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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Grundschule an der Pulvermühle (05G28)

Kurzbericht
zur Inspektion der Grundschule an der Pulvermühle (05G28)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Grundschule an der Pulvermühle wurde in den Jahren 1999/2000 für die damals neu entstandene Wasserstadt im Ortsteil Haselhorst des Bezirks Spandau erbaut und nahm im Jahr
2000/2001 den Schulbetrieb auf. Derzeit besuchen ca. 340 Schülerinnen und Schüler die Schule. Davon sind ungefähr 60 % nichtdeutscher Herkunftssprache, fast die Hälfte der Familien ist
von der Zuzahlung zu den Lehrmitteln befreit. Im Schuljahr 2014/2015 wurde für Neuzugänge
mit geringen Deutschkenntnissen eine sogenannte Willkommensklasse eingerichtet.
Die Schulanfangsphase ist jahrgangsübergreifend organisiert, ab der dritten Jahrgangsstufe gibt
es je zwei altershomogene Klassen. Für die Organisation des offenen Ganztagsbetriebs kooperiert die Schule mit dem Evangelischen Johannesstift e.V. Die Schulsozialarbeit wird ebenfalls
von diesem Träger geleistet. Zurzeit arbeiten drei Schulsozialarbeiterinnen an der Schule, die
sich eine Stelle teilen.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•

innovative und strukturiert arbeitende Schulleitung, die sich zielstrebig für die
Entwicklung der Schule einsetzt
vielfältige Aktivitäten des freien Trägers im Ganztag und der Schulsozialarbeit
Gestaltung eines abwechslungsreichen Schullebens
konzeptionelle Maßnahmen zur durchgängigen Sprachbildung

Entwicklungsbedarf der Schule
•

gemeinsame Abstimmung des Kollegiums über Maßnahmen zur Verbesserung und
Sicherung der Unterrichtsqualität

•

Gestaltung eines individualisierten Unterrichts, der am Bedarf der einzelnen Kinder
ansetzt

