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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Grundschule am Weinmeisterhorn (05G12)

Kurzbericht
zur Inspektion der Grundschule am Weinmeisterhorn (05G12)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Grundschule am Weinmeisterhorn liegt im Bezirk Spandau in einer ruhigen Einfamilienhausgegend in der südlichen Wilhelmstadt mit zumeist bildungsorientierten Eltern. Nur wenige
sind von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit.
Die Schulleiterin arbeitet seit September 2014 an der Schule, die Konrektorin ist erst seit Kurzem kommissarisch eingesetzt. Der Hausmeister hat seinen Dienst an dieser Schule vor wenigen
Wochen angetreten.
Die ergänzende Förderung und Betreuung erfolgt in offener Form durch den freien Träger Havelkids e. V. sowohl im ehemaligen Vorschulgebäude als auch in einem Neubau am Eingang
zur Schule. Die Schulanfangsphase ist in jahrgangsbezogenen Klassen organisiert. In jeder Klasse wird pro Woche von den Erzieherinnen und Erziehern eine so genannte Rhythmisierungsstunde durchgeführt.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule
•
•
•
•
•

methodisch abwechslungsreicher Unterricht in altersgerecht gestalteter Lernumgebung
vielfältiges Angebot der ergänzenden Förderung und Betreuung
Partizipationsmöglichkeiten für Eltern
zugewandte Lehrkräfte, die durch ein positives pädagogisches Klima für eine
förderliche Lernatmosphäre sorgen
engagierte Schulleiterin mit klaren Vorstellungen für die Schulentwicklung

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•

Teamentwicklung zur intensiveren Zusammenarbeit aller Pädagoginnen und Pädagogen
auf der Grundlage vorhandener gemeinsamer Werte
Angebote für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler sowie Entwicklung einer
Aufgabenkultur, die die Potenziale der Kinder aufgreift und die Problemlösekompetenz
fördert

