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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Linden-Grundschule (05G14)

Kurzbericht
zur Inspektion der Linden-Grundschule (05G14)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Linden-Grundschule liegt im Ortsteil West-Staaken des Bezirks Spandau. Die Kinder kommen vorwiegend aus dem umliegenden Einzugsgebiet mit Einfamilien- oder Reihenhäusern. Die
Linden-Grundschule ist seit Jahren sehr nachgefragt.
Die Schule ist in allen Klassenstufen vierzügig und bietet eine offene Ganztagsbetreuung an.
Die Schulanfangsphase ist jahrgangsübergreifend organisiert. Für ein Schuljahr erhält jeweils
eine 5. oder 6. Klasse als „Bandklasse“ zusätzlichen Musikunterricht.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule

•

attraktive Schwerpunkte und Projekte in allen Klassenstufen

•

gut strukturiertes Schulleitungshandeln

•

friedfertiges und freundliches Schul- und Unterrichtsklima

•

engagiertes, kooperatives Kollegium

•

reges Schulleben unter Beteiligung aller

•

Förderung der Verantwortungsübernahme durch die Schülerinnen und Schüler

Entwicklungsbedarf der Schule

• Förderung von selbständigem Lernen, kommunikationsfördernde und problemorientierte
Aufgabenstellungen
• Verzahnung der Angebote im außerunterrichtlichen Bereich mit dem Unterricht
• Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums

