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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Schule am Pappelhof (10S04)

Kurzbericht
zur Inspektion der Schule am Pappelhof (10S04)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Schule am Pappelhof arbeitet als Förderzentrum mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ im gebundenen Ganztagsbetrieb. Sie liegt im Ortsteil Biesdorf des Bezirks MarzahnHellersdorf. Die meisten Schülerinnen und Schüler nutzen den Fahrdienst. In der Schule werden
neben Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ auch
Schülerinnen und Schüler mit autistischen Beeinträchtigungen aufgenommen.
In dieser Schulart gibt es keine Jahrgangsstufen, sondern fünf verschiedene Lernstufen (Eingangs-, Unter-, Mittel-, Ober- und Abschlussstufe), in denen die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich lange verbleiben und nach insgesamt zwölf Schuljahren die Schule verlassen.
In den Klassenteams sind Personen unterschiedlicher Professionen gemeinsam tätig: Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, Erzieherinnen, Pädagogische Unterrichtshilfen, Betreuerinnen und Betreuer, Schulhelferinnen und Schulhelfer sowie Praktikantinnen und Praktikanten.
Drei Viertel der Erziehungsberechtigten sind von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•
•
•

verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Schulleitung mit den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
harmonisches, familiäres Schulklima mit wertschätzendem Umgang auf allen Ebenen
klassenbezogene Rhythmisierung des Schultages z.B. in Form von Regeln und Ritualen
auf die Schülerinnen und Schüler bezogene, individuelle Förderung
Gestaltung der Schule als Lebensort
erfolgreiche Erziehung zur Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•

klare Festlegung von Entwicklungsschwerpunkten
Präzisierung des schulinternen Curriculums durch einen fachübergreifenden
Schwerpunkt
Förderung des kooperativen Lernens im Unterricht

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zur Inspektion der Schule am Pappelhof (10S04)

3. Erläuterungen
„Wir begleiten in der Geborgenheit unserer Schule die Schülerinnen und Schüler über einen
langen Zeitraum und helfen ihnen, ihr Leben möglichst selbstständig zu gestalten. Durch Lehren, Fördern, Erziehen und Therapieren gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ein.“ Dieses Zitat ist als Leitidee im Schulprogramm der Schule am Pappelhof verankert und drückt das mehrheitlich getragene Grundverständnis aller Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter im Umgang mit Kindern und Jugendlichen aus. Die Schulleiterin achtet aktiv
darauf, dass an der Schule Bedingungen geschaffen werden, die ein freundliches und entspanntes Schulklima unterstützen. In enger Kooperation mit der Konrektorin leitet sie das Förderzentrum seit vielen Jahren und sorgt für eine familiäre Atmosphäre. Gemeinsam engagieren
sie sich täglich dafür, dass sich die Lernenden und das Kollegium in der Schule wohlfühlen.
Die Ergebnisse der Online-Befragung bestätigen den Erfolg dieses Einsatzes. Einfühlsam hat die
Schulleiterin das Wohl jedes Einzelnen im Blick, räumt frühzeitig Konflikte aus und sorgt dafür,
dass auch die Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen gestärkt wird. So besteht beispielsweise an der Schule die Möglichkeit, an Sportgruppen teilzunehmen. Das ausführliche Konzept
zum Gesundheitsmanagement erläutert Maßnahmen für die Schülerschaft sowie für das Kollegium. Diese werden konsequent umgesetzt. Damit sich die Kinder und Jugendlichen in der
Schule geborgen fühlen, wird nicht nur das soziale Miteinander gepflegt, sondern auch auf
individuell angepasste Tagesabläufe geachtet. Feste Regeln, Strukturen und Rituale geben ihnen
die notwendige Sicherheit, sich zu orientieren und in Ruhe zu lernen. Hervorzuheben ist der
sehr freundliche Umgang zwischen den Schülerinnen und Schülern, die sich z. B. jahrgangsübergreifend herzlich begrüßen.
Jeweils eine Lehrkraft und eine Pädagogische Unterrichtshilfe (PU) bilden ein festes Team, welches bei Bedarf zusätzlich durch eine Erzieherin und/oder Betreuerin bzw. Betreuer ergänzt
wird. Feste Teambesprechungszeiten sind im Stundenplan nicht eingeplant. Vor Beginn jedes
neuen Schuljahres werden zum Einsatz der einzelnen Berufsgruppen grundlegende Absprachen
getroffen und dann von jedem Team individuell fortgesetzt. Die mehrmals im Jahr stattfindenden Stufenkonferenzen ermöglichen einen Austausch über die einzelne Lerngruppe hinaus, die
vereinzelt auch klassenübergreifend zusammenarbeiten.
Im Unterricht ist meist erkennbar, dass die unterschiedlichen Professionen nach Absprache
handeln. Die Erzieherin und die Betreuerin bzw. der Betreuer kümmern sich um einzelne Kinder
und unterstützen diese, den Schulalltag zu bewältigen. Die Lehrkraft und die PU gestalten gemeinsam oder abwechselnd den Unterricht. Um leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler
gezielt zu unterstützen, spielen Formen der äußeren Differenzierung eine wichtige Rolle. Parallel zum Unterricht werden diese Kinder einzeln oder in kleinen Lerngruppen, insbesondere in
den Fächern Deutsch und Mathematik, gefördert. Im Klassenunterricht erhalten dagegen nur
einzelne Kinder differenzierte Aufgaben. Die Lehrkraft gibt den Ablauf kleinschrittig vor und
unterstützt diesen Prozess durch Piktogramme und Bilder, die oft in den Unterrichtsräumen
übersichtlich aushängen. In der Regel sitzen die Lernenden an Einzeltischen und arbeiten vorwiegend allein an ihren Aufgaben. In den Unterrichtssequenzen konnten kaum kooperative
Lernformen wie Partner- und Gruppenarbeit beobachtet werden. Somit findet in den Arbeitsphasen selten ein Austausch zwischen den Mitschülerinnen und Mitschülern statt. Formen der
unterstützten Kommunikation1 werden im Unterricht genauso eingesetzt wie moderne Medien.
Die Schule am Pappelhof ist „kreidefrei“ und besitzt in jedem Klassenraum ein interaktives
Whiteboard. Beispielhaft für den Einsatz moderner Medien ist die Teilnahme einiger Lerngrup1