•

Förderung leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler

•

Verbindlichkeit und Verlässlichkeit schaffen in Bezug auf
o

eine gemeinsame Schulprogrammarbeit und die Umsetzung der
Schwerpunkte

o

die Zusammenarbeit in Teams

o

die Verzahnung von Schule und ergänzender Förderung und Betreuung

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3. Erläuterungen
„Gemeinsam stark“ - unter diesem Motto möchte die neue Schulleitung der Grundschule an
der Pulvermühle eine Schule gestalten, mit der sich alle am Schulleben Beteiligten identifizieren
und zusammen an der Schulentwicklung arbeiten. Die derzeitige Schulleiterin und die Konrektorin nahmen gleichzeitig im Februar 2014 ihre Leitungstätigkeit an der Schule auf. Sie arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen und haben in ihrer kurzen Amtszeit bereits Maßnahmen
zu mehreren Entwicklungsschwerpunkten in die Wege geleitet. So wurde zum Thema „Inklusive
Schule“ eine Fachkonferenz Inklusion gebildet, für ein „Gewaltfreies Lernen“ wird die gesamte
Schule im kommenden Schuljahr an einem Jahresprojekt mit Antigewalttrainings teilnehmen.
Zur „Verbesserung der Lesekompetenz“ wurde ein aktuelles Sprachbildungskonzept erstellt und
zur Verbesserung der „Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie“ bilden sich derzeit zwei
Kolleginnen als Moderatorinnen fort. Mit den letzten beiden Punkten hat die Schulleiterin zugleich Entwicklungsbedarf aufgegriffen, der bei der letzten Schulinspektion festgestellt wurde.
Inzwischen werden alle Entwicklungsschwerpunkte von der Mehrheit des Kollegiums getragen.
Nach anfänglichen Irritationen in der Kommunikation zwischen der Schulleiterin und den Lehrkräften, die bisher weniger Verantwortung für die Schulentwicklung hatten bzw. an Entscheidungen beteiligt wurden, gelingt es der neuen Schulleiterin zunehmend, eine vertrauensvolle
Arbeitsatmosphäre herzustellen. Dazu führte sie individuelle Gespräche mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in denen sie auch für Kritik offen war. Sie richtete eine erweiterte Schulleitung ein, die sich als Steuergruppe versteht und nun den Schulentwicklungsprozess mit den
o.g. Schwerpunkten voranbringt.
Ein vorbildliches Sprachbildungskonzept ist bereits entstanden, das die Prinzipien der durchgängigen Sprachbildung berücksichtigt und eine Vielzahl sprachförderlicher Maßnahmen vorsieht wie z. B. die Einrichtung temporärer Lerngruppen, einer Theater-AG, zusätzlichen DeutschFörderunterricht in jeder Klasse, Lesepatenschaften, Bibliotheksbesuche, Gedicht- und Lesewettbewerbe oder die Öffnung der Schülerbücherei, die früher nur der Schulanfangsphase zur Verfügung stand, für alle. Mit dem Fokus auf Verbesserung der Lesekompetenz soll eine Steigerung der eher schwachen Vera-3-Ergebnisse1 erreicht werden. Die nun anstehende Implementierung dieser Maßnahmen im Unterricht ist der Schulleiterin ein besonderes Anliegen.
Besonderen Wert legt sie auch auf die Unterrichtsentwicklung hin zu einem eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Lernen. Bisher hat das Kollegium kaum Absprachen in Bezug auf Inhalte und Gestaltung des Unterrichts getroffen, beispielsweise über Maßnahmen zur inneren Differenzierung oder zur Förderung der Selbstständigkeit. Auch hinsichtlich der Lehrwerke und Materialien stimmen sich die Fachkonferenzen oder Lehrkräfte einer Jahrgangsstufe nicht durchgängig ab. Zwar hat das Kollegium schon vor längerer Zeit „mediengestütztes Lernen“ als
überfachlichen Schwerpunkt gewählt, es existiert jedoch kein aktuelles schulinternes Curriculum,
in dem neben thematischen Festlegungen geregelt ist, welche Methoden und Lernformen genutzt, welche Medien eingesetzt werden sollen, welche Lernergebnisse erwartet und wie deren
Erreichung überprüft werden soll. Allerdings haben sich einzelne Lehrkräfte geeinigt, in Mathematik und Deutsch die gleichen Klassenarbeiten zu schreiben, dies gilt jedoch nicht für alle
Jahrgänge.
Auch in Bezug auf die Unterrichtsdurchführung gibt es große Unterschiede. Generell ist der
Unterricht von einem positiven pädagogischen Klima geprägt. Die Lehrkräfte begegnen den
Kindern fair und freundlich, sie fördern ihr Selbstvertrauen durch häufiges Loben und sorgen
mit unterschiedlichen Anschauungsmaterialien für eine anregende Lernumgebung. Die Unterrichtsphasen sind meistens klar strukturiert, allerdings geben nicht alle Lehrerinnen und Lehrer
den Kindern eine Orientierung über den geplanten Unterrichtsverlauf. Selten erfahren die Schü1

VERA 3 steht für die zentralen Vergleichsarbeiten der 3. Jahrgangsstufe in Deutsch und Mathematik.