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3. Erläuterungen
Die Linden-Grundschule befindet sich in einem weitläufigen, hellen Schulgebäude, in dem ein
aktives Schulleben stattfindet. Ebenso wie die räumliche Orientierung erleichtert wird durch
Pfeile auf der Schulstraße, die die Abzweigungen zu den einzelnen Klassenstufen anzeigen,
sind die täglichen Abläufe und das Zusammenleben klar geregelt.
Hinter den drei „goldenen Regeln“: Ich höre Dir zu, ich helfe Dir, ich tue Dir nicht weh steht
ein von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelter Katalog von Verhaltensweisen, die
für ein friedliches Miteinander sorgen. Im regelmäßig stattfindenden Schülerparlament sowie
bei dessen Vor- und Nachbereitung in den Klassen erfahren die Kinder die Möglichkeit zu demokratischer Mitgestaltung der Schule. Durch eine jährliche Projektwoche zum Sozialen Lernen
für alle Klassen zu Beginn des Schuljahres fördert die Schule ein positives Verhalten aller Schülerinnen und Schüler ebenso wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Lerngruppe und in
der Schule. Verantwortungsübernahme wird darüber hinaus durch den Einsatz von Konfliktlotsen, von Schülerlotsen und durch die aktive Beteiligung einer großen Zahl von Kindern an allen
Schulveranstaltungen, Konzerten oder Festen gefördert. Von der Übernahme der Moderation
über die Organisation des Ablaufs bis hin zu den Präsentationen werden Selbstbewusstsein
und Identifikation mit der Schule gefördert. Auch die Eltern unterstützen aktiv alle Veranstaltungen, kümmern sich um den Milchverkauf, übernehmen die Betreuung der Schülerbücherei,
begleiten Klassenfahrten, Unterrichtsprojekte und Exkursionen oder bieten Arbeitsgemeinschaften an. Erfolge und Ergebnisse werden innerhalb der Schule, aber auch in der Öffentlichkeit, z.
B. auf der Homepage, wertschätzend präsentiert.
„Schule ist Modell, wozu sie erzieht“ und „Arbeitszeit ist Lebenszeit“ sind zwei richtunggebende Sätze, die die Ziele und Visionen des Schulleiters widerspiegeln. Als er vor drei Jahren die
Leitung der Schule übernommen hatte, waren bereits viele der heute noch bestehenden Akzente und Schwerpunkte, wie beispielsweise die regelmäßige Schulversammlung oder die Klassenstufenprojekte, vorhanden. Deren Weiterführung hat er unterstützt und durch weitere ergänzt.
Die Ausstattung der Schule mit Smartboards, die Einrichtung einer „Bandklasse“ und die Teilnahme an der Bildungskette Naturwissenschaften Spandau (BIKE) sind einige wesentliche Neuerungen, die das vielfältige Lernangebot der Schule unterstützen.
Der Schulleiter ist im täglichen Schulleben präsent und beteiligt sich aktiv. Er legt den Schwerpunkt seiner Tätigkeit vor allem auf die Strukturierung der Organisation und auf die systematische inhaltliche Weiterentwicklung der Schule. Ebenso leitet er Schritt für Schritt eine Neugestaltung der außerunterrichtlichen Betreuung im Rahmen des Ganztagsangebots ein. Er delegiert
Verantwortung an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwartet von ihnen ein eigenverantwortliches, kreatives und engagiertes Arbeiten, das er durch Fortbildungen sowie organisatorische Unterstützung, wie z. B. die Stundenplangestaltung fördert. Um selbst informiert zu
sein, führt er gelegentlich Unterrichtsbesuche, allerdings nicht in strukturierter Form, durch. Die
Verantwortung für den didaktischen und methodischen Austausch überträgt er den Fachbereichsleitungen, mit denen er sich regelmäßig über den Arbeitsstand austauscht. Eine Steuergruppe, die auch Eltern einbezieht, ist für die kontinuierliche Fortschreibung des Schulprogramms verantwortlich.
In der Lehrerschaft herrscht eine kollegiale und kooperative Haltung. Die Lehrerinnen und Lehrer schätzen die Freiräume, die sie in der Gestaltung ihres Unterrichts haben ebenso sehr wie
die allgemeine Verlässlichkeit der Absprachen innerhalb der Schule. Für die besonderen unterrichtlichen Schwerpunkte wie beispielsweise den NaWi-Unterricht, das SINUS-Projekt im Rahmen
des Mathematikunterrichts oder die klassenbezogenen Projekte engagiert sich das Lehrerkollegium durch die Erstellung von umfangreichem anregendem Unterrichtsmaterial, das sich die
Lehrkräfte gegenseitig zur Verfügung stellen. Die Klassenräume sind mit aktuellen Ergebnissen
