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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Lynar-Grundschule (05G07)

Kurzbericht
zur Inspektion der Lynar-Grundschule (05G07)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Lynar-Grundschule liegt in der Spandauer Neustadt. Die Schule wurde 1893 als 7. Gemeindeschule für Knaben gegründet und erhielt 1956 den Namen Lynar-Grundschule, benannt nach
Graf Rochus zu Lynar, dem italienischen Baumeister der Spandauer Zitadelle.
Die ergänzende Förderung und Betreuung im offenen Ganztagsbetrieb wird für knapp ein Drittel der Kinder der Schule vom freien Träger Jugendwohnen im Kiez-Jugendhilfe gGmbH gewährleistet. Die Schule wird in diesem Schuljahr von mehr als 360 Kindern besucht, von denen
drei Viertel aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. Zwei Drittel der Eltern sind von
der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit und ca. 20 % der Kinder haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Kinder der Schulanfangsphase (Saph) werden in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen unterrichtet.
Die räumliche Ausstattung ist nach Beendigung der Sanierung des Hauptgebäudes und Fertigstellung des Filialgebäudes für die Schulanfangsphase funktional und modern. Zum Zeitpunkt
der Inspektion liegt die personelle Ausstattung der Schule mit 103 % ca. eine Lehrerstelle über
dem anerkannten Unterrichtsbedarf.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule

•

vorbehaltloser Umgang mit Vielfalt jeglicher Ausprägung

•

angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre

•

wertschätzender und zugewandter Umgang mit den Kindern

•

strukturierte und zielgerichtete Schulentwicklungsarbeit unter Einbindung des gesamten
Kollegiums

•

hohes Engagement im Kollegium und der Schulleitung

•

zielgerichtete Vernetzung im Kiez

Entwicklungsbedarf der Schule

•

Unterrichtsentwicklung mit dem Ziel einer stärkeren Förderung selbstständigen und
problemorientierten Lernens

