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Full text: Berlin und seine Bauten (Public Domain) Issue1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)

X. Chemische Fabriken. 
63 J 
alle anderen wohlfeileren Metalle durch die heifse Schwefelsäure angegriffen werden. Die in 
den Bleikammem frei werdende salpetrige Säure wird in den Gay-Lussac-Thürmen durch 
Aufsaugung gebunden und tritt von neuem in den Beginn des Fabrikationsvorganges ein. 
Die Ammoniak- und Blaufabrik (4—4') ist theils als Shedbau, theils als 
Hallenbau ausgefiihrt. Die Abbildung vom Innern der Ammoniakfabrik (Abb. 752) zeigt 
Abb. 750. Kunheim'sche Fabrik „Kanne“. 
Fabrikgebäude für verschiedene Chemikalien (Nr. 10). 
Grundrifs des Erdgeschosses. 
rechts drei hohe „Colonnen“ aus gewelltem Eisenblech, in welchen dem Ammoniakwasser 
der Gasanstalten durch Kochen mit Dampf und schliefsliches Hinzufügen von Kalkmilch 
sein Gehalt an Ammoniak entzogen wird. Die dann folgenden cylindrischen Gefäfse 
dienen zur Aufbereitung der Kalkmilch. In den gegenüber liegenden Apparaten wird 
durch Aufsaugen der Ammoniakgase in Schwefelsäure schwefelsaures Ammoniak erzeugt, 
ein wichtiger Stoff zur Herstellung künstlicher Düngemittel. In den Nebenräumen wird
	        
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