Path:
Volume Anlage: (509-533), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 11. November 1916

Full text: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Issue1916 (Public Domain)

490 
würde seiner Vorbildung entsprechend im Gehalt etwa den akademisch 
gebildeten Ingenieuren gleichzustellen sein, deren Gehaltsordnung im 
Anfangsgehalt um 500 M, im Endgehalt um 900 M die Gehalts 
ordnung der technischen Hilfsarbeiter übersteigt. Wir wollen während 
der Kriegszeit davon Abstand nehmen, eine Aenderung der Gehalts 
ordnung für Dr. Dorsch herbeizuführen, haben aber beschlossen, ihm 
von dem Etatsjahr 1916 ab eine persönliche Zulage von 500 M 
jährlich zu bewilligen, die aus einer neuzubildenden Position bei 
Abteilung O des Kanalisationsetats zu entnehmen wären. 
Unter Ueberreichung der Personalakten des Or. Dorsch ersuchen 
wir die Stadtverordnetenversammlung wie folgt zu beschließen: 
Die Versammlung ist mit der Anstellung des Or. Dorsch als 
Betriebsbeamter gegen dreimonatliche Kündigung und zwar als 
landwirtschaftlich-technischer .Hilfsarbeiter vom 1. April 1016 ab mit 
einem Ansangsgehalt von 4100 M unter Festsetzung seines Besoloungs- 
dienstaltcrs auf den 1. April 1908 einverstanden. 
Sie ist ferner einverstanden mit der Zahlung einer persönlichen 
Zulage von 600 M jährlich von dein Etatsjahr 1916 ab aus einer 
neuzubildenden Position des Kanalisationsetats Kapitel II 3, 
Abteilung 0. 
Berlin, den 16. September 1916. 
Magistrat der König!. Haupt- und Residenzstadt. 
Mermuth. 
J.-Nr. 635 8t. V. 1/16. 
522. Vorlage (J.-Nc. 690 6. B. Il/16) — zur Beschlußiaffun — 
betreffend die Anstellung eines Lupernumerars nnd 
eines Gerichtsaktuars als Burcaudiätare. 
Wir bebasichtigen: 
1. den Supernumerar Jo Hann es Winkler, geboren am 11. Oktober 
1893. wohnhaft in Berlin 0. 54, Gipsstraße 17 A, 
2. den Gerichtsaktuar Franz Ehmke, geboren am 8. August 1892, 
wohnhaft in Berlin NW. 52, Alt-Moabit 114, 
vom 1. Oktober 1916 ab in unserer Verwaltung als Burcaudiätare 
(Gcmeindebeamte) gegen dreimonatliche Kündigung anzustellen. 
Winkler ist am 1. Oktober 1913 als Supernumerar zwecks Aus 
bildung in den hiesige» Bureaudienst eingetreten. 
Ehmke ist bei uns seit dem 1. Dezember 1913 als Bureaugehilse 
und seit dem 1. März 1916 als Bureaudiätar a. P beschäftigt. 
Beide haben bisher nach den Berichten der mit ihrer Ausbildung 
betraut gewesenen Beamten mit Fleiß und gutem Erfolge erarbeitet 
nnd sind nach den bei den Akren befindlichen vertranensärztlichen 
Gutachren für den Bureaudienst körperlich geeignet. 
Wir ersuchen daher ergebenst uin gefl. Aeußerung geniäß § 56, 6 
der Städteordnung. 
Berlin, den 22. September 1916. 
Magistrat der König!. Haupt- und Residenzstadt. 
W e r m u t h. 
J.-Nr. 690 8t. V. 1/16. 
523. Vorlage (J.-Nr. 1301 G. B. VII/16) — zur Beschlußsassuug - 
betreffend die Anstellung eines Lupernumerars als 
Bnreaudiätar. 
Wir beabsichtigen, den Supernumerar Bruno Weichler, ge 
boren am 25. Oktober 1804, wohnhaft in Berlin 81V. 29, Heimstraße 5 
bei den' Eltern, welcher am 1. Oktober 1913 zwecks Ausbildung in 
unseren Bureaudienst eingetreten ist, als Bureaudiätar (Gemeinde 
beamter) gegen dreimonatliche Kündigung anzustellen. 
Er hat nach den Berichten der mit seiner Ausbildung betraut 
gewesenen Beamten bisher mit Fleiß und gutem Erfolge gearbeitet und 
ist auch nach dem bei den Akten befindlichen Gutachten unseres Ver 
trauensarztes für den Bureaudienst körperlich geeignet. 
Wir ersuchen daher ergebenst um gefl. Aeußerung gen äß 8 56, 6 
der Städteordnung. 
Berlin, den 14. Oktober 1916. 
Magistrat der König!. Haupt- und Residenzstadt. 
Wermut h. 
J.-Nr. 703 8t. V. 1/16. 
524. Vorlage (J.-Nr. 1013 G. B. 8/16.) — zur Beschlußfassung 
betreffend die Anstellung eines Steuererhebers als 
ständigen Bureaus» ehilsen. 
Hermann Rögnitz, geboren am 29. Oktober 1872, wohnhaft 
in Berlin, Simon Dachstraße 28/29, trat am 1. September 1902 als 
Stemplcr bei der Fleischbeschau in den städtischen Dienst, wurde am 
1. Juli 1904 Markthallenpförtner aus Probe, am 1. September 1905 
auf Grund seines Zivilversorgungsscheins HilsSsleucrerhebcr und am
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.