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Full text: Kurzbericht zur Inspektion des Kant-Gymnasiums (05Y02)

Kurzbericht
zur Inspektion des Kant-Gymnasiums (05Y02)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Das Kant-Gymnasium existiert seit 160 Jahren und ist somit das älteste Gymnasium im Bezirk
Spandau. Es liegt verkehrsgünstig in einer ruhigen Straße nahe dem Spandauer Rathaus. Jedes
Jahr werden in diese vierzügige Schule drei 7. Klassen und eine 5. Klasse aufgenommen. Als
erste Fremdsprache können Englisch und Französisch fortgeführt werden. Zusätzlich kann man
Latein und Französisch als zweite Fremdsprache wählen. Der Unterricht findet überwiegend im
90-Minutenblock statt. Seit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es eine Orchesterklasse und eine
Kooperation mit der Musikschule.
Die Schülerzahl steigt seit drei Jahren leicht an. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache liegt bei 25%. Von der Zuzahlung zu den Lernmitteln ist ein Fünftel der Eltern befreit. Die Personalausstattung liegt zum Inspektionszeitpunkt bei 93 %. Seit der
letzten Inspektion 2012 konnten vier der damals sieben offenen Funktionsstellen neu besetzt
werden. Pensionierungen führten zu mehreren Neueinstellungen. Der Fachbereich Englisch
wurde in Folge dessen fast komplett neu besetzt. Vor zweieinhalb Jahren trat die neue Schulleiterin ihr Amt an.
Der Inspektionsbericht vom Februar 2013 attestierte der Schule einen erheblichen Entwicklungsbedarf. Diese Inspektion erfolgt daher bereits nach zwei Jahren.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•

systematische Arbeit des Kollegiums an den schulischen Entwicklungsschwerpunkten
Erarbeiten eines Methodencurriculums und dessen Umsetzung im Unterricht
Gemeinschaftsgeist und Aufrechterhaltung von Traditionen

Entwicklungsbedarf der Schule
•

Festigen und Etablieren von Strukturen zur Schulentwicklung

•

Evaluation von Maßnahmen der Schulentwicklung

•

Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf:
-

Aufgabenformate zur Förderung der Problemlösekompetenz
Sprachförderung in allen Fächern

