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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Schule am Park (12S04)

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Park (12S04)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Schule am Park ist ein Förderzentrum im Ortsteil Wittenau des Bezirks Reinickendorf mit
dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Die Schülerinnen und Schüler benötigen eine
ihrem jeweiligen Bedarf angepasste Bildung, Erziehung und Therapie. Einige Kinder bzw. Jugendliche sind schwerst mehrfachbehindert und zum Teil sehr pflegebedürftig. Der Unterricht
ist nicht in Jahrgangsstufen gegliedert, sondern in fünf verschiedene Lernstufen (Eingangs-,
Unter-, Mittel-, Ober- und Abschlussstufe). Im laufenden Schuljahr waren die zwei Klassen der
Abschlussstufe in Räumlichkeiten der Toulouse-Lautrec-Schule untergebracht.
Die Schülerzahl ist in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Fast alle Kinder und Jugendlichen kommen aus Reinickendorf, viele werden mit einem Bus zur Schule gebracht. Die Klassen
bestehen aus maximal acht Lernenden, die durch ein Team aus einer Lehrkraft, einer Pädagogischen Unterrichtshilfe und einer Betreuerin oder einem Betreuer unterrichtet und unterstützt
werden. Es wird nach dem Rahmenlehrplan „Geistige Entwicklung“ unterrichtet. Die Schule ist
in einem gebundenen Ganztag von 7:45 Uhr bis 15:00 Uhr organisiert. Darüber hinaus besteht
eine Kooperation mit einem freien Träger der Jugendhilfe zur Absicherung der ergänzenden
Förderung und Betreuung am Morgen und nach 15:00 Uhr bzw. in den Ferien. An diesen Angeboten nahmen zum Zeitpunkt der Inspektion 35 Kinder teil.
Die Schule erhält aufgrund der sozialen Zusammensetzung ihrer Schülerschaft finanzielle Mittel
aus dem Bonus-Programm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. In Kooperation mit dem Gesundheitsamt Reinickendorf sind an der Schule u. a. Ergo- und Physiotherapeuten sowie eine Logopädin tätig.
Im laufenden Schuljahr leitet die Konrektorin die Schule, sie wird von einer beauftragten Lehrkraft bei ihren Schulleitungsaufgaben unterstützt. In der Schulleitung gab es im letzten Schuljahr keine Konstanz in der Wahrnehmung der Schulleitungsaufgaben. Eine Zeitlang leitete die
Schule eine beauftragte Lehrkraft, die derzeit mit den Aufgaben der Stellvertretung betraut ist.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule
•
•
•
•
•

systematische Umsetzung von Elementen der Gesundheits- und Bewegungsförderung
professionelle und engagierte Zusammenarbeit aller Berufsgruppen im Hinblick auf
ganzheitliche Förderung
Maßnahmen zur Verbesserung der schulischen Kommunikation
Einbeziehung außerschulischer Lernorte
Angebote im Rahmen des Ganztags in Kooperation mit externen Partnern

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•

eine auf die Schwerpunkte des Schulprogramms abgestimmte Fortbildungsplanung
stärkere Förderung der Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler in allen
Lernbereichen

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zur Inspektion der Schule am Park (12S04)

