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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Grundschule am Windmühlenberg (05G24)

Kurzbericht
zur Inspektion der Grundschule am Windmühlenberg (05G24)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die zweizügige Grundschule am Windmühlenberg liegt im alten Ortskern Gatow im Bezirk
Spandau. Die Schulanfangsphase ist in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen organisiert. Die
Klassenfrequenzen liegen mit durchschnittlich 21 unter der Einrichtungsgröße von 24. Die
Schülerinnen und Schüler kommen aus dem gesamten Bezirk Spandau. Insgesamt ist ihre Zahl
in den vergangenen drei Jahren leicht gestiegen. Von der Zuzahlung zu den Lernmitteln sind
etwa 15 % der Eltern befreit. Neben den Regelklassen werden Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht so beherrschen, dass sie dem Unterricht mühelos folgen können, in zwei sogenannten Willkommensklassen unterrichtet. Die ergänzende Förderung und Betreuung leistet der
freie Träger „Havel-Kids“ gGmbH. Dessen Räume liegen einige hundert Meter entfernt in einem
ehemaligen Gutshaus an der Gatower Straße. Vor knapp zwei Jahren wurde eine neue Schulleiterin ernannt.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule
•
•
•
•
•

entscheidungsfreudige Schulleiterin mit klaren Vorstellungen in Bezug auf die weitere
Entwicklung der Schule
zahlreiche Kooperationen zur Verbreiterung des schulischen Angebots und zur Öffnung
der Schule ins Umfeld
aufgeschlossene pädagogische Haltung gegenüber einer zunehmend heterogenen
Schülerschaft
professionelles, am Kind orientiertes Handeln im Bereich der ergänzenden Förderung
und Betreuung
positives Arbeitsklima in einem engagierten und für Neuerungen offenen Kollegium

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•

Fokussierung auf eine gemeinsame Unterrichtsentwicklung
Schulprogrammentwicklung und Evaluation im Sinne eines Qualitätszyklus
an den schulischen Schwerpunkten ausgerichtete Fortbildungs- und
Personalentwicklung

