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Volume No. 60 (574-584), 26. September 1885 Anlage: ad No.60 (585-616), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind

Full text: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Issue1885 (Public Domain)

Die Stadtverordneten-Versammlung ersuchen wir daher in Gemäß 
heit des §. 28 der Grundsätze zur Ausführung des Normal-Besoldungs 
Etats, 
Sich über die beabsichtigten Anstellungen zu äußern. 
Berlin, den 4. Juli 1885. 
Magistrat hiesiger König!. Haupt- und Residenzstadt, 
gez. von Forckenbeck. 
«01. Vorlage (J.-Nr. 1 301 8. D. I. 85) — zur Beschluß 
fassung —, betreffend die Anstellung der Lehrerin 
Helene London im hiesigen Gemeindeschuldienst. 
Wir beabsichtigen, die Lehrerin Fräulein Helene London, welche 
die Befähigung zum Lehramte nachgewiesen hat und sich nach dem ein 
geholten Physikatsatteste bei normalem Gesundheitszustände befindet, 
mit dem Minimalgehalte von 1 170 JC und mit der Verpflichtung 
zur Erthcilung von wöchentlich 26 Lehrstunden als Gemeindeschullehrerin 
anzustellen. 
Die Stadtverordneten-Versammlung ersuchen wir daher in Gemäß 
heit des §. 28 der Grundsätze zur Ausführung des Normal-Besoldungs 
Etats, 
Sich über die beabsichtigte Anstellung deram 15.Dezember 1863 
geborenen und Alexandcrstraße 34 III wohnhaften Lehrerin 
Helene London zu äußern. 
Berlin, den 9. Juni 1885. 
Magistrat hiesiger Königl. Haupt- und Residenzstadt, 
gez. von Forckenbeck. 
«02. Vorlage (J.-Nr. 1785 8. D. I.) — zur Beschlußfassung —, 
betreffend dieAnstellung der Lehrerin Elise Mächler 
im hiesigen Gemeindeschuldienst. 
Wir beabsichtigen, die am 3. Dezember 1861 zu Berlin geborene, 
in der Schmidstr. 38 wohnhafte Lehrerin Elise Mächler, welche die 
Befähigung zum Lehramte nachgewiesen hat und sich nach dem ein 
geholten Phvsikats-Attcste bei normalem Gesundheitszustände befindet, 
mit dem Minimalgehalt von 1 170^ und mit der Verpflichtung zur 
Erthcilung von wöchentlich 26 Lehrstunden als Gemeindeschullehrerin 
anzustellen. 
Die Stadtverordneten-Versammlung ersuchen wir daher in Ge 
mäßheit des § 28 der Grundsätze zur Ausführung des Rormal- 
Besoldungs-Etats, 
Sich über die beabsichtigte Anstellung zu äußern. 
Berlin, den 21. August 1885. 
Magistrat hiesiger Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
In Vertretung: 
gez. Zelle. 
«03. Vorlage (J.-Nr. 1 543 8. D. I.) - zur Beschlußfassung 
betreffend die Anstellung von 12 Lehrerinnen im 
hiesigen Gemeindeschuldienst. 
Wir beabsichtigen, die in dem anliegenden Verzeichnisse aufgeführten 
Lehrerinnen, welche die Befähigung zum Lehramte nachgewiesen haben und 
sich nach den eingeholten Physikats-Attcsten bei normalem Gesundheits 
zustände befinden, mit dem Minimalgehalte von 1 170 JC und mit 
der Verpflichtung zur Ertheilung von 26 Lehrstunden als Gemeinde 
schullehrerin anzustellen. 
Die Stadtverordneten-Versammlung ersuchen wir daher in Ge 
mäßheit des §. 28 der Grundsätze zur Ausführung des Normal- 
Besoldungs-Etats, 
Sich über die beabsichtigten Anstellungen zu äußern 
Berlin, den 6. Juli 1885. 
Magistrat hiesiger Königl. Haupt- und Residenzstadt, 
gez. von Forckenoeck. 
Zu Nr. «03. 
Verzeichniß 
der im Gemeindeschuldienst anzustellenden Lehrerinnen. 
Geburts- 
*=T 
cs 
OQ 
Name 
tag 
Wohnung 
i 
Ebel, Margarethe 
30. 8. 60. 
Jnvalidenstr. 129. 
2 
Streibelein, Elise 
12. 1. 58. 
Michaelkirchplatz 22. 
3 
Hübner, Anna 
