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Volume Anlage: (185-193), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 06. April 1918

Full text: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Issue1918 (Public Domain)

Druck von *8. L 6. Loetvenihal/ Berlin C.19. 
wohnhaft, ist seit Jahren erwerbsunfähig und bezieht nur eine 
Invalidenrente, die einschließlich der Teuerungszulage 19,,o M 
monatlich beträgt. Die Tochter Else Roggenbuck verdient monat 
lich 160 M. Da dieser Betrag zum Lebensunterhalt für beide Frauen 
zusammen nicht ausreicht, beantragen wir im Einverständnis mit der 
Deputation für das Straßenreinigungswesen zu beschließen: 
Die Versammlung ist damit einverstanden, daß der Witwe 
Christine Roggenbuck. geb. Lehmann, eine laufende Unter 
stützung von jährlich 160 Jt nebst einer Kriegsbeihilje von 120 M 
jährlich, zahlbar monatlich im voraus, vom 1. Februar 1918 ab 
gewährt wird. 
Berlin, den 16. März 1918. 
Magistrat der Künigl. Haupt- und Residenzstadt. 
W e r m u t h. 
J.-Nr. 228 8t. V. 1/18. 
193. Vorlag« (Tgb.-Nc. 628 8p. 8. 18) - zur ««schlutzfaffuug 
betreffend die Wahl do» Verwaltern für Nebenstellen 
der städtischen Sparkaffe. 
Im weiteren Verfolg unserer Vorlage vom 21 April 1917 — 
Tgb.-Nr. 1328 8p. B. 17 —, betreffend die Wahl von Verwaltern für 
Nebenstellen der Sparkasse, bringen wir im Einverständnis mit dem 
Kuratorium der städtischen Sparkasse ferner als geeignete Bewerber für 
neueinzurichtende Nebenstellen in Vorschlag: 
1. Kolonialwarenhändler Carl Hensel, Köpenicker Straße 130, 
2. Papierhändler Paul Jaenicke, Kottbuser Damm 41, 
3. Goldarbeiter Georg Bütow, Ebertystraße 22, 
4. Bürstenwarenfabrikant Gustav Löffler, Stralauer Straße 33, 
5. Kaufmann Otto Gundermann, Dragonerstraße 16, 
6. Zigarrenhändler August Keller. Poststraße 15, 
7. Zigarrenhändler Bernhard Böttcher. Skalitzer Straße 107. 
Die eingehend vorgenommenen Erkundigungen über die Person der 
Bewerber lauten durchweg günstig, auch sind die zur Verfügung ge 
stellten Räume für die Abfertigung der Sparer geeignet. Die Laden 
geschäfte selbst sind sowohl durch den Sparkass»direktor als auch durch 
den Leiter der Nebenstellenabteilung, Bureausekretär Abshagen, be 
sichtigt und geeignet! befunden worden. Auch ist bei dieser Gelegenheit 
mit den Inhabern der Läden und den für die Abw cklung des Spar 
verkehrs in Frage kommenden Personen ausführlich Rücksprache ge 
nommen. 
Die von der Auskunftei Schimmelpfeng erteilten Auskünfte 
lauten günstig. 
Die Versammlung ersuchen wir daher zu beschließen: 
die unter 1—7 bezeichneten Personen werden zu Verwaltern von 
Nebenstellen der städtischen Sparkasse getoählt. 
Berlin, den 28. März 1918. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
Mermuth. 
J.-Nr. 244 8t. V. 1/18. 
Berlin, den 6. April 1918. 
Der Stadtverorduete»vorfteher 
«ichel-l.
	        
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