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Full text: Kurzbericht zur Inspektion des Melanchthon-Gymnasiums (10Y11)

Kurzbericht
zur Inspektion des Melanchthon-Gymnasiums (10Y11)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Das Melanchthon-Gymnasium befindet sich im Stadtteil Hellersdorf des Bezirks MarzahnHellersdorf in einem Wohngebiet mit Neubauten in Plattenbauweise bzw. Reihen- und Einfamilienhäusern. Es liegt verkehrsgünstig in der Nähe der U-Bahn, von Straßenbahn- und Buslinien.
Neben zwei Klassen, die in Jahrgangsstufe 5 beginnen, ist die Schule in den Jahrgängen 8 bis
10 vierzügig und im Jahrgang 7 fünfzügig organisiert. 13 Schülerinnen und Schüler lernen in
einer Willkommensklasse für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse.
Entsprechend seiner Profilbildung bietet das Gymnasium seit 2011/2012 in den beiden grundständigen Zügen eine musikbetonte und seit dem Schuljahr 2014/2015 eine MINT 1-Ausrichtung
an. Die hier unterrichteten Kinder und Jugendlichen erhalten nach einer schulinternen Stundentafel wöchentlich zusätzlichen Musik- bzw. Mathematik- und Naturwissenschaftsunterricht. In
der musikorientierten Klasse des 5. Jahrgangs wird in Kooperation mit der Musikschule kostenloser Instrumentalunterricht angeboten.
Der Unterricht wird größtenteils im Blockstundenmodell und im Fachraumprinzip erteilt. Zur
Realisierung der Unterrichtsversorgung im Fach Sport nutzt das Melanchthon-Gymnasium die
nahegelegene zweigeschossige Turnhalle der benachbarten Grundschule.
Der Schulleiter, der mehrere Jahre kommissarisch tätig war, ist seit dem Schuljahr 2014/2015
im Amt. Die Stelle der stellvertretenden Schulleitung ist nicht besetzt, das Stellenbesetzungsverfahren jedoch bereits eröffnet. Eine Lehrerin nimmt die Stellvertretung kommissarisch wahr.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•
•

engagierte Zusammenarbeit des Kollegiums und der Schulleitung im Hinblick auf die
Weiterentwicklung der Schule
verlässliches und strukturiertes Schulleitungshandeln
Förderung der Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler durch
vielfältige Angebote
Kooperationen zur Ergänzung des schulischen Angebots
Schaffung lernförderlicher Arbeits- und Lernbedingungen

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•

1

Festlegen abgestimmter und akzeptierter Entwicklungsziele zur weiteren
Schulentwicklung
stärkere Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern in schulische
Entscheidungsprozesse
Unterrichtsentwicklung im Bereich der Individualisierung von Lernprozessen

