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Volume Anlage: (138-159), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 09. März 1918

Full text: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Issue1918 (Public Domain)

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a'II 
15«. Vorlage (J.-Nr. 8898 G. B. 4/17) - zur «eschlutzfaffung —. 
betreffend die Anstellung eines Militäranwarters als 
Arbeitshausaufsehers. 
Der Militäranwärter WilhelmGehrke, geboren am 5. März 
1880, wohnhaft Berlin-Lichtenberg, Maxinülianstraße 17, ist am 
27. April 1914 in den hiesigen städtischen Dienst als Arbeitshaus- 
Hilfsaufseher eingetreten. 
Seine Tätigkeit wie feine Führung TfSfin, derart befriedigt, das; 
wir ihn vom i. Januar 1918 ab als Arbeitshausnufseher gegen 
dreimonatliche Kündigung anstellen wollen. 
Nach dem in den Akten befindlichen vertrauensärztlichen Gut 
achten ist er für die Altstellung im Kvmmunaldicnst körperlich ge 
eignet. 
Er hat vom 21. September 1914 bis 3. Oktober 1917 im 
Heeresdienst gestanden und hat daher die Probezeit von 6 Monaten 
erst jetzt beendet. 
Wir ersuchen um Aeußerung gemäß § 56,6 der Städteordnung. 
Berlin, den 24. Dezember 1917. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
Wermut h. 
J.-Nr. 2 St. V. 1/18. 
TU»1. Vorlage (J.-Nr. 1771 G. B 5/16) - zur veschlutzfaffnng -- 
betreffend die Anstellung einer ArbeitShaushilfSauf» 
feheri« als Aufseherin. 
Fräulein Gertrud K r e t j ch m e r, geboren am 26. März 
1892, wohnhaft im Arbeitshause, ist am 30. Oktober 1916 in 
den hiesigen städtischen Dienst als Arbeitshaushilfsausseherin einge 
treten. 
Ihre Tätigkeit wie ihre Führung haben derart befriedigt, daß wir 
sie vom 1. Janiwr 1918 ab als Arbeitshausäufseherin gegen drei 
monatliche Kündigung anstellen wollen. 
Nach dem in den Akten befindlichen vertrauensärztlichen Gut 
achten ist sie für die Anstellung im Kvmmunaldienst körperlich ge 
eignet. 
Wir ersuchen unr Aeußerung gemäß § 56,6 der Städteordnung. 
Berlin, deit 15. Dezember 1917. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
Wermuth. 
J.-Nr. 854 8t. V. 1/17. 
152. Vorlage (J.-Nr. 1085 G. B. 3/17) - zur Beschlußfassung 
betreffend die Anftellnng eines vermesfungstechnilers. 
Ter Vermessungstechniker Fritz Klart, geboren am 31. Ok 
tober 1885, zur Zeit iin Felde, bis zu seinem Eintritt in das Heer 
in Berlin wohnhaft geivefen, ist am 15. März 1911 in den hiesigen 
städtischen Dienst als Hilfsrechnikcr beim Vermessungsamr eingetreten. 
Seine Tätigkeit und seine Führung haben derart befriedigt, 
daß wir ihn vom 1. Januar 1918 ab als Vermessungstechniker 
gegcir dreimonatlicl)« Kündigung anstellen wollen. 
Nach dem in den Akten befindlichen vertrauensärztlichen Gut 
achten ist er für die Anstellung im Kvmmunaldienst körperlich ge 
eignet. 
Er bezieht zur Zeit 2340 Diäten; da ihm bei seiner An 
stellung ein Gehalt von 2300 .« zusteht, wollen wir ihm die über 
schießenden 40 .M bis zur nächsten Gehaltsaufbesserung als per 
sönliche Zulage tveiter gewähren. 
Wir ersuchen um Aeußerung gemäß § 56,6 der Slädieordnung 
und um Zussimmung zur Gewährung der persönlichen Zulage. 
Berlin, den 29. Dezember 1917. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt i 
W e r mm t h. 
J.-Nr. 5 Lt. V. I/I 8. 
153. Vorlage (J.-Nr. 1265 G. B. 3/17) - zur Beschlußfassung 
betreffend die Anstellung eines Stadtbauassistenten. 
Der Techniker I. Klasse Albert Kros chel, geboren am 
11. Januar 1886, wohnhaft Alt-Moabit 73, ist am 8. November 
1907 in den hiesigen städtischen Dienst als Hilfstechniker bei der 
Ticsbauvcrivaltring eingetreten. 
Seine Tätigkeit wie seine Führung haben befriedigt, so daß 
wir ihn vom 1. Januar 1918 ab als Stadtbnuassisrenten auf Lebens 
zeit anstellen wollen. 
Nach dem in den Akten befindlichen vertraliensärztlichen Gilt-
	        
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