof).

Die Angabe der Einzugsbereiche auf den Seiten 79 und 80 wird entsprechend einheitlich auf 300 m bei Bushaltestellen geändert. Leider kann der Aussage des Augsburger Verkehrsverbundes GmbH, dass sich bereits bei einem Radius von 300m bei den Bushaltestellen eine Abdeckung zu 100% des Untersuchungsgebiets ergibt so nicht gefolgt werden, da eine technisch-maßstäbliche Überprüfung die zeichnerische Richtigkeit der Darstellung auf Seite 79 ergeben

174

Fortsetzung: Augsburger Verkehrsverbund GmbH Schreiben vom 18.11.2009

hat. Deshalb kann auch die Aussage in den vorbereitenden Untersuchungen, dass allein das Bushaltestellennetz nicht bereits das gesamte Untersuchungsgebiet abdeckt weder zurückgenommen noch als falsch bezeichnet werden. Dagegen wird jetzt deutlicher herausgestellt, dass ja bereits die Straßenbahnhaltestellen das gesamte Untersuchungsgebiet räumlich abdecken und bedienen. Damit wird der Sorge der Augsburger Verkehrsverbund GmbH Rechnung getragen, dass Leser nicht missverständlich eine Unterversorgung aus dem Bericht herauslesen könnten.
Seite 103 des Gutachtens: Die Einrichtung einer weitern Haltestelle zwischen Wertachbrücke und Oberhausen Bahnhof (Entfernung ca. 500m) ist aufgrund des geringen Haltestellenabstands nicht nur nicht sinnvoll sondern gänzlich unnötig.

Die Darstellung auf Seite 103 gibt die Einschätzung der Gewerbetreibenden wieder, die in einer umfassenden Befragung zum Gebiet und den aus ihrer Sicht notwendigen Handlungsfeldern befragt wurden. Deshalb ist hier eine Änderung aus sachlich-inhaltlichen Gründen nicht angezeigt. Es besteht aus Sicht der Stadtplanung und Stadtentwicklung jedoch Übereinstimmung mit dem Augsburger Verkehrsverbund GmbH, dass im besagten Streckenabschnitt keine weitere Haltestelle angezeigt ist; entsprechend ist auch kein Maßnahmenvorschlag in das Maßnahmenkonzept aufgenommen worden. Die Darstellung der Karte auf Seite 109 enthält lediglich eine Zusammenfassung wichtigster Aussagen zu Stärken und Potenzialen. Dabei ist aus graphischen und redaktionellen Gründen eine Reduktion auf allerwesentlichste Aussagen erforderlich. Nur deshalb wurde auf eine erneute Darstellung der Radien zu den Haltestellen verzichtet. Die „Botschaft“, dass die Anbindung an den ÖPNV (Bahn, Bus, Tram) gut ist, kommt bereits deutlich zum Ausdruck. Deshalb wird um Verständnis gebeten, dass von einer Änderung der Karte abgesehen wird.

Seite 109 des Gutachtens: Kritisch zu hinterfragen ist auch die Darstellung in der Karte auf Seite 109. So wird dort in der Legende von einer „guten Anbindung an ÖPNV (Bahn/Bus/Tram)“ gesprochen. In der Karte selbst findet sich allerdings dieser Legende entsprechend nur der Linienverlauf des ÖPNVs. Dies würde allerdings bedeuten, dass nur entlang dieser Straßenzüge eine gute ÖPNV-Anbindung vorhanden sei, was aber in zweierlei Hinsicht falsch ist. Erstens kann entlang der Straßenzüge naturgemäß nur an Haltestellen in den ÖPNV zugestiegen bzw. ausgestiegen werden. Zweitens werden in dieser Darstellung die Einzugsbereiche von Haltestellen gänzlich weggelassen. Weitere Ausführungen hierzu finden sich hierzu zu Seite 79. Eine Überarbeitung der Karte erscheint aus unserer Sicht sinnvoll und notwendig. Anmerkung: das StawA erhielt eine Kopie der Stellungnahme.

175

21.

Kriminalpräventiver Rat An der blauen Kappe 18 86152 Augsburg Schreiben vom 8.12.2009

„Punkt 8.2, Maßnahmenkonzept:

Die Stellungnahme des Kriminalpräventiven Rates wird zur Kenntnis genommen.

weiterer Punkt 1.B Beseitigung von Angsträumen Darüber hinaus werden auf Seite 122 / Maßnahmentabelle noch folgende Maßnahmen - Durchführung von Sicherheitsbegehungen unter der Zwischenüberschrift mit Bürgern und Sicherheitsbehörden - ggf. Befragung der Bürger zu Angsträu- Maßnahmen zur Beseitigung von Angsträumen in Oberhausen-Mitte men (nach 1.7) eingefügt: - Umgestaltung und Aufwertung der Bereiche 1.8 Durchführung von SicherheitsbegeVerantwortliche Stelle: Stadt, Polizei hungen mit Bürgern und Sicherheitsbehörden 1.9 ggf. Befragung der Bürger zu Angsträumen in Oberhausen-Mitte 1.10 Umgestaltung und Aufwertung der Bereiche Verantwortliche Stelle: Stadt, Polizei weiterer Unterpunkt zu 2.4.2: Installierung Weiter wird unter Maßnahme 2.4.2, hier eines Spielplatzpaten geht es um die Hettenbachanlage, „ErstelVerantwortliche Stelle: Stadt, AIP GmbH lung eines Planungskonzeptes zur Herausarbeitung der Ziele“ ein weiterer Unterpunkt auf Seite 123 eingefügt: Installierung eines Spielplatzpaten Verantwortliche Stelle: Stadt, AIP GmbH Die Zuordnung der Sauberkeit und öffentlichen Ordnung bei Wirtschaft und Nahversorgung ist unverständlich und u. E. besser bei 1. Öffentlicher Raum anzubringen.

Mit der Zuordnung wird dem Umstand Rechnung getragen, dass das Anliegen mehr Sauberkeit und öffentliche Ordnung zu realisieren, ganz entscheidend aus Sicht der örtlichen Wirtschaft und Gewerbetreibenden artikuliert wurde.

Bei 3.4.2 als Maßnahmebeispiel Einrichtung Unter Punkt 3.4.2 auf Seite 125, eines Angebotes zur Entspannung der Stra- wird eingefügt: ßenszene Verantwortliche Stelle: zusätzlich z.B. Einrichtung eines Angebotes zur Entfreie Träger spannung der Straßenszene Verantwortliche Stelle: zusätzlich freie Träger Bei 3.4.3: Eindämmung Rotlichtmilieu, insbesondere konsequente Ahndung illegaler Wohnungsprostitution; Eindämmung Spielotheken durch Entwicklung interner Richtlinien, in welchen Bereichen Spielhallen als unverträglich erachtet werden und wo eine Ansiedlung am ehesten vorstellbar wäre. Eindämmung des Drogenhandels durch Aussprechen von Aufenthaltsverboten des Drogenhandels Tatverdächtiger.

Der Hinweis des Kriminalpräventiven Rates wird zur Kenntnis genommen, und in entsprechenden gesonderten Verfahrensschritten im gegeben Umfang berücksichtigt.

Bei 4.3.1 Anbindung an kommunales För- Der Hinweis des Kriminalpräventiven Rates derprogramm, beispielsweise zur Entsiege- wird zur Kenntnis genommen. Bei Maßnahme 4.3.1 auf Seite 127 wird wie folgt lung und Entrümpelung der Hinterhöfe ergänzt:

176

Fortsetzung: Kriminalpräventiver Rat An der blauen Kappe 18 86152 Augsburg Schreiben vom 8.12.2009

z.B. Entsiegelung von Flächen und Anreize zur Beseitigung von abgelagerten Gegenständen und Materialien

Der Hinweis des Kriminalpräventiven Rates wird zur Kenntnis genommen. Da es sich bei der Maßnahmengruppe 4.3 ff. um private Flächen handelt, über deren Verfügbarkeit an dieser Stelle keine Aussagen getroffen werden können, erscheint eine Maßnahme wie vom Kriminalpräventiven Rat vorgeschlagen an dieser Stelle missverständlich.
Neu 4.3.3: Brachen für die Öffentlichkeit oder ausgewählten Nutzergruppen zugänglich machen - temporäre Gestaltung ausgewählter Brachen als Spiel- oder Erlebnisräume - Materialablagerungen/Altlasten entsorgen Neu 5.11: Bestehende Angebote/Projekte zur Reduzierung von Verhaltensauffälligkeiten und zur Steigerung der sozial/emotionalen Kompetenz an Kindertagesstätten überprüfen, verbessern, ggf. neue Programme anstoßen.

Das Anliegen, ggf. durch vorübergehende Nutzung bracher Flächen das Freiraumangebot zu erhöhen, soll vielmehr im Wege des Quartiermanagements im Benehmen mit der Stadt und den einschlägigen Stellen umgesetzt werden. z.B. Pilotprojekt könnte die Brachfläche am St. Joseph sein. Der Hinweis des Kriminalpräventiven Rates wird zur Kenntnis genommen. Der Maßnahmenvorschlag bedarf als solcher allerdings noch der Konkretisierung. Dessen ungeachtet kann als neue Maßnahme 5.11 eingefügt werden:
Bestehende Angebote / Projekte zur Reduzierung von Verhaltensauffälligkeiten und zur Steigerung der sozial/emotionalen Kompetenz an Kindertagesstätten überprüfen, verbessern, ggf. neue Programme anstoßen. Verantwortliche Stelle: Noch festzulegen

Neu 5.12: Bestehende Angebote/Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention an Schulen überprüfen, verbessern und ergänzen, ggf. neue Projekte/Programme anstoßen.

Gleiches gilt sinngemäß für den weiteren Vorschlag des Kriminalpräventiven Rates hinsichtlich bestehender Angebote/Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention. Auch dieser Maßnahmenvorschlag bedarf als solcher noch der Konkretisierung. Zunächst wird als Maßnahme 5.12 eingefügt:
Bestehende Angebote/Projekte zur Suchtund Gewaltprävention an Schulen überprüfen, verbessern und ergänzen, ggf. neue Projekte/Programme anstoßen. Verantwortliche Stelle: Noch festzulegen

Neu 6.3: Konzept zur Jugendbeteiligung im Des Weiteren wird als Maßnahme Quartier; 6.3 in das Maßnahmenkonzept eingefügt: Verantwortliche Stelle: Stadt, freie Träger Konzept zur Jugendbeteiligung im Quartier; Verantwortliche Stelle: Stadt, freie Träger

177

22.

Polizeipräsidium Schwa- „…, in der vorbezeichneten Angelegenheit Die Stellungnahme des Polizeipräsidiums ben Nord nehmen wir im Rahmen der Beteiligung und Schwaben Nord wird mit Interesse zur Postfach 102205 Mitwirkung zur Integrierten Stadtteilentwick- Kenntnis genommen. 86012 Augsburg lung punktuell und primär im Hinblick auf die Handlungsfelder „Öffentlicher Raum und Schreiben vom 18.12.2009 Verkehr“, „Öffentliches Grün“ sowie „Fußund Radverkehrsnetz“ wie folgt Stellung: Gestaltung der Nebenstraßen (am Beispiel der Drentwettstraße) Wir begrüßen den beabsichtigten Umbau der Drentwettstraße in einen verkehrsberuhigten Bereich und die analoge Übertragung der entwickelten planerischen Grundsätze auf alle anderen Nebenstraßen im untersuchten Bereich. Die künftige Ausgestaltung des Straßenraumes soll den Anforderungen, welche an einen verkehrsberuhigten Bereich zu stellen sind, zur Gänze entsprechen. Durch gezielt vorgenommene Parkraumanordnungen und gestalterische Elemente sollte dem Ideal eines „sich selbst erklärenden Straßenraumes“ möglichst nahe gekommen werden. Sperrung der Äußeren Uferstraße mit gleichzeitiger Erschwerung der Durchfahrt Neuhäuserstraße Derzeit werden beide Straßenzüge vom MIV zur Umfahrung der neuralgischen Punkte „Wertachbrücke“ und „Bärenwirt“ benutzt; eine Sperrung der Äußeren Uferstraße auf Höhe der Löweneckschule schränkt vor allem die Umfahrung (in nördlicher Richtung) der Kreuzung „Bärenwirt“ nicht unerheblich ein. Bedingt durch die bestehende Unterbrechung der Flurstraße in Höhe Drentwettstraße/Maschenbaurstraße führt dies zu einer Verlagerung des Verkehrs auf die Donauwörther Straße. Für den Motorisierten Individualverkehr vom Oberhauser Bahnhof über die Neuhäuserstraße in Richtung Oberhausen Nord wird bei den vorliegenden Planungen keine alternative Verkehrsführung gesehen, weshalb nach dem Umbau mit nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen und mit einer Zunahme des Verkehrs auf der Donauwörther Straße zu rechnen ist.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Bei der Drentwettstraße handelt es sich allerdings um eine bereits zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgebaute Straße. Der Hinweis, dass die künftige Ausgestaltung des Straßenraumes den Anforderungen, welche an einen verkehrsberuhigten Bereich zu stellen sind, zur Gänze entsprechen soll, wird bei den weiteren Planungen entsprechend berücksichtigt.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Eine endgültige Entscheidung über den künftigen Umgang mit dem Verkehr in der Äußeren Uferstraße nimmt das vorliegende Konzept nicht vorweg. In diesem Sinne werden die Hinweise des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gebührend bei der weiteren Planung berücksichtigt. Dementsprechend wird, als Ergänzung zu den Überlegungen im vorliegenden Konzept, auf Seite 128 auch die Einschätzung des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wie folgt eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat sich Polizeipräsidium Schwaben-Nord zu den konzeptionellen Überlegungen hinsichtlich der Äußeren Uferstraße wie folgt geäußert: „Sperrung der Äußeren Uferstraße mit gleichzeitiger Erschwerung der Durchfahrt Neuhäuserstraße. Derzeit werden beide Straßenzüge vom MIV zur Umfahrung der neuralgischen Punkte „Wertachbrücke“ und „Bärenwirt“ benutzt; eine Sperrung der Äußeren Uferstraße auf Höhe der Löweneckschule schränkt vor allem die Umfahrung (in nördlicher Richtung) der Kreuzung „Bärenwirt“ nicht unerheblich ein. Bedingt durch die bestehende Unterbrechung der Flurstraße in Höhe

178

Fortsetzung: Polizeipräsidium Schwaben Nord Postfach 102205 86012 Augsburg Schreiben vom 18.12.2009

Drentwettstraße/Maschenbaurstraße führt dies zu einer Verlagerung des Verkehrs auf die Donauwörther Straße. Für den Motorisierten Individualverkehr vom Oberhauser Bahnhof über die Neuhäuserstraße in Richtung Oberhausen Nord wird bei den vorliegenden Planungen keine alternative Verkehrsführung gesehen, weshalb nach dem Umbau mit nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen und mit einer Zunahme des Verkehrs auf der Donauwörther Straße zu rechnen ist“ (Zitat).

Rückbau der Donauwörther Straße Wir sehen die vorgesehene gemischte Abwicklung von Motorisiertem Individualverkehr und Öffentlichen Personennahverkehr auf einer Fahrbahn nicht unproblematisch. Durch zahlreiche Ein- und Abbiegevorgänge aus beziehungsweise in die Donauwörther Straße in Verbindung mit einem temporär unterschiedlich intensiven Parkplatzsuchverkehr, einhergehend mit der Bedienung der ÖPNV-Haltestellen, ist vor dem Hintergrund der angedachten Verkehrsbeschränkung in der Äußeren Uferstraße mit teilweise erheblichen Behinderungen – auch im Betriebsablauf des ÖPNV – zu rechnen. Dem anvisierten Ziel, es entstehe nach dem Umbau ein Verdrängungsprozess des MIV in Richtung Bundesstraße 17, kann argumentativ nicht beigetreten werden. Obwohl die Donauwörther Straße (ab Bärenwirt in nördlicher Richtung) durch Rückbaumaßnahmen sowohl stadtein- wie auch auswärts für den Durchgangsverkehr unattraktiv sein müsste, kommt es in der täglichen Rushhour zu Störungen im Verkehrsablauf. Die seinerzeit erhoffte Verdrängung des MIV fand bisher nicht statt.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Eine endgültige Entscheidung über den künftigen Umgang mit dem Verkehr in der Donauwörther Straße nimmt das vorliegende Konzept nicht vorweg. Besonders sei darauf hingewiesen, dass zunächst eine entsprechende Voruntersuchung zur technischen Machbarkeit des Projektes erfolgt. Erst auf Basis dieser Untersuchung wird eine Entscheidung zur weiteren Umsetzung des Projektes getroffen. In diesem Sinne werden die Hinweise des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gebührend bei der weiteren Planung berücksichtigt. Dementsprechend wird, als Ergänzung zu den Überlegungen im vorliegenden Konzept, auf Seite 131 auch die Einschätzung des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wie folgt eingefügt (Randspalte, grau hinterlegt):
Im Zuge der Beteiligung und Mitwirkung der öffentlichen Aufgabenträger hat sich Polizeipräsidium Schwaben-Nord zu den konzeptionellen Überlegungen hinsichtlich der Donauwörther Straße wie folgt geäußert: Wir sehen die vorgesehene gemischte Abwicklung von Motorisiertem Individualverkehr und Öffentlichen Personennahverkehr auf einer Fahrbahn nicht unproblematisch. Durch zahlreiche Ein- und Abbiegevorgänge aus beziehungsweise in die Donauwörther Straße in Verbindung mit einem temporär unterschiedlich intensiven Parkplatzsuchverkehr, einhergehend mit der Bedienung der ÖPNV-Haltestellen, ist vor dem Hintergrund der angedachten Verkehrsbeschränkung in der Äußeren Uferstraße mit teilweise erheblichen Behinderungen – auch im Betriebsablauf des ÖPNV – zu rechnen. Dem anvisierten Ziel, es entstehe nach dem Umbau ein Verdrängungsprozess des MIV in Richtung Bundesstraße 17, kann argumentativ nicht beigetreten werden. Obwohl die Donauwörther Straße (ab Bärenwirt in nördlicher Richtung) durch Rückbaumaßnahmen sowohl stadtein- wie auch auswärts für den Durchgangsverkehr unattraktiv sein

179

Forsetzung: Polizeipräsidium Schwaben Nord Postfach 102205 86012 Augsburg Schreiben vom 18.12.2009 Öffentliche Grünanlagen

müsste, kommt es in der täglichen Rushhour zu Störungen im Verkehrsablauf. Die seinerzeit erhoffte Verdrängung des MIV fand bisher nicht statt.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und bei der weiteren Planung entsprechend Bestehende oder neu einzubindende Grün- berücksichtigt. anlagen und der Wertachuferweg sollten zur Nachtzeit zur Vermeidung von ausgeprägten Dunkelfeldern über eine ausreichende Beleuchtung verfügen.“

Stand: Januar 2010

180

12.2

Beteiligung und Mitwirkung der Betroffenen gem. § 137 BauGB • • 16. Mai 2009 Stadtteilwerkstatt 1 04. Juli 2009 Stadtteilwerkstatt 2 Haushaltsbefragung im Herbst 2009 04. November 2009 Löweneck-Schule als Zentrum? 19. November 2009 Öffentliche Informationsveranstaltung 16.11. bis 18.12.2009 Möglichkeit der Einsichtnahme in den schriftlichen Entwurf der vorbereitenden Untersuchungen und Gelegenheit zur Stellungnahme.