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

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3. Erläuterungen
Das Melanchthon-Gymnasium hält zur Förderung der unterschiedlichen Interessen der Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges unterrichtliches und außerunterrichtliches Angebot bereit.
Neben der naturwissenschaftlichen und musischen Profilierung in den grundständigen Zügen
sind in diesem Zusammenhang besonders die Gestaltung der Studien- und Berufsorientierung
an der Schule und der Lernbereich „Lernen in globalen Zusammenhängen“ zu erwähnen. Die
Schule trägt seit 2014 das Siegel für exzellente berufliche Orientierung. Es gibt Angebote für
die
unterschiedlichen
Jahrgangsstufen,
so
wird
das
Fach
Sozialkunde/Berufswahlunterricht/Wirtschaft in Klasse 9 als eigenständiges Fach unterrichtet, in der gymnasialen Oberstufe wird ein Grundkurs „Wirtschaftswissenschaft“ angeboten. Im Rahmen der
jährlich zu Beginn des Schuljahres stattfindenden Praktikumsmesse bereiten die Schülerinnen
und Schüler der 10. Klassen die Neuntklässler auf das kommende Betriebspraktikum vor. Außerdem legt die Schule bei der Organisation der Praktika Wert darauf, dass die Praktikumsplätze Einblicke in Studienberufe geben. In der gymnasialen Oberstufe finden individuelle Gespräche und Beratungen mit den Jugendlichen zum weiteren Werdegang nach dem Abitur statt.
Hier nutzt die Schule die Expertise der Arbeitsagentur. Zur Koordinierung der Maßnahmen regelmäßig tagt ein aus Lehrkräften bestehender „Ausschuss für Studien- und Berufsorientierung“.
Das „Lernen in globalen Zusammenhängen“ findet vor allem projektorientiert statt. So wird
nicht nur die sechswöchige Unterrichtsreihe im Jahrgang 8 zum Thema „Wasser - ein globales
Gut“ jedes Jahr fachübergreifend durchgeführt, sondern ebenso im Jahrgang 9 der Projekttag
zum Thema: „Freiheit erleben - Grenzen erfahren?“. Hier behandeln die Lehrkräfte mit ihren
Schülerinnen und Schülern vor allem aktuelle politische Themen, auch unter Einbeziehung von
Kooperationspartnern wie der Gedenkstätte Hohenschönhausen oder externen Referenten. Ergänzt werden die Projekte beispielsweise durch fachübergreifende Wahlpflichtkurse und Unterrichtsreihen in verschiedenen Fächern. Für diese Aktivitäten erhielt die Schule im Juli 2015 den
Titel „Faire Schule“ durch das Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationszentrum (EPIZ).
Darüber hinaus strebt die Schule gezielt die Förderung der Medienkompetenz der Jugendlichen
an, etwa durch die Kopplung des ITG-Unterrichts an unterschiedliche Fächer wie Mathematik
oder Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler haben am Melanchthon-Gymnasium die Möglichkeit als dritte Fremdsprache Japanisch oder Latein zu erlernen. Ergänzt werden die unterrichtlichen Angebote durch eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften z. B. auf musischem oder sportlichem Gebiet. Auch sind die Eltern einbezogen, indem sie etwa einen Töpfer-Kurs oder eine
Tanz-AG leiten.
Neben der Einbeziehung der Eltern bei der Gestaltung ihrer vielfältigen Angebote hat sich die
Schule weiterhin nach außen geöffnet und kooperiert mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen
Einrichtungen und anderen Partnern. So besteht im Rahmen der Musikprofilierung eine enge
Kooperation mit der Henze-Musikschule. Im Bereich-MINT ist neben der Mitgliedschaft in einem
schulischen Netzwerk u.a. die Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Kinderforschungszentrum „Helleum“, der Siemens-AG oder der Robert-Bosch-Stiftung in Unterrichtsprojekte und
Exkursionen integriert. Im Rahmen der Leistungskurse werden Angebote der Berliner Universitäten wahrgenommen. Die Schule unterhält Schulpartnerschaften zu Frankreich, Spanien, England
und Ecuador und organisiert hier einen regelmäßigen Austausch. Internationale Projekte im