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3. Erläuterungen
Im Inspektionsbericht vom Februar 2013 wurde formuliert, dass Entwicklungsbedarf hinsichtlich
der Unterrichtsentwicklung sowie einer kontinuierlichen Schulentwicklungsarbeit bestand. Zum
Zeitpunkt dieser Inspektion kann ein konstruktiver Umgang mit dem Ergebnis festgestellt werden.
Die Schulleiterin rief eine Steuergruppe ins Leben, die sich mit dem Fortschreiben des Schulprogramms befasste. Durch eine partizipative Herangehensweise konnten sich Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Schulleitungsmitglieder mit eigenen Ideen und Vorschlägen
beteiligen. Dabei setzten sie mehrere Entwicklungsschwerpunkte, die mithilfe von Zielen und
einer Zeit- Maßnahmen-Planung konkretisiert wurden. Die Schwerpunkte orientieren sich an
den Ergebnissen der letzten Inspektion und betreffen die Unterrichtsentwicklung sowie darüber
hinaus die Fortbildungsplanung, die Vertretungsregelung, die Elternarbeit und die „Engagementförderung“. Das gesamte Kollegium trägt die Schwerpunkte des neuen Schulprogramms
und setzt die verabredeten Maßnahmen um. In den Fachkonferenzen wird über besuchte Fortbildungen referiert, Vertretungsunterricht wird möglichst mit fachgerechten Materialien erteilt.
Das Engagement der Schülerinnen und Schüler wird durch einen Sponsorenlauf, Klassenratsstunden, Teilnahme an Wettbewerben und Wettkämpfen, eine Homepage-AG sowie die Schuljahresabschlussveranstaltung gefördert. Die Arbeit der Fachkonferenzen zielt auf Unterrichtsentwicklung besonders im Hinblick auf die Förderung der Sprachkompetenz und die Anwendung erlernter Methoden.
Das Kollegium des Kant-Gymnasiums legt Wert auf die Pflege schulischer Traditionen, die sich
an einem humanistischen Menschenbild orientieren. Es herrscht ein Konsens über die schuleigenen Regeln, die zu Höflichkeit, Respekt und sozialem Engagement anhalten. Dazu gibt es
eine Schulvereinbarung, welche die Erziehungsberechtigten sowie die Schülerinnen und Schüler
unterschreiben. Den Herausforderungen an eine traditionsbewusste und gleichzeitig moderne
Schule stellen sich die neue Schulleiterin und das Kollegium durch eine Reihe von Maßnahmen.
Tragende Elemente sind weiterhin, wie schon im letzten Inspektionsbericht beschrieben, das
angenehme Schulklima, die förderlichen Lern- und Arbeitsbedingungen und eine am Schulleben
mitwirkende Eltern- und Schülervertretung. Ein Teil der Elternschaft am Kant-Gymnasium ist
sehr aktiv und bereit zur Mitarbeit. Die Schule hat vor, diese Beteiligung weiter zu fördern. Ein
Höhepunkt des schulischen Miteinanders ist jährlich das sogenannte „Bunte Wochenende“, an
dem sich alle in die Verschönerung der Schule einbringen oder Projekte durchgeführt werden.
Freundliche Umgangsformen prägen die Atmosphäre auch zum Zeitpunkt dieser Nachinspektion
im Schulalltag. Ein GSV1- Wochenende wird von einer Lehrkraft und Eltern zusammen mit den
Schülerinnen und Schülern vorbereitet und gestaltet. Für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten werden Mediatoren in den Klassen ausgebildet. Die Lehrkräfte haben an einer Fortbildung durch den Verein CONTIGO zum Umgang mit Mobbing teilgenommen. Patenschaften der
älteren für neue Schülerinnen und Schüler leisten einen wichtigen Beitrag zum schulischen
Miteinander. Die Schülerschaft ist leistungsbereit und wird mit Immanuel Kants „sapere aude“2,
das am Eingangstor steht, auf kritisches Denken innerhalb und außerhalb des Unterrichts hingewiesen.
Die Schülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums lernen in einer freundlichen Unterrichtsatmosphäre. Nach intensiver Auseinandersetzung innerhalb der Fachbereiche bei der Erstellung
des Methodencurriculums haben die Lehrkräfte Absprachen zu Inhalten und adäquaten Methoden getroffen. In der Praxis setzen sie bereits Inhalte des Methodencurriculums um, in dem
1
2

Gesamtschülervertretung
Wage es, weise zu sein!