3. Erläuterungen
Das Kollegium der Schule am Park hat seit der letzten Inspektion - trotz der wechselnden Verantwortlichkeiten - insbesondere die Öffnung nach außen initiiert sowie erhebliche Anstrengungen unternommen, um verbesserte Kommunikationsstrukturen zu schaffen, die Transparenz
von Entscheidungen zu erhöhen und die gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Berufsgruppen
zu fördern. Dies ist durch verschiedene Maßnahmen gelungen. Über einen Geschäftsverteilungsplan sind die Verantwortlichkeiten in der Schule klar geregelt. Neben einer Kultur der
“offenen Tür“, die auch kurzfristige Gespräche mit der Schulleitung möglich macht, sind die
Protokolle der Gremien- und Arbeitsgruppensitzungen im Lehrerzimmer jederzeit einsehbar. Da
die Betreuerinnen und Betreuer nicht an schulischen Gremien verpflichtend teilnehmen, werden
sie auf einer monatlich stattfindenden Informationsrunde in schulische Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebunden. Darüber hinaus gibt es von der Schulleitung organisierte
sogenannte Dienstagsrunden, zu denen einzelne Personen aus den Klassenteams gehen, die
dann die Informationen an die anderen Teammitglieder weitergeben. Eine sogenannte Koordinierungsgruppe, welche die Schulleitung unterstützt, aber nicht gewählt ist, hat die früher
bestehende erweiterte Schulleitung abgelöst. Darüber hinaus hat ein durch proSchul1 durchgeführter Perspektivtag, der vom Kollegium gewünscht wurde, zur Verbesserung der Arbeitskultur
beigetragen. Das kollegiale Miteinander zeigt sich auch in der Einarbeitung und aktiven Unterstützung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines Mentorensystems. Für Klassen- bzw. Jahrgangsteams besteht die Möglichkeit der Supervision.
Die in den Klassen arbeitenden Teams haben fest vereinbarte Teamzeiten und treffen sich wöchentlich, um die weitere pädagogische Arbeit zu besprechen, sich über die individuelle Entwicklung der Kinder auszutauschen und geeignete Fördermaßnahmen abzuleiten. An diesen
Absprachen nehmen je nach Unterstützungs- und Entwicklungsbedarf der Kinder und Jugendlichen unterschiedliche Therapeutinnen und Therapeuten teil. Gemeinsam werden Therapiezeiten
vereinbart und die spezifische Förderung beraten. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit in
den Klassenteams sind eine hohe Rollenklarheit und ein sichtbar abgestimmtes Handeln zur
ganzheitlichen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Diese Unterstützung erfolgt konstant
in allen Abschnitten des rhythmisierten Tagesablaufes, indem sich kürzere Lernphasen und lebenspraktische Übungen sowie Entspannungselemente ablösen. Das jeweilige Klassenteam erstellt auch gemeinsam die halbjährlichen Förderplanungen sowie deren Dokumentationen. Im
Rahmen von Lernstandsgesprächen werden die Eltern bzw. Betreuungseinrichtungen regelmäßig
informiert. Während die Zusammenarbeit in den teilweise langjährig bestehenden Klassenteams
sehr intensiv verläuft, ist die Abstimmung innerhalb der Stufen, z. B. in Bezug auf inhaltliche
oder methodische Schwerpunkte weniger ausgeprägt. Weitere Teamstrukturen finden sich in
Arbeitsgruppen beispielsweise zur Unterrichtsentwicklung oder der Schulprogrammgruppe, bzw.
in einem Krisenteam, das für klare Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege im Konfliktfall sorgt.
Ein wesentlicher Aspekt der konzeptionellen Arbeit der letzten Jahre ist die weitere Umsetzung
von Elementen der Gesundheits- und Bewegungsförderung im Alltag als schulisches Profil. Die
Aktivitäten und Maßnahmen zu dessen Umsetzung waren und sind Gegenstand von Evaluationsmaßnahmen. Die aktuelle Befragung beispielsweise zur Effizienz des Motorikparks mündete aber noch nicht in Ableitungen oder neue Entwicklungsziele, die in eine Fortschreibung des
Schulprogramms aufgenommen werden. Das Schulprogramm existiert in einer aktuellen Fassung in Tabellenform, die jährlich durch die Schulleitung fortgeschrieben die wichtigsten Entwicklungsziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten enthält. Als Arbeitspapier ist das Schul1

proSchul ist eine Beratungseinrichtung der Senatsbildungsverwaltung, die Schulen auf eigenen Wunsch oder
aufgrund eines bei der Inspektion festgestellten erheblichen Entwicklungsbedarfs unterstützt.