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3. Erläuterungen
Die kennzeichnende pädagogische Haltung des gesamten schulischen Personals ist es, sich um
jedes Kind unabhängig von seiner persönlichen Lebenslage und seinen individuellen Lernvoraussetzungen zu kümmern. Die Schule ist im Arbeitskreis Inklusion mit weiteren Spandauer Bildungseinrichtungen vernetzt. Vor dem Hintergrund dieser grundlegenden Einstellung hat die
Schule beispielsweise auch die Einrichtung von zwei Willkommensklassen für Schülerinnen und
Schüler aus Flüchtlingsfamilien begrüßt. Die in diesen Klassen lernenden Kinder sollen ebenso
selbstverständlich in die schulische Gemeinschaft integriert werden wie diejenigen, die im benachbarten SOS Kinderdorf leben.
Die Schulleiterin steht auch mit eigenen Initiativen deutlich hinter dieser pädagogischen
Grundhaltung und hat zum Beispiel Klassenräte etabliert, in denen Lernende einer Klasse aktuelle Angelegenheiten und Probleme selbst besprechen und zu lösen versuchen. Sie unterstützt
damit die Kultur des gegenseitigen Respekts an der Schule und führt die Kinder an demokratische Verfahrens- und Entscheidungsprozesse heran. In höheren Klassen lernen die Schülerinnen
und Schüler, für sich und die Klassengemeinschaft Verantwortung zu tragen, indem sie selbst
Klassenregeln aufstellen und für deren Einhaltung sorgen.
Ein weiteres Vorhaben der Schulleiterin ist es, alle beteiligten Gruppen künftig in die Schulentwicklungsarbeit einzubinden und die Kommunikation untereinander auszubauen. Sie trifft
sich bisher regelmäßig zu festen Terminen mit der koordinierenden Erzieherin der ergänzenden
Förderung und Betreuung, mit Eltern sowie Schülervertreterinnen und -vertretern, um mit
ihnen aktuelle Angelegenheiten zu besprechen oder deren Wünsche beziehungsweise Interessen
aufzunehmen. Für das kommende Schuljahr hat die Schulleiterin weitere organisatorische Maßnahmen eingeleitet: Über die Teilnahme an allen Konferenzen hinaus werden die Eltern zur
Teilnahme an allen Arbeitsgruppen, die sich mit der Schulentwicklung beschäftigen, eingeladen,
und in einer noch zu wählenden erweiterten Schulleitung werden auch die Erzieherinnen und
Erzieher vertreten sein. Ein wöchentlicher Präsenznachmittag, der zum Schuljahr 2016/17 eingerichtet wird, soll daneben die Kommunikation innerhalb des Kollegiums fördern.
Das Personal der „Havel-Kids“ teilt ebenfalls die offene Haltung der Schule gegenüber der heterogenen Schülerschaft. Die seit 2005 bestehende Kooperation für die ergänzende Förderung
und Betreuung wird ab dem Schuljahr 2016/17 um die ergänzende Pflege und Hilfe erweitert,
womit die Entwicklung hin zur inklusiven Schule von beiden Seiten getragen wird. Eine ETEPQualifizierung (Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik) wird gemeinsam von einer Erzieherin und einer Lehrerin besucht. Jede Klasse der Jahrgangsstufen 1 bis 6 hat einen so genannten Bezugserzieher beziehungsweise eine Bezugserzieherin. Damit haben die Kinder über
den gesamten Tag feste Ansprechpartner, an die sie sich wenden können. Für Absprachen mit
den Lehrkräften ist keine Zeit eingeplant. Sie erfolgen unterschiedlich regelmäßig in den Pausen oder auf Zuruf. Die Erzieherinnen und Erzieher schreiben alle zwei Wochen Entwicklungsberichte, die den personalen und sozialen Kompetenzzuwachs der Kinder festhalten. Um das
soziale Lernen zu fördern, findet seit einigen Jahren jeden Freitag eine „Kinderbesprechung“
statt, in der die Mädchen und Jungen sich zu den Geschehnissen der Woche äußern und ihre
Vorstellungen, Wünsche und Kritik diskutieren können. Die teilweise täglich notwendigen Absprachen zwischen Schule und dem über den Windmühlenberg hinweg gelegenen Standort der
ergänzenden Förderung und Betreuung laufen per Telefon ohne Probleme. Inhalte aus dem
