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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Martin-Buber-Oberschule (05K01)

Kurzbericht
zur Inspektion der Martin-Buber-Oberschule (05K01)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Martin-Buber-Oberschule ist seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 eine Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe. Als Schule besonderer pädagogischer Prägung bietet sie
Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zwischen sechs Neigungsklassen zu wählen:
1.

Klasse mit künstlerischem Schwerpunkt

2.

Klasse mit technisch-mathematischem Schwerpunkt

3.

Klasse mit musikalischem Schwerpunkt

4.

Klasse mit sportlichem Schwerpunkt

5.

Klasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt

6.

Klasse mit sprachlichem Schwerpunkt

In den Neigungsklassen werden die jeweiligen Schwerpunkte verstärkt unterrichtet, sodass die
Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen eine vertiefte Bildung
erhalten.
Die Martin-Buber-Oberschule ist eine im Bezirk Spandau und darüber hinaus sehr nachgefragte
Schule; jedes Jahr können mehrere hundert Kinder nicht aufgenommen werden. Zurzeit ist die
Schule im 7. und 8. Jahrgang sechs-, in den Jahrgängen 9 und 10 fünf- und im 11. Jahrgang
vierzügig.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•
•
•
•
•

ausgesprochen freundliches, angenehmes Schulklima
hohe Identifikation mit der Schule bei allen Beteiligten
engagierter und anerkannter Schulleiter
partizipatives und kooperatives Handeln der Schulleitung
transparente Kommunikationsstrukturen
kontinuierliche Schulentwicklungsarbeit
zielgerichtete Kooperationen zur Stärkung des Schulprofils
Förderung der Schülerinnen und Schüler in Neigungsklassen

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•

Umsetzung des Dualen Lernens
Förderung individueller Lernprozesse durch Maßnahmen differenzierenden und
selbstständigen Lernens
stärkere Einbindung von Schülerinnen, Schülern und Eltern in die Schulentwicklung

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3. Erläuterungen
An der Martin-Buber-Oberschule herrscht ein sehr positives Schulklima. Alle am Schulleben beteiligten Gruppen gehen freundlich und wertschätzend miteinander um. Diese angenehme Atmosphäre wird durch eine Reihe fest etablierter Maßnahmen unterstützt. Die Schülerinnen und
Schüler der 11. Jahrgangsstufe übernehmen Patenschaften für die der 7. Jahrgangsstufe. In
sogenannten „Mottomonaten“ wird verstärkt darauf geachtet, dass vereinbarte Regeln wie
Freundlichkeit, Sauberkeit, Pünktlichkeit eingehalten werden. Auch die Lehrkräfte erhalten bei
Verspätung von den Schülerinnen und Schülern rote Kärtchen. Auf Störungen des guten Schulklimas bzw. bei Regelverstößen reagiert die Schulgemeinschaft entschlossen und zielgerichtet.
Dies geschah beispielhaft beim Thema „Cybermobbing“, das aus aktuellem Anlass in allen
schulischen Gremien besprochen sowie während der „Blockunterrichtswochen1“ intensiv behandelt wurde. Die Schülerschaft entwickelte und realisierte wirkungsvolle und kreative Maßnahmen, die u. a. darin bestanden, auf der entsprechenden Internetseite unzählige Kochrezepte
und Bedienungsanleitungen einzustellen und so die Attraktivität dieser Seite zu senken.
Der Schulleiter genießt hohe Anerkennung bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft. Sein
Führungsstil ist äußerst kooperativ, kommunikativ und transparent. Alle Entscheidungen werden
im Team besprochen und getroffen, sei es im fünfköpfigen Schulleitungsteam (Schulleiter,
ständige Vertreterin, pädagogische Koordinatorin und pädagogischer Koordinator für die Oberstufe sowie Mittelstufenleiter) oder in der erweiterten Schulleitung. Ergebnisse der Schule, die
sich in Vergleichsarbeiten, zentralen Prüfungen oder dem Bericht der Schulinspektion niederschlagen, werden grundsätzlich veröffentlicht. Eltern und Lehrkräfte erhalten mehrmals im Jahr
wichtige Informationen in schriftlicher Form durch das „LehrerInnen-Info“ bzw. den „Elternbrief“. Darüber hinaus versteht es der Schulleiter, durch Wertschätzung und besondere Formen
der Anerkennung zu motivieren. Es gibt zahlreiche kollegiale Rituale, die von seinem Engagement getragen sind oder von ihm ins Leben gerufen wurden, wie z. B. eine jährliche Wochenendfahrt des Kollegiums, eine Einladung aller Lehrkräfte kurz vor Schuljahresende, die „Weihnachtsrose“ als Dankeschön für die erbrachten Leistungen, ein Blumenstrauß und eine Rede im
Lehrerzimmer anlässlich runder Geburtstage.
Zu Beginn seiner Tätigkeit hat der Schulleiter mit allen Beschäftigten ein MitarbeiterVorgesetzten-Gespräch geführt. Über die Unterrichtsqualität informiert er sich durch regelmäßige Gesprächsrunden mit den Fachverantwortlichen. Er verkörpert die Überzeugung, dass in
Schule und Unterricht ein Höchstmaß an Individualität bei größtmöglicher Gemeinsamkeit gewährleistet werden muss.
Neben dem guten Schulklima prägt das Profil der Neigungsorientierung bzw. -differenzierung
die Schule. Entsprechend ihren Interessen wählen die Schülerinnen und Schüler je nach
Schwerpunkt ihr Wahlpflichtfach, das über die Zuordnung in Neigungsklassen entscheidet. Hier
erhalten sie eine verstärkte Förderung und vertiefte Bildung, zuweilen in klassenübergreifender
Kooperation. Zur Unterstützung des neigungsorientierten Unterrichts kooperiert die Schule mit
lokalen Sporteinrichtungen, Schulen im Ausland und verschiedenen Wirtschaftsunternehmen.
Die gut strukturierte Unterrichtsorganisation an der Martin-Buber-Oberschule und das positive
pädagogische Klima sind gute Voraussetzungen für die Gestaltung effektiver Lehr- und Lernprozesse. Der Unterricht ist konsequent auf die Förderung fachlicher Kompetenzen ausgerichtet. Neben der frontalen Vermittlung von Unterrichtsinhalten arbeiten die Schülerinnen und
Schüler häufig auch allein, zu zweit oder in Gruppen. Unterrichtssituationen, die individuelles,
selbstständiges Lernen und die Entwicklung unterschiedlicher Lösungsstrategien ermöglichen,
1