Gemäß § 137 BauGB soll die Sanierung mit den Eigentümern, Mietern, Pächtern und sonstigen Betroffenen möglichst frühzeitig erörtert werden. Die Betroffenen sollen zur Mitwirkung bei der Sanierung und zur Durchführung der erforderlichen baulichen Maßnahmen angeregt und hierbei im Rahmen des Möglichen beraten werden. Im Unterschied zur Bauleitplanung, bei der z.B. gem. § 3 Beteiligung der Öffentlichkeit Abs. 2 die Entwürfe der Bauleitpläne mit der Begründung und sonstigen verfahrensbedeutenden Unterlagen für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegen sind, währenddessen Stellungnahmen fristgemäß abzugeben sind, schreibt das sanierungsrechtliche Verfahren keine gleichlautenden Fristen und Abläufe verbindlich vor. Gleichwohl soll den Bürgerinnen und Bürgern umfassende Gelegenheit zur Information und Mitwirkung gegeben werden und sollen die privaten Belange und öffentlichen Belange gegeneinander und untereinander gerecht abgewogen werden (vgl. § 136 Abs. 4 BauGB). Um den Anforderungen der sanierungsrechtlichen Vorschriften zu entsprechen, wurde im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 BauGB und zum Einstieg in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ eine umfassende Beteiligung im Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte durchgeführt. Die zentralen Elemente im Beteiligungsprozess waren (in chronologischer Reihenfolge): • • • • • • 20. und 22. Oktober 2008 Auftaktveranstaltungen 28. und 29. November 2009 Oberhauser Advent 19. März 2009 Ortsbegehung Einzelhandel 04. April 2009 Ortsbegehung Grün- und Freiflächen 23. April 2009 Ortsbegehung Hettenbach-Nord 28. April 2009 Ortsbegehung Flurstraßenviertel

• • •

Die beiden Auftaktveranstaltungen, die Stadtteilwerkstätten 1 und 2 sowie die öffentliche Informationsveranstaltung am 19. November 2009 bildeten die Eckpunkte des Beteiligungsprozesses. Sie dienten der übergeordneten Information der Bürgerinnen und Bürger sowie als Impulsgeber für den Entwicklungsprozess. Darüber hinaus gab es Ortsbegehungen, die den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern verstärkte Einsicht in die Probleme und Potenziale ihres Viertels gaben. Im Rahmen einer Haushaltsbefragung, an der 88 Personen teilnahmen, wurde eine größere Zahl von Bürgerinnen und Bürgern gezielt angesprochen. Dabei erhielten die Befragten selbst Gelegenheit, das Untersuchungsgebiet Oberhausen-Mitte zu bewerten, was wiederum eine möglichst authentische Einschätzung seiner Bewohner vermittelt. Schließlich erhielten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, den Entwurf zu den vorbereitenden Untersuchungen gem. § 141 BauGB mit Integriertem Handlungskonzept im Zeitraum vom 16.11. bis 18.12.2009 einzusehen und sich dazu zu äußern. Zunächst ging es darum, mit den Bürgerinnen und Bürgern den städtebaulichen Sanierungsbedarf zu erörtern, welcher gem. § 136 BauGB bedeutet, dass städtebauliche Sanierungsmaßnahmen im öffentlichen Interesse zu liegen haben. Aufgabe der vorbereitenden Untersuchungen ist es dabei, Beurteilungsunterlagen über die Notwendigkeit der Sanierung zu liefern. Darüber hinaus sollen die vorbereitenden Untersuchungen die 181

anzustrebenden allgemeinen Ziele und die Durchführbarkeit der Sanierung im Allgemeinen aufzeigen. Dabei sollen sich die vorbereitenden Untersuchungen auch auf nachteilige Auswirkungen erstrecken, die sich für die von den der beabsichtigten Sanierung unmittelbar Betroffenen in ihren persönlichen Lebensumständen im wirtschaftlichen oder sozialen Bereich voraussichtlich ergeben werden (vgl. § 141 BauGB). Zu letzteren Punkten darf insbesondere auf die Ausführungen unter 8.1 Ziele und Handlungsfelder Bezug genommen werden, bei denen auf die sozialen Fragen (z.B. Ziele zur sozialen und demographischen Entwicklung) und die entsprechende Strategie der städtebaulichen Erneuerung (z.B. Stärkung der Wohnfunktion und wohnungsnahen Versorgung) eingegangen wird, sowie auf das entsprechende Maßnahmenkonzept hingewiesen werden bei dem die Verbesserung der Lebensumstände eine gewichtige Rolle spielt (z.B. Befragung der Bürger zu Angsträumen, Durchführung von Sicherheitsbegehungen, Verbesserung der Sauberkeit und Ordnung, Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudestruktur, Einbeziehung der sozialen Einrichtungen in den Sanierungsprozess, Maßnahmen zur Förderung Unterstützung Jugendlicher, usw.). Damit wird der Sanierungsprozess bei den Betroffenen in ihren persönlichen Lebensumständen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich zu einer Verbesserung beitragen. Negative Auswirkungen des Sanierungsprozesses sind nicht zu befürchten. Es wird darauf hingewiesen, dass die Inhalte des Integrierten Handlungskonzeptes teilweise programmbedingt ausgelegt sind (Programm „Soziale Stadt“) und deshalb teilweise über den Umfang vorbereitender Untersuchungen nach § 141 BauGB bzw. über die üblichen Festlegungsvoraussetzungen eines Sanierungsgebietes gem. § 142 BauGB hinausgehen. Notwendigkeit städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen auf der Grundlage eines förmlich festgelegten Sanierungsgebietes (§ 142 BauGB) Die Bürgerinnen und Bürger bestätigten in großer Mehrzahl den Handlungsbedarf im Sinne notwendiger Sanierungsmaßnahmen auf der Grundlage eines förmlich 182

festgelegten Sanierungsgebietes (§ 142 BauGB). Dieser Handlungsbedarf wurde insbesondere im Bereich zahlreicher Mängel an Gebäuden, an Straßen und im Defizit an Grün- und Freiflächen bzw. Treffund Aufenthaltsmöglichkeiten gesehen. In diesen Punkten stimmten die Bürgerinnen und Bürger mit den fachlichen Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen überein, welche einen Sanierungs- bzw. Modernisierungsstau bei den Gebäuden, einen Instandsetzungsrückstand bei den öffentlichen Straßen und Wegen sowie einen Mangel bei den öffentlichen Grünund Freiflächen sowie zugehörigen Wegebeziehungen ergaben. Als Beispiel wird hier auf die öffentliche Informationsveranstaltung am 19.11.2009 Bezug genommen, in der das weitere sanierungsrechtliche Verfahren, auf der Grundlage der dargestellten Notwendigkeit der Sanierung, erläutert wurde. Aus den festgehaltenen Äußerungen der Bürgerinnen und Bürger geht hervor, dass grundsätzlich keine ablehnende Haltung zu den beabsichtigten Sanierungsmaßnahmen bestand, die Wortmeldungen bezogen sich vielmehr auf Fragen der möglichen Lösung von Einzelproblemen und deren Realisierungs- und Finanzierbarkeit. Allgemeine Ziele der Sanierung Die allgemeinen Ziele der Sanierung, dass • das Untersuchungsgebiet aus seiner benachteiligten Situation herausgeführt und zu einem familienfreundlichen, sozial integrierten und gemischten, innenstadtnahen Wohnstandort, mit dezentralen Angeboten der Nahversorgung und Dienstleistungen entwickelt werden soll, insbesondere die räumliche Lagegunst gezielt eingesetzt werden soll um das Gebiet auch für nicht in Oberhausen ansässige Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu machen, die Entwicklung behutsam und sozial verträglich vonstatten gehen soll, auf die begrenzten finanziellen Spielräume zahlreicher Bewohner dabei besonders Rücksicht zu nehmen ist, um eine einseitige Verdrängung zu vermeiden,

•

•

wurden ebenfalls erörtert. Auch hier gab

es seitens der Bürgerinnen und Bürger keine grundlegenden Einwände. Durchführbarkeit der Sanierung Zur Durchführbarkeit der Sanierung wird auf das Maßnahmenkonzept (Integriertes Handlungskonzept) und die dort nach den Handlungsfeldern • • • • • • Öffentlicher Raum, Verkehr Öffentliches Grün. Fußgänger- und Radverkehr Wirtschaft und Nahversorgung Private Gebäude und Freiflächen Soziales, Kultur und Bildung Aktivierung und Beteiligung

• • •

•

•

Wertachuferweg Aufwertung Hettenbachanlage Verlängerung Hettenbachanlage bis zur Donauwörther Straße (auch „Grünes Netz“: Wertachuferweg, Hettenbachanlage, Verbindung herstellen) Aufwertung Donauwörther Straße (Aufenthaltsqualität, Radweg, Allee) mit Aufwertung Coca-Cola-Gelände und Areal Gumpelzhaimer Straße Beratungsangebote zur energetischen Gebäudesanierung

eingeordneten Maßnahmenvorschläge Bezug genommen. Zahlreiche Maßnahmenvorschläge resultieren unmittelbar aus den Stadteilwerkstätten 1 und 2 bzw. wurden dort von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern aufgegriffen, z.B.

Bei der Informationsveranstaltung am 19. November 2009 wurde das Maßnahmenkonzept im Ganzen vorgestellt. Auf die bereits am 19. November 2009 erfolgten Antworten zu den Fragen wird verwiesen (vgl. Protokoll öffentliche Informationsveranstaltung vom 19.11.2009 - Kap. 12.13, S. 299). Darüber hinaus wird zu nachfolgenden Fragen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger zu konkreten Einzelmaßnahmen des Maßnahmenkonzeptes folgende Abwägung vorgenommen:

Nr. 1.

Maßnahmenvorschlag Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.3

Stellungnahmen – in Stichpunkten dar- Abwägung gestellt

Die Idee die Kreuzungsbereiche durch Bäume aufzuwerten wird grundsätzlich positiv gesehen, es sollte aber darauf geachtet Aufwertung von Kreuzungs- werden die Wohnungsfenster nicht zu verpunkten schatten.

Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen und bei der späteren Planung und Ausführung berücksichtigt. Zudem wird, wie bereits am 19. November 2009 den Bürgern geantwortet, eine entsprechende Abstimmung mit den Betroffenen erfolgen, wenn konkrete Planungen erarbeitet werden. Der Hinweis wird zur Kenntnis genommen. Wie bereits am 19. November 2009 dargelegt wurde, muss die künftige Nutzung auf dem „Coca-Cola-Gelände“ mit den Eigentümern abgestimmt werden. Darüber hinaus muss städtebaulich eine verträgliche und adäquate Nachnutzung gefunden werden. Die Idee eines Seniorenheimes gehört neben den von den Eigentümern bislang verfolgten Absichten eines Einzelhandels zur Palette städtebaulich verträglicher und adäquater Nachnutzungen. Wie am 19. November 2009 bereits dargelegt, wäre die Lärmproblematik von Außen durchaus durch grundrissliche und bauliche Maßnahmen lösbar. Durch den zwischenzeitlich vom Stadtrat gefassten 2. Billigunsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 267 „Ehemaliges Coca-ColaGelände“ hat sich die künftige Nutzung des Areals mit Einzelhandel, Gastronomie und Büroflächen konkretisiert.

2.

Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.6

Zur künftigen Entwicklung des Coca-ColaGeländes wurde aufgrund der Lärmbelastung durch die angrenzenden Straßen seiStadtbildreparatur v.a. an tens der Bürger die Idee kritisch gesehen, den Hauptstraßen: Abriss über ein Seniorenheim nachzudenken. bzw. Gebäudesanierung besonders störender einzelner Immobilien

183

3.

Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.6

Es wurde gefragt, ob es nicht möglich wäre, die Grundstücke von „Coca-Cola“ und „Gumpelzhaimer Straße“ mit Flächen aus Stadtbildreparatur v.a. an „Sheridan“ und „Reese“ zu tauschen und den Hauptstraßen: Abriss hier Grünflächen anzulegen? bzw. Gebäudesanierung besonders störender einzelner Immobilien

Die Anregungen werden zur Kenntnis genommen. Wie bereits am 19. November 2009 dargelegt wurde, konnte der Abbruch der Gebäude auf dem Areal an der Gumpelzhaimer Straße bereits eingeleitet werden. Bestandteil des bereits rechtskräftigen Bebauungsplanes in diesem Gebiet ist eine öffentliche Grünfläche im westlichen Bereich, als Bestandteil der Nachnutzungskonzeption, zu der auch eine Bebauung aus städtebaulichen Gründen (Begrenzung des städtebaulichen Raumes) entlang der Donauwörther Straße im östlichen Bereich gehört. Mit der erstmaligen Schaffung einer öffentlichen Grünfläche wird dem Anliegen bereits insoweit entsprochen. Das Areal des ehem. Coca-Cola-Geländes ist in privatem Besitz. Ein Grundstückstausch wäre v.a. vom Einverständnis der Eigentümer abhängig. Da dies die aktuell absehbar realisierbaren Möglichkeiten der Sanierung übersteigt und darüber hinaus die Eigentümer auf der Grundlage einer fortgeschrittenen Bauleitplanung aktiv die Realisierung einer Einzelhandelsnutzung betreiben, kann die Anregung gegenwärtig nicht weiterverfolgt werden. Dem Belang der Entwicklung angemessener Grünstrukturen wurde bei der bisherigen Planung durch Freilegung eines Teilstückes des Hettenbaches bereits Rechnung getragen.

4.

Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.6 Stadtbildreparatur v.a. an den Hauptstraßen: Abriss bzw. Gebäudesanierung besonders störender einzelner Immobilien

Es wurde gefragt, was die Stadt Augsburg Die Frage wird zur Kenntnis genommen. gegen Ruinengrundstücke unternimmt. Wie bereits am 19. November 2009 dargelegt, kann die Stadt Augsburg rechtlich solange nicht einschreiten, wie keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung besteht. Mit dem Maßnahmenkonzept insgesamt sollen jedoch Investitionsanreize auch für bislang ruinöse Grundstücke geschaffen werden. Im Zuge des Maßnahmenvorschlages Nr. 1.6 wäre z.B. auch eine öffentliche Förderung von Abbruch- und Rückbaumaßnahmen möglich (soweit Förderbestimmungen eingehalten werden).

5.

Für die Straßenbahnhaltestelle „Drentwett- Die Anregung wird zur Kenntnis genomstraße“ sollte mehr Platz vorgesehen wer- men. Wie bereits am 19. November 2009 den. dargelegt werden konnte, würden die ÜberAufwertung der Donaulegungen zur städtebaulichen Integration wörther Straße, einschließder Donauwörther Straße auch eine direkte lich Neuordnung der VerAnbindung der Haltestelle an den Gehweg kehrsflächen vorsehen. Der Maßnahmenvorschlag zur städtebaulichen Integration der Donauwörther Straße muss allerdings noch vertieft im weiteren Verfahren geprüft werden. Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.1

184

6.

Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.1

Die vorgestellten Planungen sind anerkennenswert, gerade die Idee der Umgestaltung der Donauwörther Straße sollte weiAufwertung der Donau- terverfolgt werden. wörther Straße, einschließlich Neuordnung der Verkehrsflächen

Auch hierzu erfolgte am 19. November 2009 bereits ein entsprechender Hinweis, dass die angedachte städtebauliche Integration der Donauwörther Straße erst vertieft geprüft werden muss. Dabei muss ausgeschlossen werden, dass es Verzögerungen für die Straßenbahnlinie 4 gibt. Erst wenn gewährleistet werden kann, dass keine Verzögerungen zu befürchten sind, kann der Maßnahmenvorschlag planerisch weiterverfolgt werden.

Während des Zeitraumes vom 16.11. bis 18.12.2009 erfolgten auch schriftliche Äußerungen von Bürgerinnen und Bürgern:

Nr. 7.

Maßnahmenvorschlag Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 5.2

Stellungnahmen – in Stichpunkten dar- Abwägung gestellt

Die Sperrung der Äußeren Uferstraße im Bereich des Hintereinganges der Löweneckschule wird als für die Bewohner des Förderung von Anpassungs- nördlichen Flurstraßenviertels inakzeptabel maßnahmen der sozialen bezeichnet. Unter anderem würde Infrastruktur (1) der Bereich nördlich der geplanten Hier: Erweiterung des Pau- Sperrung von der Innenstadt aus total absenhofes an der Löweneck- geschnitten, ferner wäre schule über den Bereich der Äußeren Uferstraße (Sperrung) bis an das Wertachufer

Der Maßnahmenvorschlag Nr. 5.2 liegt konzeptionell auf der Linie einer nachhaltigen Stärkung und Stabilisierung der schulischen Einrichtungen bzw. sozialen Infrastruktur im Gebiet Oberhausen. (1) Die Einwände befürchten zu der bereits bestehenden Sperrung der Flurstraße im Bereich des Haupteinganges der Löweneckschule auf etwa gleicher Höhe eine zweite Sperre in der Äußeren Uferstraße, was die Erreichbarkeit des nördlichen Flurstraßenviertels aus Richtung Innenstadt beeinträchtigen würde. Der Maßnahmenvorschlag Nr. 5.2 erfordert zunächst eine weitere Konkretisierung des Bedarfes sowie einer darauf aufbauenden Planung. Evtl. besteht die Möglichkeit ausreichend Flächen des Wertachufers für die Schule nutzbar zu machen und in der Äußeren Uferstraßen sind nur Maßnahmen zur bessern Querung (z.B. Verengung des Straßenraumes, Oberflächengestaltung) notwendig. In diesem Zusammenhang soll auch eine verkehrliche Betrachtung einfließen, welche die Fahrzeugströme erfaßt und die daraus zu folgernden Konsequenzen in Relation der Situationen in der Flurstraße und der Äußeren Uferstraße aufnimmt. Die weiteren und endgültigen Schlußfolgerungen bleiben dem Ergebnis dieser Planung vorbehalten.

(2) das Problem des zu geringen Platzes in (2) Die Frage nach dem Schulsprengel geht der Löweneckschule durch ein Überdenken am tatsächlichen Problem des zu kleinen der Schulsprengel zu lösen, ebenso wurde Schulgrundstückes vorbei. Die Einrichtung einer Ganztagesbetreuung erfordert räumliche Konsequenzen (z.B. Gebäude für Cafeteria), welche zwangsläufig den Pausenbereich verkleinern.

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(3) der nördliche Teil des Flurstraßenviertels bereits bei der Sanierung der Drentwettstraße vom südlichen Bereich abgeschnitten, darüber hinaus wurde

(3) Die Sperrung in der Flurstraße wurde aus Gründen der Sicherung des Haupteinganges der Löweneckschule vorgenommen.