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Rahmen von Comenius 2 werden wiederholt durchgeführt, derzeit bewirbt sich die Schule um
die Koordination eines Erasmus-Projektes 3.
Nicht zuletzt auch wegen des vielfältigen Angebotes zeigt sich eine hohe Zufriedenheit aller
Beteiligten mit den Lern- und Arbeitsbedingungen an der Schule. Das Miteinander wird als
ruhig, freundlich und aufgeschlossen beschrieben, Konflikte gibt es kaum. Um das soziale Klima weiter zu verbessern, führen die in Klassenstufe 5 bzw. 7 neu aufgenommenen Klassen
Methoden- bzw. Kennenlerntage durch, ein Anti-Mobbing-Training ist etabliert.
Im Unterricht zeigt sich eine konzentrierte und störungsfreie Lernatmosphäre. Schülerinnen und
Schüler pflegen untereinander sowie in Kontakt mit den Lehrkräften einen freundlichen Umgang, das pädagogische Klima ist durchweg lernförderlich. Der in neunzigminütigen Blöcken
organisierte Unterricht ist nachvollziehbar strukturiert. Die Lehrkräfte geben Hinweise zum Verlauf und zu den Zielen der Stunde, das Erreichen dieser Ziele wird dagegen weniger reflektiert
und ausgewertet. Als vorherrschende Medien kommen vor allem Arbeitsblätter sowie die Tafel
zum Einsatz. Die Möglichkeiten der interaktiven Whiteboards werden dagegen selten genutzt.
Häufig sind die Stunden durch frontale Phasen charakterisiert, an die sich Einzelarbeit der
Schülerinnen und Schüler anschließt, in denen vor allem Arbeitsblätter bearbeitet werden. Es
dominieren fragend-entwickelnde Gespräche, die von der Lehrkraft gelenkt und gesteuert werden. Ein Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern oder eine Förderung der Teamkompetenzen findet selten statt. Bei den kooperativen Sozialformen überwiegt die Partnerarbeit. Aufgabenformate, die das gemeinsame, selbstständige Lösen von Problemen vorsehen,
werden oft gestellt und kommen in der gymnasialen Oberstufe häufiger als in der Sekundarstufe I zum Einsatz. Diese Aufgaben ermöglichen unterschiedliche Lösungsansätze, die im weiteren Unterrichtsverlauf kaum genutzt werden. Fachliche Inhalte werden altersangemessen in
allen Altersstufen vermittelt, die Vermittlung von Methodenkompetenzen bzw. Überfachlichem
jedoch spielt kaum eine Rolle. Auch wenn sich das Kollegium in schulinternen Fortbildungen
mit dem Thema der inneren Differenzierung beschäftigt hat, unterbreiten die Lehrkräfte ihren
Schülerinnen und Schülern nur in Ausnahmefällen individuelle Lernangebote, die den Leistungsstand des Einzelnen berücksichtigen. Damit besteht ein Entwicklungsbedarf des letzten Inspektionsberichtes fort.
Grundsätzlich ist die Unterrichtsentwicklung ein Anliegen des Schulleiters. Er führt beispielsweise Unterrichtsbesuche bei neu an der Schule tätigen Lehrkräften durch und ist in den Gremien
und Ausschüsse präsent, bzw. lässt sich von den entsprechenden Ergebnissen berichten. Konkrete Arbeits-, Entwicklungs- oder Fortbildungsschwerpunkte im Bereich Unterricht wurden von
ihm bisher nicht initiiert. Der Schulleiter hat bereits in den Schuljahren, in denen er noch nicht
offiziell im Amt war, gemeinsam mit dem Kollegium wesentliche Entwicklungsprozesse eingeleitet, etwa den Aufbau der MINT-Klassen. Auch die Außenwirkung der Schule hat sich durch
seine Präsenz und die weitere Öffnung der Schule nach außen verbessert. Von allen Beteiligten
wird er für seine ruhige Art und ständige Gesprächsbereitschaft geschätzt. In Konfliktsituationen kann er vermitteln und sachorientiert Lösungen finden.
Vor dem Hintergrund der seit längerer Zeit nicht vollständig besetzten Schulleitung kam es
immer wieder zu konkreten Verantwortungsübernahmen durch Lehrkräfte aus dem Kollegium.
Ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer ist durch die Mitarbeit in den vorhandenen Steuerungsstrukturen bei der Entwicklung der Schule eingebunden. So ist die Steuergruppe mit der
Fortschreibung des Schulprogrammes beauftragt oder auch mit der Vorbereitung eines Studien2

3

Das Comenius-Programm ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das Kontakte zwischen Schulen verschiedener europäischer Staaten ermöglichen soll.
In den ERASMUS-Projekten werden die ehemaligen Comenius-Projekte fortgeführt.

