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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Peter-Pan-Grundschule (10G10)

Kurzbericht
zur Inspektion der Peter-Pan-Grundschule (10G10)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Peter-Pan-Grundschule befindet sich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Fast alle Schülerinnen
und Schüler kommen aus dem Einzugsbereich der Schule. In den letzten Jahren sind die Schülerzahlen kontinuierlich gestiegen. Der Anteil an Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache hat
sich in diesem Zeitraum erhöht, unter anderem in geringem Maße durch die Nähe zu einem
Asylbewerberwohnheim. Ein großer Teil der Eltern ist von der Zuzahlung zu Lernmitteln befreit.
Ihr Anteil an der Gesamtschülerzahl ist konstant geblieben.
In der Schulanfangsphase lernen die Schülerinnen und Schüler in sechs, nach Jahrgängen getrennten Lerngruppen. In den Sport-, Musik- und Kunststunden werden die Kinder gemeinsam
unterrichtet. Ein besonderes Profil bietet die Schule mit der Teilnahme am Modellprojekt Frühbegegnung mit Englisch ab Jahrgangsstufe 1.
Die Stelle der ständigen Vertretung des Schulleiters war in den letzten drei Jahren kommissarisch besetzt. Seit Anfang des Schuljahres 2011/12 ist eine neue Konrektorin in Amt. Der Schulleiter kann sein Amt seit mehreren Monaten nicht ausüben. Aus diesem Grund unterstützt der
Schulleiter einer benachbarten Grundschule vorübergehend die Arbeit der Schulleitung. Die
Leiterin der ergänzenden Betreuung steht ebenfalls seit längerem krankheitsbedingt nicht zur
Verfügung.
2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule
•
•
•
•
•
•

hohes Maß an Kollegialität unter den Lehrkräften
regelmäßige, vielfältige Schulveranstaltungen
Angebote zur Konfliktbewältigung für Schülerinnen und Schüler, auch durch geeignete
Kooperationen mit außerschulischen Partnern
Förderung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler durch äußere Differenzierung
positives pädagogisches Unterrichtsklima
Veränderungsprozesse auf der Grundlage von Evaluationsergebnissen

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•
•
•
•

Individualisierung des Lernens durch eine entsprechende Unterrichtsgestaltung
Erweiterung des methodischen Repertoires der Lehrkräfte
Umsetzung der im Schulprogramm formulierten Vorhaben zur Unterrichtsentwicklung
und deren Evaluation
Festlegen und Umsetzen eines fachübergreifenden Unterrichtsschwerpunktes
systematische Sprachförderung im Unterricht und in der ergänzenden Betreuung
Verzahnung von Unterricht und Betreuung durch Zusammenarbeit der Lehrkräfte mit
den
Erzieherinnen und Erziehern

