Path:

Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Schule am Schloss ist eine Integrierte Sekundarschule im Bezirk CharlottenburgWilmersdorf, die aus der Fusion der Oppenheim-Schule (Verbundene Haupt-Realschule) mit der
Elisabeth-Schule (Realschule) hervorging. Mehr als die Hälfte der Eltern sind von der Zuzahlung
zu den Lernmitteln befreit. Zwei Drittel der Schülerschaft sind nicht deutscher Herkunftssprache.
Zum Schuljahr 2010/2011 wurden die ersten Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe in
die Sekundarschule aufgenommen. Die Jahrgänge 9 und 10 der Fusionsschulen werden nach
den Organisationsrichtlinien der auslaufenden Schulformen unterrichtet. Im Filialteil der Schule
am Schloss, der sich in der ehemaligen Elisabeth-Schule in der Kamminer Straße befindet, lernen neben den Schülerinnen und Schüler der Realschuljahrgänge auch zwei achte Klassen des
Sekundarschulbereiches. Alle Jugendlichen dieser Lerngruppen haben das Probejahr am Gymnasium nicht bestanden. Das Lernklima ist phasenweise sehr angespannt. Einige Jugendliche verdeutlichen durch ihr zum Teil auffälliges Verhalten eine nur sehr gering ausgeprägte Lernmotivation.
Gemeinsame Projekte, die Nutzung außerschulischer Lernorte sowie der für alle Schülerinnen
und Schüler der Sekundarschule im Hauptgebäude stattfindende „Klassentag“ sollen dazu beitragen, die separate Beschulung aufzubrechen und eine Identifikation mit der neuen Schule
anzubahnen.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•

•
•
•

konsequente Wahrnehmung der Führungsverantwortung durch den Schulleiter
Engagement der Steuergruppe für die Schulentwicklung
pädagogisches Verantwortungsbewusstsein und gemeinsame Konzentration auf das
Ziel eines qualifizierten Schulabschlusses für Jugendliche mit problematischem Lernund Sozialverhalten
Berufsberatung sowie Angebote praxisbezogenen Lernens
die Schulentwicklung unterstützende Schulsozialarbeit
an den Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler orientierte
Profilbildung des Unterrichts

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•
•
•

Förderung der Schülerinnen und Schüler durch die Individualisierung von
Lernprozessen
durchgängige Sprachförderung im Unterricht aller Fächer sowie Erarbeitung eines
Sprachförderkonzepts
Erarbeitung eines schulinternen Curriculums sowie Fortschreibung des Schulprogramms
als zentrale Instrumente der Schulentwicklung
verantwortungsvolle und aktive Teilnahme aller Pädagoginnen und Pädagogen bei der
Etablierung der Integrierten Sekundarschule
Ausbau der Beteiligungsstrukturen für Eltern sowie die Schülerschaft in Bezug auf das
Schulleben und die Schulentwicklung
Seite 1/8