Blockunterrichtswochen: spezielle Kompetenzschulungen (z. B. Präsentationsübungen), die dreimal im
Jahr einwöchig stattfinden
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werden jedoch selten geschaffen. Dies gilt insbesondere für die Sekundarstufe I. So ist beispielsweise in den Jahrgängen 7 und 8, in denen die äußere Fachleistungsdifferenzierung (FEGA-System2) aufgehoben ist, die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler am
schwächsten ausgeprägt. Mit steigender Jahrgangsstufe nimmt der Anteil an individuellen
Lernangeboten zu. In der Sekundarstufe II ist der Unterricht vergleichsweise häufig auf eine
individuelle Gestaltung hin angelegt. Wenn differenzierte Lernangebote gemacht werden, geschieht dies zumeist in Form von Zusatzaufgaben auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus.
Dem Schulleiter ist diese Problematik bewusst. Er sieht in der Abschaffung der äußeren Leistungsdifferenzierung zugunsten der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler in
heterogenen Gruppen eine noch zu bewältigende Herausforderung. Auch das Kollegium der
Schule hat das Thema Binnendifferenzierung als Arbeitsschwerpunkt gewählt und beispielsweise
im Fach Englisch differenzierte Unterrichtseinheiten entwickelt. Außerdem nehmen die Lehrerinnen und Lehrer an externen Fortbildungen zu dieser Thematik teil.
Die Schule hat noch kein Konzept zum Dualen Lernen entwickelt. Schülerinnen, Schüler und
Eltern sind über das Duale Lernen kaum informiert. Zwar werden in den Jahrgangsstufen 9
und 10 das Betriebspraktikum und eine Berufsberatung durchgeführt, jedoch fehlen weitere
praxisbezogene bzw. berufsorientierende Angebote, vor allem für die Jahrgangsstufen 7 und 8.
Seit dem Schuljahr 2008/2009 wird der Berufswahlpass in Kooperation mit der „Schildkröte
GmbH“, einem freien Träger für die Förderung der beruflichen Bildung, eingesetzt.
Die Schule arbeitet kontinuierlich an ihrer Schulentwicklung. Die Schüler- und Elternschaft sind
hier mittelbar durch die Vertretung in den Gremien beteiligt, eine verstärkte aktive Mitwirkung
scheitert zum Teil an ungünstigen Sitzungsterminen. Als eine Reaktion auf die Schulinspektion
2006 wurde eine Qualitätsbeauftragte eingesetzt. Sie koordiniert und unterstützt die Umsetzung der Evaluationsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Inspektionsergebnisse sowie die
Fortschreibung des Schulprogramms in enger Zusammenarbeit mit einer Steuerungsgruppe.
Diese ist aus der Arbeitsgruppe „Zukunft MBO“ hervorgegangen, die in Untergruppen bereits
Konzepte zu Themen wie Unterrichtsdifferenzierung, Blockunterricht und Ganztagsangebot
entwickelt hat. Obwohl diese Konzepte noch keinen Niederschlag in einem fortgeschriebenen
Schulprogramm gefunden haben, wird inzwischen an ihrer Umsetzung im Schulalltag gearbeitet.