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aufgeführt ist, welches Fach in welcher Jahrgangsstufe für die Einführung bestimmter Methoden zuständig ist. Das Methodenlernen als Grundlage selbstständigen Arbeitens ist somit überfachlicher Schwerpunkt des schulinternen Curriculums. Hier ist aufgeführt, welches Fach sich in
den jeweiligen Jahrgangsstufen um die Einführung bestimmter Methoden kümmert. Vielfach ist
das als Schwerpunkt der Unterrichtsentwicklung erarbeitete Methodencurriculum bereits umgesetzt. So lernen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in Jahrgangsstufe 7, ihre Ergebnisse auch mit Hilfe digitaler Medien zu präsentieren. Hierfür steht ihnen ein Kriterienkatalog zur
Verfügung, an dem sie sich während der Arbeit orientieren können und der Grundlage für
Rückmeldungen und Bewertungen aus dem Auditorium ist. Auch Methoden zur gemeinsamen
Erarbeitung und zur Texterschließung wie das Gruppenpuzzle oder Kugellager als dezentraler
Austausch von Arbeitsergebnissen sind gängige Elemente der Unterrichtsgestaltung.
Instruierende frontale Phasen treten im Gegensatz zu den Beobachtungen in der letzten Inspektion zugunsten von Einzelarbeit und dem gemeinsamen Lernen in der Gruppe zurück. Dem
eigenen Denken und dem gegenseitigen Austausch wird Raum gelassen. In vielen Unterrichtssequenzen organisieren die Schülerinnen und Schüler ihren Lernprozess selbstständig. Dennoch
lassen die Aufgabenstellungen wenig Möglichkeiten offen, Lösungsstrategien zu entwickeln und
Kompetenzen zu fördern, die zum Umgang mit problemorientierten Aufgaben notwendig sind
und nicht auf Routinen zurückgreifen. Differenzierte Lernangebote werden häufiger unterbreitet
als zum Zeitpunkt der letzten Inspektion, z. B. durch den Einsatz von Wochenplänen oder von
Lerntheken bzw. -stationen. Eine von den Lehrkräften bewusst initiierte Förderung der Bildungssprache in allen Fächern ist bisher nicht vorhanden, auch wenn einige bei der Beantwortung von Fragen oder bei mündlichen Beiträgen konsequent auf dem Formulieren ganzer Sätze
bestehen. Dieser Umstand ist dem Kollegium bewusst und wurde daher als Entwicklungsschwerpunkt ins Schulprogramm aufgenommen. Gezielte Hilfen für die Rezeption und Produktion von Texten über den Deutschunterricht hinaus bieten die Lehrkräfte wenig an. Das Anlegen von Ordnern mit sprachsensiblen Materialien für alle Fächer, wie im Schulprogramm als
Vorhaben formuliert, steht noch aus.
Die weiteren im Schulprogramm aufgeführten Entwicklungsvorhaben sind überwiegend in diesem Schuljahr formuliert worden. Ein Qualitätskreislauf mit Zielen, Maßnahmen und einer anschließenden Evaluation der Umsetzung ist noch nicht realisiert. Eine interne Evaluation der
formulierten Entwicklungsvorhaben hat zum Zeitpunkt der Inspektion daher noch nicht stattgefunden. Auch aus den vergangenen Jahren liegen keine Ergebnisse vor. Die im Evaluationsbericht vom März 2014 angekündigten Maßnahmen zur neu eingerichteten Musikklasse oder zum
Einsatz des Smartboards wurden zu dem angegebenen Zeitpunkt nicht ausgewertet.
Elemente der Steuerungsstruktur und Kommunikationskultur sind die festen wöchentlichen
Treffen der Schulleitungsmitglieder. Die erweiterte Schulleitung, der auch der Evaluationsbeauftragte angehört, trifft sich ebenfalls regelmäßig. Für die Eltern hat die Schulleiterin eine wöchentliche Sprechzeit eingerichtet. Eine für die Erstellung des Schulprogramms ins Leben gerufene Steuergruppe hat sich allerdings nach der aktuellen Fertigstellung wieder aufgelöst. Das
Festigen dieser wiederbelebten Schulentwicklungsprozesse durch Kontinuität in Strukturen und
Arbeitsgruppen steht für das Kant- Gymnasium noch aus.