Schülerinnen und Schüler, die sich nicht oder nur teilweise über die Lautsprache verständigen können, erhalten
über verschiedene Methoden, wie Gebärdensprache oder unterschiedliche Hilfsmittel, die Möglichkeit, ihre Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern.

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pen am eTwinning Projekt. Dieses Projekt vernetzt Schulen in Europa über das Internet. Die
Schülerinnen und Schüler erarbeiten zu bestimmten Projektthemen u. a. Plakate oder Präsentationen und tauschen sich darüber mit anderen Schulen aus. Mehrere Projekte der Schule sind
von einer Fachjury des Netzwerkes z. B. mit dem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet
worden.
Seit Inkrafttreten des neuen Rahmenlehrplans arbeitet auch diese Schulart nach einem vorgegebenen Fächerkanon. Der „Mensch im Alltag“ ist als ein Leitthema deutlich erkennbar und
zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Unterricht der Schule. Jeder Tag beginnt
mit festen Ritualen, entweder mit dem Morgenkreis oder dem Einschreiben des aktuellen Datums und setzt sich in festen Strukturen fort. Lebenspraktische Tätigkeiten, z. B. Tischdecken,
Abwaschen, An- und Ausziehen oder Einkaufen sind fester Bestandteil des Unterrichts. Arbeitsphasen wechseln sich mit Entspannungsphasen ab, die die Essenszeiten der Kinder integrieren.
In der Ober- und Abschlussstufe bereiten die Jugendlichen unter Anleitung ihr Mittagessen
selber zu und nehmen es dann gemeinsam ein. Somit werden durchgängig von der Eingangsstufe bis zur Abschlussstufe Schwerpunkte in den Tagesablauf einbezogen, welche dazu beitragen, die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit zu befähigen.
Die o. g. Schwerpunkte bilden auch Inhalte des Fachs Sachunterricht ab. Seit 2013 liegt ein
Beschluss des Kollegiums vor, den Sachunterricht als Thema für das schulinterne Curriculum
auszuwählen. Federführend fasste ein Mitglied der erweiterten Schulleitung die gesammelten
Inhalte für die einzelnen Stufen zusammen. Nach kurzer Implementierung im Unterricht führte
die Schule 2014 dazu bereits eine schulinterne Evaluation durch. Das Ergebnis wurde im Kollegium kommuniziert und erste Schlussfolgerungen abgeleitet. Das vorliegende schulinterne Curriculum stellt jedoch in seiner Gliederung eher ein Fachcurriculum dar, welches die Inhalte des
Faches für die einzelnen Lernstufen festlegt, aber keinen fachübergreifenden Schwerpunkt genau benennt.
In der aktuellen Fassung des Schulprogramms von 2013/2014 sind o. g. Unterrichtsprinzipien,
Aktivitäten und die Arbeit in der ergänzenden Förderung und Betreuung beschrieben. Außer
für den Ganztagsbetrieb sind keine Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten benannt. Nach
Aussagen der Schulleitung stand die Schulprogrammarbeit in den letzten Jahren weniger im
Focus ihrer Arbeit. Stattdessen hatten die Implementierung des neuen Rahmenlehrplanes und
die Lösung täglicher Probleme Priorität. Jedoch wird in der Steuergruppe die Fortschreibung
des Schulprogramms immer wieder thematisiert.
Neben dem bereits erwähnten Fachcurriculum für den Sachunterricht liegen Ausarbeitungen
zum Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik vor. Die Jugendlichen der Abschlussstufe wählen aus fünf
Berufsfeldern zwei für das jeweilige Schulhalbjahr aus. Auch hier zeigt sich die Flexibilität der
Schule, da im Einzelfall auch die oder der Lernende im Berufsfeld verbleiben kann, wenn Interesse vorhanden ist bzw. dadurch eine Stärke der Jugendlichen gefördert werden kann. Jährliche Praktika in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung ergänzen das Angebot des
Unterrichts. Bereits vor der verbindlichen Einführung zum Schuljahr 2014/2015 setzt die Schule
die Anforderungen an einen berufsfeldbezogenen und berufsfeldorientierten Unterricht um.
Eine Herausforderung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt die Berücksichtigung der
oft schwerwiegenden Krankheitsbilder einzelner Kinder und Jugendlicher dar. Die meist schwer
Mehrfachbehinderten sind oft auch in ihrer Motorik stark eingeschränkt oder müssen sprachlich
besonders gefördert werden. Nach Entscheidung durch den zuständigen Schularzt erhalten
diese Kinder parallel zum Unterricht der Lerngruppe Physiotherapie bzw. Ergotherapie. Dazu
wird auch die hauseigene kleine Schwimmhalle genutzt. Regelmäßig bieten die Therapeutinnen
und Therapeuten einen Sprechtag für Eltern und Lehrkräfte an, um bei Bedarf den Entwicklungsstand gemeinsam zu beraten. Durch den Austausch der verschiedenen Professionen könSeite 3/8