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programm kaum bekannt, auch wenn kontinuierlich dort erwähnte Schwerpunkte umgesetzt
werden. Eine schulinterne Arbeitsgruppe soll eine Aktualisierung vornehmen und auch die Bestandsanalyse an die veränderten schulischen Bedingungen anpassen. Daraus ergeben sich neue
Schwerpunkte und schulische Herausforderungen, denen sich das Kollegium bereits stellt, etwa
durch Fortbildungen im Bereich Autismus, ETEP2, Montessori oder Unterstützte Kommunikation.
Eine abgestimmte Fortbildungsplanung gibt es nicht.
Das Profil ist im schulinternen Curriculum verankert. Dazu gehören zum einen Elemente aus
dem Programm „gute gesunde Schule“3 und die Konzeption als „bewegte Schule“, aber auch
die weitere Ausgestaltung des Snoezelen-Raumes für Entspannungsphasen. Zur Schulung der
Motorik der Schülerinnen und Schüler werden Bewegungselemente, z. B. Rhythmusübungen in
Verbindung mit Instrumenten oder haptischen Medien in den Unterricht integriert. In diesen
Unterrichtsstunden, wie auch im Sportunterricht, werden die Lernenden teilweise entsprechend
ihrer körperlichen Belastbarkeit eingeteilt. Ein neu entstandener Motorikpark auf dem Schulhof
sowie zahlreiche, auch behindertengerecht umgebaute Fahrräder bzw. Dreiräder dienen der
Verbesserung der Koordination. Dazu kommt die Nutzung der Schwimm- und Turnhalle für
beispielsweise ergotherapeutische Übungen. Im Rahmen der gesunden Ernährung und der gemeinsamen Zubereitung von Speisen nutzt die Schule nicht nur die Lehrküche, sondern auch
den Schulgarten, in dem jede Klasse für einen Teilbereich verantwortlich ist. Die Schülerinnen
und Schüler gehen nach gemeinsamer Vorbereitung als Klasse oder selbstständig einkaufen, es
werden Tisch- und Essensdienste eingeteilt, für das wöchentlich stattfindende Schülercafé gibt
es feste Verantwortlichkeiten.
Den Klassen stehen geräumige, farbig gekennzeichnete Gebäudetrakte zur Verfügung, in denen
neben den Klassen- bzw. Gruppenräumen auch die angrenzenden Flure für die Gestaltung des
Unterrichts genutzt werden können. Die Lehr- und Betreuungskräfte schaffen gemeinsam lernförderliche Bedingungen für die unterschiedlichen Lern- und Arbeitsphasen. Die Lernenden
werden durch die Erwachsenen immer wieder dazu motiviert, sich den täglichen Aufgaben zu
stellen. Neben der Bearbeitung neuer Aufgaben geht es im Unterricht vor allem um ein kontinuierliches Üben und Wiederholen. Der Schultag beginnt mit einem ritualisierten Morgenkreis,
in dem sich die Schülerinnen und Schüler begrüßen, die Struktur des Tages besprechen und in
einfachen Sätzen ausdrücken, wie sie sich fühlen. Sie erarbeiten das aktuelle Datum, beschreiben das Wetter oder stellen z. B. Vermutungen zum Tag an. Die Unterrichtenden zeigen hier
große Geduld und ein sehr individuelles Eingehen auf die Befindlichkeiten der Kinder. Der Ablauf des Tages wird mithilfe von Symbolen bzw. Piktogrammen festgehalten und bleibt als
Orientierungshilfe für die Kinder und Jugendlichen bis zum Ende des Tages erhalten. Der Unterricht ist verbunden mit einer stark lenkenden und effektiven Struktur, die die Schülerinnen
und Schüler beim Lernen unterstützt. Allerdings entstehen immer wieder Situationen, in denen
die Erwachsenen in Lernsituationen schnell unterstützend eingreifen und beispielsweise Antworten vorgeben, Aufgaben übernehmen oder aber bei Problemen helfen, die mit etwas mehr Zeit
selbstständig hätten gelöst werden können. Dies reduziert die durch die Lernenden eigenständig zu bewältigenden Arbeitsschritte.
Die Unterrichtsinhalte werden bevorzugt projektorientiert vermittelt und in einen lebenspraktischen Bezug gesetzt. In einem klassenübergreifenden Kurssystem finden wöchentlich drei Einheiten Deutsch und zwei Einheiten Mathematik statt. Hier lernen Schülerinnen und Schüler mit
annähernd gleichem Lernstand, der halbjährlich überprüft und erfasst wird. Die Lehrkraft unterstützt mithilfe visueller und haptischer Medien und setzt bei Schlüsselwörtern eine Gebär2