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3. Erläuterungen
Die ruhig gelegene Grundschule am Weinmeisterhorn bietet den Schülerinnen und Schülern auf
dem weitläufigen, teilweise naturbelassenen Außengelände vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Hängematten, die zwischen schattenspendenden Bäumen aufgehängt sind, laden nach dem Unterricht zum Ausruhen ein. Die gesamte Schulgemeinschaft sieht in diesen
äußeren Bedingungen einen großen Vorteil, um sowohl dem Thema Gesundheit in der Schule
Konturen zu geben als auch das soziale Lernen zu fördern. Die Eltern sind mit der Arbeit der
Schule sehr zufrieden und betonen, dass auch die geringe Schülerzahl für das friedliche Zusammenleben innerhalb der Schule ausschlaggebend ist. Das positive Klima wird bei Begegnungen im Gebäude deutlich: Erwachsene und Kinder gehen freundlich miteinander um, grüßen einander, es herrscht keine Hektik, man hört kein Geschrei.
Im Unterricht verhalten sich die Lehrkräfte sehr zugewandt und sind sich ihrer Vorbildfunktion
bewusst. Die Unterrichtsräume sind mit Arbeitsergebnissen der Kinder geschmückt und mit
vielfältigen Lernmaterialien ausgestattet. Die Lehrerinnen und Lehrer gestalten die Klassenräume
durch die Einrichtung, die Sitzordnung und die vielen verschiedenen Lernmaterialien zu einer
Lernumgebung, in der alle Kinder gute Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten vorfinden
sollen. Einzeln oder in kleinen Gruppen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben
auch an Sitzgruppen außerhalb des Klassenraumes auf den Fluren. Sie sind meist sehr lernmotiviert und verhalten sich vorbildlich. Um sich besser konzentrieren zu können, dürfen sie Kopfhörer aufsetzen, was unter dem Begriff „reizfreier Arbeitsplatz“ an der Schule bekannt ist. Als
akustisches Ruhesignal oder für Ansagen nutzen die Lehrkräfte eine Klangschale. Die Lehrerinnen und Lehrer gestalten den Unterricht in einer altersgerechten Lernumgebung methodisch
sehr abwechslungsreich. Neben Lernbüffets und Lernen an Stationen finden z. B. Gruppenwettspiele statt, um Fachtermini zu sichern. Zum Üben lesen sich Kinder gegenseitig etwas vor
oder vertiefen sich allein in ein Buch, wozu in manchen Klassen mindestens einmal pro Woche
Raum gegeben wird. In der Schulanfangsphase kneten die Schülerinnen und Schüler die Buchstaben oder spuren sie nach, malen sie im Sand oder im Rasierschaum und spielen verschiedene Memory-Spiele. Wenig ausgeprägt ist allerdings der Einsatz moderner digitaler Medien. Weder interaktive Whiteboards noch Computer, Laptops oder Tablets stehen zur Verfügung.
Im vergangenen Jahr wurde die Grundschule am Weinmeisterhorn offiziell in das berlinweite
Projekt „gute gesunde Schule“ aufgenommen. Die im Rahmen der Teilnahme zu schaffenden
und im Schulprogramm benannten Bewegungsanreize im Unterricht werden nicht von allen
Lehrkräften realisiert. Einige jedoch setzen diesen Anspruch regelmäßig um, z. B. indem sie
Sprachinhalte in Bewegungen ausdrücken lassen wie z. B. Wettererscheinungen oder Beobachtungen auf dem Bauernhof. Einige Themen werden projektartig angeboten. Beispiele hierfür
sind der Apfel oder der Regenwurm; einmal im Jahr finden Projekttage für die gesamte Schule
statt, die bei Eltern und Kindern sehr beliebt sind.
Dem individualisierten Lernen der Schülerinnen und Schüler wird allerdings wenig Raum gegeben. Wochenpläne sind selten differenziert, oft erhalten alle Schülerinnen und Schüler denselben Plan, der auch von allen Kindern vollständig abgearbeitet werden muss. Langsamere Schüler erhalten oftmals die im Unterricht nicht geschafften Aufgaben als Hausaufgabe. Differenzierung erfolgt häufig durch eine quantitative Steigerung des Pensums. Ein besonderes Augenmerk auf die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule kaum. Durch die wenig ausgeprägte qualitative Differenzierung im Unterricht bleibt diesen Kindern nur die Möglichkeit, weitere Arbeitsbögen zu bearbeiten. Ihr vorhandenes Lernpotenzial wird damit nicht ausgeschöpft. Auch die Arbeitsgemeinschaften richten
sich nicht vorrangig an die leistungsstärkeren Kinder, zumal eine Anzahl dieser Angebote kostenpflichtig ist. Aufgaben mit höherem oder niedrigerem Anforderungsniveau oder solchen, die
unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen oder die Wahl der Medien freistellen, finden sich
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selten. Allerdings erfolgt der Fremdsprachenunterricht ab Jahrgangsstufe 3 durchgehend in
Englisch. Auch in anderen Fächern, selbst im Sport, unterrichten die Lehrkräfte einzelne Phasen
in englischer Sprache. Trotz der hohen Lern- und Leistungsvoraussetzungen der Kinder bearbeiten sie jedoch kaum Aufgaben, die ihre Kompetenz zum Lösen von Problemen fördert. Sie
haben aufgrund der meist engen Aufgabenstellungen auch selten Gelegenheit, Strategien oder
eigene Wege zu finden, um frei von bisheriger Routine zu einem Ergebnis zu gelangen.
Die Eltern sind sowohl an der Bildung ihrer Kinder als auch an der Entwicklung der Grundschule am Weinmeisterhorn sehr interessiert. Die Aula wurde von Eltern gemeinsam mit Lehrkräften neu gestaltet, die Wände im Eingangsbereich, auf denen ein Mosaik mit Tiermotiven
angebracht ist, gesäubert und geweißt. Die Eltern arbeiten engagiert in den Gremien der Schule mit. Auch in den Gruppen der ergänzenden Förderung und Betreuung wählen die Eltern
Vertreterinnen bzw. Vertreter. Zur materiellen Unterstützung besteht seit 1974 der so genannte
Elternhilfeverein. Er übernimmt z. B. die Kosten für das Projekt „Kleine Helden“, ein Präventionstraining der Polizei, und beteiligt sich finanziell und organisatorisch bei Einschulungsfeiern,
beim Tag der offenen Tür, bei Sponsorenläufen oder Arbeitsgemeinschaften. Die Schulleiterin
wird von den Eltern sehr geschätzt. Sie ist immer ansprechbar, geduldig und durchsetzungsfähig.
Die Lehrkräfte geben eine ebenso positive Einschätzung der Schulleiterin wieder. Nach ihrem
Amtsantritt im vergangenen Schuljahr führte sie Gespräche mit allen Lehrerinnen und Lehrern.
Sie hält sich oft im Lehrerzimmer auf und kommuniziert so auf direktem Wege mit ihrem
Kollegium, sorgt für einen effektiven und transparenten Informationsfluss und stellt sich in
Konflikten vor ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fürsorglich setzt sie sich mit hohem
Engagement und feinem Gespür für alle am Schulleben Beteiligten ein. Ihr selbst ist ein
wertschätzender Umgang von größter Wichtigkeit. Hinsichtlich der Weiterentwicklung der
Schule pflegt sie Kontakte und eine teilweise enge Zusammenarbeit mit den umliegenden
Schulen. Im Unterricht möchte sie gern einen höheren Anteil an Projektarbeit erreichen.
Außerdem sieht sie Potenzial bei der stärkeren Beteiligung der Schülerinnen und Schüler im
Schulleben und wünscht sich die regelmäßige Durchführung von Klassenratsstunden in allen
Klassen. Die Anfang 2016 eingerichtete Steuergruppe kümmert sich zum Teil mit
außerschulischer Beratung um die Fortschreibung des Schulprogramms vor allem auf der
Grundlage des „Landesprogramms gute gesunde Schule“. Eine Überarbeitungsfassung liegt
bereits vor und wird in den Gremien abgestimmt.
Die Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Erziehern und den Lehrkräften wurde bereits
im letzten Inspektionsbericht als Entwicklungsbedarf formuliert. Jede Woche findet jetzt ein
Austausch zwischen der koordinierenden Erzieherin des freien Trägers und der Schulleiterin
statt. Eine Idee, die umgesetzt wurde, ist die so genannte Rhythmisierungsstunde für die Jahrgänge 1 bis 4. In dieser fest im Stundenplan verankerten Stunde beschäftigen sich die Kinder
von der Erzieherin betreut mit Themen der Klassengemeinschaft. Die inhaltliche Ausgestaltung
ist allerdings nicht festgelegt. Eine Evaluation mit Fragebogen für Lehrkräfte, Erzieherinnen und
Erziehern, Eltern und Schülerinnen und Schülern erfolgt gerade. Seit der letzten Inspektion ist
die Zusammenarbeit der beiden Professionen - Erzieherinnen und Erzieher einerseits und Lehrkräfte andererseits - nicht wesentlich enger geworden. Dadurch, dass Erzieher nicht fest zugeordnet im Unterricht flankierend eingesetzt sind, gibt es wenig Berührungspunkte. Begleitungen von Ausflügen innerhalb der Unterrichtszeit werden von den Erzieherinnen und Erziehern
mit dem Hinweis auf Mehrarbeit selten wahrgenommen. Andererseits wird bedauert, dass sich
nur wenige Lehrkräfte in den Räumen des „Hortes“ sehen lassen und somit wenig Interesse für
die pädagogische Arbeit dort zeigen. Verändert hat sich allerdings, dass Schulfeste nun gemeinsam gefeiert werden.