Unterricht werden zwar situativ auch am Nachmittag aufgegriffen, doch hauptsächlich stehen
den Kindern sowohl offene als auch gebundene Angebote der Trägers zur Verfügung. Das
naturnahe Gelände, die Spielmöglichkeiten um das Haus herum und die mit vielfältigem Material teilweise nach Alter ausgestatteten Räume bieten Möglichkeiten, die Schülerinnen und
Schüler in ihrer Entwicklung zu fördern. Es gibt Angebote zum Experimentieren, eine Märchenwerkstatt, und die Kinder bereiten täglich gemeinsam ihren Pausensnack zu.
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Die Grundschule am Windmühlenberg hat am Entwicklungsbedarf des ersten Inspektionsberichts gearbeitet und in den vergangenen Jahren zahlreiche Kooperationen geschlossen, um für
die Schülerinnen und Schüler auch über den Unterricht hinaus vielfältige Aktivitäten zu bieten
und um sich selbst im Umfeld der Schule zu vernetzen. Zum Beispiel besteht mit zahlreichen
Sportanbietern wie dem Segelverein Gatow, den Wasserfreunden Spandau 04, dem Ruderclub
Collegia oder der Kimura Karateschule eine Zusammenarbeit. Im Hinblick auf eine musikalische
Profilierung ermöglicht die Schule zusammen mit der HavArt Musikakademie ihren Lernenden
die Teilnahme an einer Bläserklasse und am Instrumentalunterricht. Einige Arbeitsgemeinschaften wie die Theater- oder die Schach-AG werden mit Hilfe von Kooperationspartnern angeboten. Darüber hinaus unterstützen externe Partner die Schule, beispielsweise in den langfristigen
Kunstprojekten „Wie kommt der Müll ins Meer“ oder „Künste öffnen Welten“. Zusammen mit
einer nahe gelegenen Buchhandlung werden Lesewettbewerbe organisiert. Im Rahmen des
Schwerpunktes „Gesunde Schule“ können Schülerinnen und Schüler zum Beispiel durch die
Kooperation mit dem so genannten Vier-Felder-Hof ein eigenes Feld bewirtschaften oder an
Erste-Hilfe-Kursen teilnehmen, die vom Deutschen Roten Kreuz oder dem Krankenhaus Havelhöhe durchgeführt werden. Mit umliegenden Kindertagesstätten sowie der Integrierten Sekundarschule Haveldüne und dem Hans-Carossa-Gymnasium arbeitet die Schule zusammen, um
Schülerinnen und Schülern einerseits den Übergang in die Grundschule zu erleichtern, andererseits um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über die Angebote und Anforderungen der weiterführenden Schulen im Umfeld zu informieren.
Der Unterricht findet in einem ruhigen, freundlichen Klima statt, in dem die Lehrkräfte schülerzugewandt agieren. Oftmals werden fachliche Inhalte instruierend vermittelt oder die Kinder
lösen in Einzelarbeit die vorgegebenen Arbeitsaufträge. Die Herangehensweise an die Aufgaben, für die es meistens nur ein richtiges Ergebnis gibt, ist von den Lehrerinnen und Lehrern
in der Regel vorstrukturiert, so dass die Kinder selten die Möglichkeit haben, eigene Ideen zur
Bewältigung der Arbeitsaufträge zu entwickeln. Phasen der Partner- oder Gruppenarbeit, in
denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Lösungswege finden oder Ergebnisse besprechen, sind nicht kennzeichnend für den Unterricht an der Grundschule am Windmühlenberg.
Um dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, unterstützen die Lehrkräfte teilweise, indem sie sich in Arbeitsphasen gezielt um einzelne
Kinder kümmern beziehungsweise bei Bedarf Fragen beantworten oder Tipps geben. Den Eifer
insbesondere leistungsstärkerer Kinder greifen die Lehrerinnen und Lehrern nicht immer auf.
Vereinzelt wird Unterrichtsmaterial mit verschiedenen Niveaustufen eingesetzt, unter anderem
im Deutschunterricht. Ansonsten findet wenig Differenzierung statt. In Stunden, in denen
planmäßig zwei Lehrkräfte in einer Lerngruppe unterrichten oder Erzieherinnen und Erzieher