3

ETEP (Entwicklungstherapie und -pädagogik) ist ein Programm zur Förderung von Kindern mit sozialen und
emotionalen Entwicklungsverzögerungen.
Das Landesprogramm für die gute gesunde Schule Berlin unterstützt die teilnehmenden Schulen dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Unterricht, die Schulentwicklung und das Schulleitungshandeln zu integrieren.

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densprache ein. Das Fingeralphabet hängt in allen Klassenräumen aus. Die Unterrichtenden
machen unter Berücksichtigung verschiedener Lernzugänge methodisch unterschiedliche Angebote, so werden Spiele, Puzzle oder auch Bausteine genutzt. Durch Maßnahmen der unterstützten Kommunikation sollen die sprachlichen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen
erweitert werden, Lautsprache wird durch Gesten oder auch technische Hilfsmittel begleitet
bzw. ersetzt. Die Kommunikation erfolgt fast ausschließlich über die erwachsene Bezugsperson,
Aufgaben werden in Einzelarbeit gelöst. In der Ober- und Abschlussstufe erhält die Vorbereitung auf die zukünftige Arbeitssituation eine größere Gewichtung, hier kooperiert die Schule
beispielsweise mit Werkstätten für behinderte Menschen.
Seit drei Jahren unterstützt ein freier Träger der Jugendhilfe die Ergänzende Förderung und
Betreuung. Die Erzieherinnen begleiten am Vormittag einige Klassenteams im Unterricht, Betreuerinnen und Betreuer der Schule sind am Nachmittag in den Hortgruppen eingesetzt. Einmal im Jahr kommen in einem Kooperationsgespräch auf Einladung der koordinierenden Erzieherin alle Kooperationspartner zusammen. Die Einsatzplanung oder auch die Vorbereitung von
Projekten bzw. die Planung einer Hortfahrt erfolgt in enger Abstimmung mit der Schule.
Zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe der Kinder und Jugendlichen der Schule werden
regelmäßig und zahlreich außerschulische Lernorte einbezogen. Neben den Werkstätten und
Praktikumsplätzen für die älteren Jugendlichen besuchen Gruppen beispielsweise die Grüne
Woche oder das Rathaus Reinickendorf. Zur Stärkung des Schulprofils nehmen Schülerinnen
und Schüler an sportlichen Wettkämpfen teil, so z. B. im Schwimmen oder Fußball. Darüber
hinaus sind mit außerschulischen Kooperationspartnern Angebote entstanden, wie etwa künstlerische Arbeitsgemeinschaften, die Zusammenarbeit mit TanzZeit e. V. oder einem Judoverein.