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3. Erläuterungen
Das Kollegium der Peter-Pan-Grundschule hat es geschafft, in der schwierigen Leitungssituation
durch ein großes Maß an gegenseitiger Entlastung und gutem Zusammenhalt den Unterrichtsbetrieb weitgehend reibungslos aufrecht zu erhalten. Die bis zum Ende des Schuljahres
2010/2011 kommissarisch eingesetzte Konrektorin hat mit großem Engagement die Schule über
einen langen Zeitraum hinweg allein organisiert. Die Lehrkräfte unterstützten sie in dieser Tätigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Das Arbeitsklima wird allgemein als sehr vertrauensund verständnisvoll beschrieben. Lehrerinnen und Lehrer tauschen Unterrichtsmaterialien aus
und begegnen Problemen gemeinsam. Diese Bereitschaft, sich gegenseitig zu entlasten und
schwierige Situationen gemeinschaftlich zu tragen, ist im Kollegium über viele Jahre gewachsen.
Auch
der
Schulleiter
wird
als
zugewandt
und
immer
ansprechbar charakterisiert.
Der Wille, anfallende Belastungen und Arbeiten gemeinsam zu bewältigen, zeigt sich auch
darin, dass in den letzten Jahren verlässliche Teamstrukturen entstanden sind. So arbeiten drei
feste Teams - das der Schulanfangsphase (Saph), das der Jahrgangsstufen 3 bis 6 sowie das
der ergänzenden Betreuung - zusammen und sprechen jeweils über Unterrichtsinhalte bzw.
Aktivitäten. Ein zusätzliches Team der 3. Jahrgangsstufe stimmt Unterrichtseinheiten miteinander ab, um parallel zu arbeiten. Innerhalb dieser vier Gruppen gelingt der Austausch gut, eine
Verzahnung der Inhalte zwischen den Jahrgangsteams oder mit der ergänzenden Betreuung
findet kaum statt. Die Einbindung der Erzieherinnen und des Erziehers in die Unterrichtsplanung und -durchführung erfolgt personenabhängig, jedoch nicht systematisch. Auch ist konzeptionell keine gemeinsame Gestaltung des Schultags im Sinne einer Rhythmisierung angelegt,
wobei die räumliche Trennung des Schulgebäudes von dem der ergänzenden Betreuung ein
stärkeres Miteinander erschwert.
Dennoch ist ein gemeinsames Erziehungsverständnis aller in der Schule tätigen Pädagoginnen
und Pädagogen erkennbar. Es drückt sich z. B. darin aus, dass sie regelmäßig gemeinsam
Schulveranstaltungen durchführen und ein Klima erzeugen, das den Kindern, aber auch ihren
Eltern eine Identifikation mit der Schule ermöglicht. Vielfältige Angebote wie die Mathematikolympiade, Sportwettkämpfe, Veranstaltungen in der Landesmusikakademie Berlin, die Teilnahme am Känguru- oder am Vorlese- und Rezitationswettbewerb helfen, das Selbstvertrauen der
Schülerinnen und Schüler durch Erfolge zu stärken. Lehrkräfte und das weitere pädagogische
Personal sehen es als unverzichtbar an, den Kindern möglichst monatlich einen Höhepunkt in
ihrem Schulleben zu verschaffen und reagieren damit auf die schwierige soziale Situation zahlreicher Kinder. So sind das Hof-, das Sommer- und das Abschlussfest der 6. Klassen, Theaterund Zirkusbesuche sowie neuerdings eine Ski-Fahrt feste Bestandteile der Jahresplanung. In die
Organisation und Durchführung dieser Aktivitäten sind teilweise die Schülerinnen und Schüler
einbezogen, das Sommerfest organisieren die 6. Klassen nahezu allein.
In der Unterrichtskultur spiegelt sich die Schülerzugewandtheit im positiven Unterrichtsklima
wider. Die Lehrkräfte sprechen die Kinder freundlich sowie wertschätzend an und würdigen
erbrachte Leistungen und Ergebnisse. In Bezug auf die Unterrichtsmethodik gelingt eine Umsetzung von schülerorientierten Ansätzen jedoch nur bedingt. Nach der ersten Inspektion der
Schule haben sich Formen projektartiger Unterrichtseinheiten besonders in der Saph etabliert.
An festen Projekttagen wird der Klassenverband aufgelöst und die Kinder nehmen Angebote an
Lernstationen wahr, beispielsweise zum Thema „gegenseitiges Kennenlernen“. Diese Stationen
bieten die Lehrkräfte mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus den 6. Klassen an.
Alle Lehrerinnen und Lehrer haben auch gemeinsam an einer PC-Schulung teilgenommen, um
die Medienkompetenz der Kinder bereits vom ersten Jahrgang an fördern zu können.