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Schülerinnen, Schüler und Eltern sind mit der pädagogischen Arbeit des „Hortes“ jedoch zufrieden. Im Bereich der ergänzenden Förderung und Betreuung achten die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter ebenfalls auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang. Sie unterstützen die Ziele des Programms „gute gesunde Schule“. Das Essen in der Mensa ist schmackhaft
und von guter Qualität, täglich wird eine Salattheke angeboten und für den nachmittäglichen
Durst stehen Getränke bereit. Der Hort bietet viele Bewegungsmöglichkeiten an, wie z. B. Fußball, Basketball, Kettcar fahren, aber auch Spielmöglichkeiten, die sich spontan aus dem naturbelassenen Umfeld ergeben. Die Räume der ergänzenden Förderung und Betreuung werden
allein vom Träger genutzt. Die als Funktionsräume konzipierten Räume sind zweckentsprechend
ausgestattet und mit vielfältigem Material für die Beschäftigung der Kinder versehen.
Auf der informativen Homepage der Grundschule am Weinmeisterhorn steht der Leitsatz: „Unsere Schüler arbeiten in einer angstfreien und freudvollen Atmosphäre, in der die gegenseitige
Wertschätzung von besonderer Bedeutung ist...“ Dieser Leitsatz wird im pädagogischen Alltag
im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern mit Leben erfüllt.