anwesend sind, werden dagegen häufiger entsprechende Maßnahmen eingesetzt. Diese Stunden dienen in der Regel dazu, einzelnen Kindern intensiv zu helfen oder mit ihnen Unterrichtsinhalte zu wiederholen. Dabei zeigt sich meist, dass es für diese Stunden konkrete Absprachen
zwischen den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule gibt und sie sich in
ihrer Arbeit ergänzen. In der Schulanfangsphase werden die Deutsch- und Mathematikstunden
jahrgangsbezogen geteilt, damit sich die Lehrkräfte eingehender um die Lernenden kümmern
können. Auch Sonderpädagoginnen und Schulhelferinnen begleiten dafür stundenweise einzelne Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Unterricht. Das Lesen üben die Schülerinnen
und Schüler, dem Schulprogramm entsprechend, besonders, etwa indem Lesepaten sie unterstützen oder in Lesephasen während des Unterrichts. Darüber hinaus bestehen zusätzliche Angebote für Schülerinnen und Schüler der 3. und künftig auch 4. Klassen, um ihre LeseRechtschreib-Schwierigkeiten zu überwinden.
Das Kollegium treibt mit zahlreichen Initiativen und Ideen die Entwicklung von Schule und
Unterricht voran, wobei die pädagogische Grundausrichtung der Schule sowie Zusatzangebote
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für die Schüle-rinnen und Schüler im Vordergrund stehen, wie etwa der Computerführerschein
für die 3. und 4. Klassen, die Ski-Fahrt oder das Kunstprojekt zur Verschönerung des Eingangsbereichs. Sie werden in den zuständigen Gremien beschlossen und ins Schulprogramm,
das zuletzt im März 2016 überarbeitet wurde, aufgenommen. Die jährliche Unterrichtsplanung
schreiben die Lehrkräfte für ihre Lerngruppen in Stoffverteilungsplänen nieder und stimmen
sich dabei oft mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Parallelklassen ab, wobei es ihnen freisteht, welche Akzente sie in ihrem Unterricht setzen. Die Lehrkräfte sind durchaus bereit, die
Qualitätsentwicklung der Schule zu unterstützen. Diese begründet sich jedoch nicht auf eine
zuvor verabredete und im Schulprogramm festgehaltene systematische Schul- und Unterrichtsentwicklung, die konkrete Entwicklungsvorhaben mit dafür formulierten Einzelmaßnahmen und
Zuständigkeiten aufweist. Im Schulprogramm sind zudem keine Indikatoren formuliert, auf deren Grundlage die schulinterne Evaluation im Sinne eines auf die Verbesserung der Schul- und
Unterrichtsqualität ausgerichteten Zyklus zu fundierten Ergebnissen kommen kann.
Viele Lehrerinnen und Lehrer bilden sich ihren Interessen oder ihrer schulischen Tätigkeit entsprechend fort. Eine auf die Entwicklungsschwerpunkte des Schulprogramms abgestimmte Planung existiert diesbezüglich jedoch nicht. Die Schulleiterin organisiert allerdings zu den
Schwerpunkten schulinterne Lehrerfortbildungen. Darüber hinaus bittet sie gezielt einzelne
Lehrkräfte, Veranstaltungen, die inhaltlich zu deren Tätigkeitsbereich passen, zu besuchen und
anderen davon zu berichten.
Innerhalb des Kollegiums herrscht ein positives Arbeitsklima, das von gegenseitigem Respekt
geprägt ist, und eine hohe Zufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer mit ihrem Arbeitsplatz.
Sie arbeiten vertrauensvoll zusammen und sind bereit, diese Zusammenarbeit zum Beispiel über
gegenseitige Rückmeldungen zum Unterricht zu erweitern. Neue Lehrkräfte werden gleich zu
Beginn mit Hilfe einer Informationsmappe mit den wichtigsten Regeln und Abläufen der Schule
vertraut gemacht und schnell integriert.
Die Schul- und Unterrichtsentwicklung weist noch Potenzial im Hinblick auf eine konzeptionelle
Unterlegung und eine systematische Steuerung auf. Die Schulleiterin hat jedoch klare Vorstellungen zur Ausrichtung ihrer Schule, die die Interessen aller Beteiligten, insbesondere aber die
der Schülerinnen und Schüler, einschließen. Dabei kann sie sich auf ein aufgeschlossenes Kollegium stützen.