(4) die Verkehrssituation bei den Stadt- (4) Die Verkehrssituation innerhalb des teilwerkstätten nicht als problematisch be- Flurstraßenviertels wurde auch seitens der zeichnet, vielmehr sollen beauftragten und im Verfahren beteiligten Fachleute als unproblematisch eingestuft. Der Vorschlag zur Sperrung der Äußeren Uferstraße kommt folgerichtig auch nicht aus verkehrlicher Sicht sondern wie dargelegt aus Gründen der Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur. (5) der Verfall der Straßen gestoppt und die (5) Der angemahnte Stopp des Verfalls der Wiederherstellung des Wertachuferweges Straßen stellt eine berechtigte Erwartung dar, der durch den Straßenunterhalt soweit erfolgen. es die Haushaltslage erlaubt entsprochen wird. Die Wiederherstellung des Wertachuferweges ist bereits im Maßnahmenkonzept unter Ziffer 2.6 enthalten. 8. Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.4 Es wird eine Anwohnerparkregelung ab 20:00 Uhr im Bereich Donauwörther Straße, Ulmer Straße und Neuhäuserstraße Einrichtung eines Parkraum- vorgeschlagen. Die Anwohnerparkplatzzokonzeptes nen werden wg. unerwünschter Kneipenlandschaft vorgeschlagen.

Das Maßnahmenkonzept enthält bereits die Einrichtung eines Parkraumkonzeptes um verschiedene Belange des ruhenden Verkehrs im Gebiet ganzheitlich und in sich stimmig (z.B. kein Verdrängen von Parksuchverkehr) lösen zu können. Bei der Erstellung dieses Parkraumkonzeptes wird auch der Vorschlag zu den Anwohnerparkplätzen geprüft und soweit möglich einbezogen.

9.

Vorschlag: Löweneckschule als JUZE (Ju- Das Projekt Löweneckschule als Zentrum gendzentrum) am Abend öffnen (Jugend- ist im Maßnahmenvorschlag Nr. 5.6 bereits spielplatz und Nacht-Turnhallen Turniere) enthalten. Dieses Projekt bedarf allerdings Projekt Löweneckschule als noch einer vertieften Planung, um allen Zentrum Belangen, der schulischen, der jugendorientierten sowie der nachbarschaftlich und umgebungsrelevanten Belange Rechnung tragen zu können. Auf diesbezüglich weitere Einwendungen darf Bezug genommen werden. Erst wenn das Projekt konkretere Züge annehmen kann, lässt sich die Frage abschließend beantworten, ob und inwieweit der Vorschlag eines JUZE am Abend in der Löweneckschule realisierbar ist oder nicht. Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 5.6 Vorschlag zur Neugestaltung des Oberhau- Der Vorschlag wird zur Kenntnis genomser Bahnhofes für Familien men und bei der vorgesehenen Planung zur Aufwertung des Bahnhofsplatzes / UlAufwertung des Bahnhofsmer Straße im Rahmen der technischen vorplatzes / Ulmer Straße und praktischen Möglichkeiten geprüft und einbezogen. Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 1.2 Zu Maßnahmenvorschlag Nr. 2.1 Es wird ein Radverkehrsweg zwischen Donauwörther Straße und Kapellenstraße, über Neuhofer Straße, Hettenbachufer, Verbesserte Bedingungen Grabenstraße und Kapellenstraße vorgefür Fußgänger und Radfah- schlagen. rer durch Ordnung des ruhenden Verkehrs innerhalb der Wohnbereiche

10.

11.

Im Maßnahmenvorschlag Nr. 2.1 ist bereits ein konzeptionelles Vorgehen zur Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer enthalten. In dieses konzeptionelle Vorgehen soll auch der Vorschlag des o.g. Radverkehrsweges in entsprechender Weise einfließen (z.B. konzeptionell abgestimmt mit den übrigen Maßnahmen).

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12.3

Dokumentation der Auftaktveranstaltungen 20. und 22. Oktober 2008

Auftaktveranstaltungen
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
20. und 22. Oktober 2008

Ihr Ansprechpartner im Quartiersmanagement: Roland Eichmann Donauwörther Str. 24 Tel. 0821 3196752 Fax. 0821 3196753 E-Mail mail@roland-eichmann.de

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AUFTAKTVERANSTALTUNGEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Inhalt
• • • Impressionen aus den Auftaktveranstaltungen .............................................Seite 3 Das Programm Soziale Stadt Einführung von Helmut Seibold, Stadtplanungsamt Augsburg ……………....Seite 4 Der Weg zum Integrierten Handlungskonzept Was in den nächsten zwölf Monaten geplant ist von Roland Eichmann, Quartiersmanager ……………………………………………………………………....Seite 4 Wo steht das Quartier? – Stärken und Schwächen aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger....................................................Seite 7 Diskussion „Jetzt red I“ – Anmerkungen und Ideen aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger .......................................Seite 16

• •

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AUFTAKTVERANSTALTUNGEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Impressionen aus den Auftaktveranstaltungen
Ca. 90 Teilnehmer kamen zu den beiden Auftaktveranstaltungen und informierten sich über das Programm

Begrüßung der Teilnehmer durch das Stadtplanungsamt Teilnehmer durch den Leiter des Stadtplanungsamtes Günter Billenstein

Helmut Seibold vom Stadtplanungsamt erläutert das Programm „Soziale Stadt“

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AUFTAKTVERANSTALTUNGEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Einführung in das Programm Soziale Stadt
Übersichtsplan Projektgebiet Oberhausen-Mitte

Stadtplanungsamt Augsburg Maximilianstraße 4-6 86150 Augsburg Tel. +49 (0) 821 324-6501 Fax +49 (0) 821 324-6503 stadtplanung@augsburg.de http://www.augsburg.de

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Auftaktveranstaltung 20. / 22.10.2008

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Das Programm „Soziale Stadt“

Seit 1999 gibt es die Gemeinschaftsinitiative „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“. Die Initiative ist ein nationales Aktionsprogramm zur sozialen Stabilisierung von Problemgebieten in Städten und Gemeinden. Sie hat einen ganzheitlichen Erneuerungsansatz und soll „den Fahrstuhleffekt nach unten“ in bestimmten Quartieren bremsen oder aufhalten. Die Stadtsanierung hat zwar bisher schon wichtige Beiträge zur sozialen Aufwertung problematischer Stadtteile geleistet, aber sie ist heute vor Aufgaben gestellt, die umfassendere Strategien verlangen. Die „Soziale Stadt“ ist, wie die traditionelle städtebauliche Erneuerung, eine Querschnittsaufgabe, aber mit deutlich erweiterten Handlungsfeldern. So stehen Beschäftigung, Soziales und auch Ökologie gleichberechtigt neben baulichen und städtebaulichen Aufgaben.

Programm zur Quartiersentwicklung mit den Handlungsfeldern: – – – – – Baulich-städtebaulich Sozial Ökonomisch Ökologisch Kulturell

Stadtplanungsamt Augsburg Maximilianstraße 4-6 86150 Augsburg Tel. +49 (0) 821 324-6501 Fax +49 (0) 821 324-6503 stadtplanung@augsburg.de http://www.augsburg.de

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Auftaktveranstaltung 20. / 22.10.2008

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AUFTAKTVERANSTALTUNGEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Projektstruktur
Zusammenwirken der Beteiligten
Bewohner/Betriebe/ Eigentümer Interessengruppen Arbeitsgruppen Quartierstische Stadt Augsburg Stadtrat / OB / Stadtverwaltung Regierung von Schwaben

Projektleitung / Projektsteuerung / Referat 6

Lenkungsgruppe

Quartiersmanagement

Projektbesprechung

Stadtteilarbeitskreis Behörden und Institutionen Soziales lokale Ökonomie Städtebau Wohnungsbau Arbeitsamt IHK KHW HWK
. . .

örtliche Institutionen
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Wohlfahrtsverbände Kirchen Vereine Organisationen
. . .

Planer Gutachter

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Auftaktveranstaltung 20. / 22.10.2008

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Das „Integrierte Handlungskonzept“
Definition Systematische Weiterentwicklung der vorbereitenden Untersuchungen Gebietsbezogene Analysen Konkrete Konzeptionen zur Aufwertung Fachübergreifend Funktion „Roten Faden“ der Quartiersentwicklung Enthält alle wichtigen Maßnahmen für das Quartier Grundlage für das Handeln im Quartier. Inhalt Rahmenplanung Maßnahmenplan mit Zeit-, Kosten- und Finanzierungsplanung Informationen zur Organisation. Erarbeitung und Fortschreibung Mitwirkung aller beteiligten Akteure (SAK) Nach Abstimmung mit Regierung und Lenkungsgruppe Beschlußfassung in den politischen Gremien Modifizierung und Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen Fortschreibung nach Bedarf
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• • • • • • • • • • • • • •

Stadtplanungsamt Augsburg Maximilianstraße 4-6 86150 Augsburg Tel. +49 (0) 821 324-6501 Fax +49 (0) 821 324-6503 stadtplanung@augsburg.de http://www.augsburg.de

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Finanzierung und Förderung
• • • • • • • Städtebauförderung „Soziale Stadt“ übernimmt als Leitprogramm die Gesamtkoordination für die Finanzierung der Erneuerung Projektförderung erfordert Einzelantrag mit Maßnahmenbeschreibung und Kostenschätzung. Die Bewilligung erfolgt bei der Regierung Wesentliche Voraussetzungen: die Aufstellung eines gebietsbezogenen „Integrierten Handlungskonzeptes“, die Aufstellung eines Kosten- und Finanzierungsplanes, die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“, die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes oder Projektgebietes Es können auch Maßnahmen außerhalb des eigentlichen Sanierungsgebietes gefördert werden, wenn ein Bezug zum Sanierungsgebiet und den Sanierungszielen dargestellt werden kann. Wenn Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur (z.B. Bau eines Jugendtreffs) nicht nur der Versorgung im Gebiet der „Sozialen Stadt“ dienen, erfolgt die Förderung nur anteilig. • • • • • Zuwendungsempfänger Zuwendungsempfänger ist grundsätzlich die Stadt Es werde höchstens 60% der als förderfähig anerkannten Kosten erstattet Der kommunale Mitleistungsanteil beträgt 40% Bezogen auf die Gesamtkosten der jeweiligen Gesamtmaßnahme darf die Höchstförderung der Städtebauförderungsmittel nicht mehr als 50% betragen Die Gemeinde kann die Finanzhilfen des Bundes und des Freistaates Bayern zusammen mit ihrem Eigenanteil an Dritte weiter bewilligen. Subsidiarität Die Kosten dürfen nicht anderweitig gedeckt werden können (Subsidiaritätsprinzip), insbesondere durch Finanzhilfen anderer Haushalte (z.B. der Wohnungsbauförderung).

Stadtplanungsamt Augsburg Maximilianstraße 4-6 86150 Augsburg Tel. +49 (0) 821 324-6501 Fax +49 (0) 821 324-6503 stadtplanung@augsburg.de http://www.augsburg.de

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Auftaktveranstaltung 20. / 22.10.2008

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Einführung in das Programmgebiet „Soziale Stadt“

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Wo steht das Quartier? – Stärken und Schwächen aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger:
Ortsbild und Verkehr
Stärken Verkehrsanbindung Verkehrsanbindung ist gut Nähe zur Innenstadt Straßenbahn schnell in der Innenstadt Gute öffentliche Verkehrsanbindung (Innenstadt) Gute Nahverkehrsanbindung Wunderschöner Spielplatz am Wasserrad Wertachweg nördlich Richtung Dieselbrücke-Oberhausen-Nord Schön, dieses Bild vom Schmetterling, in 150 Jahren entstanden Teilweise schöne Besiedlung mit Einfamilienhäusern Einfamilienhausstruktur mit Gärten und Grünflächen Mein Haus Anz. 2 Schwächen Wertachweg und Drentwettsteg nach Süden Weg an der Wertach, Fahrradstrecke Nord-Süd unterbrochen/ Erholungsgebiet Wertachweg seit Jahren weg Müll auf den Straßen Donauwörther Straße und Brücke bis Nr. 12 nur Ruinen Zustand der Häuser z.T. sehr maroder Hauszustand (Wohn)Gebäude zum Teil sanierungsbedürftig Bausubstanz Schöpplerstraße 9 seit 5 Jahren unbewohnt, Ruine, Müllplatz Verwahrloste Grundstücke Bauruine in der Kiesowstraße Autoverkehr in der Äußeren Uferstraße Bei Löweneckschule Äußere Uferstraße abhängen Starker Durchgangsverkehr und Schleichverkehr Ulmer Straße/ Donauwörther Straße zu verkehrsreich, in den Nebenstraßen wird zu schnell gefahren, oft die Vorfahrt missachtet Verkehr Donauwörther Straße: Ab 15 Uhr kein Durchkommen Richtung Norden Desolater Straßenzustand Nächtliches Geschrei und Krakelen von Besoffenen in der Donauwörther Straße
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Anz.

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Stärken

Anz.

Schwächen Trostlose Donauwörther Straße Pfarrhausstraße schlechter Belag (Schlaglöcher), Autos stehen auf privaten Gehwegen, Halteverbote fehlen (Kiesowstraße) Geregeltes Parkverbot Parkplatzsituation Zugeparkte Straßen Keine Auslaufmöglichkeiten für Hunde („keine Robyboxen“ = Sch…tüten vorhanden) Hundescheiße überall Baumpflege: Neue wachsen nicht an, Alte ungepflegt Erst mal überfällige Reparaturen durchführen Schmutzige Gehwege Wertach ??? nicht einladend

Anz.

Soziales und Bildung
Stärken Gute Nachbarschaft Überschaubarkeit Multikulti Freiwillige Feuerwehr Oberhausen Neugestaltung St. Joseph Löweneckschule: eine über 100 Jahre gewachsene Bildungseinrichtung, Martinschule: eine gediegene Fördereinrichtung (einstige „Deppenschule“) Anz. 2 Schwächen Klassen mit hohem Ausländeranteil => Flucht an Privatschulen Überforderte, unmotivierte Lehrer Fehlen von Lehrern mit Zusatzausbildung Vorplatzgestaltung Löweneckschule Äußere Uferstraße und Flurstraße Grünflächen zu den Schulen Raumangebot (Mensa, Aula), Grünflächen Löweneckschule Aula Löweneckschule Anz.

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Stärken

Anz.

Schwächen Freizeit- und Schulsportanlage „Wolfgangstraße“ Sportplatz Wolfgangstraße Bewegungsraum für Kinder (z.B. geschlossene Turnhalle WernerEgk-VS) Möglichkeit für Senioren Mitarbeit beim Ehrenamt Schlecht ausgestattete Billigwohnungen

Anz.

Freizeit und Kultur
Stärken Viel Grünflächen Wertach Hettenbach – Wasserspielanlage Streetworker Anz. Schwächen Keine Angebote für normale Jugendliche Kein Spielplatz für Jugendliche Juze? Abenteuerspielplatz Es fehlen Spielplätze Wenig Spielplätze/ Grünflächen für Kinder Keine Sportmöglichkeiten für Jugendliche Sportmöglichkeiten Desolater Wertachweg mit Beleuchtung Keine kulturellen Angebote Kultur für Jugend Das kulturelle Angebot ist zu gering: Volkshochschulkurse? 2 Anz.

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Stärken Gute Einnkaufsmöglichkeiten z.T. Kleinbetriebsstruktur Viele kleine Geschäfte Gute Infrastruktur (Stadtanbindung, Hauptbahnhof etc.) Kleine Geschäfte Anz. Schwächen Laufkundschaft verweilt nicht Keine Einkaufsmöglichkeiten mehr Leerstände und Verfall der Geschäfte Leerstände Donauwörther Straße Leerstehende Geschäfte oder Ramschläden Einzelhandelsgeschäfte werden weniger, Lokale und Spielhöllen werden mehr oder Geschäfte bleiben leer stehen Erscheinungsbild der beiden Haupteinkaufstraßen (Donauwörther Straße und Ulmer Straße) und dramatische Entwicklung Wertachstraße Desolater Zustand der Wertachstraße als Haupteinfallstraße aus der Stadt Ausbildungsplätze Arbeitsmarkt Anz.

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Diskussion „Jetzt red i“ – Fragen und Anmerkungen aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger
Fragen: • Warum ist das Gebiet südlich der Ulmer Straße nicht dabei? Das Gebiet südlich der Ulmer Straße liegt im Geltungsbereich des Sanierungsgebietes Oberhausen Nr. 6 „Südlich der Ulmer Straße“. Formal sind hier die Fördervoraussetzungen gegeben. Bei der Festlegung des Projektgebietes wurde bewusst nicht zu groß gefasst um eine zeitnahen Abschluss der Sanierungstätigkeit zu ermöglichen. • Worin liegt bei den alten Sanierungsgebiete 4 und 7 der Unterschied? Das Sanierungsgebiet Oberhausen Nr. 4 „Am Hettenbach“ wurde im umfassenden Verfahren festgelegt. Für dieses Gebiet ist nach Abschluss der Sanierungstätigkeit der sanierungsbedingte Wertzuwachs zu ermitteln und von den Grundeigentümern einzufordern. Das Sanierungsgebiet Oberhausen Nr. 6 „Flurstraßenviertel“ ist im vereinfachten Verfahren festgelegt. Hier geht man trotz der Sanierungstätigkeit von keiner sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung aus. Bei Maßnahmen im öffentlichen Raum ist prüfen, ob Straßenausbaubeiträge anfallen die von den Anliegern eingefordert werden müssen. • Sind Grundbucheinträge noch ein Thema? Grundbucheinträge sind bei der förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes im umfassenden Verfahren erforderlich. Ob und welches Sanierungsverfahren für das Projektgebiet Oberhausen-Mitte zu Anwendung kommt kann erst nach Vorliegen der vorbereitenden Untersuchungen entschieden werden. • In welchem Zustand sind die Bäume in der Äußeren Uferstraße? Das muss vom Amt für Grünordnung beurteilt werden. Das Stadtplanungsamt wird das betroffene Amt kurzfristig anschreiben. Anmerkungen: • • • • • • •
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Das Oberhauser „Schlößle“ liegt im neuen Programmgebiet Das Grundstück in der Schöpplerstr. 9 dient seit fünf Jahren der Müllablagerung, ist Ruine mit mittlerweile drei großen Containern und zieht Ratten an; nicht weit entfernt vom Kinderspielplatz Mehr ausgeleuchtete und hellere Wege am Steg Hundekot in den Grünanlagen Billerstraße und Kiesowstraße müssen bis zum Hettenbach einseitig frei bleiben Müllautos kommen in der Neuhäuser Straße und in der Kiesowstraße nicht durch, Mülltonnen bleiben deswegen teilweise ungeleert Zu wenig Einsätze des Ordnungsdienstes gegen Falschparker
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AUFTAKTVERANSTALTUNGEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

• • • • • • • • •

Gehwege werden zugeparkt Teilweise „Fremdparker“ von außerhalb Kreuzungsbereiche werden zugeparkt Die Neuhofer Straße sollte auf Geschwindigkeitsübertretungen kontrolliert werden In der Schöpplerstraße. Wird tagsüber genügend kontrolliert, aber nachts dafür umso weniger Inder Schöpplerstraße gibt es zu wenig Angebote für Kinder von 10 bis 16 Jahre Mehr Kultur und Bildungsangebote vor allem für ältere und einheimische Bevölkerung Pfarrhausstraße: Der Gehweg darf zum Parken benutzt werden, gehören die Gehwege hier zu den privaten Anwesen oder der Stadt? Wer kommt für die Schäden auf durch parkende Autos?