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nen zielgerichtet Übungen in den Schulalltag der einzelnen Schülerinnen und Schüler eingebettet und Lerninhalte mit praktischen Übungen verknüpft werden. Ebenso suchen die Lehrkräfte
und Erzieherinnen den ständigen Kontakt zu den Elternhäusern und stehen ihnen beratend zur
Seite. Die detaillierten Kenntnisse über die verschiedenen Formen der Behinderungen einerseits
und die intensiven Gespräche andererseits schaffen ein enges Vertrauensverhältnis zwischen
den an der Schule Tätigen und den Lernenden sowie zu deren Eltern.
Eine kleine Gruppe von Eltern wirkt in den Gremien der Schule aktiv mit. Darüber hinaus engagieren sich einzelne Eltern in der Lerngruppe ihres Kindes, indem sie Projekte unterstützen.
Eine schulartangemessene Beteiligung der Schülerinnen und Schüler erfolgt über die Mitsprache
in der Schülervertretung. Die Schule hat ihre Anstrengungen verstärkt, die Lernenden sowie die
Eltern stärker in die Schulentwicklung einzubeziehen, indem sie durch Gespräche bzw. Befragungen eine Mitsprache ermöglicht und greift damit Impulse des letzten Inspektionsberichts
auf.
Unermüdlich nimmt die Schulleiterin Möglichkeiten wahr, um diese Schulart ins Bewusstsein
außerschulischer Partner zu rücken. Dazu kooperiert sie mit einer Vielzahl von Einrichtungen
und Partnern wie beispielsweise mit der Bundespolizei, Standort Blumberg. Gemeinsam findet
jedes Jahr mit der dort ansässigen Grundschule ein Sportfest in der Sporthalle der Bundespolizei statt. Bei schulischen Veranstaltungen stehen neben den Eltern auch Nachbarn oder der
Bezirksbürgermeister auf der Einladungsliste. Ein Höhepunkt des Jahres stellt das Pappelfest
dar. Als Abschluss einer Projektwoche gestalten die Kinder und Jugendlichen sowie das Kollegium ein Programm, welches sie in der Aula der Öffentlichkeit präsentieren. Auch in der unmittelbaren Umgebung sucht die Schule Kontakt und nach Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit. Durch die regelmäßigen Auftritte des Schulchors entwickelte sich eine enge Kooperation mit den Bewohnern des benachbarten Seniorenheims.
In einem Jahreskalender sind alle Veranstaltungen festgehalten, die die Schule durchführt. Viele
davon bilden mittlerweile eine feste Tradition. In der Schülerzeitung „Pappelblatt“ können sich
Interessierte über die Veranstaltungen und Projekte der Schule informieren. Schülerinnen und
Schüler der Abschlussstufe stellen im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft die Beiträge zusammen. Ein Sponsor unterstützt die Schule, indem dessen Firma die Schülerzeitung kostenlos
druckt. Einen umfassenden Einblick über die Arbeit und die Angebote der Schule erhält der
Besucher auch über die Homepage. Die Summe der Aktivitäten, gepaart mit dem persönlichen
Engagement der an der Schule Tätigen sowie deren große Empathie für die Kinder und Jugendlichen bilden die Grundlage dafür, dass die anfangs zitierte Leitidee erfolgreich umgesetzt
wird und alle sich an dieser Schule wohlfühlen.