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3. Erläuterungen
Die Lynar-Grundschule hat sich mit den Ergebnissen der letzten Inspektion intensiv auseinandergesetzt und sich in den vergangenen Jahren in jeglicher Hinsicht sehr positiv entwickelt.
Schon die optische Erscheinung des sanierten und renovierten Schulgebäudes vermittelt ebenso
wie der Schulhof und das Filialgebäude für die Kinder der Schulanfangsphase einen freundlichen und einladenden Eindruck. Diese Freundlichkeit und Wertschätzung gegenüber Besuchern
ausstrahlende Atmosphäre prägt auch das Zusammenleben, -lernen und -arbeiten an der Schule. Hier treffen täglich Menschen unterschiedlichster Ethnien, verschiedener sozialer Herkunft
und Kinder mit oder ohne Beeinträchtigung vorbehaltlos aufeinander und es ist die Akzeptanz
der Vielfalt und Verschiedenheit, die das zwischenmenschliche Miteinander an der Schule wesentlich prägt. Die Schule versteht sich als „Inklusive Schule“ und hat konsequenterweise diesbezüglich einen Antrag als „Modellschule für Inklusion“ gestellt, über den seitens der Senatsverwaltung bisher nicht abschließend entschieden wurde.
Die angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre zeigt sich auch im Unterricht. Die Lehrkräfte gehen sehr zugewandt und wertschätzend mit den Kindern um und selbst bei ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten von Kindern mit sozial-emotionaler Beeinträchtigung reagieren sowohl die
Lehrkräfte als auch die anderen Kinder freundlich und gelassen. Häufig trifft man eine zweite
Lehrkraft oder auch eine Schulhelferin im Unterricht an, die die unterrichtende Lehrkraft entlasten und den Kindern, die Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen, mit Zuwendung
und individuellen Hilfestellungen zur Seite stehen.
Die Unterrichtsqualität an der Lynar-Grundschule ist ebenso von Vielfalt geprägt wie die Kinder
der Schule. Es überwiegt ein interessant gestalteter Unterricht, in dem die Lehrkräfte nahezu
ausnahmslos für lernförderliche Unterrichtsbedingungen sorgen. Der Unterricht ist gut strukturiert und die Kinder werden umfassend über den Unterrichtsverlauf informiert. Dabei achten
die Lehrkräfte durchweg darauf, den Kindern Lernmaterialien zur Verfügung zu stellen, die
altersgerecht sind und das Lernen unterstützen. Die Lehrerinnen und Lehrer gehen sehr sorgsam mit der eigenen Sprache um und fungieren so als Sprachvorbilder für die Kinder. Nicht
immer haben die Kinder die Möglichkeit, sich mündlich zu äußern und so aktiv Sprache anzuwenden. Auch das Miteinander-Reden-Dürfen ist in lediglich jeder vierten Stunde zu beobachten. Insbesondere in der Schulanfangsphase, in der das Lernen häufig in Stillarbeit - beispielsweise zur Bearbeitung von Wochenplänen - stattfindet, kommt die mündliche Sprachanwendung durch die Kinder deutlich zu kurz.
In jeder dritten Stunde erhalten die Kinder Aufgaben, die ihren individuellen Bedürfnissen bzw.
ihrem Lern- und Leistungsstand angepasst sind. Damit wird die Schule ihrem eigenen Anspruch
nach einem inklusiven, weitgehend differenzierten Unterricht noch nicht gerecht, ist sich dieser
Problematik jedoch bewusst und arbeitet seit Jahren an der stärkeren Verankerung individualisierender Lernformen.
Sehr gering ausgeprägt sind an der Lynar-Grundschule Anteile selbstständigen und problemorientierten Lernens im Unterricht. Die Kinder haben selten die Möglichkeit zwischen verschiedenen Materialien auszuwählen, um sich einen Unterrichtsgegenstand zu erschließen und selbstständig Arbeitsprozesse zu planen. Dabei sind die gestellten Aufgaben häufig so formuliert,
dass sie kaum den Entdecker- und Forscherdrang der Kinder fordern und nicht geeignet sind,
die Entwicklung der Problemlösekompetenz bei den Kindern zu fördern.
Über den Unterricht hinaus gibt es an der Lynar-Grundschule zahlreiche in den Schulalltag