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12.4

Dokumentation zum Oberhauser Advent 28. und 29. November 2008

Oberhauser Advent
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
28./ 29. November 2008

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OBERHAUSER ADVENT

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

VORSCHLÄGE UND MEINUNGEN

Die Besucherinnen und Besucher des Oberhauser Advents konnten sich am Stand der Sozialen Stadt über das Programm informieren. Zugleich gab es eine Möglichkeit, Meinungen und Wünsche oder auch Vorschläge zu notieren. Das Ergebnis ist im Folgenden dokumentiert: • Oberhausen muss schöner werden-wir freuen uns • mehr Fußballplätze auch mit Kunstrasen, Fußballplätze mit richtigen Toren • Oberhausen ist schön, wir dürfen uns nicht schlechter machen • mehr Grünflächen • attraktiveres Gesamtbild der Haupteinkaufsmeilen Ulmer-u. Wertachstraße • Sportvereine, Fachärzte • mehr Plätze für Jugendliche +Kinder von 10-14 Jahren • mehr Kinderspielplätze in Oberhausen-Nord • schlechte Wohnverhältnisse • die St. Josef Kirche muss unter allen Umständen erhalten werden. Kein Einbau vom Archiv, Wiedereinbau von der Orgel, Kirche steht unter Denkmalsschutz • die Einbahnstraßen Regelung wäre doch machbar • die Trambahn muss wider bei der Peter und Paul Kirche, Friedhof, Sanderstift, Josefinum vorbeifahren • neuen Fußballplatz an der Werner –Egk – Spielplatz, wider schöne Spielplätze für Kinder • Schulen in Oberhausen • Bau eines Parkhauses in der Donauwörtherstr. • „mein schlechtestes Verkaufsgebiet in Augsburg“( Verkäufer Fa. Eismann) • Gymnastik für Senioren, Seniorentreff • Überwachung der Müllsünder, die Stadt muss wider sauber werden • Donauwörtherstr. 90 –Haus steht seit langem leer
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BEGEHUNG HETTENBACH-NORD

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

• Sitzgelegenheiten für draußen • Für die Werner-Egk Schule eine neue Turnhalle • keine Wachhunde • Platz am Oberhauser Bahnhof wird von Drogen-u. Alkoholabhängigen missbraucht • Nikolaus sollte seine Geschenke zuerst an Kinder, dann an Erwachsene verteilen • zu wenige Bänke am Oberhauser Bahnhof • weniger Kriminalität • mehr Jugendzentren • mehr Möglichkeiten für Jugendliche, sich ehrenamtlich zu engagieren • Spielplatz am Mühlrad ist zu dunkel • mehr Geldautomaten, Freizeitaktivitäten

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12.5

Dokumentation der Ortsbegehung Einzelhandel 19. März 2009

Ortsbegehung Einzelhandel
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
19. März 2009

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BEGEHUNG EINZELHANDEL

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DOKUMENTATION

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BEGEHUNG EINZELHANDEL

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BEGEHUNG EINZELHANDEL
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BEGEHUNG EINZELHANDEL

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BEGEHUNG EINZELHANDEL
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12.6

Dokumentation der Ortsbegehung Grün- und Freiflächen 04. April 2009

Ortsbegehung Grün- und Freiflächen
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
04. April 2009

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BEGEHUNG GRÜN- UND FREIFLÄCHEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

BEITRÄGE DER TEILNEHMER BEIM RUNDGANG

Grün- und Freiflächen in Oberhausen-Mitte
Ort/Thema Hettenbach Beschreibung Hundekot Anregung/Lösungsvorschlag Metallgitter vor Spielplätze als Zugang Roby Dog, Plastiktüten aufstellen Entsprechende Beleuchtungsanlagen installieren Putzaktion durch Nutzer der Freiflächen Liegebereich, Ping-Pong Mehr Sitzmöglichkeiten schaffen, Fußballtore Am Bachlauf Schlammablagerungen

Beleuchtung unzureichend Angstraum im dunkeln

Verschmutzte Grünanlage Unklare Wiesennutzung

Getrennte Spielplätze für verschiedene Altersgruppen

Ecke Donauwörther Str. Künftige Bebauung Westseite Wehr Donauwörther Str. Platz zu laut “toter Platz“ Weg ist sperrig wegen Hochwasserschaden

Bänke mit Lehne, Blumenkübel, viel mehr Grün Repräsentative Bebauung=> Blickachse der Donauwörther Straße Platz mit Café und Pergola Höchstens als Parkplatz nutzbar Ökologisch wertvolle Bepflanzung z. B Amphibien, aktivieren mit Beleuchtung und Holzzaun

Wertach/ Fußweg

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BEGEHUNG GRÜN- UND FREIFLÄCHEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Ort/Thema Drentwettsteg

Beschreibung Ende zur Inneren Uferstr./ Übergang Brücke/ Unterführung=> tiefe Rille, fehlender Übergang=> unangenehm für Radfahrer Verschmutzung, Vermüllung im Bereich Haltestelle

Anregung/Lösungsvorschlag Übergang auffüllen

Lokalbahnlinie

Säuberungsaktion (BrokenWindows Effekt)

Wertachbrücke beim Autohaus, öffentliche Toilette

Müllberg am Bahngleis=> früher war dort DrogenumschlagsPlatz=> heute? Homosexuellenstrich-heute?

Gegenüber=> Café incl. Plattform zum Wasser, ähnlich wie an der Wertach/ Wertachkanal am „ Gögginger Wald“ Anlage stärker auslichten=> Zu dunkel und feucht Uferweg wieder herstellen, ehemalige WC an der Wertachbrücke abreißen Grillplätze, Flaniermeile, Café, Eisdiele, Details verbessern Thema Römer aufgreifen+ Wasser (Römerstein) Platzsituation vervollständigen/ entwickeln=>attraktiv machen

Allgemein

Grün fehlt, unbequeme Bänke

Zustand der alten Unterführung bei der Wertachbrücke?

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BEGEHUNG GRÜN- UND FREIFLÄCHEN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

ERGEBNIS DES ABSCHLIESSENDEN WORKSHOPS

Seite 4

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12.7

Dokumentation der Ortsbegehung Hettenbach Nord 23. April 2009

Ortsbegehung Hettenbach-Nord
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
23. April 2009

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BEGEHUNG HETTENBACH-NORD

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

BEITRÄGE DER TEILNEHMER BEIM RUNDGANG

Begehung Hettenbach Nord
Ort/Thema Kiesowstraße Beschreibung Autoparken beidseitig Oft ist ein durchfahren nicht möglich Anregung/Lösungsvorschlag Eine Seite Halteverbot

Kiesowstr. Abschnitt zwischen Neuhofer u. Pfarrhausstr.
Billerstr., Pfarrhausstr.,

Neuhoferstr.

Abkürzung für Ampel Ulmerstr., Donauwörther Str.

Verkehrsberuhigung, Neuhoferstr. rechts vor links

Hettenbachufer

Hundedreck und Wasserpfützen

Sand auswechseln

Parken auf beiden Seiten Ein Schandfleck=> Hauserstr. Mitte rechts Abbruchschuppen Hauserstr., Ulmerstr.

1 Seite Parkverbot

Jörg Breustr. , PrälatBiglmaier-Str.

Abbruchhaus

Selingstr.

Asphalt ist kaputt

Ehemalige TSV Turnhalle

Ehemalige Eckel Garage

Total vemüllt hinter Absperrzaun Ruine

Evtl. Grünanlage

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BEGEHUNG HETTENBACH-NORD

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

ERGEBNIS DES ABSCHLIESSENDEN WORKSHOPS

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12.8

Dokumentation der Ortsbegehung Flurstraßenviertel 28. April 2009

Ortsbegehung Flurstraßenviertel
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
28. April 2009

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BEGEHUNG FLURSTRASSENVIERTEL

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

BEITRÄGE DER TEILNEHMER BEIM RUNDGANG

Begehung Hettenbach Nord
Ort/Thema Flurstr.25 Beschreibung Baum wird als Hundepissoir benutzt => ist eingegangen Metallgitter wurde entfernt Müll von Schülern Zuwenig Müllbehälter im öffentlichem Raum Sperrmüll in Hinterhöfen Sprechen mit Schulleitung Umweltbewusstsein fördern • Eigentümer zur Entsorgung veranlassen • Ist wichtige Achse zum Göppel-Areal=> speziell für Radfahrer Komplette neue Teerung Evtl.. interessant für öffentliche Flächen?(AZ Immo-Beilage 25.-26 April) Spielstraße war 1992 geplant Leerstand => BrokenWindows-Effekt Rausgerissenes Baumschutzankerung „Abwackprämie“ für alte Häuser? Anregung/Lösungsvorschlag

Haus 35

Flurstraßenviertel

Flurstraße zwischen Drentwettstr. und Dieselstr. ganz dringend
Flurstraßenviertel

Fuß-und Radwege systematisch vernetzen und entwickel Straßenbelag ist geflickt

Häuser im Viertel stehen zum Verkauf

Kargstraße

Kargstr. 13

Löweneckschule

Ehemaliges Coca-Cola

Spiegelt Zerfall wider „Zieht den ganzen Norden runter“ Abfalleimer fehlen Nicht sauber

Planung läuft bereits

Gelände

Drentwettstraße

Bepflanzung Vielleicht öffnen?

„Apothekergäßchen“

Seite 2

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12.9

Dokumentation Stadtteilwerkstatt 1 16. Mai 2009

Stadtteilwerkstatt 1
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
16. Mai 2009

QUARTIERSMANAGEMENT OBERHAUSEN-MITTE
Roland Eichmann Donauwörther Str. 24 86154 Augsburg Tel. 08 21 / 455 02 68 Fax 08 21 / 455 02 69 oberhausen-mitte@augsburg.de

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INHALTSVERZEICHNIS

Thema 1. Ort, Dauer und Handlungsfelder

Seite 3

2.

Teilnehmer/innen

4

3.

Einführung Ablauf und Inhalt

5

4.

Meilensteine der Vergangenheit

6

5.

Potenziale, Chancen und Positionsbestimmung

11

6.

Entwurf der Zukunft unseres Stadtteils

19

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ORT
Cafeteria der Deutschen Rentenversicherung Schwaben, Dieselstr. 9

DAUER
Samstag, 16. Mai 2009 09.00 Uhr – 16.30 Uhr

HANDLUNGSFELDER – BEZEICHNUNG DER THEMENTISCHE

1.

Angebote für Kinder und Jugendliche

2.

Schulen und Ausbildung

3.

Kultur, interkultureller und –religiöser Dialog iVm Soziale Dienstleistungen/ Generationen Gebäudesanierung und -modernisierung

4.

5.

Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr

MODERATION

Roland Eichmann, Quartiersmanager

Seite 3

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TEILNEHMER/INNEN

Name
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.

Vorname Songül Serpil Frau Herr Erika Andrea Cemal Murat Johann Mariann Hanspeter Felicitas Eugenia Lydia Sabine Angelika Tobias Binali Wolfgang Angelika Diana Hans Karl-Heinz Klaus Valentin Yasemin Helmut Barbara Nicole Siegfried

Akgül Bagci Barannika Barannika Bartmann-Oelze Bayer Bozoglu Cetinkaya Dandl Dr. Schuber Dürsch Eitel Eliseeva Ernst Fischer Grußler Häberle Kizil Klüver Lippert Naranjo Ostermaier Paul Raukuttis Rothbucher Samyeli Seibold Steppacher Vokrouhlik Wendling

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EINFÜHRUNG

Bedeutung der Stadtteilwerkstätten
Die Stadtteilwerkstätten sind das Herzstück der Bürgerbeteiligung im Soziale Stadt-Gebiet Oberhausen-Mitte. Sie sind ein entscheidender Bausteine in der Begleitung der Vorbereitenden Untersuchung. Durch die erarbeiteten Ergebnisse und den kooperativen Verlauf durch die engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Grundlagen für die Ziele geschaffen, nach denen die zukünftige Entwicklung desSoziale Stadt-Gebiets Oberhausen-Mitte ablaufen wird. Im Ergebnis werden die Potenziale und Chancen sowie die Ziele und Strategien gebündelt, gewichtet, aufeinander abgestimmt und zusammengefasst.

Thementisch „Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr präsentiert seine Ergebnisse

Seite 5

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Meilensteine der Vergangenheit
Ziele der ersten Arbeitseinheit: 1. Gegenseitiges Kennenlernen: Persönlichen und beruflichen Hintergrund, unterschiedliche Interessenslagen und individuelle Bezüge zum Thementisch erfahren 2. Vergangenheit: Höhepunkte und Meilensteine im Themenbereich Klar werden über - den Weg, der hinter dem Viertel liegt, - die Entwicklungen, die miterlebt wurden, - die Bedeutung, die diese Vergangenheit heute hat. TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche

Vergangenheit -Erfahrungen aus Soziale Stadt Nord • • • • • Drei Auen Platz: Hoffest, Adventsmarkt, Tanz in den Mai, Maisingen, sportl. Veranstaltungen… Drei Auen Schule/ Bildungshaus -Internet Cafe kids@oberhausen, Hort, OGS Quartierswerkstatt Kinderarbeitskreis Oberhausen seit 1985/älteste Kinderkrippe Schulentwicklung im Stadtteil Kooperation Jugendarbeit/ Jugendhilfe-Schule Streetwork, Spielplatz am Wertachufer u. Hettenbach, Alte Villa Außenanlagen, Pausenhof Löweneck Angebote im öffentlichen Raum • •

Entstehung Stadtteilmütterprojekt Bedeutung: ZUVERSICHT Und RÜCKHALT

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TT 2: Schule und Ausbildung 1. Einstieg in die Schule • • • Deutschstunden KiTa teilweise ungenügend Kinder sind nicht in der KiTa / Eintrittsquote zu gering Konfessionelle KiTa`s brauchen mehr Erzieher mit migr. Hintergrund

2. Schule • • • • Bildungsstand allgemein ungenügend Selektion in der Grundschule => zu viele verbleiben in der Hauptschule Bauliche Mängel an Schulen, keine Sporthallen/-Anlagen Raumangel/ Ganztagsklassen

3. Übergang Schule / Beruf • • • • zu wenig Ausbildungsplätze zu wenig Arbeitsplätze für Jugendliche Übergang Schule / Beruf Modelle zu gering zu wenig zwischenbetriebliche Ausbildung

Präsentation von Zwischenergebnissen des Thementisches „Ausbildung und Schulen“
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TT 3 Kultur, interkultureller und –religiöser Dialog iVm Soziale Dienstleistungen/ Generationen Vergangenheit: ursprünglich Arbeitervorstadt Soziale Frage! viele Kinder Beispiel einst: Branderstraße (Bethaus der Evangelischen Kirche)
-

-

am 1. Tag wurden 500 Kinder gezählt Kindergarten ( ev.) heute: 80 Kinder ( 3. – 6. Lebensjahr) ca. 10- 15 Kinder ( 2. – 3. Lebensjahr) aus 23 verschiedenen Nationen Kinderbewahranstalt ( kath.) : ähnlich wie oben!

nach 1945: - Flüchtlinge nach 1955: Gastarbeiter
-

-

Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Türkei: muslimische Kinder Migranten

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TT 4: Gebäudesanierung und -modernisierung Vergangenheit: Gründung: 2. H. 1900 Wohnungen für Arbeiter ab 1910
-

1. Kinderkrippe in Deutschland: St. Joseph Ab 1911 bei Stadt Augsburg

Folge:
-

große Bevölkerungsabwanderung/ Brachflächen, Neuzuzüge durch Zuwanderer Mittellosigkeit und auf Hilfe vom Staat angewiesen wenig Wohnqualität, fehlen von Grünflächen, fehlende Spielplätze, Kindergarten-u. Hortplätze kulturelle Treffpunkte und Kultur (künstlerische Einrichtungen) Gesundheitseinrichtungen fehlen

-

-

-

Reparatur bedürftige Häuser Verlust der Attraktivität von Geschäftsstraßen Belastung und Autoverkehr Mangel an Einkaufsmöglichkeiten für ältere Menschen (Förderung „Tante Emmaladen“)

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TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr Vergangenheit: • • • Wir sind nicht schlechter als andere Stadtteile - „positive Entwicklung“ Historisch bedingte dichte Bebauung - wenig Freiflächen“ Wohnungen nahe an den Arbeitsplätzen, Grünfläche in naher Umgebung z.B. ab Augustastraße: Feld • Nach dem Krieg 1950: a) Begrenzung der Schäden b) es gibt keine Wohnungen bis 1964/ Wohnungszwangswirtschaft c) Ortsbild hat sich seit 1950 kontinuierlich verbessert „jeder hat etwas gemacht“, Verlangsamung 1980 • • • Abzug der Amerikaner: Oberhausen uninteressant, Verschlechterung seit 1980 Auffallend wenig Neubauten seit 30 Jahren: „Bauordnungsamt hat gebremst“ Verkehr: Grundstruktur ist entstanden, als es keine Autos gab Donauwörtherstraße: -schon immer wichtige Achse, Entlastung durch B17 seit 200 - Straßenbahn 4 seit 2001 -Bgm.-Bunk-Str. war als Entlastung zur Donauwörtherstr.B2 geplant • • • Drei-Auenschule: Infrastruktur Verbesserung Es war nie so gut wie jetzt!? Es kann aber noch besser werden

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Potenziale, Chancen und Positionsbestimmung
Anschließend bearbeiteten die Gruppen die wichtigsten Trends ihres Themenbereiches unter folgenden Prämissen: 1. 2. 3. Potenziale Chancen Positionierung

Als Grundlage für diese Aufgabe erhielten die Teilnehmer den Kennziffervergleich und die Dokumentation der Auftaktveranstaltung mit Stärken – Schwächen – Analyse.

TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche Herausforderung: Fehlen von Freiflächen/ Sport-/ Unterhaltungsflächen

Potenziale:
• • • • Fläche neben St. Joseph Hettenbachspielfläche (Wasserrad) Wertachufer Nord Träger vor Ort (Mitglieder des Kinderarbeitskreises),Vereine

Chancen:
• • • • Aktivierung der Potenziale Netzwerk im Hinblick auf Vereine Intensivieren Schaffung von zusätzlichen Betreuungszeiten für Löweneck Pausenhof Kinder& Jugendgerechter Ausbau vorhandener Flächen

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Herausforderung: Fehlende Bildungschancen

Potenziale:
• Bildungsdreieck ( Werner-Egk-Schule, Kita-Zollernstraße, Juze H2O)

Chancen:
• Frühkindlich: -Musische Förderung -Kreative Sprach u.-Bewegungs Förderung -Sozialkompetenz Aufbauend auf Kindergarten => Schulisch ( vor allem in Ganztagsform) -Sportliche Aktionen erweitern -Musisch kreativ die Sprache fördern -Sozialkompetenz Übergang Schule/ Beruf -Niedrigschwellige Angebote =>Beziehungsaufbau fördern durch intensives Netzwerk -Außerschulische informelle Bildung

•

Löweneckschule

•

•

Positionierung: Wie stehen wir heute da?
• • Die Chancen des Programms „Soziale Stadt“ für die Kinder und Jugendliche in Oberhausen-Mitte nutzen Potenziale nutzbar machen um Kinder und Jugendliche im Stadtteil zu halten

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TT 2: Schule und Ausbildung Herausforderung: KiTa`s stärken

Potenziale:
Vorkurs ( Sprachförderung) ausgebaut

Chancen:
Teilnahme bedarfsgerecht gestalten: Lehrerstunden, Räume, Zeitumfang, Kurs Eltern aufklären Stadtteilmütterprojekt ausweiten=> Stadtteilväter Abstimmung zwischen KiTa –Schule – Eltern

Herausforderung: Ganztagsschule ausbauen

Potenziale:
Ab Herbst 2009 Löweneckschule => 1 x in 6. Klasse (35 Anmeldungen) Mensa Schulräume

Chancen:

wird gebaut Martinschule Umzug Turnhalle sanieren Ausweitung in Grundschulbereich Öffnung Schule für Stadtteil ( Drei AuenSchule) Verbände, Vereine einbeziehen

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Herausforderung: Übergang Schule - Ausbildung -Arbeit verbessern

Potenziale:
• Berufseinstiegsbegleiter (seit März 2009), (BBZ), agenturgefördert ab 8. Jahrgangsstufe Schulsozialarbeiter (gfi) Ausbildungspaten ehrenamtlich (seit März 2009) 9. Jahrgangsstufe =>

Chancen:
Info Eltern/ Schüler/ Lehrer mehr Kapazitäten Praxiskontakte zu „vor Ort Firmen“=> Schulleitung , Chefs (LOS –Projekt) Elternunterstützung (Zeit, Können) Um 8. Jahrgangsstufe ergänzen Eltern –Info über Vielfalt der berufe Vorteil Zweisprachigkeit stärken/ nutzen

Positionierung: Aktuelle Situation in Oberhausen:
• • • Situation ist schwierig, Besserung erkennbar Es gibt viel zu tun, packen wir es an – mit Unterstützung Lieber in Köpfe als in Beton investieren

Die Gruppe Schule und Ausbildung bei der Arbeit
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TT 3 Kultur, interkultureller und –religiöser Dialog iVm Soziale Dienstleistungen/ Generationen Herausforderung: Interkultureller Dialog/Sprache, Ausbildung, Bildung Ziel: Vertrauen, Definition der gemeinsamen Interessen

Potenziale:
Kindergärten, Horte, Stadtteilmütter, Schulen, Kirchen (rel. Einrichtungen), Vereine, Beratungsstellen, Museumsstüble, Josefinum, Altenheime

Chancen:
• Interkulturelle Gespräche über gemeinsame Interessen: Vernetzung, Impulse, Kooperationen • • Seminare: auf kulturelle Unterschiede Aufmerksamkeit lenken Gemeinsame Feste organisieren Begegnung z.B. Dorffest in Oberhausen • Andere Kulturen kennenlernen: • Individuum/ Familie Gesellschaft Kultur, Religion, Nation Internationalität Angst abbauen Vorurteile abbauen Konflikte klären

Gegenseitiger Respekt/ Achtung, Offenheit, zuhören, Empathie

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TT 4: Gebäudesanierung und -modernisierung Herausforderung ist eine Hilfestellungsstelle für Bausanierungen mit Stadtteilentwicklungsplan

Potenziale:
• • • • • • • • Beratung: Handwerker u. Architekten Erfahrungsaustausch unter Betroffenen Energieberatung + Abwasserversorgung Umweltberatung z.B. bei Hausabriss Fördermöglichkeiten + Programme Finanzierungsmöglichkeiten Hofbegrünung (Bodenentsiegelung!) Fassadenverschönerung + Begrünung Balkone + Wintergärten+ Fensterläden

Chancen:
• Stadtteilspezifischer Internetaustausch: Treffpunkt: • Gastvorträge von Fachleuten+ Experten (auch zukünftiges Stadtteilzentrum) • • Verkehrsarbeitskreis von u. mit betroffenen Anwohnern Problemlösung für Hausleerstände (Gewerbe + Geschäfte) • Problemlösungen für Schmutz und Hundeschmutz Wettbewerb: Unser Stadtteil soll schöner werden z.B. Fassadenwettbewerb • Straßenfeste mit Kultur + Kulturen • Informationspunkt mit Flyern

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TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr Herausforderungen: Stärkung Wohnfunktion

Potenziale:
•

Chancen:
•

Vielfalt, Abwechslungsreichtum der Häuser, Menschen, Wohnen im Eigentum, Eigentumsbildung Wertach, Uferweg, Liebe der Bewohner zum Viertel Grundlegende Sozialfunktion vorhanden Vielfalt, Abwechslungsreichtum der Häuser, Menschen, Wohnen im Eigentum, Eigentumsbildung

Uferweg ausbauen, Künstler, Familien, Senioren, Handwerker herlocken Treffpunkte/ Mehrgenerationen Treff Angsträume entfernen (Grünanlage Seitzsteg ohne Licht)

•

•

•

•

•

Herausforderungen: Nahversorgung/ Kleingewerbe Gastronomie: Erhalten, verbessern

Potenziale:
•

Chancen:
•

Vielfalt, Abwechslungsreichtum der Häuser, Menschen, Wohnen im Eigentum, Eigentumsbildung Wertach, Uferweg, Liebe der Bewohner zum Viertel Grundlegende Sozialfunktion vorhanden Vielfalt, Abwechslungsreichtum der Häuser, Menschen, Wohnen im Eigentum, Eigentumsbildung

Uferweg ausbauen, Künstler, Familien, Senioren, Handwerker herlocken Treffpunkte/ Mehrgenerationen Treff Angsträume entfernen (Grünanlage Seitzsteg ohne Licht)

•

•

•

•

•

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Herausforderungen: Fehlen von Freiflächen / Sport-u. Unterhaltungsflächen

Potenziale:
•

Chancen:
•

Gastronomie vorhanden, mit Potential Ulmerstraße erhalten Donauwörtherstraße : Erreichbarkeit!

Leerstehende Gewerbeflächen/ Räume vorhanden Wege zum Bummeln, Aufenthaltsqualität verbessern

• •

• •

Herausforderungen: Stadtteilzentrum – mehr Zentralität entwickeln
Stoffsammlung:
-

Szene –Viertel Herausgehobene Einrichtung (Kulturzentrum )

Potenziale:
• • • •

Chancen:
•

Josefinum Coca-Cola-Gelände Areal Gumpeltzhaimerstraße Freifläche St. Joseph

Magnet (was es woanders nicht gibt) Vielfalt, keine „Monokulturen“ Negativ –Image abbauen Freiflächen oder Bummelwege

• • •

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Entwurf der Zukunft unseres Stadtteils
In Mix-Tischen (zusammengesetzt aus Vertretern der Thementische) wurden ZukunftsSzenarien für das Jahr 2025 entworfen und dem Plenum vorgestellt. Die Aufgabenstellung verlangte eine spielerische und kreative Auseinandersetzung mit den persönlichen Wunschvorstellungen, ohne sich Beschränkungen (wie z.B. „das ist doch völlig unrealistisch!“) aufzuerlegen. Das Ziel war ein Herausarbeiten der persönlichen Emotionen, der Sehnsüchte und Träume.

Mix-Tisch 1: Visionen
• • • • • • • • • • • Aktive Stadtratsverkehr, evtl. jung, mit Migrationshintergrund, weilblich Stadtteilparlament und JugendvertreterInnen Schöne, große Naherhaltungsgebiete Stadtteil am Fluss Mehr Arbeitsplätze vor Ort und weniger Arbeitslose Jugendspielflächen Offene, lebendige Schulen Bildungszentrum mit Mehrgenerationen (Oberhauser Rathaus) Kulturelle Sensibilisierung Haus der Kulturen Friedensforschungszentrum

Ein Mix-Tisch notiert seine Visionen

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Mix-Tisch 2: Visionen Oberhausen
• • • • • • • • • • • • Multikulturelle, bunte Feste, bunt gemischte Bevölkerung + Leben Grün + Wasser, blühende Höfe Schöne Fassaden Balkone für alle Barrierefreier Stadtteil (Wohnungen, öffentlicher Raum) Sauber! Viele angenommene Treffpunkte/ Parkbank bis Kulturzentrum Attraktive Gastronomie/ International und kleine Geschäfte ziehen Kunden und Gäste aus der ganzen Stadt an Boulevard Donauwörtherstraße Neue Wohnformen (Mehrgenerationen etc.) Florierendes Handwerk Neues Zentrum z. B. Coca-Cola/ Gumpeltzhaimerstraße • • Platz Kultur Wohnen Cafe Begegnung Freizeit Treffpunkt für Jung und Alt/ Mehrgenerationen-Spielplatz

Alle Oberhauser identifizieren sich mit ihrem Stadtteil Alle kümmern sich

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Mix-Tisch3: Oberhauser Visionen
2025: Bauliche Veränderungen • • • • • • Freiflächen: • • • • • • • Soziales: • • • • • • Image: • • Viel beachtetes Szeneviertel Raus aus den Negativschlagzeilen Geschaffene Räume sind mit Leben erfüllt Funktionierende Verständigung Gemischte soziale Strukturen Mehrgenerationenwohnen Schulen als Lern-u. Lebensort Sportangebote ( Gebäude) Anbindung Wertach an das Wohnviertel Hettenbachweg Spielplätze Aufgewertete Grünflächen am Hettenbach Neue Rad-u. Fußwege Grünfläche/ Jugendspielplatz bei St. Joseph Durchgängiger Wertachuferweg Kulturzentrum/ Bürgerhaus / Museum Stilvolle Renovierung Attraktive Donauwörtherstraße Schöne Hinterhöfe / Eingänge Totalsanierung Oberhauser Rathaus Schöpplerstraße 9 abgebrochen

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Mix-Tisch4: Visionen

Internationales Kulturzentrum für alle Oberhauser Bürger mit Grünflächen und Spielplätzen bei „Cola“ Park mit Brunnen oder Statue auf „Feil-Gelände Alle nicht genutzten Industrieanlagen und Werkstätte sollen entfernt werden Wohn-Ruinen modernisieren oder abreißen für Grünflächen Verkehrsberuhigung fortsetzen, Luftverschmutzung abbauen Hettenbach als Oase ausbauen Blumenkübel aufstellen Ansprechendes Straßenbild Kulturzentrum: einmal im Jahr findet seit vielen Jahren der interkulturelle Dialog statt Die „Interkulturelle Akademie“ bildet Jugendliche und Erwachsene aus HA+EA. Seminare und Fortbildungen -Beauftragte für interkulturelle Arbeit -Interkult.-religiöser Dialog hatte längst stattgefunden

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12.10 Dokumentation Stadtteilwerkstatt 2 04. Juli 2009

Stadtteilwerkstatt 2
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
04. Juli 2009

QUARTIERSMANAGEMENT OBERHAUSEN-MITTE
Roland Eichmann Donauwörther Str. 24 86154 Augsburg Tel. 08 21 / 455 02 68 Fax 08 21 / 455 02 69 Mobil 01 75 / 41 72 133 oberhausen-mitte@augsburg.de
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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

INHALTSVERZEICHNIS UND ABLAUF
Seite

Thema

1.

Ort, Dauer und Handlungsfelder

3

2.

Teilnehmer/innen

4

Ergebnisse der Gruppenarbeit: 3. Ober- und Unterziele Maßnahmenvorschläge 5

3.1

Angebote für Kinder und Jugendliche

6

3.2

Schule und Ausbildung

9

3.3

Gebäudesanierung und -modernisierung

12

3.4

Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr

14

3.5

Soziale Dienstleistungen/ Generationen

17

4.

Sofortmaßnahmen

19

Seite 2

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

ORT
Cafeteria der Deutschen Rentenversicherung Schwaben, Dieselstr. 9

DAUER
Samstag, 04. Juli 2009 09.00 Uhr – 16.30 Uhr

ABLAUF

09.00 09.30 09.45 10.45

- 09.30 - 09.45 - 10.45 11.45

Eröffnung, Einführung Gegenseitiges Kennenlernen in den Thementischen Oberziele und Unterziele festlegen

Präsentation Maßnahmen, Teil 1: Maßnahmenvorschläge entwickeln Mittagspause Maßnahmen, Teil 2: Maßnahmenvorschläge entwickeln und Prioritäten auswählen Präsentation der Maßnahmen und Prioritäten Feedback, Ausblick, Verabschiedung

11.45 12.30 13.00

12.30 - 13.30 - 14.30

14.30 15.30

- 15.30 - ~16.00

MODERATION

Roland Eichmann, Quartiersmanager

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

TEILNEHMER/INNEN

Name
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26.

Vorname Ulrike Erika Dr. Can Ali Murat Johann Hanspeter Felicitas Lydia Sabine Gertraud Herta Angelika Tobias Bettina Robert Alexander Claudia Binali Angelika Hans Karl-Heinz Klaus Bernd-Ulrich Valentin Helmut Siegfried

Altmann Bartmann-Oelze Calhan Cetinkaya Dandl Dürsch Eitel Ernst Fischer Götz Goßner Grußler Häberle Hitzler Hösle Jungmann Kirsch Kizil Lippert Ostermaier Paul Raukuttis Rudolph Rothbucher Seibold Wendling

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ERGEBNISSE DER GRUPPENARBEIT

Oberziele und Unterziele und Maßnahmenvorschläge
Ziele der ersten Arbeitseinheit: Als Grundlage für diesen Arbeitsschritt wurden auf der Basis der Ergebnisse der Stadtteilwerkstatt 1 (Potenziale und Chancen, Positionsbestimmung, „Visionenspiel“) sowie der bisherigen Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung das Grundgerüst von Oberzielen und Unterzielen vorbereitet. Die Gruppen überarbeiteten die Vorlagen entsprechend ihrer Präferenzen. In der Mitte steht das jeweilige Handlungsfeld (Thema des Tisches), Äste der ersten Ebene stehen für Oberziele und die Äste der zweiten Ebene für die Unterziele, welche die Oberziele konkretisieren. Die Gruppen erarbeiteten in einem zweiten Schritt neue Maßnahmenvorschläge und Projektideen. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Vorschläge in einem Zusammenhang mit den diskutierten Zielsetzungen (Ober- und Unterziele) stehen. Die beiden Schritte werden aus Gründen des besseren Verständnisses für alle Kapitel nachfolgend zusammenhängend dokumentiert. So können die Ziele direkt mit den Maßnahmenvorschlägen dargestellt werden.

Herr Rothbucher erläutert der Stadtteilwerkstatt die Ober- und Unterziele seiner Gruppe

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche

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TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche 1. Kontinuierliches Jugendforum Gemäß dem stadtweiten Beteiligungskonzept des Stadtjugendrings Planung der Freiflächen Nördlicher Hettenbachpark, Löweneck, Wertachzugang, Platz bei St. Joseph, Werner Egk/Thomas Breit Jugendspielplatz a) Pilotprojekt „ Jugendbeteiligung „ gemäß von JHA beschlossenem Konzept des SJR, Ausstattung mit Personal-u. Sachmittel gemäß o.g. Konzept b) Projekte für Freiflächen für Jugendliche ,attraktive Umgestaltung des Thomas Breit Jugendspielplatzes unter Einbeziehung der Planungsergebnisse „Oberhausen macht der Jugend Platz“ c) Schaffung eines Zugangs zur Wertach auf Höhe der Löweneckschule als Freifläche für Kinder, Jugendlichen und Familien d) Umgestaltung der Fläche bei St. Joseph zur vorübergehenden Nutzung durch Jugendlich, Kooperation mit der Pfarrjugend e) Aufwertung der Hettenbachanlage mit neuen Spielangeboten und Betreuung durch das Kinderzentrum

2. Interaktives Konzept für das Bildungsdreieck Oberhausen Mitte • • • Werner-Egk-Grundschule Kita Zollernstraße Jugendhaus inkl. JBB, Falken, VHS, Vamuki

Ziele: Bildungschancen der Oberhauser Kinder und Jugendliche verbessern Maßnahmen durch: Ganztagsangebote, Sprachkurse VHS, frühkindliche Erziehung(Vamuki, Krippe), Freizeitmöglichkeiten mit Förderung der Sozialkompetenz in-u. außerhalb der Schule, Imagekampagne für das ehemalige Rathaus Sanierung des Jugendhauses mit Schaffung von Räumen für Ganztagsklasse( z.B. Mensa) ,Musik-u. Kreativräume inkl. Gestaltung des Innenhofs, Mehrzweckräume für Elternbildung, Sprachkurse, frühkindliche Bildung, kulturelle Angebote, Treffpunktmöglichkeiten für Initiativen und Vereine

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

3. Öffnung des Pausenhofs Löweneckschule Ausweitung des Angebotes „Offener Pausenhof“ auf 5 Nachmittage unter Einbeziehung von Sportvereinen Bereitstellung der dazu nötigen Personal-u. Sachmittel durch Programmmittel „Soziale Stadt“

Maßnahmenvorschläge werden erarbeitet

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TT 2: Schule und Ausbildung

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TT 2: Schule und Ausbildung M Unmotivierte Lehrer in der Löweneckhauptschule, M Lehrer mit Zusatzausbildung für benachteiligte Schüler in Löweneckhauptschule Oberziel: Schulen über Unterricht hinaus zu zentralen Treffpunkten, weil sie offen und lebendig sind Oberziel: Notwendigkeit von Bildung in Elternhäuser bringen, in denen Familien leben, Eltern und Familien fördern Bildung Oberziel: Alle Beteiligten sind vernetzt, Netzwerk / Fachstellen –Schulen, funktionierende Betreuungsnetzwerke Frage: verhindert das Sprengeldenken die“ gesunde Mischung?“ Oberziel: Oberhausen Mitte = ein attraktives Milieu wo „man“ hinsieht + Wohnen+ Arbeiten+ Schule+ Ausbildung durchläuft Oberziel: Betriebe und Unternehmen aller Branchen und Behörden siedeln sich in Oberhausen Mitte an und bieten Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze an. Oberziel: Die VHS hat in Oberhausen Mitte ein großes und offenes Bildungshaus mit Kulturpark Notwendigkeit von Bildung und Bildung und Elternhäuser / Familien bringen Kurzunterweisung: Zubereitung von Pausenbrot. Maßnahmenvorschläge TT 2: • Regelmäßiger Austausch der Schulen mit allen außerschulischen Bildungspartnern ( Stadtteilmütter, KiTas, SJR, VHS, EBR, Experten, Kirchen, Vereine…) =>konkrete Projekte ( s.o.), • • • • • Gespräche mit Schulleitungen=> Öffnung Finanzielle Mittel/ Unterhalt / Personal für Zusatzangebote an Schulen Versammlungsorte der Eltern aufsuchen/ Schaffen, (Bildungs-)Angebote für leistungsstarke Kinder Sprachliche Kompetenzen für weiterführende Schulen fördern ( z.B. Literaturkreis für Kinder)