16. 2. 64. 
Kommunikation a. Neuen 
Thor 7. 
4 
Benecke, Sophie 
4. 5. 63. 
Weinmeisterstr. 15. 
5 
Bredow, Marie 
Uuterberger, Johanna 
27. 1. 60. 
Kurfürstenstr. 45. 
6 
8. 7. 60. 
Schadowstr. 11. 
7 
Kleine, Anna 
Maasberg, Mathilde 
22.11.65. 
Wörtherstr. 48 III. 
8 
1. 2. 61. 
Sebastianstr. 60. 
9 
Born, Emma 
Münde, Charlotte 
Raedsch, Marianne 
24. 4. 63. 
Lankwitzstr. 7 II. 
10 
8. 11. 61. 
Jnvalidenstr. 116, H. II. 
11 
1. 4. 63. 
Friedrichstr. 105 b. Gohl. 
12 
Freidank, Agnes 
9. 2. 62. 
Boyenstr. 1. 
«01. Vorlage (J.-Nr. 1688 F. B. II. 85) — zur Beschluß 
fassung —, betreffend die fernere Zahlung der dem 
ehemaligen Feuermann Johann Karl Friedrich 
Wilhelm Hcnschke bewilligten vorläufigen Pension. 
Durch Beschluß vom 25. September 1884 — Protokoll Nr. 28 B. — 
hat die Stadtverordneten - Versammlung sich damit einverstanden 
erklärt, daß dem dienstunfähigen Feuermann Johann Karl Friedrich 
Wilhelm Hcnschke vom 1. October 1884 ab zunächst auf die Dauer 
eines Jahres ein der Pension von 828 JC gleichkommender Betrag in 
monatlichen Raten pränumerando mit der Maßgabe gezahlt werde, 
daß der Stadtgemeinde das Recht auf Beschäftigung des p. Hcnschke 
im Kommunaldienste vorbehalten bleibt. Auf Grund dieses Beschlusses 
haben wir den p. Hcnschke, nachdem sein Gesundheitszustand sich 
gebessert hatte, in die städtische Verwaltung übernommen und ihn 
dem städtischen Ober-Thierarzt Br. Hertwig zur Beschäftigung bei der 
Fleischschau auf dem Central-Viehose überwiesen. Da der p. Hcnschke 
sich bisher gut geführt und die ihm übertragenen Dienstobliegenheiten 
zur Zufriedenheit versehen har, auch zu erwarten ist, daß er noch für 
längere Zeit im Stande sein wird, leichtere Dienste zu verrichten, so 
haben wir beschlossen, ihn auch fernerhin in unserer Verwaltung an 
gemessen zu beschäftigen. 
Die Stadtverordneten-Versammlung ersuchen wir demgemäß unter 
Uebersendung der Dienstaklen des p. Hcnschke um folgende Beschluß 
fassung: 
Die Stadtverordneten-Versammlung erklärt sich damit ein 
verstanden, daß der in Gemäßheit des Beschlusses vom 
25. September 1884 — Protokoll Nr. 28 B. — zunächst auf 
die Dauer eines Jahres pensionirte ehemalige Feuermann 
Johann Karl Friedrich Wilhelm Hcnschke noch ferner- 
weit im Kommunaldienste beschäftigt und ihm unter dem 
Vorbehalte der Rechte der Stadtgemeinde vom 1. October d. I. 
ab der bis dahin bewilligte, der Pension gleichkommende 
Betrag von jährlich 828 JC bis auf Weiteres in monat 
lichen Raten pränumerando ä conto der Special-Verwaltung 
Nr. 45 — Abtheilung 2, Position II. B. — gezahlt werde. 
Berlin, den 13. Juni 1885. 
Magistrat hiesiger Königl. Haupt- und Residenzstadt, 
gez. von Forckenbeck. 
605. Vorlage (J.-Nr. 1 731 T. B. II. 85) — zur Beschluß 
fassung —, betreffend die Bewilligung einer Pension 
an den ehemaligen Feuermann Karl Friedrich 
Wilhelm Papke. 
Mittels unserer Vorlage vom 1. März v. Js. hatten wir bei der 
Stadtverordneten-Versammlung beantragt, dem Feuermann Karl 
Friedrich Wilhelm Papke, welcher sowohl von dem Arzte der 
Feuerwehr, Sanitätsrath Br. Ribbeck, als dem Königlichen Medizinal 
rath Br. von Chamisso als dauernd untauglich für den Feuer 
wehrdienst erklärt worden war, auf Grund des Pensions-Reglements 
für das Executtv-Personal der Feuerwehr vom »E1882 eine 
J/Cdt 
jährliche Pension von 660 JC zu bewilligen.
	        
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