integrierte Maßnahmen, um den individuellen Lernbedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
Seien es temporäre Lerngruppen für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche, für Kinder ohne
Deutschkenntnisse oder für Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“, das
System an Unterstützungsmaßnahmen wirkt zielgerichtet und bedarfsgerecht. Darüber hinaus
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gibt es ehrenamtliche Lesepatinnen und -paten, die die Kinder beim Lesen unterstützen, einem
wesentlichen Schwerpunkt der Schule. Im sozialen Bereich bieten Mediatorinnen und Mediatoren Hilfe bei Konflikten und in Problemsituationen. Darüber hinaus fördert die Schule die interkulturelle Kompetenz der Kinder in interreligiösen Projekten, in denen Kinder muslimischen,
evangelischen und katholischen Glaubens die jeweils anderen Religionen und Glaubensgrundsätze kennenlernen.
Grundlage der inhaltlichen Arbeit der Lynar-Grundschule bilden das Schulprogramm aus dem
Jahr 2008, das jährlich einmal fortgeschrieben wird, sowie zahlreiche Konzepte, die ein Beleg
dafür sind, dass die Schule sehr engagiert an ihrer konzeptionellen Weiterentwicklung arbeitet.
Sei es das schulinterne Curriculum oder das Sprachbildungskonzept, das Kollegium hat sich
intensiv mit der Erstellung der verschiedenen Konzepte befasst. Betrachtet man die konzeptionelle Arbeit der Schulleitung und des Kollegiums in seiner Gesamtheit, so ergibt sich ein in
sich stimmiger Gesamteindruck der einzelnen Facetten von Schulentwicklung, die den Bedürfnissen und Erfordernissen, die dieser Standort in der Spandauer Neustadt mit sich bringt, in
besonderer Weise gerecht werden.
Motor der Schulentwicklung sind die Schulleiterin und das Kollegium gleichermaßen. Beide
steuern Ideen zur Weiterentwicklung der Schule bei, unterstützen sich gegenseitig in der konzeptionellen Planungsphase und achten gegenseitig auf eine strukturierte Umsetzung der Vorhaben. Seit 2007 im Amt, bietet die eine hohe Anerkennung genießende Schulleiterin sowohl
dem Kollegium als auch den Kindern und Eltern den notwendigen Rückhalt und Freiraum für
Mitgestaltungsmöglichkeiten. Sie fordert dies auch ein, wenngleich der Mitwirkungswille in der
Elternschaft wenig ausgeprägt ist. Während das pädagogische Personal sowohl mit inhaltlichen
als auch mit Fragen der Gebäudegestaltung in Arbeitsgruppen beschäftigt war, wurden die
Kinder z. B. maßgeblich an der Schulhofgestaltung beteiligt. Auf ihre Initiative sind beispielsweise das grüne Klassenzimmer und der Schulgarten zurückzuführen.
Die Lynar-Grundschule bildet quasi das pädagogische Zentrum des sie umgebenden Kiezes, in
dem sie sehr souverän durch die Schulleiterin repräsentiert ist. Sie ist eine geschätzte und gefragte Ansprechpartnerin im Quartiersmanagement, in dem sie intensiv mitarbeitet. Darüber
hinaus pflegt sie für die Schule zahlreiche Kooperationen mit gesellschaftlichen Partnern, auch
über den Kiez hinaus, die das Schulleben bereichern und die Schule in vielen Bereichen unterstützen. Als Beispiele seien der Rotary-Club genannt, der die Schule seit 2013 mit einer Bücheraktion unterstützt, in deren Rahmen jedes Kind jedes Jahr ein Buchgeschenk erhält, sowie
seit Neuestem Handwerksbetriebe, die im Projekt „Berliner Schulpate“ den Kindern in Zukunft
Einblicke in handwerkliche Berufe bieten werden.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Lynar-Grundschule eine aktive, engagierte und am Kind orientierte Arbeit leistet. Es ist besonders hervorzuheben, dass die Schule trotz
der hohen Belastung durch Jahre andauernde Bauarbeiten und viele Umzüge so zielgerichtet
und bedarfsgerecht an der inhaltlichen Weiterentwicklung der Schule gearbeitet hat. Dabei
bietet die Schule den Kindern eine Heimat und einen Ort der Verlässlichkeit, den viele in ihrem
privaten Umfeld vermissen.