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•

Ganztagsklassenbildung durch bauliche Maßnahmen ermöglichen ( Erweiterung Löweneck-Pausenhof, Turnhalle, „Bildungsdreieck Werner-Egk – Schule“, Mensa), professionelles Personal

Die Themengruppe erarbeitet Sofortmaßnahmen

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TT 4: Gebäudesanierung und -modernisierung

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TT 4: Gebäudesanierung und -modernisierung • • • • • • • • Einrichtung eines Sanierungsbüros mit Fachberatung, Info-Veranstaltung Konkreter Projektplanung Öffentlichkeitsarbeit Musterhaus als Beispiel für andere Muster Hofsanierung / dafür verbilligte Kosten Muster einer neu gestalteten Baulücke, Muster Mehrgenerationen-Haus mit unterschiedlichen Lebensformen

Die Gruppe präsentiert ihre Ober- und Unterziele

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TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr

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TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr (die Oberziele 1 und 2 wurden aus zeitlichen Gründen nicht mehr bearbeitet) Ziel 3: Naherholung • • • • • • • • • • • • • • • Entsiegelungsprogramm Schulhöfe begrünen Dachbegrünung( z.B. Nebengebäude, Garagen) Fassadenbegrünung in Verbindung mit Umgestaltung der Straßen Verbesserung des Ortsbildes durch Fassadenprogramm (z.B. im Rahmen der energetischen Sanierung) Bäume an wichtigen Stellender Straßen ( Eingang, Kreuzung, …) Allee an der Donauwörther Straße Grünfläche bei St. Joseph (Bäume, Bänke, Grünflächen) Hettenbachanlage bis zur Donauwörtherstraße fortsetzen(Verlängerung bis zur Dieselstraße) Wertachuferweg Wertachgrün auslichten, besser pflegen Einzelne (?) Schrebergärten in öffentliche Grünflächen umwandeln Baumpaten / Grünpaten (versicherungsrechtliche Schwierigkeiten) Aufenthaltsqualität Bahnhofsvorplatz (Lärm…) steigern durch Wasservorhang o. Ä., Öffentliche Plätze / Einrichtungen o Coca Cola o Gumpelzhaimerstraße o Drentwett-Maschenbauer-Platz o Zwischen St. Joseph und St. Johannes • Bessere Gestaltung „Stadteinfahrt“ Wertachbrücke

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SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Ziel 4: Verkehr • • • • • • • Boulevard Donauwörther Straße Verbesserung für Fußgänger und Radfahrer im Bereich Wertachbrücke Fußgängerüberweg Maschenbauerstraße verbessern (lange Wartezeiten), ÖPNV-Tarif Zonengrenze Bärenwirt Schleichverkehr durch Hettenbach-Viertel unterbinden, (Ulmer Straße, Donauwörther Straße) => Lösung noch unbekannt Bestehende Spielstraßen verbessern (Geschwindigkeit reduzieren, Einengungen, Schwellen…) Radweg Donauwörther Straße

Die Themengruppe diskutiert mögliche Maßnahmen

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TT 6 Soziale Dienstleistungen/ Generationen

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STADTTEILWERKSTATT 2

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

TT 6 Soziale Dienstleistungen/ Generationen
Sozio-Kulturelles/ Interkulturelles Haus • Soziale Vernetzung und Kooperation o o o • Verwaltung, Leitung HA und EA Nachbarschaftshilfe und Sensibilisierung für bürgerschaftliches Engagement Sprechstunde und Hilfestellung/ Armut und Soziales

Raum für o Bewegung drinnen und draußen o Seminare und Vorträge o kulturelle Veranstaltungen o Mehrgenerationen-Treffpunkt o Stadtteil-Info-Gespräche Mehr-Funktional-Räume Garten für Sport und Bewegung

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264

STADTTEILWERKSTATT 2

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

Maßnahmen II: Auswahl der dringlichsten Projekte
TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche Ausweitung des Betreuungsangebots LöweneckPausenhof von 2 auf 5 Nachmittage Umgestaltung des Thomas-Breit-Jugendspielplatz Wertachzugang auf Höhe Löweneck-Schule Vorübergehende Nutzung der Fläche bei ST. Joseph durch Jugendliche Aufwertung der Hettenbachanlage mit neuen Spielangeboten TT 1: Angebote für Kinder und Jugendliche TT 2: Schule und Ausbildung TT 2: Schule und Ausbildung TT 4: Gebäudesanierung und modernisierung TT 4: Gebäudesanierung und modernisierung TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr TT 5: Ortsbild, Grün- und Freiflächen, Verkehr TT 6 Soziale Dienstleistungen/ Generationen Pilotprojekt „Jugendbeteiligung“ Runder Tisch Bildung Bauliche Maßnahmen für Ganztagesklassen forcieren Sanierungsbüro Modelle schaffen Grünes Netz (Wertachuferweg, HettenbachAnlage, Verbindung herstellen) Aufwertung Donauwörther Straße (Boulevard, Coca Cola, Gumpelzhaimer Straße) Kurzfristig: Sozialberatung, Bewegungstreff, Seniorencafé, Kinder- und Jugendtanz, Stadtteilinformationsgespräch Langfristig: Soziokulturelles Zentrum und Mehrgenerationenhaus

TT 6 Soziale Dienstleistungen/ Generationen

Seite 19

265

266

12.11 Arbeitsgruppe - Löweneckschule als Zentrum? 04. November 2009

Löweneckschule als Zentrum? Bedarfe für Elternarbeit, Sozial- und Kulturtreffpunkte
Soziale Stadt Oberhausen-Mitte
04. November 2009

QUARTIERSMANAGEMENT OBERHAUSEN-MITTE
Roland Eichmann Donauwörther Str. 24 86154 Augsburg Tel. 08 21 / 455 02 68 Fax 08 21 / 455 02 69 Mobil 01 75 / 41 72 133 oberhausen-mitte@augsburg.de
267

ARBEITSTREFFEN SOZIALZENTREN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

ABLAUF

11.00 11.15 11.45

- 11.15 - 11.45 - 12.30

Begrüßung, Einführung Bestandserhebung für das Quartier Erarbeiten von Zielen und Maßnahmen für a) b) Die Löweneckschule (niedrigschwellige Familienarbeit) Ein Sozial- und Kulturzentrum

12.30

12.45

Weitere Vorgehen Ende des Arbeitstreffens

12.45

Moderation: Klaus Maciol, Jugendhilfe- und Bildungsplaner Stadt Augsburg Roland Eichmann, Quartiersmanager Oberhausen-Mitte

Seite 2

268

ARBEITSTREFFEN SOZIALZENTREN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

BESTANDAUFNAHME

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269

ARBEITSTREFFEN SOZIALZENTREN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

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270

ARBEITSTREFFEN SOZIALZENTREN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

FESTSTELLUNGEN, PROBLEME, TATSACHEN

Eltern können zu wenig Deutsch Sprachprobleme, Ausdrucksprobleme in ressourcenarmen Familien Anteil ressourcenarmer Familien steigt Sozialverhalten nicht gesellschaftskonform Überforderte Eltern (Erziehung, Regelung Lebensalltag, Arbeitsleben/Finanzen) Finanzielle Probleme beim Wahrnehmen von Kinder-Jugendangeboten Familien mit Traumata (Krieg, Flucht) Konflikte zwischen Älteren, Kindern und Jugendlichen Hohe Fluktuation der Bevölkerung Geringe Bereitschaft Quartier zu verbessern Interesselosigkeit bei vielen Familien bei Mitmachangeboten Niedrig-schwellige Angebote werden eher angenommen Ressource Stadtteilmütter Problem: Misstrauen gegenüber „Behörden“, v.a. bei türkischem Hintergrund Wirtschaftskrise schlägt stark zu Buche Finanzielle Probleme/Zwangsversteigerung Zuzug von Sucht- und psychisch Kranken, öffentlicher Aufenthalt Lärm

ZIELE
Sprach- Verständnisförderung bei Eltern und Kindern vertiefen Elterliche Kompetenzen (Erziehung, Gestaltung des Alltags) vertiefen Angebote als eigenständige Struktur etablieren und zugleich an Institutionen anbinden Schule als ganzheitlichen Lern- und Lebensort für Kinder entwickeln Förderung der Verantwortungsübernahme der Eltern für Erziehung und die schulische Laufbahn ihrer Kinder Naturerfahrung und Sinnesförderung für Kinder Kinder für Popmusik begeistern und selbst Musik zu machen Eltern über vorhandene Strukturen, z.B. Vorkurse erreichen Angebote für Familien an einem neuer Ort? der Wertach Fachliche Betreuung von offenen Angeboten
Seite 5

unbelastet und offen Vorschlag: Grünanlage an

Freiluftanlage ganz wichtig für ungezwungene Aussprache

271

ARBEITSTREFFEN SOZIALZENTREN

SOZIALE STADT OBERHAUSEN-MITTE

MASSNAHMEN

Sozial- und Kulturzentrum als räumliches und inhaltliche Ressource für Aktivitäten im Stadtteil und als Magnet (u.a. Angebote im kulturellen Bereich für alle Augsburger, Aufwertung des Image – Attraktivität des Quartiers für Zuzug erhöhen) Klärung der räumlichen Ansiedlung (eigenes Gebäude im Umfeld der Donauwörter Str. oder ggf. Erweiterung im Bereich der Löweneckschule. Sozial-Gastronomie, Tages (-Eltern) Cafe Bedarf an Räumen (Gruppenräume, Saal, Offenheit für neue Ideen) Image-Träger für den Stadtteil durch Publikum von außen Musikinstrumentenpool für Stadtteilbevölkerung Mobile und zugehende Familien- und Kulturarbeit, u.a. Unterstützung der Stadtteilmütter die im Quartier, in den Kita´s und an den Schulen präsent ist. mit dem Ziel Strukturen im Quartier aufzubauen und zu verstetigen ggf. kann ein Teil der Arbeit über die KoKis-Stellen (Koordinierter Kinderschutz) des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien fortgeführt werden. Ausbau von Angeboten, die an der Alltagespraxis der Bevölkerung ansetzen Einkaufen und Kochen etc. Interkultureller Garten? Umfeld- und Spracherkundung zur Förderung des Verstehens und zum Kennenlernen von Alltagssituationen u.a. außerhalb des eigenen Familienkreises W.v. Egk Schule Hausaufgabenbetreuung und Elterntraining - u.a. über das Projekt Ki.E.S (generationenübergreifendes Angebot, das Senioren u.a. des Sanderstifts mit einbezieht) Löweneck- / Martins- Schule: Förderung der Elternarbeit /Elterntraining, Ausbau des Angebots Stadtteilmütter an der Schule u.a. in Kooperation mit der Kita-Eichlerstr. Ausbau des Angebotes „offener Pausenhof“ Räumliches Angebot für Kinder- und Eltern u.a. zur Leseförderung („Schulleseecke“) – Elterncafe, als niederschwelliges Angebot zur Kontaktaufnahme und peer-to-peer „Beratung“ – Anlaufpunkt der mobilen Familien- und Kulturarbeit Zugehendes Angebot für Kinder zur Förderung der Sozialkompetenz und zum Kennenlernen unterschiedlicher („sinnvoller“) Freizeitgestaltung. Unterstützung von Kita und Schulen im musischen Bereich (Honorarkräfte, Ehrenamt)
Seite 6

wie z.B.

272

12.12 Ergebnisse der Haushaltsbefragung

1. Wie lange leben Sie schon in Oberhausen? [88 Antworten – 4 wegen Unstimmigkeit entfernt] <1 (7x) 1 (5x) 2 (5x) 3 (3x) 4 (4x) 5 6 (4x) <1 (7x) 1 (5x) 2 (5x) 3 (3x) 4 (4x) 5 – 10 (16x) 11 – 20 (14x) 21 – 30 (7x) 31 – 40 (6x) 41 – 50 (4x) 51 – 60 (7x) >60 (6x) 7 (2x) 9 10 (8x) 11 (2x) 13 (2x) 14 (2x) 15 (4x) 17 (2x) 18 20 21 23 (2x) 25 28 30 34 35 36 37 38 39 41 48 50 (2x) 51 54 (2x) 57 58 (2x) 59 68 73 75 77 80 82

Wie lange leben Sie schon in Oberhausen?

7,1% 8,3% unter 1 Jahr 13,1% 20,2% 15,5% 19,0% 16,7% 1 bis 4 Jahre 5 bis 10 Jahre 11 bis 20 Jahre 21 bis 40 Jahre 41 bis 60 Jahre über 60 Jahre

2. Leben Sie gern in Ihrem Quartier? Lebe gern hier 55 -> 62,5% Würde gern woanders wohnen 33 -> 37,5%

Leben Sie gern in Ihrem Quartier?
[Anzahl in Prozent] 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Lebe gern hier Würde gern woanders wohnen 37,5 62,5

Warum? bei Lebe gern hier [40 Antworten - Mehrfachnennungen] Familie/Freunde Freundeskreis Freunde der Kinder, Bekannte Nette Nachbarn Familiäre Gründe, Kinder hier groß geworden, gute Möglichkeiten zur Kindererziehung 273

-

Gute Nachbarschaft mit Mieter Urenkel

Arbeitsplatz Arbeitsplatznähe (5x) ÖPNV S-Bahn-Nähe (2x) Gute Verbindung zu S-Bahn Öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe Verkehr Wenig Verkehr Gute Verkehrsanbindung Lage Stadtnähe (2x) Angenehme Lage Sehr ruhig, Ruhig Eigentum Eigentum Eigentumswohnung (2x) Hausbesitz Eigenes Grundstück mit schönem Garten Preis-Leistungs-Verhältnis Günstig Günstige/niedrige Miete (2x) Günstiges Haus Preis-Leistungs-Verhältnis Persönliche Gründe Schöne Kindheitserlebnisse Hier aufgewachsen Hier geboren Gewohnheit (2x) Heimatverbundenheit (3x) Geburtshaus Wohnung Neue Wohnung Sehr zufrieden mit eigener Wohnung Zufriedenheit mit Wohnung Infrastruktur/Einkaufen Alles vorhanden (Laden, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte etc.) Alles in der Nähe (3x) Edeka in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten Sonstiges Nähe zu Garten Multikulturelles Umfeld tut gut Schöner Stadtteil Geschäft gehabt

274

-

Praktische Gründe Seit die Straße neu gebaut wurde, lebe ich gerne hier Viel Leben auf der Straße

Würde gern woanders wohnen [33 Antworten - Mehrfachnennungen] Persönliche Gründe Zu viel vorgefallen Möchte wieder aufs Land Entfremdung Sauberkeit Das Viertel ist immer dreckig Dreckig (2x) Spielplätze und Parks sind nicht sauber Migration Zu viele Ausländer (7x) Keine deutschen Jugendliche Hoher Ausländeranteil (2x) Umfeld Lärm (2x) Laut Schlechtes Umfeld Schlechte Umgebung (2x) Keine Ruhe, sehr laut Soziale Infrastruktur Kein Treffpunkt für Jugendliche Soziales Umfeld Lage Nähe zur Universität Nicht so zentral Entwicklung Negative Entwicklung, d.h. Enttäuschung von der positiven Entwicklung Das Viertel hat sich negativ verändert Preis/Leistung Schlechte Lebensqualität Wohnung zu teuer Baustruktur Schlechte bauliche Struktur Alles zu eng bebaut Zustand der Wohnung Kriminalität Schlägereien Kriminalität Unsicherheit Image Unfreundliche Gegend Schlechte Wohngegend

275

-

Ruf des Viertels Schlechte Gegend

Nachbarschaft Schlechte Nachbarn Nachbarschaft Sonstiges Umzug außerhalb Augsburgs Wenige Einkaufsmöglichkeiten Unzufrieden mit der Schule Keine finanziellen Mittel für Umzug

3. Was sind nach Ihrer Einschätzung die Stärken und Schwächen des Quartiers Oberhausen? Durchschnittsbewertung Erreichbarkeit - mit dem Pkw - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Fahrrad - zu Fuß Parkmöglichkeiten - Anwohnerparken - vor den Geschäften Naherholungsflächen und Freiräume Sauberkeit Image Lebenserhaltungskosten Immobilien- und Mietpreise Freizeitangebot Kulturangebot Sportangebot Kindertagesstätten und Schulen Einzelhandelsangebot Gastronomieangebot Verkehrsbelastung Verschmutzung/Abfall Treffpunkte Unsicherheit/Kriminalität 1,6 1,4 1,5 1,6 2,6 2,5 2,8 2,9 3,2 2,0 2,1 3,1 3,1 2,9 2,3 2,1 2,3 2,4 2,9 2,9 2,8

276

Was sind nach Ihrer Einschätzung die Stärken und Schwächen des Quartiers Oberhausen?
0 Erreichbarkeit mit dem PKW reichbarkeit eichbarkeit Erreichbarkeit mit dem ÖPNV chbarkeit Erreichbarkeit mit dem Fahrrad Erreichbarkeit zu Fuß Anwohnerparken arken Parken vor den Geschäften ngsflächen Naherholungsflächen und Freiräume Sauberkeit Image Lebenserhaltungskosten mmobilienImmobilien- und Mietpreise Freizeitangebot Kulturangebot Sportangebot rtagesstätten Kindertagesstätten und Schulen Einzelhandelsangebot Gastronomieangebot Verkehrsbelastung Verschmutzung/Abfall Treffpunkte Unsicherheit/Kriminalität
1 = große Stärke 4 = große Schwäche

1

2

3

4

4. Gibt es in Ihrem Quartier Gegenden, in denen Sie sich unsicher fühlen? Ja 38 -> 43,2% Nein 50 -> 56,8%

Gibt es in Ihrem Quartier Gegenden, in denen Sie sich unsicher fühlen?
[Angaben in Prozent] 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 Ja Nein 43,2 56,8