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lerinnen und Schüler etwas über die angestrebten Ziele oder erhalten Gelegenheit, deren Erreichen zu reflektieren. Der größere Teil der Lehrkräfte arbeitet vorwiegend lehrerzentriert und
steuert den Unterrichtsprozess oft kleinschrittig, wobei die Schülerinnen und Schüler häufig
Übungsaufgaben erhalten, die sie allein bearbeiten. Ihr individueller Lernstand findet hier wenig Berücksichtigung, auch bestehen nur geringe Möglichkeiten zur Kommunikation. Sprachfördernde Elemente finden kaum Eingang in den Unterricht und der Redeanteil der Kinder bleibt
gegenüber dem der Lehrkraft zurück. Insbesondere für leistungsstärkere Schülerinnen und
Schüler schafft dieser Unterricht wenig Anreize. Zwar bietet die Schule die Möglichkeit, an
zahlreichen Wettbewerben oder einer Französisch-AG teilzunehmen, im regulären Unterricht
kommen diese Kinder jedoch oft noch zu kurz.
Ein Teil der Lehrerinnen und Lehrer gestaltet den Unterricht durch den Einsatz vielfältiger Methoden und Medien aber auch anschaulich und interessant, so können Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit verschiedenen Beobachtungsaufträgen das Verhalten von Schnecken untersuchen, geometrische Körper nachbauen, an einer Lerntheke Übungsaufgaben für eine Klassenarbeit auswählen oder mit vorstrukturierten Hilfen eine Buchvorstellung vorbereiten. Einige
Lehrkräfte bieten Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad an und geben den Kindern sowohl die Möglichkeit, Arbeitsschritte selbstständig zu organisieren als auch mit einem
Partner bzw. einer Partnerin zusammenzuarbeiten. Problemorientierte Aufgabenstellungen, die
die Kinder zum Nachdenken beispielweise über Rechtschreibstrategien oder die Eigenschaften
von geometrischen Körpern anregen, sind eher die Seltenheit.
Ebenso wie im Hinblick auf die Unterrichtsqualität gibt es noch keinen Grundkonsens innerhalb
des Kollegiums über eine Schulentwicklungsarbeit, an der die gesamte Schulgemeinschaft aktiv
mitwirkt und auf die alle in ihrer täglichen Arbeit Bezug nehmen. Bisher waren sowohl Lehrkräfte als auch pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewohnt, eher unabhängig
voneinander zu arbeiten. Manchen war die Möglichkeit, ihren individuellen Stil verwirklichen zu
können besonders wichtig. Eine konzeptbasierte Arbeit auf der Grundlage gemeinsamer Abstimmungen sowie eine Verbindlichkeit in deren Umsetzung existieren noch nicht. So verfahren
beispielsweise die Lehrkräfte unterschiedlich bei der Rückmeldung über den Leistungsstand an
die Eltern oder bei der Durchführung von Elterngesprächen und Elternsprechtagen. Massive
Unterschiede gibt es nach Auskunft der Eltern, Kinder und Erzieherinnen sowie Erziehern beim
Erteilen von Hausaufgaben. Auch die Umsetzung schulischer Schwerpunkte wie beispielsweise
die Leseförderung wird unterschiedlich gehandhabt.
Die Zusammenarbeit in Teams ist noch kein Standard. Lediglich in der Schulanfangsphase
kommen die Lehrkräfte regelmäßig zusammen um über unterrichtsrelevante Themen zu sprechen und Materialien auszutauschen, ansonsten wird eher nach individuellem Bedarf und persönlicher Verbundenheit zusammengearbeitet. Erstmals hat sich mit dem Wunsch nach „gewaltfreiem Lernen“ eine Projektgruppe aus dem Kollegium gebildet, die für diesen Entwicklungsschwerpunkt aktiv die Verantwortung übernimmt. Auch die Zusammenarbeit zwischen