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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Demokratieerziehung

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.8

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Ganztagsangebot

A

A

3.1

E.2

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil2
Bewertung

Unterrichtsbedingungen

A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

c

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

c
b

2.2.5

Verhalten im Unterricht

c

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

c

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

c

Unterrichtsprozess
2.2.8

A

B

C

D

vergleichend

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

c

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen
2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

2.2.9

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung
2.2.13 Selbstständiges Lernen

b
c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

3

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

Berlin obere Grenze

2.2.11

2.2.12

2.2.13

05G24 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Grundschule am Windmühlenberg liegt im Ortsteil Gatow des Bezirks Spandau. Das Einzugsgebiet hat einen dörflichen Charakter und ist geprägt von Einfamilienhäusern.
Das zweigeschossige langgestreckte Schulgebäude wurde in den 1930er Jahren ursprünglich als
Lazarett errichtet und im Jahr 1985 um einen eingeschossigen Mobilbau erweitert. Der Eingangsbereich wurde kürzlich im Rahmen eines Kunstprojektes farbenfroh und ansprechend neu
gestaltet und auch die langen Gänge zwischen den Unterrichtsräumen, in denen auch Schließfachschränke für die Schülerinnen und Schüler stehen, sind mit zahlreichen Produkten aus
Kunstprojekten oder dem Kunstunterricht geschmückt. Die unterschiedlich großen Klassenräume
sind, durch die ursprünglich beabsichtigte Funktion des Gebäudes bedingt, meist ebenfalls lang
und schmal. Sie sind jeweils mit zahlreichen altersgerechten Materialien ausgestattet. In einigen
Klassenzimmern sind durch Mauerdurchbrüche oder das Aufstellen von Regalen beziehungsweise Schränken separate Bereiche entstanden, die unter anderem mit Sofas, Teppichen oder
Spielzeug versehen sind und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Drei Klassenräume verfügen über
ein interaktives Whiteboard, einige weitere sind mit PCs ausgestattet.
Der Keller wurde 2015 renoviert und beherbergt die beiden Willkommensklassen, eine Schulküche mit einem kleinen Speisesaal, einen Computerraum mit 14 Rechnern sowie einen Mehrzweckraum, dessen Ausstattung eine vielfache Nutzung, zum Beispiel im Rahmen des naturwissenschaftlichen oder Wahlpflichtunterrichts, zulässt. Ferner verfügt die Schule über eine Aula
mit Bühne, einen Raum für das Konflikttraining, einen Religionsraum, eine Schulbibliothek sowie drei kleinere Räume für den Teilungsunterricht. Die Hausmeisterwohnung, zu der auch ein
kleiner Garten gehört, befindet sich ebenfalls im Schulgebäude. Zu dem kleinen Verwaltungsbereich gehören die Amtsräume der Schulleiterin und ihrer Stellvertreterin, das Sekretariat und
das Lehrerzimmer. Diese Räume sind funktional eingerichtet und recht eng.
Die Sanitäreinrichtungen befinden sich in keinem guten Zustand. Eine Hebeanlage wird zurzeit
erneuert, so dass die Schülerinnen und Schüler einen vor dem Schulgebäude aufgestellten Container nutzen müssen.
Das weitläufige Schulgelände wird vom Gebäude in zwei Bereiche geteilt: Zur verkehrsberuhigten Straße hin ist das Gelände locker mit hohen Bäumen bepflanzt, zwischen denen sich
Skulpturen und eine kleine Gedenkstätte für eine verstorbene Schülerin befinden. Der Zaun zur
Straße ist mit Werken eines Kunstprojektes verziert. Im hinteren Teil des Geländes liegt der
weitläufige begrünte Pausenhof, auf dem die Kinder während der Pausen eine Schaukel oder
verschiedene Klettergerüste nutzen können. In einem Bauwagen wird weiteres Spielgerät aufbewahrt. An den Pausenhof schließen sich der Schulgarten mit einem Insektenhotel, eine von
Schülerinnen und Schülern bewirtschaftete Parzelle des Vier-Felder-Hofes, ein kleines Gebäude
für die VHG, in dem etwa 20 Kinder betreut werden können, und ein Sportplatz an. Die Turnhalle, die neben dem Schulhof steht, ist baulich in die landschaftliche Umgebung eingepasst.
Sie hat ein begrüntes Dach, ist groß, hell und mit zahlreichen Sportgeräten ausgestattet.
Etwa fünf Gehminuten vom Schulgelände entfernt wird ein ehemaliges Gutshaus von der ergänzen-den Förderung und Betreuung genutzt. Die Räume sind wohnlich gestaltet. Sie haben
eine hohe und altersgerechte Aufenthaltsqualität. Das Gelände ist weitläufig, die Kinder können
eine Vielzahl von Spielgeräten nutzen.

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