277

5. Was würden Sie in Ihrem Quartier verbessern, wenn Sie es könnten? [77 Antworten - Mehrfachnennungen] Treffpunkte/Kommunikationspunkte/Freizeitangebote - Mehrere Jugendtreffeinrichtungen - Bessere Freizeitangebote z.B. Hallenbad - Spielplätze (2x) - Freizeitangebot - Café - Angebote für Treffen verbessern - Bücherei Wohnungen - Zufrieden, billige Wohnung Sauberkeit - Mehr Sauberkeit (besonders Hunde); Flaschen weg; mehr Kontrolle - Sauberkeit verbessern - Saubere Plätze - Mehr Sauberkeit (2x) - Sauberkeit (5x) - Mehr auf Sauberkeit achten - Sauberkeit, Renovierung - Sauberkeit vor der Schule bzw. an der Flurstraße - Saubere und sichere Spielplätze (2x) - Das Viertel sauber halten - Abfall besser entsorgen - Saubere Kinderspielplätze und Parks - Hundedreck - Mehr Mülltonnen - zu viel Kohlefeuerstellen, Rauchbelästigung - Hundefreie Parks (Hettenbach) Parken - Parkmöglichkeiten (2x) - Bessere Parkkontrolle von Einfahrten - Mehr Parkplätze (2x) - Mehr Parkplätze - Parkflächen - Anwohnerparkplätze Einzelhandel - Nahrungsladen - Mehr Einzelhandel - Leerstände bekämpfen - Zu viele Lokale, die bis spät abends geöffnet sind Sicherheit/Kriminalität - Mehr Beleuchtung - Mehr Polizeikontrolle, besonders in der Nähe der Rockfabrik - Mehr Polizeikontrolle - Mehr Polizeipräsenz - Ordnung verstärken - Einstellen von Hilfspolizisten/Sicherheitsdiensten spät Abends - Kriminalität - Bessere Polizeikontrolle - Kriminalität bekämpfen - Kontrolle für Hundebesitzer 278

Radwege - Bessere Radwege - Fahrradwege könnten besser sein Nichts - Nichts (5x) - Nein Grünflächen - Mehr Grün (2x) - Mehr Grünanlagen für die Kinder - Aufwertung der vorhandenen Grünflächen - Mehr Grünflächen (4x) - Mehr Grünanlagen (2x) Gebäude - Sanierung der Gebäude - Sanierung der Häuser - Häusersanierung - Sanierung Straßen - Donauwörther Straße: freundliches Straßenbild - Donauwörther Str. umbauen - Ulmerstraße zu laut, Rücksicht auf andere Leute auf der Ulmerstraße - Drentwettstraße sanieren Verkehr - Verkehrsberuhigung - Weniger Verkehrsbelastung - Infrastrukturmaßnahmen in der Stadt - Verkehrsanbindung - Eine Tramhaltestelle zwischen Wertachbrücke und Oberhauser Bahnhof! Eine Schande Donauwörther Str. von Jung bis Coca Cola Wertachuferweg - Wertachuferweg wieder öffnen (2x) - Öffnen des Fußgängerwegs zwischen Wertachbrücke und Drentwettsteg Coca-Cola-Gelände - Coca-Cola-Anlage verbessern - Gastronomie Nutzung am Coca-Cola-Gelände - Gastronomische Nutzung bei der Coca-Cola-Kreuzung Oberhauser Bahnhof - Mehr Sicherheit am Bahnhof Oberhausen - Oberhauser Bahnhof - Verbot des Alkoholkonsums am Oberhauser Bahnhof Migration - Mehr Zuzug von Deutschen - Gemischte Einwohnerstruktur - Starke Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen - Durchmischung der verschieden Nationalitäten Schule/Kiga - Schulen und Kindergarten - Schulklassen besser durchmischen - Ganztagsschule 279

Sonstiges - Bessere Unterstützung der Bürger - Miteinander leben stärken - Anhänger verschwinden - Sanierung/Wiederbelebung des Viertels - Verbesserung nur schwer möglich - Bessere Baugenehmigung und mehr achten auf die Umwelt

Einige Fragen zu Ihrer Wohnung/Ihrem Haus
6. Mieten oder besitzen Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus? [87 Antworten] Miete 39 Eigentumswohnung 12 Hausbesitzer 36

Mieten oder besitzen Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus?
[Angaben in Prozent]

Hausbesitzer

41,4

Eigentumswohnung

13,8

Miete

44,8

7. Wie viele Parkplätze gehören direkt zu Ihrer Wohnung? [87 Antworten] keine Parkplätze 49 Parkplätze auf dem Grundstück 11 Garage Tiefgarage 14 4 Reservierte Parkplätze an der Straße

Doppelbelegung: Garage und Parkplätze auf dem Grundstück Garage und Reservierte Parkplätze an der Straße

5 1

8. In was für einem Gebäude leben Sie? [87 Antworten] Mehrfamilienhaus 50 Zweifamilienhaus 6 Reihenhaus Doppelhaus Einfamilienhaus 31 Sonstiges

Wohn- und Geschäftshaus

In was für einem Gebäude leben Sie?
[Angaben in Prozent]

Zweifamilienhaus

6,9

Einfamilienhaus

35,6

Mehrfamilienhaus

57,5

280

Wohnzufriedenheit
9. Wie zufrieden sind Sie mit der Wohnsituation und dem Wohnumfeld? Durchschnittsbewertung Anbindung an den öffentlichen Verkehr Anbindung an das Radwegenetz Fußgängerfreundliche Gestaltung Grünflächenangebot Baulicher Zustand Bauliches Erscheinungsbild Wohnungsgröße Wohnungsausstattung Preis-Leistungsverhältnis Soziales Umfeld Versorgungseinrichtungen Verkehrsbelastung Parkplatzangebot Sauberkeit und Ordnung Sicherheit Treffpunkte/Kommunikation Unsicherheit/Kriminalität 1,6 2,8 2,7 3,6 3,5 3,7 2,0 2,2 2,5 3,2 2,6 2,8 3,5 3,5 3,2 4,4 2,8

Wie zufrieden sind Sie mit der Wohnsituation und dem Wohnumfeld?
0 Anbindung an den ÖPNV dung Anbindung an das Radwegenetz ngerfreundliche fußgängerfreundliche Gestaltung Grünflächenangebot baulicher Zustand bauliches Erscheinungsbild Wohnungsgröße Wohnungsausstattung Preis-Leistungsverhältnis soziales Umfeld Versorgungseinrichtungen Verkehrsbelastung Parkplatzangebot Sauberkeit und Ordnung Sicherheit Treffpunkte/Kommunikation
Mittelwert 1 = sehr zufrieden 6 = sehr unzufrieden

1

2

3

4

5

6

281

10. Warum sind Sie zufrieden/unzufrieden mit der Wohnsituation und dem Wohnumfeld? [77 Antworten - Mehrfachnennungen] Warum zufrieden? [3 Doppelnennungen, 42 Personen] Zufrieden (12x)

Nachbarschaft - Gute Nachbarschaft (2x) - Nette Nachbarschaft - Nette Nachbarn (2x) Umfeld - Gutes Umfeld - Zufrieden wegen ruhigem Wohnumfeld - Das persönliche Wohnumfeld passt perfekt - Umfeld wird akzeptiert, so wie es ist - Kein Lärm (zufrieden) - Gutes multikulturelles Umfeld, das erhöht die Nachbarschaftstoleranz, man achtet aufeinander - Ruhige Lage - relativ ruhig Lage - Alles in der Nähe (3x) - Innenstadtnähe (2x) - Stadtnähe (2x) - Stadtnähe und trotzdem sehr ruhig, Autobahnnähe Eigentum - Eigentum; selbst nach Wunsch gestalten - Zufrieden wegen Hausbesitz - Zufrieden wegen eigenem Garten - Eigentumswohnung Preise/Preis-Leistungsverhältnis - Günstige Wohnung - Wohnung günstig gekauft - Niedrige Preise - Zufrieden wegen Preis-Leistungsverhältnis - Einigermaßen billige Wohnungen - Wohnangebot durchschnittlich und preiswert - Günstig - Zufrieden wegen der positiven finanziellen Situation Verkehr - Gute Verkehrsanbindung (2x) - Günstig angebunden, S-Bahn-Nähe, gute Radwege - Zufrieden wegen ÖPNV - Gute Verbindung zum Arbeitsplatz - Direkte Nahverkehrsverbindung zum Arbeitsplatz - Zufrieden, weil wenig Durchgangsverkehr Wohnung - Gute Wärmedämmung, Wohnrecht auf Lebenszeit (zufrieden) - Zufrieden mit Wohnung und Umgebung - Schöne Wohnung, Garten, Wohlfühlen

282

Sicherheit - Sicherheit im Quartier, weil die Leute sich kennen Migration - Nur Deutsche, in der Straße in der ich lebe Persönliche Gründe - Gewohnheit - Persönliche Gründe Einzelhandel - Genügend Lebensmittelgeschäfte Grünflächen - Wertach ist ein gutes Erholungsgebiet Warum unzufrieden? [3 Doppelnennung, 32 Personen] Unzufrieden

Sauberkeit - Dreck, großes Verkehrsaufkommen - Unzufrieden wegen zu viel Dreck - Schmutz (Hundedreck) - schmutzig - Zu viel Hundekot, teilweise Schandflecken - Hundedreck Sicherheit/Kriminalität - Es wird zu wenig getan, stärkere Polizeikontrolle - Gefährlich - Kriminalität (2x) - Unzufrieden: Unsicherheit - Hohe Kriminalität Lärm - Große Lärmbelästigung - Unzufrieden wegen lauter Kneipe - Laut - Zu viel Lärm in der Nacht Freizeitangebot/Grünflächen - Unzufrieden wegen wenigen Spielplätzen - Unzufrieden mit Grünflächen, Kinderspielplätzen Image - Schlechtes Erscheinungsbild (2x) - Schlechte Gegend Soziales - Sozial schwaches Umfeld - Schlechtes Miteinanderleben, unzufrieden wegen zu viel Egoismus - Unzufrieden wegen problematischen Umfeld Wohnungen/Gebäude - Schlechte bauliche Struktur - Renovierungsbedürftige Wohnungen, die aber leider nicht renoviert sind

283

-

Sanierungsnotwendigkeit Sanierungsbedürftige Gebäude Sanierungen im Viertel Donauwörther Straße, Bahnhof Oberhausen

Migration - Unzufrieden wegen Integrationsproblemen - Zu viele Ausländer Parken - Keine Parkplätze - Anwohnerparken, Mangel an Parkplätzen Einzelhandel - Schlechtes Einzelhandelsangebot Sonstiges - Lebensqualität gesunken - Unzufrieden mit der Atmosphäre 11. Beabsichtigen Sie innerhalb der nächsten Jahre umzuziehen? [88 Antworten] keine Umzugsabsichten 56 vielleicht 16 mit Sicherheit/bereits auf Suche 16

Beabsichtigen Sie innerhalb der nächsten Jahre umzuziehen?
[Angaben in Prozent]

mit Sicherheit/bereits auf Suche

18,2

vielleicht

18,2

keine Umzugsabsichten

63,6

12. Wohin geht der Umzug? [26 Antworten] UG Oberhausen Oberhausen (3) außerhalb von Oberhausen (21)

2 mal alle Antworten angekreuzt 13. Was sind die Gründe für Ihren Umzug? [27 Antworten – Mehrfachnennungen] Wohnung zu klein (4) Wohnung zu groß (4) Schlechte Wohngegend (11) Berufliche Gründe (7) Familiäre Gründe (10) Wohnung zu teuer (4) Ärger mit Nachbarn (3) Altersgründe (1) Umzug in Wohneigentum (8) Schlechte Infrastruktur (1) Bevorstehende Sanierung Schlechter baulicher Zustand (10) Sonstiges, und zwar

284

Was sind die Gründe für Ihren Umzug?
Wohnung zu klein 6,3% Wohnung zu groß schlechte Wohngegend 17,5% 12,7% 11,1% 4,8% 6,3% 15,9%
Anteil der Nennungen Mehrfachantworten möglich

6,3% 1,6% 1,6% 15,9%

berufliche Gründe familiäre Gründe Wohnung zu teuer Ärger mit Nachbarn Umzug in Wohneigentum Altersgründe schlechte Infrastruktur schlechter baulicher Zustand

Einkaufsverhalten
14. Wo kaufen Sie ein? Tabelle: Einkaufsorte nach Bedarf, Angaben in Prozent, Mehrfachantworten möglich Untersuchungsgebiet Oberhausen Güter des täglichen/ wöchentlichen Bedarfes Güter des mittelfristigen Bedarfes Güter des langfristigen Bedarfes 52 8 3 Oberhausen außerhalb von Oberhausen 23 91 100

40 7 11

15. In welchen Geschäften kaufen Sie ihren täglichen bzw. wöchentlichen Bedarf ein? Namen der Geschäfte Lage

Tabelle: Geschäfte des täglichen bzw. wöchentlichen Bedarfs, Angaben in Prozent, Mehrfachnennungen möglich Norma Donauwörther Str./Drentwettstr. Edeka Göppel-Areal Aldi Plus Bahnhof Kaufland/Marktkauf OH Nord/Gersthofen Tengelmann Bahnhof Lidl Netto Göppel-Areal weitere 42 33 21 19 19 15 13 12 8

285

16. Welche Geschäfte vermissen Sie in Oberhausen? Tabelle: Nennungen vermisster Geschäfte (32 % der Befragten machten dazu Angaben) (guter) Bäcker (7x) (guter) Metzger (10x) Bioladen (3x) mehr Lebensmittelläden (2x) Discounter (2x) Supermarkt/Verbrauchermarkt (3x) Einkaufszentrum (2x) Getränkemarkt Drogeriemarkt (3x) Schreibwarenladen (2x) Blumenladen (2x) Buchladen (2x) Markengeschäfte (mehr Qualität bei Waren/ Kleidung) Kleidungsgeschäfte (5x) Schuhgeschäft (5x) Spielzeugladen (2x) Kurzwaren Haushaltsgeschäft, Wäschegeschäft Café (2x) Eiscafé Lokal zum Essen Post (2x) Banken

17. Wie zufrieden sind Sie mit… Tabelle: Zufriedenheit mit Warenangebot und Erreichbarkeit, Durchschnitt aus 1 (sehr zufrieden), 2 (eher zufrieden), 3 (zufrieden), 4 (unzufrieden), 5 (eher unzufrieden), 6 (sehr unzufrieden) Durchschnittsbewertung Güter des täglichen/wöchentlichen Bedarfes Warenangebot Erreichbarkeit - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Pkw - mit dem Fahrrad - zu Fuß Güter des mittelfristigen Bedarfes Warenangebot Erreichbarkeit - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Pkw - mit dem Fahrrad - zu Fuß 2,2 2,2 2,2 2,4 2,2 1,8 1,6 1,7 1,9

286

Kindertageseinrichtungen bzw. Schulen
18. Gibt es oder gab es in Ihrem Haushalt Kinder? [79 Antworten] Ja 45 nein 34

(Wenn ja, dann nächste Fragen weiter beantworten)

19. Wo nehmen/nahmen Sie das Angebot der Kindertageseinrichtungen bzw. Schulen in Anspruch? [41 Antworten] UG Oberhausen (19) Oberhausen (4) außerhalb von Oberhausen (14) 3x UG und außerhalb von Oberhausen 1x UG und Oberhausen

20. Wie zufrieden sind Sie mit Durchschnittsbewertung Angebot an Kindertageseinrichtungen/ Schulen Erreichbarkeit von Kindertageseinrichtungen - mit dem Pkw - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Rad - zu Fuß Sicherheit der Wege zu den Kindertageseinrichtungen/ Schulen Öffnungszeiten 3,9 3,3 3,2 3,4 3,2 3,6 3,6

Wie zufrieden sind Sie mit Kindertageseinrichtungen und Schulen?

0 ebot Angebot an Kita/Schulen Erreichbarkeit von Kita/Schulen mit dem Pkw chulen Erreichbarkeit von Kita/Schulen mit dem ÖPNV ulen len Erreichbarkeit von Kita/Schulen mit dem Fahrrad Erreichbarkeit von Kita/Schulen zu Fuß ege Sicherheit der Wege zu Kita/Schulen en Öffnungszeiten von Kita/Schulen

1

2

3

4

5

6

Mittelwert

1 = sehr zufrieden

6 = sehr unzufrieden

287

21. Was würden Sie bei Kindertageseinrichtungen bzw. Schulen verbessern, wenn Sie es könnten? [21 Antworten - Mehrfachnennungen] Bessere Lehrer Kindergarten nichts, Schule vieles Bauliche Verbesserung Lehrer sollen menschlicher mit den Kindern umgehen (Respektperson und Freund) Möglichkeit zum Abschließen von Fahrrädern Turnhalle Lehrer müssen sich nicht auf das untere Level konzentrieren, d.h. sie sollen sich um die besseren Schüler kümmern Kulturelle Mischung Stärkere Schülerkontrolle, mehr auf Sauberkeit achten Nein (4x) Sichere Wege Integration, Sprachförderung, Differenzierter Unterricht Kindergärten sind in Ordnung Ganztagsbetreuung K.A. Mitarbeiter austauschen, perfekt deutschsprachiger Lehrer Weitere Kindergärten, mehr Alternativen für Kinder Attraktiver machen, damit mehr deutsche Familien in Oberhausen einziehen können

Kultur-/Veranstaltungs-/Freizeitangebot
22. Wo verbringen Sie Ihre Freizeit? [86 Antworten] UG Oberhausen (15) Oberhausen (6) außerhalb von Oberhausen (48)

3x UG und Oberhausen 5x UG und außerhalb von Oberhausen 3x UG, Oberhausen und außerhalb von Oberhausen 5x Oberhausen und außerhalb von Oberhausen 23. In welchen Einrichtungen verbringen Sie Ihre Freizeit? [49 Antworten - Mehrfachnennungen] Namen der Einrichtung Privat - Daheim (8x) - Garten (3x) - Zu Hause (6x) - Nachbarn, Freunde - Besuch - Freunde besuchen Spiel-, Sport- und Grünflächen - Fußballplatz - Spielplätze - Wertachuferweg - Hettenbachpark - Draußen - Lech 288 Lage

Kirchliche Einrichtungen - Pfarrheim - Seniorennachmittag in der kirchlichen Einrichtung - St. Josef Verein - Spielgruppe der evang. Kirche - Pfarrheim St. Josef Jugendzentrum - Jugendzentrum Kriegshaber Gaststätten - Gaststätte - Lokal „Bayerischer Löwe“ Außerhalb der Stadt - CVM, Wanderungen - Umgebung (Stadtbergen, …) 24. Welche Freizeiteinrichtungen vermissen Sie in Oberhausen-Mitte? [28 Antworten - Mehrfachnennungen] Nein (3x) Keine (10x) Nichts (2x)

Freizeit - Schwimmbad (5x) - Hallenbad (4x) - Bowling (3x) - Disco - Tanzschule - Tanzlokal Ü30; Unterhaltungseinrichtungen - Kino Sport- und Spielplätze - Fußballplatz für kleine Kinder - Sportzentrum (2x) - Mehr Spielplätze - TVA Baby-Kurs - Spielplätze für Kinder - Sportverein (2x) - Mehr Sportangebote - Bolzplätze - Gepflegte Spielplätze - Sportclub Gastronomisches Angebot - Nettes Café (2x) - Bäckerei - Frauenfreundliche Kneipe - Schöne Cafés - Kombinierte Gastronomie - Mehr Cafés für Jugendliche - Freundliche Cafés - Bäckerei-Café - Café

289

Grünflächen - Parks, Grünanlagen - Park Mehrfacheinrichtungen - Kleines Zentrum - Jugendzentrum (2x) - Stadthalle - Begegnungsstätte - Räume für Kinder - Kommunikationsräume Sonstiges - Wohlfühlort - Kurhäuser - Mehr Fraueneinrichtungen - Spielenachmittage für Ältere Leute, mehr Unterhaltungsnachmittage - Einrichtungen für Tanznachmittage für ältere Menschen - Sport ohne langf. Verträge - KiWO