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Der Regelunterricht weist jedoch nur wenig moderne, abwechslungsreiche Unterrichtsmethodik
auf.
Es überwiegt nach wie vor ein lehrerzentrierter Frontalunterricht, der durch Phasen der Einzelarbeit ergänzt wird. Die Lehrkräfte führen überwiegend kleinschrittig in die Übungsphasen ein
und erteilen in der Regel für alle Kinder identische Arbeitsaufträge. Viele Lehrkräfte loben und
beraten die Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsphasen, sie bieten aber kaum Aufgaben
mit
unterschiedlichen
Leistungsanforderungen oder Wahlmöglichkeiten an. Die Selbstständigkeit der Kinder wird in
dem stark durch die Lehrkraft gesteuerten Unterricht selten gefördert. Aufgabenformate, die
unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten zulassen und herausfordernd für Leistungsstärkere sind,
werden
kaum
gestellt. Durch die enge Unterrichtsführung werden die Kinder einerseits gedrängt, in einem
vorgegebenen Zeitrahmen zu arbeiten, andererseits entstehen Wartezeiten für diejenigen, die
die Aufgaben schneller erledigen. Lehrkräfte unterbrechen auch des Öfteren Phasen der konzentrierten Stillarbeit durch frontale Anweisungen oder Erklärungen. Somit bleiben wichtige
lernpsychologische Grundsätze unberücksichtigt, weil in diesen Einzelarbeitsphasen der kindliche
Lernraum mit individuellen Lernvoraussetzungen und eigenem Arbeitstempo wenig respektiert
wird.
Zum Teil wird im Unterricht mit Wochenplänen gearbeitet. Hier ist es den Schülerinnen und
Schülern zeitweise möglich, die Arbeitsgeschwindigkeit und die Reihenfolge der Arbeitaufträge
selbst zu bestimmen. Partner- und Gruppenarbeit stellen an der Peter-Pan-Grundschule eine
Ausnahme dar. Häufig sitzen die Kinder an Einzeltischen, die in Reihen im Klassenraum stehen.
Aufgaben, die es erfordern, als Partner oder Gruppe durch Teamabsprachen zu einem gemeinsamen Ergebnis zu gelangen, werden im Unterricht selten eingesetzt.
Viele Schülerinnen und Schüler weisen zum Zeitpunkt der Einschulung eine eingeschränkte
Ausdrucksfähigkeit auf. Diese Kinder haben in den Unterrichtsstunden wenig Gelegenheit aktiv
Sprach-erfahrungen zu sammeln. Es überwiegt das passive Zuhören, wodurch die Begriffsbildung und das Ausdrucksvermögen nur wenig gefördert werden. Auch die Gruppe der Kinder
nichtdeutscher
Herkunftssprache, die ohne oder mit nur sehr geringen Sprachkenntnissen die Schule besuchen,
wird im Unterricht nicht spezifisch unterstützt. Das Kollegium hat sich bisher nicht über den
kontinuierlichen Erwerb der Unterrichts- und Fachsprache z. B. durch konkrete sprachliche Hilfen in jedem Unterricht und der Betreuungszeit verständigt.
Die Lehrkräfte setzen sich mit Leistungsdefiziten und Sprachproblemen der Schülerinnen und
Schüler auseinander, indem sie vorwiegend die Ergebnisse zur Lernausgangslage Berlin (LauBe)
analysieren.
Daraus resultieren parallel organisierte Unterrichtsangebote. Auf der Basis von selbst entwickelten Beobachtungsbögen, detaillierten Förderplänen und Lernentwicklungsheften erfolgt eine
äußere Differenzierung für einige Kinder. Die Sprachförderkurse für Deutsch als Zweitsprache
(DaZ) sind konzeptionell untermauert. In der Saph sind temporäre Lerngruppen eingerichtet, in
denen Kinder mit Lernschwierigkeiten gezielt Hilfen in kleinen Gruppen erhalten. Sie werden
für eine begrenzte Zeit aus dem Klassenverband herausgelöst, um sich gezielt ihrer Probleme
anzunehmen. Drei Lehrkräfte bilden sich zurzeit in Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik
(ETEP) fort. Für die 5. und 6. Jahrgangsstufe werden die Stunden der Schwerpunktbildung, in
der Schule sogenannte „SPB-Kurse (Schwerpunkt Bildung)“, dazu genutzt, auch noch bei älteren Schülerinnen und Schülern grundlegende Kompetenzen wie die Lese- oder motorische
Kompetenz zu fördern.
Seit der Erstellung des Schulprogramms 2007 hat sich die Schule die Erhöhung der Lesekompetenz als Ziel gesetzt. Es ist nach Aussagen der Lehrkräfte ein entsprechendes schulinternes CurSeite 3/8