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4. Qualitätsprofil

4

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

4

Schulprofil

A

B

C

D

Unterrichtsprofil

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

E.5

Bewertung

A

4.1

Ganztagsangebot

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

E.2

C

ohne Bewertung

A

3.1

Förderung der Sprachkompetenz

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

a

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

a

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

b

2.2.5

Verhalten im Unterricht

a

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

a

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

a

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

b

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

a

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

a

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

5

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

5

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

Berlin obere Grenze

2.2.11

2.2.12

2.2.13

12S04 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Schule am Park befindet sich am Eichborndamm im Bezirk Reinickendorf. Zum weitläufig
angelegten Standort gehören zwei Schulgebäude, ein um 1900 errichteter Altbau und ein
Neubau aus dem Jahr 1978, die nur unweit voneinander entfernt sind. Ein großflächiger Motorikpark mit vielfältigen Sport-, Bewegungs- und Klettergeräten, ein Sportplatz, verschiedenen
Spielplatzbereiche sowie ein großer Schulgarten u. a. mit Kräuterspirale, Barfußpfad und Arboretum ergänzen das Ensemble. Der Altbau ist nicht barrierefrei. Die beiden Etagen des Neubaus sind mit einem Fahrstuhl verbunden, so dass alle Räumlichkeiten auch für die Kinder und
Jugendlichen im Rollstuhl erreichbar sind. Zur Realisierung der Unterrichtsversorgung im Fach
Sport wird neben der im Neubau gelegenen Turnhalle ebenfalls der Sportplatz im Göschenpark
genutzt, der in ca. 10 Minuten gut zu Fuß erreichbar ist. Die Schule verfügt über ein saniertes
und mit einem Lift ausgestattetes Therapiebad.
Der Eingangsbereich des Neubaus wie auch die Räume, Flure und Treppenaufgänge sind hell
und gepflegt. Infotafeln und Schaukästen, ausgestellte Schülerarbeiten und Urkunden vermitteln einen Eindruck vom Schulleben. Das Foyer der Schule, welches durch eine Trennwand multifunktional genutzt werden kann, verfügt über eine Bühne und ist Ort für Schulveranstaltungen, Arbeitsgemeinschaften, das wöchentlich stattfindende Schülercafé und Konferenzen der
Lehrkräfte. Nicht nur in den Flurbereichen, sondern auch im Treppenhaus erleichtert ein Farbsystem den Schülerinnen und Schülern die Orientierung.
Die Unterrichtsräume liegen in beiden Gebäuden. Fast jeder Klasse stehen zwei Räume zur
Verfügung, die den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend individuell eingerichtet sind. Sie bieten Platz für die tägliche Unterrichtsarbeit, die Einnahme der Mahlzeiten sowie für individuelle
Förderung, Betreuung und Freizeitgestaltung. Zudem sind die Klassenräume mit internetfähigen
Computern ausgestattet. An den Wänden werden Schülerarbeiten präsentiert. Zwischen den
Klassenräumen liegen mindestens zwei, in seltenen Fällen nur ein Gruppenraum. Die Schule
verfügt über einen Kunstkeller, einen umfangreichen Kostümfundus, Werkstätten zur Keramik-,
Holz- und Metallbearbeitung, einen kleineren Wäsche- und Textilpflegeraum sowie eine gut
erhaltene Lehrküche. Außerdem gibt es einen sehr liebevoll und ansprechend eingerichteten
Snoezelenraum, in dem die Kinder und Jugendlichen entspannen und unterschiedliche Sinneseindrücke wahrnehmen können. Zwei Therapieräume ergänzen das Angebot. Die steigende Zahl
der Lernenden an diesem Schulstandort stellt die Schule vor große räumliche Herausforderungen.
Ein funktional ausgestattetes Lehrerzimmer mit zwei separaten PC-Arbeitsplätzen dient den
Lehrkräften als Aufenthalt- und Arbeitsbereich. Es gibt einen kleinen IT-Raum, der vom Lehrund Betreuungspersonal, aber auch im Unterricht genutzt wird.
Die vorhandenen Pflegebäder sind bis auf eine Ausnahme vollständig saniert und mit transportablen Liftern sowie Wickelliegen versehen. Alle Toiletten sind in einem ordentlichen Zustand.
In einem Sanitärtrakt im Neubau steht die Sanierung noch aus, Fußbodenschäden sind hier
eine Stolpergefahr. Die Renovierung der Treppenhäuser bzw. der Flurbereiche in beiden Gebäuden ist über Mittel des Verfügungsfonds zeitnah geplant. Ein Großteil der Fenster im Altund Neubau schließt nicht richtig oder lässt sich beim Öffnen nicht kippen.
Mutwillige Zerstörungen sind auf dem Schulgelände nicht feststellbar. Der weitläufige Pausenhof mit seinem Baumbestand, Büschen, Sträuchern und Sitzgelegenheiten hat eine angenehme
Aufenthaltsqualität und bietet mit vielfältigen Funktionsbereichen sowohl Ruhezonen als auch
Bewegungsmöglichkeiten. Ein Teil ist als Verkehrsgarten gestaltet.

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