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4. Qualitätsprofil

3

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.2

Methoden- und Medienkompetenzen

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

Unterrichtsprofil

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

nicht bewertet

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

A

3.1

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

B

C

D

nicht bewertet

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

A

4.1

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

3

Bewertung
A

6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

6.3

Umgang mit erheblichem Entwicklungsbedarf

B

C

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

c

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

c

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

b

2.2.14 Kooperatives Lernen

b

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

c

4

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

4

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

Berlin MW

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

2.2.11

Berlin obere Grenze

2.2.12

2.2.13

05Y02 MW

2.2.14

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Das Kant-Gymnasium liegt in der Nähe des Falkenseer Platzes in einer ruhigen Seitenstraße. Die
Schule besteht aus einem Hauptgebäude, das aus zwei auf zwei Ebenen verbundenen Trakten,
einer Aula sowie einer Sporthalle und aus einem mehrstöckigen Nebenhaus besteht. Nachdem
ein ehemaliges Möbelhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite für Unterrichtszwecke hergerichtet wurde, führt die Schule seit 1998 keine Filiale mehr, sondern ist an einem Standort
zentriert. Der Musikbereich, der durch den Aufbau einer Orchesterklasse ein besonderes Profil
gewinnt, nutzt drei gut mit Instrumenten und technischen Geräten ausgestattete Fachräume.
Ein Containerbau mit zwei Unterrichtsräumen wurde 2004 auf dem Hof errichtet. Im Kellergeschoss befinden sich weitere Fachräume für Musik sowie für Erdkunde. Ein Werkraum ist wegen des vorhandenen Geruchs nicht nutzbar. In Abstell- und Lagerräumen bewahrt die Schule
Lehr- und Lernmittel sowie Material für den Kunstbereich auf. Im 1. Stockwerk liegen Unterrichtsräume für Französisch, Latein, Deutsch und Englisch sowie ein kleines Lehrerzimmer, das
mit zwei Rechnern nebst Drucker ausgestattet ist. Alle Räume für den Unterricht sind mit
Smartboards ausgerüstet. Im Eingangsbereich informiert eine digitale Anzeigentafel über Vertretungen und aktuelle Nachrichten. Plakate weisen auf Veranstaltungen und verschiedene
Aushänge auf Ergebnisse von Wettbewerben sowie Befragungen hin.
Im Hauptgebäude nutzt die Schulgemeinschaft die bezirkseigene Aula, die ca. 450 Personen
Platz bietet. Alljährlich findet hier die Schuljahresabschlussveranstaltung statt, auf der besondere Leistungen im fachlichen wie im sozialen Bereich gewürdigt werden. Zwischen der Aula, die
auch von externen Institutionen und Organisationen benutzt wird, und der energetisch sanierten Sporthalle liegt ein Volleyballfeld.
Verzierte Säulen und Wände weisen den Besucher auf den Kunstbereich hin. Zwischen den
beiden großen Fachräumen liegt ein Vorbereitungs- und Lagerraum. Nebenan entsteht zurzeit
eine Mediathek mit einem Stillarbeitsraum und einer kleinen Präsenzbibliothek, die von der AG
Bibliothek der Schülervertretung betreut wird. Die neu errichtete Mensa mit ihrer Ausgabeküche, den Konvektomaten und dem Equipment zur Mehrzwecknutzung darf derzeit nicht in
Betrieb genommen werden, da die bisherigen Trinkwasseruntersuchungen eine hohe Belastung
des Wassers zeigten und das Gesundheitsamt deshalb keine Freigabe zur Nutzung der Mensa
erteilen konnte. Im gesamten Hauptgebäude ist die Schadstoffbelastung des Wassers so hoch,
dass ein Verbot zur Nutzung als Trinkwasser durch das Gesundheitsamt ausgesprochen worden
ist. An allen Wasserentnahmestellen weisen Plakate auf die Gefahr hin. Die Sanitäranlagen sind
in einem sauberen Zustand.
Die Mediatorinnen und Mediatoren der Schule sowie die Mitglieder der Gesamtschülervertretung haben gemeinsam einen eigenen kleinen Raum für ihre Arbeit zur Verfügung, in dem sie
Gespräche führen und ihre Materialien aufbewahren.
Die Fächer Physik, Biologie und Chemie, deren Räume im nördlichen Trakt des Schulhauses
liegen, verfügen über Hörsäle, Übungs-, Vorbereitungs- und Materialräume. Ethik nutzt einen
eigenen Fachraum und einen angrenzenden Aktionsraum.
Je Klasse gibt es einen CD-Player und einen Auflichtprojektor. Alle Fachräume sind mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Am Verbindungsgang zwischen den zwei Schultrakten liegt ein
großer Raum mit ca. 40 Arbeitsplätzen, der für Klausuren genutzt wird. Für die Oberstufe
werden Aufgaben für Vertretungsfälle in Fächern abgelegt, die sich im Eingangsfoyer neben
dem Schülersekretariat befinden.

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