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Fünfter Abschnitt. Entwicklungen und Hemmungen
Die Deutschnationale Volkspartei (einschließt, der Bayerischen
Mittelpartei und der nationalliberalen Partei in Bayern
und der Württembergischen Bürgerpartei und des
Württembergischen Bauern- und Weingärtner-Bundes) 42
Die Deutsche Volkspartei 21
Die Christliche Volkspartei (einschließt, der Bayerischen Volkspartei
und der katholischen Volkspartei Oppeln) ... 88
Die Deutsche Demokratische Partei (einschließt, der Deutschen
Volkspartei in Bayern) 75
Die Sozialdemokratische Partei 163
Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei 22
Der Bayerische Bauernbund 4
Die schleswig-holsteinische Bauern- und Landarbeiter Demokratie
1
Der braunschweigische Landeswahlverband 1
Die deutsch-hannoversche Partei . . 4
zusammen 421
Es besteht also die Möglichkeit aus dem Zusammenschluß der
Sozialdemokraten und Demokraten eine regierungsfähige Mehrheit
zu schaffen. Damit ist die Zukunft des Reiches als sozialistisch
festgelegt.
Als Sitz der Nationalversammlung wurde Weimar von der
Reichsrcgierung bestimmt und trotz Einspruchs von verschiedenen
Seiten festgehalten. Man hat sich für Weimar entschlossen einmal,
um den Wünschen der süddeutschen Regierungen Rechnung zu
tragen, dann um ein möglichst ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen.
Mit dem Zusammentritt der Nationalversammlung am
6. Februar hat die Revolution ihr Ende erreicht. Der Aufbau
des neuen Deutschland beginnt.