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und Produkten der Lernenden individuell und einladend gestaltet. Sie sind außerdem mit übersichtlichen Ordnungssystemen für Lernmaterialien und modernen Medien ausgestattet.
Im Unterricht herrscht eine ruhige und konzentrierte, aber oft auch lebendige Arbeitsatmosphäre. Wochenplanarbeit und Lernbuffets sind in vielen Klassen etabliert, in diesen Lernarrangements können die Kinder selbstständig ihren Lernprozess organisieren. Im Gegensatz zum
sonstigen Unterricht werden hierbei auch immer mindestens zwei Leistungsniveaus angeboten.
In den anderen Stunden sind die Aufgabenstellungen jedoch sehr stark vorstrukturiert, so dass
die Schülerinnen und Schüler wenige Möglichkeiten haben, sich zu einem Thema selbst Fragen
zu überlegen und Erarbeitungswege oder Lösungen zu entwickeln. In ca. einem Drittel der
besuchten Unterrichtssequenzen ist der Unterrichtsstoff so aufbereitet, dass er unterschiedliche
Sichtweisen, Lösungen und Vorgehensweisen zulässt. Die individuellen Lösungswege, Schwierigkeiten oder Erfolge werden jedoch kaum mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Da
neben dem Frontalunterricht die Einzelarbeit einen hohen Stellenwert hat, wird der inhaltliche
Austausch und die sprachliche Kommunikation im Unterrichtsgeschehen wenig gefördert.
Die Lehrkräfte führen regelmäßig individuelle Lernstandsdiagnosen durch. Zusätzliche Förderung
in kleinen Gruppen wird im sogenannten „Förderband“ vor der ersten Stunde angeboten.
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden teilweise unterstützt:
durch spezielle Arbeitsaufträge, oder mittels Kleingruppenarbeit. Laut Aussage des Schulleiters
hat die Schule allerdings bislang keine Erfahrung mit dem Thema Inklusion. Für die Zukunft
sieht er hierfür Fortbildungsbedarf und die Notwendigkeit konzeptioneller Überlegungen.
Um das Ganztagsangebot zu verbessern, wurde vor kurzem ein stärker gruppenbezogenes Arbeiten eingeführt. Jede Klasse hat nun auch für den Nachmittag eine feste Bezugsperson. Unabhängig davon können die Kinder an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen und offene
Angebote wie Spiele, sportliche und kreative Aktivitäten wählen. Die Zuordnung erfolgt eigenständig durch die Kinder mit Hilfe einer für alle zugänglichen Tafel.
Die Erzieherinnen und Erzieher sind in die Schulentwicklung eingebunden. Im Rahmen der Diskussion über die weitere Organisation der Schulanfangsphase wurde von der Fachkonferenz
Schulanfangsphase ein externer Fachmann einbezogen. Eine Verzahnung von Inhalten des Unterrichts und der Betreuung am Nachmittag findet noch nicht statt, aber es bestehen dazu
Vorüberlegungen. Für den Bereich Mathematik baut ein Erzieher mit dem SINUS-Team der
Lehrkräfte eine Werkstatt auf.
Der Schulleiter hat die Entwicklung eines schulinternen Curriculums initiiert, das von der sonst
üblichen Form abweicht. Statt einen fachübergreifenden Schwerpunkt auszuwählen, der in
allen Fächern umgesetzt wird, beschreibt es kompetenzorientiert Akzente und Aktivitäten, die
über den Rahmenlehrplan hinausgehen. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit dem
vielfältigen Angebot: Mathematik mit SINUS, musikalische Förderung durch die Bandklasse,
zwei Chöre und Konzerte, experimentelles Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften und die
klassenstufenbezogenen Projekte in verschiedenen Bereichen, wie z. B. in Geschichte, Kunst und
Englisch. Für diese Vorhaben sind im schulinternen Curriculum auch bereits Evaluationsmaßnahmen angedacht. In dieser Form beinhaltet es noch keine curriculare Entwicklung von Kompetenzen über die einzelnen Klassenstufen hinweg. Dieses Ziel hat der Schulleiter im Auge,
lässt aber bewusst Zeit für die weitere Ausarbeitung.
Über den 2009 verfassten Evaluationsbericht hinaus hat die Schule weiter einzelne Evaluationen
zu Projekten, zur Organisation des Blockstundenmodells für den Unterricht, zur Nutzung von
Fortbildungen oder zur Zufriedenheit mit der Effektivität von Konferenzen durchgeführt. Alle
Ergebnisse werden detailliert ausgewertet, im Kollegium besprochen und mit Schlussfolgerungen für das weitere Vorgehen versehen. Diese sind Bestandteil der weiteren Schulentwicklung.
Eine Fortschreibung des Schulprogramms von 2012 liegt vor.
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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.3