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4. Qualitätsprofil

2

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

C

D

ohne Bewertung

Bewertung
A

B

C

D

Unterrichtsprofil

A

3.1

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

3.4

Kooperationen

B

C

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

A

4.1

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

2

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.2

Bewertung
A

A

B

C

Ganztagsangebot

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

a

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

a

2.2.5

Verhalten im Unterricht

a

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

a

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

a

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

a

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

a

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

a

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

a

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

a

2.2.13 Selbstständiges Lernen

a

2.2.14 Kooperatives Lernen

b

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

b

3

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

3

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

2.2.11

Berlin obere Grenze

2.2.12

2.2.13

10S04 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Schule am Pappelhof bietet optimale Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen sowohl
für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Gebäude wurde 1997 fertig gestellt und mit Beginn des
Schuljahres 1997/1998 von der Schule „in Besitz“ genommen. Die Architektur des zweistöckigen Baus, der aus vier miteinander verbundenen Häusern besteht, passt sich sehr gut in das
umliegende Siedlungsgebiet ein. Den einzelnen Häusern sind jeweils Terrassen zugeordnet, auf
denen sich die Klassen in der warmen Jahreszeit aufhalten können. Über vier Aufzüge lassen
sich alle Etagen und Gebäudeteile erreichen. Im Verwaltungstrakt sind das Sekretariat und die
beiden Amtszimmer der Schulleitung untergebracht. Auf dieser Ebene befindet sich auch das
Lehrerzimmer.
Der zentrale Ort ist ein großzügiger, heller Mehrzweckraum mit flexibler Bestuhlung und Bühne, der dem Haupteingang gegenüber liegt und sich über beide Stockwerke nach oben hin
öffnet. Im oberen Stockwerk bietet eine umlaufende Galerie von allen Seiten Einblick in diesen
Raum, der von der Schule sowohl für den Musikunterricht als auch für vielfältige schulische
Veranstaltungen genutzt wird, aber auch manchmal für Außenstehende zur Verfügung gestellt
wird. Auf einer Seite der Galerie befindet sich das Schülerrestaurant, welches einmal pro Woche von den Jugendlichen der Abschlussstufe betrieben wird und in das Berufsfeld Hauswirtschaft integriert ist.
Jede Lerngruppe verfügt über einen behindertenspezifisch eingerichteten Unterrichtsraum, der
mit einem Gruppenraum verbunden ist und in den eine Küchenzeile integriert ist. Diese wird u.
a. für den lebenspraktischen Unterricht genutzt. Die Jugendlichen der Ober- und Abschlussstufe
können darüber hinaus eine Lehrwohnung nutzen, in der sie das Kochen, Backen, Wäschewaschen und Bügeln erlernen. Weiterhin sind eine Holz-/Metallwerkstatt, eine Keramikwerkstatt, je
ein Raum für Nähen/Textiles Gestalten, für Musik und PC (9 Arbeitsplätze) sowie diverse Therapieräume vorhanden. In einem der zwei Snoezelen-Räume steht ein Wasserbett. Hervorzuheben
ist das kleine Schwimmbecken für Wasser- und Bewegungstherapien. Die Sporthalle ist ebenfalls in das Schulgebäude integriert und bietet gute Möglichkeiten für den Sportunterricht und
die Bewegungsförderung.
Sämtliche Sanitärbereiche, wie Toiletten, Duschen, Wickelräume sowie Umkleiden im Sport- und
Schwimmhallenbereich sind zweckmäßig, den Erfordernissen für die Schülerinnen und Schüler,
aber auch für das Pflegepersonal entsprechend, ausgestattet und befinden sich in einem hygienisch sauberen Zustand. Hilfsmittel, wie Lifter, sind als Arbeitserleichterung vorhanden.
Alle Räume und Flure sind an eine Wechselsprechanlage angeschlossen, so dass im Bedarfsfall
schnell Hilfe angefordert werden kann. Die Schule ist liebevoll, unter Verwendung von Schülerarbeiten sowie Fotos von Klassenfahrten, Wandertagen oder Projekten ausgestaltet. In den
Fluren und in der Aula stehen zahlreiche große Grünpflanzen, die von der Lehrkraft und den
Jugendlichen des Berufsfelds Gärtnerei gepflegt werden. Für die jahreszeitliche Ausgestaltung
der Aula ist jeweils eine Klasse zuständig.
Die Außenanlagen bieten viele Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten. Sie verfügen über
ein Kleinsportfeld, Klettergerüst, Rollstuhlwippe sowie ein Biotop. Sowohl das Schulgebäude als
auch die Außenanlagen sind in einem sehr gepflegten und sauberen Zustand.

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