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tages im Januar 2017, auf dem an der Erstellung eines neuen schulinternen Curriculums gearbeitet werden soll. Verschiedene Ausschüsse tagen zu schulischen Schwerpunkten und berichten von ihrer Arbeit in den Gremien. Für einige dieser Arbeitsgruppen, z. B. zu den Themen
„Lernen in globalen Zusammenhängen“ oder „Faire Schule“, sind feste Zeiten im Stundenplan
der betroffenen Lehrkräfte verankert, in denen getagt werden kann.
Die an der Schulentwicklung arbeitenden Gremien und Gruppen stehen vor der Herausforderung, die einzelnen schulischen Schwerpunkte weiter auszugestalten und zu gewichten. Im
letzten Inspektionsbericht wurde die Schärfung des Profils als ein Entwicklungsbedarf genannt.
Durch die Etablierung eines MINT-Zuges hat sich die Angebotsvielfalt jedoch weiter vergrößert.
Mit der musischen Ausprägung, der Arbeit im MINT-Netzwerk, der Studien- und Berufsorientierung oder auch dem Lernen in globalen Zusammenhängen sind Arbeitsschwerpunkte gesetzt,
die zum einen wichtige Elemente der schulischen Arbeit darstellen, zum anderen aber noch
nicht systematisch in allen Jahrgängen verankert sind. So sind beispielsweise die Angebote für
die beiden Profilzüge besonders in den Anfangsjahrgängen verankert.
Die Schule sieht sich derzeit in einer Phase der Konsolidierung, in der vor allem Bewährtes
fortgeführt werden soll und darüber hinaus das neue Profil weiter ausgestaltet werden muss.
Das aktuelle Schulprogramm enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme zu den Aktivitäten
und äußeren Bedingungen. Entwicklungsvorhaben sind nicht formuliert, auch die Evaluationsvorhaben beinhalten nur ansatzweise Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit. Eltern und die
Schülerinnen und Schüler sind in die schulprogrammatische Arbeit kaum eingebunden. Die
Eltern sind in den schulischen Gremien präsent, in die Arbeit der Ausschüsse jedoch wenig
involviert. Bei der Gestaltung des Schullebens sind die Eltern und Jugendlichen dahingegen
miteinbezogen, etwa bei der Organisation von Projekttagen, Wettbewerben oder künstlerischen
Auftritten. Schülerinnen und Schüler haben zwar Ideen zur weiteren Ausgestaltung des Schullebens, die sie auch einbringen können. Deren Umsetzung scheitert aus Sicht des Kollegiums
jedoch derzeit an der tatsächlichen Bereitschaft der Jugendlichen zur aktiven Mitarbeit. Erste
Schritte zur weiteren Einbeziehung beispielsweise der Schülervertretung unternimmt die Arbeitsgruppe des Projektes „Faire Schule“.
Insgesamt sind durch die am Melanchthon-Gymnasium vorhandenen Strukturen und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Kollegium sind die Voraussetzungen für
eine weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung gegeben. Die Schule unterbreitet Angebote, die
für Schülerinnen und Schüler vielfältig und attraktiv sind. Eine klare Gewichtung und weitere
Vernetzung der schulischen Schwerpunkte stehen noch aus.

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4. Qualitätsprofil

4

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.2

Methoden- und Medienkompetenzen

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Unterrichtsprofil
Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

A

3.1

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

3.4

Kooperationen

B

C

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

A

4.1

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

4

Bewertung

6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

B

C

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen

A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

a

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

a

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

a

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess
2.2.8

A

B

C

D

vergleichend

a

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen
2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen
2.2.14 Kooperatives Lernen