Schulzufriedenheit und Schulimage

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Unterrichtsprofil

A

3.1

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

B

C

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

A

4.1

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

1

A

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.2

Bewertung

A

B

C

Ganztagsangebot

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

a

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

a

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

a

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

a

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

c

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B

80%

B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

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Berlin obere Grenze

05G14 MW

2.2.15

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Das Gebäude der Linden-Grundschule besteht aus einem Altbau und vier einstöckigen Neubautrakten, die über die „Schulstraße“ miteinander verbunden sind. In drei dieser Trakte sind die
Klassenzimmer, kleine Vorbereitungs- und Teilungsräume untergebracht. Im vierten Neubautrakt
für die außerunterrichtliche Betreuung befinden sich neben den sieben Betreuungsräumen eine
Schulküche und die Mathematikwerkstatt. In allen Klassenzimmern ist eine Längsseite eine
komplette Fensterfront, so dass die hellen Räume eine sehr einladende Atmosphäre ausstrahlen. Ab April 2013 werden die Abdunkelungsmöglichkeiten installiert.
Das sehr ansprechend und anregend gestaltete Schulgebäude macht einen sehr gepflegten
Eindruck. In den Fluren und Treppenaufgängen hängen teilweise in Schaukästen zahlreiche
Schülerarbeiten aus Unterrichtsprojekten oder Produkte aus dem Kunstunterricht. Außerdem
wurden die Wände der „Schulstraße“ von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften mit
verschiedenen Motiven gestaltet, die teilweise den Figuren des amerikanischen Künstlers Keith
Haring nachempfunden sind.
Gleich im Eingangsbereich hängen gut sichtbar „Die goldenen Regeln“ der Schule. Auch hier
befinden sich diverse Infowände beispielsweise mit dem Vertretungsplan, den Ergebnissen von
Wettkämpfen, an denen die Kinder teilgenommen haben, sowie die „Sinus-InformationsWand“. Die Schülerbibliothek, die von Eltern geführt wird, ist ebenso wie die Aula vom Foyer
aus zugänglich. Diese verfügt über eine Bühne mit Bühnenvorhang und einer von Eltern gesponserten Verstärkeranlage. Da die Verteilerküche direkt mit der Aula verbunden ist, dient sie
auch als Mensa. Hier finden außerdem die Frühbetreuung und alle Schulveranstaltungen statt.
Im Altbau befinden sich das Sekretariat und das Schulleitungsbüro. Das darüber gelegene geräumige Lehrerzimmer wird von den Lehrkräften aufgrund der weiten Wege zu den Klassenräumen nur für größere Konferenzen genutzt, in den Pausen bleiben die Lehrkräfte im Neubau
und nutzen dort die Vorbereitungsräume. Der als Arbeitsraum für Lehrkräfte eingeplante Bereich über dem Lehrerzimmer wird zurzeit als Lagerraum genutzt, da hier durch die zu hohen
Raumtemperaturen kein Arbeiten möglich ist. Die als Hausmeisterwohnung vorgesehene Dachgeschosswohnung steht leer.
Die Schule verfügt über Fachräume für Musik, Bildende Kunst und Naturwissenschaften sowie
über einen großen Computerraum mit 15 PCs, einen kleinen Computerraum mit 6 PCs sowie 2
Laptopwagen. Das ehemalige Sprachlabor wird als Notebook-Kabinett genutzt. Seit April 2013
sind alle Klassenräume der Jahrgänge 3-6 und die Fachräume für Kunst, Musik und Naturwissenschaft mit insgesamt 19 Smartboards ausgestattet.
Im Fachraum der Naturwissenschaften sowie in der „Schulstraße“ wie auch im Eingangsbereich
sind Wasserschäden an den Wänden zu beobachten, die nach Angaben des Schulleiters durch
Regenwasser und bauliche Mängel entstehen.
Eine große, neue Sporthalle ist über den Schulhof zu erreichen. Die Ausstattung mit Geräten
ist modern und zeitgemäß, die Sanitärraume sind in einem guten Zustand. Die Halle ist mit
Netzvorhängen in drei Teile trennbar und wird zeitweise von 3 Lerngruppen parallel genutzt.
Der Außenbereich der Linden-Grundschule ist abwechslungsreich und kindgerecht gestaltet. Er
besteht aus einem kombinierten Spiel- und Sportbereich. In der Pause können sich die Kinder
aus dem Spielmobil Geräte ausleihen. Dies wird von den Schülerinnen und Schülern der 4.
Klassen organisiert. Außerdem befinden sich auf dem Schulhof Tischtennisplatten, eine Weitsprunggrube, eine 75 m-Laufbahn und mehrere Spielflächen. Die Schäden im Tartanbelag wurden im April 2013 beseitigt.

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