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riculum verfasst worden, das aber nur kurzzeitig umgesetzt wurde und auch nicht mehr vorliegt. Die Wirksamkeit der in dem Curriculum formulierten Maßnahmen wurde nicht evaluiert.
Zurzeit weisen wenige Stoffverteilungspläne Kompetenzbezüge auf und enthalten Hinweise auf
den übergreifenden Schwerpunkt der „Leseförderung“. Aus den Ergebnissen der Vergleichsarbeiten (VERA 3) leiten die Lehrerinnen und Lehrer außer im Fach Deutsch keine Maßnahmen
ab. Hier unterstützen Lesepaten den Leselernprozess der Kinder.
Die schulische Entwicklung der letzen Jahre zeigt deutlich, dass das Kollegium grundsätzlich
den Ergebnissen der internen und externen Evaluation aufgeschlossen gegenübersteht und
bereit ist, Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Das Schulprogramm hat eine kontinuierliche Aktualisierung erfahren. Vor allem die Bestandsanalyse ist umfassend und auf dem neusten
Stand. Ebenso wurden vereinbarte Ziele z. B. bezogen auf die Teambildung, die Saph und das
Fortbildungskonzept in Angriff genommen. Außerdem wurden Aspekte aus dem im ersten
Schulinspektionsbericht formulierten Entwicklungsbedarf als Vorhaben aufgegriffen. Dennoch ist
keine klare Abgrenzung von Zielen und konkreten Maßnahmen im Schulprogramm erkennbar.
Messbare Indikatoren fehlen, wodurch die Überprüfbarkeit der schulischen Entwicklungsprozesse erschwert wird. Auch die im Leitbild dargestellten Leitsätze zu zeitgemäßem Unterrichten
werden nur in geringem Maß umgesetzt.
Die sehr detaillierte schulinterne Evaluation bezieht sich auf die Entwicklung von „Erziehung
und Schulleben“ in der Peter-Pan-Grundschule. Hiermit stellt sich die Schule den Herausforderungen, die sich aus dem schulischen Einzugsgebiet ergeben. Der Anteil der Bezieherinnen und
Bezieher von Transferleistungen innerhalb der Elternschaft ist hoch. Auf den schulischen Alltag
wirken sich familiäre Belastungen zum Teil aus. Etliche Kinder neigen zu aggressivem Verhalten
und der Bedarf an Strategien zur Konfliktbewältigung ist in den letzen Jahren gestiegen.
Die Schule reagiert in geeigneter Weise auf diese Situation, indem sie einerseits ein Unterstützungssystem aufgebaut hat und andererseits die soziale Kompetenz der Schülerinnen und
Schüler fördert. So besteht an der Peter-Pan-Grundschule die Schulstation „Auszeit“, in der ein
Schulsozialarbeiter und eine Lehrerin sich um Kinder in schwierigen Situationen kümmern. Auf
einer konzeptionellen Grundlage bieten sie diesen Schülerinnen und Schülern eine temporäre
Betreuung und Lernsituation außerhalb der Klasse. Bei Bedarf stellen sie den Kontakt zu Eltern
oder Einrichtungen der Jugendhilfe her. Auch der „Schülerclub Oase“, der durch einen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter geführt wird, eröffnet Kindern Möglichkeiten des Rückzugs und der
Freizeitgestaltung.
Des Weiteren nutzt die Schule Angebote außerschulischer Kooperationspartner zum sozialen
Lernen. Hier können nur einige beispielhaft genannt werden: ehrenamtliche „Seniorpartner in
School e. V.“ (SiS) werden bei Konflikten vermittelnd tätig und bilden interessierte Schülerinnen
und Schüler zu Mediatorinnen und Mediatoren aus. Über die Zusammenarbeit mit der Kampfschule „Pal Chang“ haben Kinder Gelegenheit, an einem Anti-Aggressionstraining teilzunehmen.
Verschiedene Sportvereine bieten kostenlose Trainings an. Das Präventionsreferat der Berliner
Polizei thematisiert regelmäßig Möglichkeiten einer gewaltfreien Konfliktlösung in verschiedenen
Jahrgangsstufen.
Das pädagogische Klima an der Peter-Pan-Grundschule und das Erziehungsverständnis des Kollegiums berücksichtigen in hohem Maß die soziale Situation der Kinder. Lehrkräfte und das
weitere pädagogische Personal nehmen die damit verbundenen Herausforderungen an. Sie vernetzen sich im sozialen Umfeld, sind aber auch selbst bereit, Kompetenzen im Umgang mit
problembelasteten Kindern zu erwerben.

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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

D

B

C

D

B

C

D

ohne Bewertung

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Ganztagsangebot

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.2

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Förderung der Sprachkompetenz