c
c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

c

5

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

5

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.9

2.2.8

+

-

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

Berlin MW

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

Berlin untere Grenze

Seite 7/8

2.2.10

2.2.11

Berlin obere Grenze

2.2.12

2.2.13

10Y11 MW

2.2.14

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Auf dem weitläufigen Schulgelände befinden sich neben den beiden baugleichen, Ende der
achtziger Jahre entstandenen dreistöckigen Schulgebäuden (Häuser 1 und 2) zwei weitere kleinere Gebäude (Häuser 3 bis 4). Die Häuser 1 und 2 wurden im Schuljahr 2009/2010 teilweise
saniert. Die Häuser 3 und 4 hingegen wurden 1992 als temporäre Zusatzgebäude errichtet und
sind aufgrund hoher Feuchtigkeit, undichter Fenster und starker Abnutzung sanierungsbedürftig. Derzeit nutzt das Otto-Nagel-Gymnasium eines dieser Gebäude zur Absicherung des Unterrichtes in den Jahrgängen 9-12.
Sowohl die Schulgebäude als auch das Gelände sind gepflegt. Die im Jahre 2013 begonnene
Sanierung der Außenanlagen wurde mit der Übergabe des Schulhofes im Juli 2016 nach vierjähriger Bauzeit abgeschlossen. Es ist ein sehr großzügiges Areal unter anderem mit einem
kleinen Amphitheater in der Art eines Ökoparks entstanden. Die Jahrgänge der Grundstufe
verfügen auf dem Schulhof über einen gut ausgestatteten Spielplatz. Zahlreiche Aufenthaltsbereiche mit gepflegten Blumenbeeten sowie Sitzgelegenheiten, aber auch Tischtennisplatten und
Fahrradständer sind vorhanden. In den Pausen kann eine Cafeteria genutzt werden, eine Aula
bietet ausreichend Platz für Schulveranstaltungen. Den Schülerinnen und Schülern stehen
Schließfächer zur Verfügung.
In den Häusern 1 und 2 informieren Bildschirme über den aktuellen Vertretungsunterricht,
schulinterne Ereignisse bzw. Termine. Beide Gebäude sind in vielen Bereichen ansprechend
durch Schülerarbeiten gestaltet. Der offene Übergang zu Haus 2 ist durch eine moderne Pergola, auf der Me-lanchthons Lebensgeschichte auf einzelnen Tafeln dargestellt ist, geschützt. In
Haus 1, dem Hauptgebäude, liegt im ersten Stock der Verwaltungsbereich sowie angrenzend
ein Lehrerzimmer.
Die Stockwerke aller drei Gebäude sind überwiegend bestimmten Fachbereichen zugeordnet. In
Haus 1 sind dies Mathematik, Informatik und die naturwissenschaftlichen Fächer, die jeweils
über großzügige und gut ausgestattete Vorbereitungsräume verfügen. Dem Fach Darstellendes
Spiel stehen hier vier Räume zur Verfügung. In einem dieser Räume gibt es eine Bühne. Die
Willkommensklasse nutzt im Erdgeschoss einen Raum, der mit Computer, Smartboard und vielfältigen Unterrichtsmaterialien ausgestattet ist.
In Haus 2 liegen neben weiteren Unterrichtsräumen auch die Fachräume für Kunst mit den
Sammlungsräumen. Die Bibliothek im Untergeschoss bietet mit fünf Computern auch Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler. Die Oberstufe konnte sich einen Aufenthaltsraum nach
ihren Vorstellungen beispielsweise mit einem Kicker und einer Hängematte einrichten. Ferner
befinden sich in diesem Gebäude noch eine Werkstatt und ein dazugehöriger Materialraum;
ebenso wurden zwei Brennöfen für Tonarbeiten angeschafft und ein Dunkelkabinett für das
Fotolabor eingerichtet. Ein vollständig als Klassenraum ausgestatteter Raum im Souterrain ist
aufgrund hoher Feuchtigkeit derzeit nicht nutzbar.
In Haus 4 ist der gut ausgestattete Fachbereich Musik mit diversen Fachräumen, in denen auch
Proben und Arbeitsgemeinschaften stattfinden, und einem großen Raum für die Aufbewahrung der Musikinstrumente untergebracht.
Die mit der benachbarten Grundschule gemeinsam genutzte große, durch zwei Trennwände
teilbare zweistöckige Sporthalle eignet sich wegen der Zuschauertribüne sehr gut zur Ausrichtung von Wettkämpfen. Die von der Schule genutzte Sportanlage ist mit Flutlicht und einem
Kunstrasen ausgestattet.

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