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

3. Erläuterungen
Das soziale Klima an der Schule am Schloss ist zeitweise angespannt. Viele Konflikte, die zwischen den Schülerinnen und Schülern ausgetragen werden, resultieren aus Problemen im privaten Bereich oder dem sozialen Umfeld. Der Umgangston zwischen den Jugendlichen ist z. T.
sehr rüde. Probleme bereiten insbesondere Schülerinnen und Schüler mit delinquentem Verhalten und gesteigerter Gewaltbereitschaft. Überdurchschnittlich viele bleiben dem Unterricht unentschuldigt fern. Diese Defizite werden von den am Schulleben beteiligten Gruppen als Belastung wahrgenommen. Alle erkennen, dass unter diesen Bedingungen die Lernmotivation erheblich leidet.
Daher hat die Schule eine Reihe von Gegenmaßnahmen entwickelt. Es herrscht weitgehendes
Einvernehmen über die Notwendigkeit eines strengen Regelkatalogs. Dieser wird im Unterricht
zwar nicht immer konsequent angewandt, dafür aber von Klassenkonferenzen und der Schulleitung. Die Schule schloss im Schuljahr 2005/2006 einen Kooperationsvertrag mit dem „Roten
Faden“, einem Freien Träger der Jugendhilfe. Deren Schulsozialarbeit trägt wesentlich dazu bei,
Konflikte zu klären, regelwidriges Verhalten abzubauen und die Zahl schuldistanzierter Jugendlicher zu reduzieren. Auch die intensiver werdende Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und
Lehrern führt zu Erfolgen. Beispielhaft sei hier das innerhalb des musischen Bereichs erarbeitete
Projekt „Ich bin einzigartig“ genannt, das publikumswirksam aufgeführt wurde. Effektiv gestaltet sich die Kooperation mit Lehrkräften auch in der „Anlaufstelle“, einer in der Schule entwickelten Form der Schulstation. Hier werden Jugendliche, die temporär am Unterricht nicht teilnehmen dürfen bzw. können, pädagogisch begleitet.
Für Schülerinnen und Schüler, deren Schulabschluss stark gefährdet ist, hat die Schule am
Schloss ein umfangreiches Förderangebot. Förderunterricht, der Einsatz von Sozialarbeitern im
Unterricht, die Bildung kleinerer Lerngruppen durch die Nutzung von Unterrichtsstunden zur
sonderpädagogischen Förderung oder die Verwendung der Stunden zur Förderung der Sprachkompetenz stehen dabei im Vordergrund. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler aus dem
Hauptschulzweig der Jahrgangsstufen 9 und 10 können je nach ihren individuellen Stärken an
Unterrichtskursen des Realschulbereiches teilnehmen. Darüber hinaus findet eine zielgerichtete
Förderung zur erfolgreichen Teilnahme an den Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss
statt.
Seit mehr als 15 Jahren erfolgt an der heutigen Schule am Schloss eine verstärkte Berufsberatung. Das schulinterne Modell eines eigenständigen Fachs „Berufsorientierung“ eröffnet dabei
zahlreiche Möglichkeiten, die Schülerinnen und Schüler zielgerichtet zu unterstützen, zum Beispiel bei der Auswahl eines geeigneten Praktikumsplatzes oder bei der Vermittlung von Angeboten verschiedener Ausbildungsbörsen. Das Fach versteht sich weiterhin als „Verbundstelle“
zwischen einzelnen Fächern, wie zum Beispiel dem Fach Arbeitslehre und dem naturwissenschaftlichen Unterricht. Auch die Angebote des „Berufsinformationszentrums“ (BIZ) oder der
„Agentur für Arbeit“ werden im Rahmen des Faches Berufsorientierung koordiniert. Weitere
Unterstützung erfahren die Schülerinnen und Schüler über das Projekt „Berliner Vertiefte Berufsorientierung“ (BVBO). Außerdem verantworten die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
konkrete Aufgabenbereiche innerhalb der Berufsorientierung, wie z. B. die Organisation des
„Boy’s Day“ oder die Vermittlung von Berufspatenschaften.
Seit dem Schuljahr 2008/2009 bietet die Bildungseinrichtung für Schülerinnen und Schüler mit
Lernrückständen und Leistungsproblemen, deren Schulabschluss stark gefährdet ist, in Kooperation mit dem freien Träger „Christliches Jugenddorfwerk Deutschland“ (CJD) Praxisklassen an.
Hier erwerben Jugendliche des 9. und 10. Schulbesuchsjahres berufsfeldorientierte Grundqualifikationen sowie eine Ausbildungsfähigkeit und können nach zweijähriger Ausbildung den
Hauptschulabschluss bzw. ab dem Ende des Schuljahres 2013/2014 die Berufsbildungsreife abSeite 2/8