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FEGA-System: Differenzierung auf vier Niveaus (F - Fortgeschrittenkurs, E - Erweiterungskurs, G Grundkurs,
A - Anschlusskurs)
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4. Qualitätsprofil

3

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.3

Schulzufriedenheit und Schulimage

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

3

Schulprofil

C

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

E.5

B

Unterrichtsprofil

A

4.1

Duales Lernen

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

E.3

C

Bewertung
A

A

3.1

Ganztagsangebot

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.2

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

c

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

c

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

c

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

a

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

b

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

b

4

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

4

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/B
80%

B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

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Berlin obere Grenze

05K01 MW

2.2.15

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Die Martin-Buber-Oberschule wurde 1968 als eine der ersten Berliner Gesamtschulen gegründet. Die Schule im Spandauer Spektefeld besteht aus einem Hauptgebäude und mehreren nicht
miteinander verbundenen Nebengebäuden. Im Hauptgebäude befinden sich neben den Verwaltungsräumen die naturwissenschaftlichen-informationstechnologischen Fachbereiche und die
zwei neu eingerichteten Räume für den sozialpädagogischen Bereich.
Die Räume für Kunst und Musik sind in den Nebengebäuden untergebracht. Sie sind funktional
und gut ausgestattet, allerdings ist die Schallisolierung der Musikräume nach Aussage der
Schülerinnen und Schüler unzureichend. Die Räume für WAT-Unterricht5 (Lehrküche, Holz- und
Metallverarbeitung) entsprechen dem Standard. Der Ganztagsbereich ist dort ebenfalls in mehreren
Räumen für Freizeitmöglichkeiten (Küche, Billard, Tischtennis) eingerichtet worden.
Mehrere Innenhöfe werden z. T. für den Unterricht, für schulische Veranstaltungen oder als
Schulgarten genutzt. Das Schulgelände wird unter Mitwirkung der Eltern- und Schülerschaft
selbst gestaltet und begrünt und bietet den Schülerinnen und Schülern angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten.
Alle Rechner im Hauptgebäude sind internetfähig. Die Vernetzung der PCs der Nebengebäude
mit dem Hauptgebäude existiert, soll demnächst jedoch auf W-Lan umgestellt werden. Die
Schule verfügt über zwei Multimediaräume sowie mobile Laptop-Schränke. Eine große Sporthalle und eine Gymnastikhalle werden von der Martin-Buber-Oberschule und der benachbarten
Grundschule gemeinsam genutzt. Obwohl sich auf dem Gelände noch eine weitere Sporthalle
befindet, reichen diese Kapazitäten für die geplante Sechszügigkeit nicht aus.
Eine große und eine kleine Aula, die mit moderner Präsentationstechnik ausgestattet sind,
werden für die vielen schulischen Veranstaltungen (z. B. Theateraufführungen), Konferenzen
und Klausuren genutzt.
Die Cafeteria dient vorrangig der Pausenversorgung und wird von den Eltern betreut. Sie ist
gut frequentiert und sorgt neben der für ca. 70 Schülerinnen und Schüler ausgestatteten Mensa, die von der Firma LUNA unterhalten wird, für die Mittagsversorgung der Schülerschaft.
Die Schülertoiletten im gesamten Gebäude entsprechen nicht den hygienischen Ansprüchen
und Vorgaben. Eine starke Geruchsbelästigung wird seitens der Schulleitung seit längerer Zeit
moniert, Renovierungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen werden jedoch nicht vorgenommen. Die
Ausstattung mit Verbrauchsmaterialien wird z. T. vom Förderverein der Schule übernommen.
Das Hauptgebäude zeigt sich insgesamt optisch ansprechend, besucherfreundlich und sauber.
Renovierungsarbeiten in den Gängen oder in den Klassenräumen wurden seitens der Schule in
Eigenarbeit ausgeführt. Schülerarbeiten, Urkunden und Pokale werden den Besuchern in vielen
Fluren präsentiert. Die Wände in den Klassenräumen sind z. T. ansprechend gestaltet.
Es gibt keine Zeichen von Vandalismus, allerdings zeigen die Außenwände an mehreren Stellen
Verschleißerscheinungen: Putzt bröckelt, Fenster sind marode, Wände sind aufgequollen aufgrund von Wassereinbrüchen an mindestens 17 Stellen. So kann eine Sporthalle zurzeit nicht
genutzt werden, bei der Durchführung des Sportunterrichts wird stark improvisiert.

5

Wirtschaft - Arbeit – Technik (früher Arbeitslehre)
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