A

A

3.1

E.1

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

c

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

c

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

c

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

c

2.2.5

Verhalten im Unterricht

c

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

c

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

c

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

d

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

c

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen

d

2.2.14 Kooperatives Lernen

d

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/B
80%

B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

++

+

2.2.9

-

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

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Berlin obere Grenze

10G10 MW

2.2.14

2.2.15

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Die Peter-Pan-Grundschule, wie sie seit ihrer Namensgebung im Jahr 1997 heißt, liegt im Bezirk
Marzahn-Hellersdorf, inmitten eines Wohnviertels mit mehrgeschossigen Wohngebäuden aus den
1980er Jahren. Die Schule wurde als Grundschule für dieses Wohngebiet im Jahr 1981 eingeweiht.
Das Schulgelände grenzt an eine Grünfläche, auf der bis vor wenigen Jahren eine Oberschule
stand. Durch deren Abriss erhielt die Schule eine großzügig mit Spielgeräten, Rasenfläche und einem Verkehrsgarten gestaltete Anlage an der Rückseite des Gebäudes. Da dieser Bereich sehr neu
und auch nicht direkt vom Schulgelände erreichbar ist, wird er momentan wenig genutzt. Der
bisherige, in weiten Teilen versiegelte und unbegrünte Schulhof bietet sehr begrenzt Platz für die
Pausengestaltung. Ein Bolzplatz sowie einige Spielgeräte und zwei Tischtennisplatten eröffnen den
Kindern verschiedener Altersgruppen zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten. Derzeit ist die Neugestaltung dieses Teils des Schulgeländes in der Planung.
Neben dem fünfgeschossigen Schulhaus befindet sich eine separat stehende, zweckmäßig ausgestattete Sporthalle. Der bauliche Zustand erfordert aber einen hohen personellen Aufwand zur Sauber- und Instandhaltung. Die Schule kann auch bei Bedarf ein Stadion in fußläufiger Nähe nutzen.
Das Schulgebäude wirkt gepflegt, obwohl sich einige Fenster nicht mehr öffnen lassen. Die sanitären Einrichtungen wurden vor wenigen Jahren grundlegend renoviert und konnten seitdem in einem sehr ordentlichen, gepflegten Zustand gehalten werden. Das Eingangsfoyer ist hell und
freundlich gestaltet und bietet neben Informationen zur Schule die Möglichkeit für eine erste Orientierung im Haus. Im Untergeschoss befinden sich die Räume des Frühhortes sowie die Essenausgabe und der Speiseraum, der durch die vielen Fenster und die ansprechende Möblierung hell und
einladend wirkt.
In der ersten Etage liegt der gesamte Verwaltungsbereich. Das Lehrerzimmer ist verhältnismäßig
klein, bietet aber allen Kolleginnen und Kollegen Platz. Zwei kleinere Räume sind als Besprechungsund Kopierraum eingerichtet. Der Bereich vor den Verwaltungsräumen ist freundlich gestaltet. Hier
finden sich zahlreiche Klassenfotos und eine Sammlung von Pokalen und Preisen der Schule. Am
gegenüberliegenden Ende des Flures sind die Räume für die Mediation, für den Förderunterricht
sowie Büros für die Schulsozialarbeit.
Die Unterrichtsräume sind von den Lehrkräften unterschiedlich mit Anschauungsmaterial und Schülerarbeiten gestaltet. Es gilt das sogenannte Lehrerraumprinzip, d. h. die Kinder wechseln die Räume. In den hellen Fluren sind vor allem aus Gründen des Brandschutzes nur wenige Plakate und
Projektergebnisse aus dem Unterricht ausgestellt.
Die Schule verfügt über Fachräume für Biologie, Kunst, Musik, Erdkunde und Mathematik, an die
sich jeweils Räume zur Vorbereitung anschließen. Ein PC-Raum ist mit 24 internetfähigen PCs, einem Drucker und einem an der Decke montierten Beamer ausgestattet. In anderen Klassenräumen
sind vereinzelt Beamer fest installiert. Auf jeder Etage steht ein Medienwagen mit DVD-Player und
Fernsehgerät zur Verfügung. Der Fachraum für Naturwissenschaften sowie der dazugehörige Vorbereitungsraum sind im Gebäude der ergänzenden Betreuung untergebracht.
Dieses sogenannte Hortgebäude ist etwa 300 Meter von der Schule entfernt. Es befindet sich in
einem zweigeschossigen, ehemaligen mobilen Schulergänzungsbau aus den 1990er Jahren. Der
Außenbereich wird gerade neu gestaltet. Im Eingangsbereich informieren die Erzieherinnen und
Erzieher über die Angebote und Arbeitsgemeinschaften. Insgesamt stehen den Kindern sechs Räume zur Verfügung, die durch die großzügig angelegten Flurbereiche auf beiden Etagen ergänzt
werden. Die Aufenthalts- und Spielräume für die Kinder sind in unterschiedliche Funktionsbereiche
eingeteilt. In allen Räumen und Flurbereichen finden sich zahlreiche Arbeitsergebnisse der Kinder.

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