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

legen. Die Arbeit der praxisorientierten Lerngruppen gestaltet sich sehr erfolgreich. So konnten
beispielsweise im Schuljahr 2008/2009 von zwölf Absolventinnen und Absolventen der Praxisklassen zehn einen Ausbildungsplatz belegen. Vergleichbar gute Ergebnisse wurden in den
nachfolgenden Schuljahren erreicht.
Der Unterricht an der Schule am Schloss weist eine klare Strukturierung auf. Die Arbeitsphasen
bauen sinnvoll aufeinander auf. Die Lernenden zeigen sich mit den im Unterricht zur Anwendung kommenden Methoden und den praktizierten Sozialformen vertraut. In mehr als der
Hälfte der beobachteten Unterrichtssequenzen erledigen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsaufträge in Einzelarbeit. Die Lernangebote sprechen in der Regel den visuellen Lernkanal
an. Lernzugänge für eher auditiv oder taktil lernende Jugendliche konnten vereinzelt beobachtet werden, u. a. im naturwissenschaftlichen Unterricht. Selten erhalten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer die Möglichkeit, Aufgabenstellungen mit differenziertem Anforderungsniveau oder unterschiedliche Formen der Hilfestellung zu wählen. Den Lernenden wird
kaum ermöglicht, sich über eigene Lösungen von Aufgaben auszutauschen und Ergebnisse zu
präsentieren. In der Regel bestimmen die Lehrkräfte die Methoden, Lösungswege und Hilfsmittel. Eine Förderung der Sprachkompetenz konnte im Unterricht nur selten beobachtet werden.
Die Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern wird wenig gesteuert und spielt
bei der Erreichung der Lernziele eine untergeordnete Rolle.
Mit dem Start der neuen Schulart verbinden viele Lehrerinnen und Lehrer die Chance, die
Schule in einem schwierigen sozialen Umfeld weiter zu entwickeln. Allerdings verweisen ebenso
viele Lehrkräfte auf die erfolgreiche individuelle Förderung der Jugendlichen in kleinen Lerngruppen unter den Bedingungen der Verbundenen Haupt- und Realschule. Sie sehen in den
zurzeit noch nicht umgesetzten organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen ungünstige Voraussetzungen für die Gestaltung der Sekundarschule. Sie betonen, dass die Zusammensetzung der Schülerschaft wenig Raum für Umgestaltungsprozesse zulässt. Trotz der
genannten Unterschiede herrscht Einvernehmen über das Ziel, sich in einem schwierigen Umfeld weiter als Schule zu entwickeln, die ihrer Klientel eine bestmögliche Schullaufbahn und
damit einen erfolgreichen und qualifizierten Schulabschluss ermöglicht. Die Schule am Schloss
befindet sich im Wandel.
Mit hohem Engagement setzt sich der Schulleiter für die Umgestaltung der Schule am Schloss
in eine Integrierte Sekundarschule ein. Er initiierte die Gründung einer Steuergruppe, in der
auch außerschulische Experten mitarbeiten. Sie befasst sich vor allem mit den notwendigen
organisatorischen Bedingungen für die unterrichtliche und außerunterrichtliche Arbeit der Sekundarschuljahrgänge. Eine kritische Bilanz zog die Steuergruppe nach einer ersten Evaluationsrunde zum Halbjahr des Schuljahres 2010/2011. Insbesondere die stärkere Beachtung des sozialen Kompetenztrainings, die Stundenplangestaltung in Bezug auf die Rhythmisierung des Schultages sowie die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen in den Bereichen Unterrichtsmethoden und Binnendifferenzierung sind die im Ergebnis benannten Aufgabenschwerpunkte.
Einige aus den Entwicklungsschwerpunkten abgeleitete Maßnahmen wie das Anti-GewaltTraining der Polizei an einem Klassentag oder die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern am
ETEP-Programm (Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik) sind bereits durchgeführt bzw.
begonnen worden.
Insbesondere die nicht ausreichende Zahl von Räumen erschwert den Aufbau des Ganztagsbetriebes. An zwei Tagen in der Woche bietet die Schule für die Sekundarschuljahrgänge eine
Rhythmisierung des Schultages an. Allerdings gibt es für das Mittagsband keine klientelbezogenen pädagogischen Angebote. In der Folge sind die Schülerinnen und Schüler wie auch die
beteiligten Lehrkräfte mit der inhaltlichen Gestaltung des Mittagsbandes sowie der Wahrnehmung der Arbeitsgemeinschaftsangebote unzufrieden.
Seite 3/8