Schule und ergänzender Förderung und Betreuung ist ausbaufähig. Es gibt keine festen Zeiten
für gemeinsame Absprachen zwischen Lehrkräften und Erzieherinnen bzw. Erziehern, gemeinsame Elterngespräche sind nicht etabliert. Die Gestaltung des Schullebens erfolgt in manchen
Bereichen getrennt, so organisiert der Hort beispielsweise Weihnachtsfeiern separat.
Die ergänzende Förderung und Betreuung basiert auf einer Arbeit in festen Gruppen, für die
jeweils eine Erzieherin bzw. ein Erzieher verantwortlich ist. Ausgehend von den Bedürfnissen
seiner spezifischen Schülerschaft sieht das Erzieherteam die Schaffung einer tragfähigen Beziehung als wichtige Grundlage der Erziehungsarbeit an. Darüber hinaus schafft das sogenannte
Hortteam Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung und Förderung wie z. B. eine Theater-AG,
Koch- und Backangebote, Hallenhockey, die Arbeit in der Holzwerkstatt und im Schulgarten
sowie Angebote in den Gruppen. Alle zwei Wochen findet das Hortparlament statt, in dem die
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Kinder miteinander über aktuelle Themen sprechen und an der Gestaltung der Nachmittagsbzw. Ferienangebote mitwirken.
Im wöchentlich tagenden „Tridem“ arbeiten je eine Schulsozialarbeiterin, ein Erzieher und eine
Lehrerin einzelfallbezogen zusammen, um durch das Zusammenwirken der drei Professionen
und ihre unterschiedlichen Sichtweisen besondere Fälle genau analysieren zu können und gemeinsam Ansätze zur Lösung zu finden. Die Koordination der Angebote von Schule, Hort und
Schulsozialarbeit wird hier ebenfalls abgestimmt. Zudem entstanden Ideen und Aktivitäten zur
stärkeren Einbeziehung von Eltern wie z. B. das Elterncafé und die Vätergruppe, die sich jedoch nicht auf Dauer bewährten. Die Sozialarbeiterinnen bieten darüber hinaus Gruppenaktivitäten an wie eine Kreativgruppe sowie eine Mädchen- und eine Jungen-AG. Eine wichtige
Funktion hat die Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie der Lehrkräfte und die
Vermittlung zur Jugendhilfe. Jeweils einmal pro Woche findet eine Besprechung mit der Schulleiterin statt.
Um die Kinder aktiv in das Schulleben einzubinden hat die Schule ein Schülerparlament ins
Leben gerufen, das von zwei Lehrkräften betreut wird und monatlich zusammenkommt. Dort
werden Themen wie die Schulhofgestaltung, die Reparatur des Sportplatzes oder das Sammeln
von Weihnachtsgeschenken für Flüchtlingskinder besprochen. Außerdem können Kinder des 5.
und 6. Jahrgangs als Konfliktlotsen Verantwortung übernehmen. Darüber hinaus finden im
Jahreslauf zahlreiche Aktivitäten statt, z. B. ein Vorlesetag mit Bücherbasar, ein Fest für die
Lesepaten, ein Gedichtwettbewerb, das Weihnachtssingen oder etliche Sportwettkämpfe. Die
Schulleiterin unternimmt große Anstrengungen zur Erhöhung der Elternpartizipation, indem sie
beispielsweise die Elternvertreterinnen und -vertreter persönlich zu den Elternversammlungen
einlädt. Durch die Aktion „Rettet den Förderverein“ konnte eine kleine aktive Elterngruppe weitere Mitglieder gewinnen. Sie unterstützen die Schule u. a. bei der Organisation eines Schulhoffestes, das im Sommer 2015 nach mehreren Jahren erstmals wieder stattfinden soll.