25. Wie zufrieden sind Sie mit Durchschnittsbewertung Angebot an Freizeiteinrichtungen Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen - mit dem Pkw - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Rad - zu Fuß Angebot an Sportmöglichkeiten Erreichbarkeit von Sportmöglichkeiten - mit dem Pkw - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Rad - zu Fuß gastronomisches Angebot (Cafés, Restaurants, Bars) Erreichbarkeit von Sportmöglichkeiten - mit dem Pkw - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - mit dem Rad - zu Fuß Angebot an Veranstaltungen Angebot an Grünflächen 3,8 2,9 2,8 2,8 2,9 3,8 2,9 2,8 2,6 2,7 2,9

2,2 2,1 2,0 2,0 3,7 3,8

290

Wie zufrieden sind Sie mit ...?
0 zeiteinrichtungen Angebot an Freizeiteinrichtungen Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen zeiteinrichtungen mit dem Pkw mit dem ÖPNV mit dem Fahrrad zu Fuß Angebot an Sportmöglichkeiten portmöglichkeiten Erreichbarkeit von Sportmöglichkeiten ortmöglichkeiten mit dem Pkw mit dem ÖPNV mit dem Fahrrad zu Fuß gastronomisches Angebot misches Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen eiteinrichtungen mit dem Pkw mit dem ÖPNV mit dem Fahrrad zu Fuß Angebot an Veranstaltungen Angebot an Grünflächen t 1 2 3 4 5 6

Mittelwert

1 = sehr zufrieden

6 = sehr unzufrieden

26. Was würden Sie bzgl. der Freizeiteinrichtungen innerhalb vom Untersuchungsgebiet Oberhausen verbessern, wenn Sie es könnten? [55 Antworten - Mehrfachnennungen] Keine Freizeiteinrichtungen Nein (3x) Keine (3x) K.A. Nichts

Grünflächen - Mehr Grünflächen (4x) - Mehr Grünanlagen - Mehr Parks - Größere Parks - Mehr Grünflächen bzw. freie Flächen als Freizeiteinrichtung nutzen - Sauberere und schönere Grünanlagen - Grünanlagen - Kleine Gärten erhalten Sauberkeit - Sauberkeit in Parks - Saubere Parks

291

-

Saubere und freundliche Grünflächen Saubere und sichere Spielplätze bzw. Plätze, wo man sitzen kann – saubere Grünflächen Bessere Pflege der Spielplätze Sauberkeit

Straßenräume - Bepflanzung der Straßen (Bäume) - Straßensanierung Freizeiteinrichtungen - Mehr Freizeiteinrichtungen - Mehr Auswahl an Freizeiteinrichtungen - Schwimmbad (2x) - Kino - Hallenbad (3x) Spiel- und Sportplätze - Bolzplätze - Mehr Spielplätze für Kinder (3x) - Mehr Sportanlagen - Zentral gelegener Sportverein - Sport- und Spielplätze - Mehr Sportmöglichkeiten, z.B. Basketball, Tischtennis - Mehr Sportmöglichkeiten - Spielplätze - Fußballplatz (2x) - Klettergerüste für Kinder - Mehr sichere Spielplätze für Kinder - Sportplätze Gastronomisches Angebot - Café (2x) - Mehr Cafés - Längere Öffnungszeiten für Gastronomie - Schöne Cafés Einrichtungen für Kinder und Jugendliche - Sporthalle - Küche für die Kinder - Treffpunkt für Jugendliche - Turnhalle für Kinder - Sportverein - Mehr für die Jugendlichen - Mehr Jugendtreffs installieren (betreut) Wertach - Wertachweg verbessern - Mehr Spazierwege an Wertach - Radweg wiederherstellen (Wertachuferweg) Sonstiges - Vereine fördern - Bessere Wohnsituation, sanieren - Breiteres Angebot - Mehr altersspezifische Angebote für Jung und Alt - Falls Anwohnerparkplätze gebaut werden, Möglichkeit für Geschäftswagenparkplätze - Bessere Kontrolle 292

Wir bitten Sie zum Schluss um einige statistische Angaben
27. Alter (durch Interviewer) 18 (2x) 20 (3x) 23 (6x) 24 (2x) 25 (3x) 28 (2x) 30 (2x) 31 (3x) 32 <20 (2x) 20 – 25 (14x) 26 – 40 (19x) 41 – 50 (15x) 51 – 64 (20x) 65 – 75 (9x) >75 (9x) 35 (2x) 36 (2x) 38 39 (2x) 40 (4x) 41 (3x) 43 45 (5x) 46 47 (2x) 49 50 (2x) 51 52 53 (3x) 54 (2x) 55 (3x) 56 57 58 59 60 (5x) 63 65 68 72 (2x) 73 75 (4x) 77 (2x) 79 80 (3x) 82 85 87

Alter der Befragten
2,3% unter 20 Jahre 10,2% 15,9% 10,2% 20 bis 25 Jahre 26 bis 40 Jahre 41 bis 50 Jahre 22,7% 21,6% 51 bis 64 Jahre 65 bis 75 Jahre 17,0%
Anteil der Nennungen

über 75 Jahre

28. Staatsangehörigkeit [88 Antworten] deutsch 80 andere, und zwar __________________________________ 8 - polnisch - portugiesisch - russisch - türkisch (4x) - ukrainisch

29. Welche Sprache sprechen Sie zuhause hauptsächlich? [86 Antworten] Deutsch Deutsch, Ungarisch 75 1 Deutsch, Polnisch Portugiesisch 2 1 Deutsch, Türkisch 2 Türkisch 4

30. Familienstand/Lebensform? [84 Antworten] Ledig/allein lebend 41 Geschieden 3 Familie mit Kindern 33 Verheiratet 7

293

31. Wie viele Personen leben außer Ihnen noch im Haushalt? [77 Antworten] Geschlecht und Alter der Personen 0 (22x) 1 (22x) 2 (22x) 3 (6x) 4 (4x)

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12.13 Öffentliche Informationsveranstaltung am 19. November 2009

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Vorbereitende Untersuchungen gem. § 141 BauGB für das Untersuchungsgebiet Augsburg Oberhausen-Mitte - Beteiligung der von der Sanierung betroffenen Bürger gemäß § 137 Baugesetzbuch BauGB) 2009 öffentliche Informationsveranstaltung am 19.11.2010

Ort: Termin: Beginn. Ende: Teilnehmer:

Cafeteria der Deutschen Rentenversicherung, Dieselstraße 9, 86154 Augsburg 19. November 2009 19:00 Uhr 21:45 Uhr

Herr Diener Herr Häberle Herr Seibold Herr Dr. Dürsch Frau Grünberg Herr Prof. v. Winning Herr Dr. Popien Herr Eichmann

Leiter Stadtplanungsamt Augsburg Stadtplanungsamt Augsburg Stadtplanungsamt Augsburg Dürsch Institut für Stadtentwicklung Dürsch Institut für Stadtentwicklung Verkehrsplaner Popien & Partner Wirtschaftsgeographie Quartiermanager Oberhausen-Mitte

Teilnehmerzahl: Gesprächsleitung:

ca. 100 Bürger Herr Diener

Ergebnisprotokoll:
Begrüßung: Herr Diener begrüßt die anwesenden Bürgerinnen und Bürger und übermittelt die herzlichsten Grüße von Herrn Stadtbaurat Merkle, der aufgrund eines kurzfristig eingegangenen Termins der Veranstaltung selbst nicht beiwohnen kann. Weiter stellt Herr Diener die Referenten und Podiumsteilnehmer vor und gibt einen Ausblick auf den geplanten Verlauf des Abends.

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Vorstellung der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 141 BauGB für das Gebiet Augsburg Oberhausen-Mitte Die bisherigen Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen werden mittels einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Das mit der Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen beauftragte D I S Dürsch Institut für Stadtentwicklung, Herr Dr. Dürsch, erläuterte hierzu unter Mitwirkung von Herrn Prof. Dr.-Ing. v. Winning und Herrn Dr. Popien / Popien & Partner Wirtschafts-geographie, die jeweiligen fachlichen Aspekte. Vertieft wird auf folgende im Integrierten Handlungskonzept bislang aufgenommenen Maßnahmenvorschläge eingegangen: - Aufwertung von Kreuzungsbereichen im Straßenraum - Städtebauliche Integration der Donauwörther Straße - Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes - Schaffung eines Platzbereiches zwischen den Kirchen St. Johannes und St. Josef - Aufwertung der Freifläche nördlich von St. Josef - Wiederherstellung des Wertachuferweges - Ergänzung des Fußweges am Hettenbach - Aufwertung der Hettenbachanlage - Initiierung und Förderung privater Gebäudemodernisierung - Erweiterung des Pausenhofs an der Löweneckschule Erläuterungen zum geplanten Sanierungsrecht: Herr Häberle erläutert den Anwesenden die geplanten Veränderungen der bestehenden Sanierungsgebiete und das angedachte Verfahren für die sich außerhalb der Sanierungsgebiete jedoch innerhalb des Untersuchungsgebietes „Oberhausen-Mitte“ befindenden Bereiche: - Das bestehende Sanierungsgebiet Nr. 7 „Flurstraßenviertel“ soll bestehen bleiben aber um den bislang ausgenommen Bereich des „Coca-Cola-Areals“ erweitert werden. - Das bestehende Sanierungsgebiet Nr. 4 „Am Hettenbach“ soll aufgehoben werden und mit dem gesamten westlich der Donauwörther Straße gelegenen Bereich des Untersuchungsgebietes als neues Sanierungsgebiet Nr. 10 „Hettenbachviertel“ im vereinfachten Verfahren förmlich festgelegt werden. Weiter berichtet Herr Häberle über die Fördermöglichkeiten im Rahmen der vorgesehenen künftigen Sanierung und die rechtlichen Auswirkungen (Genehmigungspflichten) für die in einem
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Sanierungsgebiet liegenden Grundstücke. Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen werden, zusammen mit den Ergebnissen der Beteiligung, dem Stadtrat der Stadt Augsburg vorgelegt. Dieser trifft die Entscheidung über das weitere Vorgehen und die entsprechende förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten. Fragen und Anregungen der Bürger:
Anmerkung: Im Folgenden sind nur die Fragen und Anregungen aufgeführt die das Untersuchungsgebiet betrafen.

Bürgerfragen
Es werden rasende Autos in der Pfarrhausstraße beklagt und deshalb wird eine Einbahnstraßenregelung vorgeschlagen.

Antworten
Ob eine Einbahnstraßenregelung in der Pfarrhausstraße möglich ist muß im weiteren Verfahren überprüft werden. Eine Verkehrsberuhigung kann auch durch andere Maßnahmen erreicht werden. Evtl. kann bereits die angedachte Schaffung einer Platzfläche zwischen den beiden Kirchen einen Beitrag hierzu leisten Wenn konkrete Planungen erarbeitet werden, erfolgt eine entsprechende Abstimmung mit den Betroffenen.

Die Idee die Kreuzungsbereiche durch Bäume aufzuwerten wird grundsätzlich positiv gesehen, es sollte aber darauf geachtet werden die Wohnungsfenster nicht zu verschatten. Die Idee eines Seniorenheims auf dem „Coca-Cola-Gelände“ wird aufgrund der Lärmbelastung durch die angrenzenden Straßen kritisch gesehen.

Wäre es nicht möglich die Grundstücke von „Coca-Cola“ und dem Bereich „Gumpelzhaimerstraße“ mit Flächen aus „Sheridan“ oder „Reese“ zu tauschen und hier Grünflächen anzulegen?

Welche Nutzung künftig auf dem „Coca-ColaGelände“ stattfindet muß mit Eigentümern und Investoren abgestimmt werden. Bei einer Orientierung der Aufenthaltsräume zum Innenhof wäre eine Lösung der Lärmproblematik vorstellbar und der zentral gelegene Standort alternativ zur momentan angedachten Einzelhandelsnutzung auch für besondere Wohnformen (Senioren, Studenten, ...) geeignet. Mit dem Abbruch der Gebäude auf dem Gelände „Gumpelzhaimerstraße“ wird Anfang Dezember begonnen. Für den südlichen Bereich zeichnet sich eine Weiterentwicklung ab. Die westliche Teilfläche ist lt. Bebauungsplan als Grünfläche vorgesehen. Die Grundstücke auf dem „CocaCola-Gelände“ sind in Privateigentum. Die Entwicklung einer Einzelhandelsnutzung wird derzeit durch einen Investor aktiv betrieben. Zu bedenken ist auch, ob offene Grünbereiche direkt an stark befahrenen Straßen, wie im Kreuzungsbereich Donauwörther Straße / Dieselstraße gut nutzbar sind.

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Bürgerfragen
Es wird angeregt die Turnhallen der Schulen für Jugendliche zu öffnen, hier könnten z. B. abendliche Betreuungsangebote für Jugendlichen stattfinden. Es wird die Vernachlässigung der Reinigungspflicht des öffentlichen Gehweges durch die Anlieger beklagt. Was unternimmt die Stadt Augsburg gegen die Ruinengrundstücke.

Antworten
Die Idee wird aufgenommen und eine Realisierbarkeit durch den Quartiermanager Herrn Eichmann abgefragt. Es wird Kontakt mit dem Stadtreinigungsamt aufgenommen um dies überprüfen zu lassen. Solang von den Gebäuden keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeht sind die Handlungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Es können nur die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um diese Grundstücke für Investitionen interessant zu machen. Das Integrierte Handlungskonzept mit dem Maßnahmenkatalog wird dem Stadtrat der Stadt Augsburg zum Beschluß vorgelegt. Sollte der Stadtrat diesem zustimmen und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen, werden die erforderlichen Finanzmittel in den Folgejahren im Haushalt angemeldet. Die Kosten der Maßnahmen verteilt auf mehrere Jahre sollten dann auch finanzierbar sein. Zudem sind die Maßnahmen größtenteils förderfähig und können dann bis zu 60 % durch die Städtebauförderung (zuständig: Regierung von Schwaben)bezuschußt werden. Die Umgestaltung der Straßenräume zu verkehrsberuhigten Bereichen, wie es bei der Drentwettstraße erfolgte, würde eine Beteiligung der Anlieger an den Kosten bedeuten. Aufgrund des Umstandes, dass zahlreiche Eigentümer wohl nicht in der Lage wären sich an den Kosten zu beteiligen, ist nur eine sehr reduzierte Umgestaltung möglich. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Gehwege und Straßen weitgehend in ihrer Aufteilung erhalten bleiben. Gaststätten sind grundsätzlich in einem Wohngebiet zulässig. Um hier Abhilfe zu schaffen müßten die Sperrzeiten verlängert werden. Hierzu wird eine Prüfung veranlasst.

Es wurden viele gute Vorschläge gemacht, sind diese auch finanzierbar?

Wenn Straßen umgestaltet werden, sollte dies nicht so wie bei der Drentwettstraße erfolgen, da hier die Autos direkt vor den Gebäuden parken und die Autotüren an die Fassade geschlagen werden.

Es sollte etwas gegen die Gaststätten im Wohngebiet unternommen werden, da es hier aufgrund der langen Öffnungszeiten immer wieder zu Lärmbelästigungen kommt.

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Bürgerfragen
Es wird angeregt EU Programmen für die Finanzierung der Maßnahmen zu nutzen. Im Kreuzungsbereich Äußere Uferstraße / Schallerstraße wurde beobachtet, daß Lastwagen der Firma Brunnhuber Probleme beim Ein- und Ausbiegen aufgrund der hier parkenden Autos haben. Ein entsprechendes Parkverbot könnte hier Abhilfe schaffen. Die Fußgängerampel an der Wertachbrücke sollte so geschaltet werden, daß man mit einer Grünphase die Straßen queren kann.

Antworten
Die Anregung wird aufgenommen. Im Rahmen der Städtebauförderung besteht ohnehin die Pflicht zu prüfen, inwieweit eine Bezuschussung von Maßnahmen vorrangig aus anderen Fördertopfen möglich ist. Bislang wurde seitens der Firma Brunnhuber keine entsprechenden Probleme mitgeteilt. Sollte sich im Bereich der Äußeren Uferstraße die Notwendigkeit einer Neuregelung des ruhenden Verkehrs abzeichnen, kann hier darauf geachtet werden. Aufgrund der Vielzahl von Abbiegemöglichkeiten und Verkehren die an diesem Knoten zusammenkommen, wird es sehr schwierig werden eine durchgängige Grünphase für Fußgänger einzurichten. Im Rahmen der weiteren Überlegungen zur Gestaltung der Donauwörther Straße wird eine Überprüfung erfolgen. Eine entsprechende Verbindung wäre sinnvoll und wird im weiteren Verfahren auf Realisierbarkeit überprüft. Das Quartiermanagement nimmt den Vorschlag gerne auf und wird entsprechende Vorbereitungen treffen. Die Drentwettstraße ist bereits als verkehrsberuhigter Bereich gebaut und ausgewiesen. Hier darf ohnehin nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Bei baulichen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung besteht immer das Problem, daß die Befahrbarkeit für Feuerwehr und Müllfahrzeug gewährleistet sein muß, das bedeutet dass weitere bauliche Maßnahmen aufgrund der zu beachtenden Radien und Durchfahrtsbreiten nur sehr bedingt möglich sind. Die Überlegungen zu einer städtebaulichen Integration der Donauwörther Straße würden eine direkte Anbindung der Haltestelle an den Gehweg vorsehen. Es muß zunächst jedoch weiter geprüft werden, ob diese Idee realisierbar ist ohne daß es zu zeitlichen Verzögerungen für die Straßenbahn kommt.

Eine Radwegeverbindung zwischen der Neuhäuser Straße und der Donauwörther Straße sollte eingerichtet werden. Es wird angeregt ein Stadtteilfest zu veranstalten In der Drentwettstraße wird zu schnell gefahren. Es sollten Engstellen oder Bodenschwellen eingebaut werden.

Für die Straßenbahnhaltestelle „Drentwettstraße“ sollte mehr Platz vorgesehen werden.

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Bürgerfragen
Die vorgestellten Planungen sind anerkennenswert, gerade die Idee der Umgestaltung der Donauwörther Straße sollte weiterverfolgt werden.

Antworten
Die integrierte städtebauliche Planung der Donauwörther Straße soll in einem ersten Schritt dahingehend untersucht werden, ob durch die Reduzierung der Fahrbahnen eine Beeinträchtigung für die Straßenbahn zu erwarten ist. Erst wenn ausgeschlossen werden kann, daß es Verzögerungen für die Straßenbahnlinie 4 gibt, sind weiterführende Planungen, sofern der Stadtrat diesen zustimmt, möglich. Derzeit laufen noch die Grundstücksverhandlungen zwischen Stadt und Diözese. Wenn der Grundstückstausch vollzogen ist, könnte kurzfristig eine ordentliche Freifläche angelegt werden.

Es wird angeregt kurzfristig die Fläche bei St. Josef herzurichten.

Stadtplanungsamt Augsburg Bestätigt am 29.01.2010

................................................... Häberle

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