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

Für das in Bezug auf die Unterrichtsentwicklung wesentliche Ziel der Sekundarschule, äußere
Differenzierungsstrukturen durch binnendifferenzierende Unterrichtsmodelle zu ersetzen, ist
noch kein schulspezifisches Konzept entwickelt worden. Die Implementierung und Umsetzung
entsprechender Leitideen, wie sie beispielsweise durch die Steuergruppe formuliert wurden,
werden auch dadurch erschwert, dass jeweils nur die Lehrerinnen und Lehrer am Arbeitsprozess beteiligt sind, die in dem neu dazukommenden Sekundarschuljahrgang unterrichten werden. Eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung einer den besonderen pädagogischen Bedingungen und den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechenden Unterrichtsmethodik ist noch nicht zu erkennen.
Das speziell für die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Sekundarschule entwickelte Unterrichtsprofil bietet die Schwerpunkte Sprache, Naturwissenschaften, Musik und Sport an. Darüber hinaus können die Lernenden zwischen den Wahlpflichtbereichen Zweite Fremdsprache,
Musik, Arbeitslehre, Sport, Darstellendes Spiel und Naturwissenschaften entscheiden. Sowohl
die Schwerpunktfächer als auch Wahlpflichtbereiche umfassen jeweils vier Wochenstunden. Das
breit gefächerte Angebot entspricht in hohem Maße den Interessen und Neigungen der Jugendlichen.
Trotz der vielfältigen und differenziert angelegten Angebote für die Schülerschaft und der erfolgreichen pädagogischen Arbeit identifiziert sich der überwiegende Teil der Schülerinnen und
Schüler im Sinne einer „Corporate Identity“ nur teilweise mit der Schule. Die Lernmotivation
wird für einen großen Teil der Jugendlichen durch die genannten Angebote nicht wesentlich
verbessert. So liegen die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten VERA 8 teilweise deutlich unter denen vergleichbarer Schulen. Die beteiligten Lehrkräfte tauschen sich auf Klassenebene oder in
den Fachkonferenzen über die Resultate aus. Eine Analyse der Ergebnisse bzw. die zielgerichtete Nutzung der statistischen Daten in Bezug auf die Unterrichtsentwicklung finden bisher nicht
statt
Das Schulprogramm vom Juli 2006 enthält neben dem pädagogischen Leitbild eine detaillierte
Bestandsaufnahme mit Aussagen zu den räumlich-sächlichen Bedingungen sowie den soziokulturellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Entwicklungsvorhaben und verabredete
Entwicklungsziele in den Bereichen Organisations-, Personal- und Unterrichtsentwicklung werden nur sehr allgemein formuliert. Ein konkreter, terminierter Maßnahmeplan sowie die Festlegung von Verantwortlichkeiten sind nicht Bestandteil des Programms. In die Schulentwicklungsarbeit werden die Lernenden und die Eltern bisher nicht einbezogen. Regelmäßige Zusammenkünfte der Klassensprecherinnen und Klassensprecher bzw. der Klassenräte sind zwar
etabliert, für die Schülervertretungen gibt es allerdings noch keine klaren Aufgabenbeschreibungen und erkennbare Handlungsoptionen. Das gilt auch für deren Beteiligung am Schulleben. Das Schulprogramm wurde nicht fortgeschrieben, doch ist die Dokumentation der Arbeit
der Steuergruppe zur weiteren Gestaltung der Integrierten Sekundarschule die konzeptionelle
Grundlage für die Weiterentwicklung.
Ein schulinternes Curriculum liegt nicht vor. Im Evaluationsbericht aus dem Schuljahr
2008/2009 sind mehrer Evaluationsprojekte dokumentiert, wie z. B. die Evaluation des Sportprofils, die Förderung leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die Prüfungsvorbereitung für den Mittleren Schulabschluss, die verstärkte Berufsberatung oder die Wirksamkeit der Schulsozialarbeit. Teilweise sind Verantwortlichkeiten und Instrumente für die einzelnen
Evaluationsprozesse festgelegt worden. Insgesamt fehlt aber eine systematische Analyse der
Ergebnisse bzw. die Formulierung von konkreten Schlussfolgerungen.