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4. Qualitätsprofil

2

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Ganztagsangebot

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.2

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Förderung der Sprachkompetenz

A

A

3.1

E.1

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

2

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

c

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

c

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

c

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

3

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

3

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

Berlin obere Grenze

2.2.11

2.2.12

2.2.13

05G28 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Grundschule an der Pulvermühle wurde vor ca. 15 Jahren erbaut und liegt in der Wasserstadt Spandau in direkter Nachbarschaft zum Ortsteil Haselhorst. Das Schulgebäude liegt am
südlichen Rand des Neubaugebietes „Quartier Pulvermühle“ und ist architektonisch in dieses
Wohngebiet integriert. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich auch auf das nördlich gelegenen „Quartier Haveleck“. Das bedeutet für diese Kinder einen täglichen Schulweg mit dem
Bus oder dem Fahrrad bzw. das Bringen durch die Eltern mit dem Auto.
Man betritt das zweistöckige Schulgebäude über den Haupteingang im Grützmacherweg und
gelangt in ein helles und großzügig angelegtes Foyer, das mit Glasvitrinen, Litfaßsäulen und
Informationstafeln freundlich gestaltet ist. Viel Raum nehmen dabei die Präsentationen von
Schülerarbeiten ein, aber auch die Informationen zu Arbeitsgemeinschaften, zum Förderverein
und zu wichtigen Terminen des Schullebens sind übersichtlich angeordnet. Der Hausmeister hat
eine Loge gleich gegenüber dem Eingang. Auf dieser Ebene befinden sich neben Klassenräumen für die Schulanfangsphase auch eine Lehrküche, ein Kletterraum, die Schulbücherei und
die Räume der VHG4 mit vielen Spielmöglichkeiten für die Kinder. Drei Räume in einem Seitenflügel des Erdgeschosses werden durch die Schule am Gartenfeld (Förderschwerpunkt „Geistige
Entwicklung“) genutzt.
Im ersten Stock befinden sich das Sekretariat sowie die beiden Amtszimmer für die Schulleitung, die nicht miteinander verbunden sind. In unmittelbarer Nähe liegen ein Kopierraum und
das modern eingerichtete Lehrerzimmer. Dieser Raum bietet für das Kollegium Plätze in ausreichender Zahl, Ablagefächer sowie abschließbare Schränke. Nach Themen geordnet sind alle
Aushänge übersichtlich angebracht. Ein weiterer Raum mit zwei PC-Arbeitsplätzen wird vom
Kollegium für individuelles Arbeiten oder zur Durchführung von Konferenzen genutzt. Das
Dienstzimmer der stellvertretenden Schulleiterin ist ein Durchgangszimmer zwischen diesen
beiden Räumen. Ein besonders ansprechender Raum auf dieser Etage ist der Mehrzweckraum
(Aula), der mit einer Bühne sowie entsprechender Bühnentechnik ausgestattet ist und für vielfältige schulische Veranstaltungen genutzt wird. Dieser Raum ist durch eine mobile Wand teilbar und wird zwischenzeitlich im hinteren Bereich als Musikraum genutzt.
Zur Arbeit mit digitalen Medien verfügt die Schule über drei Computerräume, einen mit 23 PCPlätzen und direktem Zugang zum Internet sowie zwei weiteren für kleinere Lerngruppen. Für
den naturwissenschaftlichen Unterricht steht der Schule ein Raum zur Verfügung, der mit zwei
Kochherden, einer Spüle, zwei Werktischen sowie einer Arbeitsplatte mit Stromanschlüssen
ausgestattet ist. Alle Tische und Stühle sind für jede Körpergröße verstellbar und die vorhandenen Schränke bieten reichlich Platz zur Lagerung für Unterrichtsmaterialien. Die Unterrichtsräume der Schule bieten eine anregende Lernumgebung und für die Schülerinnen und Schüler
ist der Wechsel zwischen Arbeits- und Entspannungsmöglichkeiten gegeben.
Auf dem großen Pausenhof gibt es neben Tischtennisplatten, einer Streetball-Anlage und einzelnen Klettergerüsten viele Bewegungsmöglichkeiten auf Rasen- und Sandflächen, von denen
die Kinder rege Gebrauch machen. Ein sehr gepflegter Schulgarten mit schön angelegten Beeten wird im Unterricht und in der Nachmittags-AG gern aufgesucht. Die angrenzende großflächige Sportanlage mit Großspielfeld, 100m-Laufbahn und einer Weitsprunganlage sowie die
dreiteilige Sporthalle bieten sehr gute Bedingungen für den Sportunterricht und zusätzliche
sportliche Aktivitäten, z. B. im Rahmen der vielfältigen Arbeitsgemeinschaften. Bei der Belegung
dieser Anlagen muss sich die Grundschule mit dem benachbarten Oberstufenzentrum abstimmen.
4

Die Verlässliche Halbtagsgrundschule garantiert den Eltern Öffnungszeiten von 7.30 bis 13.30 Uhr, in denen die
Kinder betreut werden.

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Die ergänzende Förderung und Betreuung im Nachmittagsbereich findet in den ca. 5 Gehminuten entfernten Räumen der ehemaligen Kita Goldbeckweg, jetzt „Hort Goldmühle“, statt und
wird in freier Trägerschaft durch das Evangelische Johannesstift Jugendhilfe GmbH betrieben.
Auf zwei Etagen stehen große und individuell gestaltete Räume für die Gruppenarbeit zur Verfügung. Das Außengelände bietet den Kindern durch einen Spielplatz mit Tartanbelag, zwei
Sandplätzen und mehreren Klettergerüsten weitere Möglichkeiten zur Bewegung und Entspannung. Darüber hinaus gibt es eine Holzwerkstatt, einen Musikraum, einen Bastelraum, einen
Sportraum sowie einen Entspannungsraum, in denen sich die Kinder individuell betätigen können. Die Räume im Erdgeschoss werden auch gleichzeitig als Mensa genutzt, die Küche ist gut
ausgestattet. In der oberen Etage existieren drei Außenterrassen, die ebenfalls verschiedene
Nutzungs- und Regenerationsmöglichkeiten für die Kinder bieten.

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