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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.3

Schulzufriedenheit und Schulimage

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.3

Verwaltungs- und Ressourcenmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

B

C

D

Unterrichtsprofil

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

1

A

A

4.1

Schulprofil

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

E.5

C

Bewertung

A

3.1

Ganztagsangebot

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.2

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

b

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

b

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

b

2.2.14 Kooperatives Lernen

b

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

Berlin obere Grenze

2.2.11

2.2.12

2.2.13

05G12 MW

2.2.14

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Das 1967 errichtete Schulgebäude der Grundschule am Weinmeisterhorn besteht aus drei zweistöckigen Pavillons, die durch verglaste Laubengänge miteinander verbunden sind. In einem
weiteren Gebäudetrakt befinden sich die Verwaltungsräume, das Büro des Hausmeisters, der
Bereich für die Lehrkräfte sowie ein Computerraum und derzeit noch eine Außenstelle der
Stadtteilbibliothek Spandau, die außerhalb der Öffnungszeiten auch für Unterrichtszwecke oder
Gespräche genutzt wird. Im kommenden Schuljahr soll hier eine sogenannte Willkommensklasse einziehen und die Bibliothek in einen anderen Gebäudeteil verlagert werden. Alle Flure sind
mit Schülerarbeiten ansprechend gestaltet, an zwei zentralen Stellen schmücken farbenfrohe
Mosaike die Wände, in Vitrinen im Eingangsbereich sowie vor dem Mehrzweckraum sind
Sportpokale ausgestellt.
Die Klassenräume sind kindgerecht eingerichtet und wirken durch ihre großen Fensterfronten
mit Blick ins Grüne hell und freundlich. Die in den Klassenräumen befindlichen Computer entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und kommen kaum zum Einsatz. Eine sichere
Internetverbindung steht der Schule nicht zur Verfügung. Für den Fachunterricht sind ein Naturwissenschafts- und ein Werkraum vorhanden. Ein großer Mehrzweckraum mit Bühne nebst
entsprechender Technik und einem Flügel wird außer für Veranstaltungen auch für den Musikunterricht und Nachmittagsangebote wie z. B. die Tanz-AG genutzt. Das gesamte Gebäude
macht einen ansprechenden und gepflegten Eindruck. Hierzu tragen auch die Eltern bei, die
durch Spenden oder aktive Mithilfe bei Verschönerungsarbeiten bzw. Anschaffungen unterstützen.
Die Sporthalle ist trotz mehrfacher Schadensbeseitigung durch den Schulträger immer noch
stark geruchsbelastet, das gilt in besonders starkem Maße für den Eingangs- und Umkleidebereich. Wegen der relativ kleinen Oberlichtfenster kann die Halle nicht optimal belüftet werden.
Die Hallendecke weist an einigen Stellen Wasserschäden auf.
Die Räume der ergänzenden Förderung und Betreuung verteilen sich auf mehrere Bereiche der
Schule und werden allein vom Trägerverein Havelkids genutzt. Ein Teil ist im Haupthaus untergebracht, so z. B. einige Gruppenräume und die kleine Mensa, die auch als Schülerclub für
Größere dient oder als Schulküche genutzt werden kann. Im Jahre 2007 wurde ein Neubau,
das sogenannte Horthaus eingeweiht. Neben einem hellen und freundlich möblierten Hauptraum, in dem u. a. das Mittagessen stattfindet, können die Kinder in verschiedenen liebevoll
und anregend eingerichteten Funktionsräumen offene Spiel- und Beschäftigungsangebote
wahrnehmen. Weitere Räume der ergänzenden Förderung und Betreuung befinden sich im
ehemaligen Vorschulhaus, einem kleinen separaten Pavillon im Gartenbereich des Schulgeländes. Im Schulgarten pflegen die Schülerinnen und Schüler unter pädagogischer Anleitung mehrere Beete, kümmern sich um den Gartenteich und nutzen ein kleines Gewächshaus.
Der Schulhof bietet mit seinen sehr großzügigen Spiel- und Grünflächen eine hohe Aufenthaltsqualität. Zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten an Klettergeräten, Schaukeln, Tischtennisplatten und Basketballkörben laden zum aktiven Spiel ebenso ein wie der große vor kurzem sanierte Sportplatz.

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