Seite 4/8

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.3

Schulzufriedenheit und Schulimage

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

C

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

1

B

Unterrichtsprofil

A

4.1

Duales Lernen

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

E.3

C

Bewertung
A

A

3.1

Förderung der Sprachkompetenz

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

Seite 5/8

D

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

d

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

c

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

c

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen

d

2.2.14 Kooperatives Lernen

d

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

c

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

Seite 6/8

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/B
80%

B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

++

+

2.2.9

-

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

Seite 7/8

Berlin obere Grenze

04K06 MW

2.2.14

2.2.15

2.2.15

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Schloss (04K06)

8. Standortbeschreibung
Die zunächst als Hauptschule gegründete Sekundarschule „Schule am Schloss“ liegt im Bezirk
Charlottenburg, zwischen dem Schloss Charlottenburg und der Bismarckstraße, in einem innenstädtischen Umfeld mit Grünanlagen in direkter Umgebung. Die Schule besteht aus einem
Hauptstandort und einer Filiale. Dies hat sich aus der Zusammenlegung der ehemaligen Oppenheim-Hauptschule mit der ehemaligen Elisabeth-Realschule als verbundene Haupt- und Realschule ergeben. Die Filiale konnte aufgrund der vorhandenen Realschulklassen sowie der zurzeit
hohen Zahl an Rückläufern aus den Gymnasien noch nicht wie ursprünglich vorgesehen geschlossen werden. Daher beziehen sich die folgenden Ausführungen nur auf den Hauptstandort.
Die Schule am Schloss wurde als ein fünfgeschossiges, in ein Längs- und ein Quertrakt gegliedertes Gebäude errichtet. Gegenüber dem Schulhaus befindet sich eine neu gebaute, separat
stehende Cafeteria, die zur Mittagszeit geöffnet und von einem ehemaligen Elternteil bewirtschaftet wird. Hier werden kleine Fertiggerichte, Brötchen und Getränke angeboten. In einem
weiteren Gebäude auf dem Schulgelände befinden sich auf mehreren Ebenen drei Turnhallen.
Ein außerhalb des Schulgeländes liegender Sportplatz steht der Schule ebenfalls zur Verfügung.
Der weitläufige Schulhof, der zwischen dem Gebäude und der Cafeteria liegt, ist zum Teil mit
Betonpflastersteinen versehen und bietet einige Sitzgelegenheiten. Außerdem befinden sich
dort drei Tischtennisplatten.
Der Eingangsbereich und die Flure der Schule wirken gepflegt, obwohl sie vor etwa 20 Jahren
zum letzten Mal renoviert worden sind. Grafitti oder Vandalismus finden sich nur selten. Einige
Klassenräume und Flure sind mit Schülerarbeiten und Schülerfahrtsfotos ansprechend gestaltet.
Die Toiletten sind teilweise hygienisch unhaltbar und bedürfen einer dringenden Sanierung.
Die Verwaltungsräume und das große Lehrerzimmer liegen in der 1. Etage. Die Klassen-und
Fachräume sind auf alle fünf Etagen verteilt. Die Schule verfügt über gut ausgestatte Fachräume für Physik, Chemie, Biologie, Kunst. Der WAT-Bereich (Metall-, Holz- und Textilwerkstatt,
Elektroniklabor und Lehrküche) sowie die Lehrerzimmer sind ebenfalls in einem guten Zustand.
In der 1. Etage befindet sich zudem eine große Aula mit einer freien Bestuhlung sowie Lichtund Tontechnik. Hier finden bei verschiedenen schulischen Veranstaltungen 199 Personen Platz.
Des Weiteren gibt es zwei Musikräume, die zum Teil akustisch optimiert wurden und mit Keyboards, Gitarren, Drumset, Percussion und kleiner PA- Technik ausgestattet sind. Das Tonstudio
mit digitaler Aufnahmetechnik und Schlagzeugkabine wird von einem ehemaligen Schüler betreut.
Zwei PC-Räume sind mit internetfähigen PCs und einem an der Decke montierten Beamer ausgestattet. Außerdem steht auf jeder Etage ein Medienwagen mit DVD-Player und Fernsehgerät
zur Verfügung.
Der „Time out“-Raum, der von den Sozialpädagogen renoviert und neu möbliert wurde, dient
als Schulstation. Im Zusammenhang mit der Einführung des Mittagsbandes wurden drei Freizeiträume als Ruhe- Aufenthalts- und Kickerraum neu eingerichtet.

Seite 8/8
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.