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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

E.6

Inklusion

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Ganztagsangebot

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.2

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Förderung der Sprachkompetenz

A

A

3.1

E.1

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

a

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

a

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

d

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

2.2.11

Berlin obere Grenze

2.2.12

2.2.13

05G07 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Lynar-Grundschule liegt im Bezirk Spandau in der Spandauer Neustadt. Die Schule befindet
sich in einer verkehrsberuhigten Nebenstraße in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Die meisten
der mehrgeschossigen Altbauten sind sanierungsbedürftig. Die Schule liegt im Zentrum des Quartiersmanagements, das Wohnumfeld wird als sozialer Brennpunkt bezeichnet.
Der Schulkomplex besteht aus dem Hauptgebäude aus dem Jahr 1966, dem im Jahr 2011 eröffneten Erweiterungsbau und der Sporthalle aus dem Jahr 1926. Von 2011 bis 2013 fand die Sanierung des Hauptgebäudes mit Herstellung der Barrierefreiheit und der Sporthallenfenster statt.
Auch die Fassade des Schulgebäudes erhielt einen neuen Anstrich. Die Gestaltung einer Außenwand erfolgte durch ein Schülerinnen- und Schülerprojekt 2013. Alle Gebäude sind farblich kindgerecht gestaltet und verfügen über eine sehr gute technische und moderne Ausstattung. Auch
die sanitären Anlagen sind in einem gepflegten und sauberen Zustand.
Im Hauptgebäude befinden sich der Verwaltungs- und der Unterrichtstrakt. Im Eingangsbereich
ist ein Bildschirm installiert, der Hinweise zum Vertretungsplan und zu tagesaktuellen Ereignissen
enthält. Zum Zeitpunkt der Inspektion gab es eine Information über die Bedeutung der Pfingstfeiertage. Die Sozialstation mit einer Küchenzeile und das Elterncafé im Eingangsbereich werden
als zentrale Anlaufstelle stark frequentiert. Weiter werden hier wie auch im Erweiterungsbau
Informationen über Veranstaltungen, Projekte oder Arbeitsgemeinschaften für die Schülerschaft,
die Eltern und Besucher ausgehängt. Zum Verwaltungstrakt gehören die Büros der Schulleitung,
das Sekretariat, das Hausmeisterbüro, in der 1. Etage das Lehrerzimmer, ein Kopierraum, ein
Arbeitsraum mit Computerausstattung und ein großer Mehrzweckraum mit Bühne und anschließendem Musikraum, durch eine mobile Trennwand getrennt. Diese Räume werden für Veranstaltungen und Sitzungen genutzt.
In zwei sich anschließenden Quergebäuden sind die Klassenräume und verschiedene Fachräume
der Jahrgangsstufen 3 bis 6 untergebracht. Alle Räume sind kindgerecht eingerichtet, verfügen
über mindestens zwei Computer mit Internetzugang und vielfältige Lernmaterialien. Aktuelle
Lern- bzw. Arbeitsergebnisse der Kinder werden an den Wänden präsentiert. Für den Förderunterricht bzw. für den Teilungsunterricht nutzen die Lehrkräfte auch die großflächigen Flure mit
abgetrennten Arbeitsbereichen. Es gibt zahlreiche Fachräume wie z. B. zwei Computerräume mit
bis zu 25 Arbeitsplätzen und eine neu eingerichtete „pädagogische Kochküche“. Im Kellergeschoß
gibt es noch eine Kunst-, Ton- und eine Fahrradwerkstatt.
Im Erweiterungsbau, der auf der gegenüberliegenden Spielstraßenseite liegt, werden die SaphGruppen unterrichtet, auch die Betreuung im offenen Ganztag findet hier statt. Klassen-, Teilungs-, Gruppen-, Religionsräume sowie ein Musikraum und ein Computerraum stehen hier zur
Verfügung. Eine gut ausgestattete Bibliothek, die von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut wird, verfügt über Gruppentische, Sitzkissen und einen von insgesamt vier
schulischen Medienwagen. Alle Räume sind durch große Glasfronten lichtdurchflutet, jedoch heizen sie sich sehr auf. Weitere Räume wie Aufenthaltsräume für die Lehrkräfte und auch für die
Erzieherinnen und Erzieher, ein Büro, Lehrmittelräume stehen in diesem Gebäude ebenfalls zur
Verfügung.
Zur ergänzenden Förderung und Betreuung gehören drei Gruppenräume, ein Vorraum mit Garderoben und Fächern, ein Bewegungsraum, in dem u. a. „das Raufen nach Regeln“ stattfindet. Die
Mensa ist mit ca. 100 Plätzen ausgestattet. Ein recht kleiner Spielplatz steht den Kindern hier zur
Verfügung. Die Neugestaltung des Schulhofs am Hauptgebäude war zum Zeitpunkt der Inspektion zum Teil abgeschlossen. Auch der neue Schulgarten und das grüne Klassenzimmer werden
noch in diesem Schuljahr 2013/2014 fertig gestellt. Das Sporthallengebäude besteht aus zwei
übereinander liegenden Hallen mit insgesamt 4 Umkleideräumen und entsprechenden Sanitäranlagen. Obwohl dieses Gebäude schon sehr alt ist, befindet es sich in einem gepflegten Zustand.
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