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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Grundschule am Wasserwerk/Schule am Stadtrand (05G25/05S04)

Kurzbericht
zur Inspektion der Grundschule am Wasserwerk/Schule am Stadtrand (05G25/05S04)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Grundschule am Wasserwerk und die Schule am Stadtrand, ein Förderzentrum mit dem
Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, sind in einem Gebäude untergebracht.
Sie haben eine gemeinsame Schulleitung. Die Grundschule umfasst die Jahrgänge eins bis
sechs, das Förderzentrum hat sowohl die Grundstufe als auch Lerngruppen der Sekundarstufe
I. Eine Fusion beider Schulen wurde vom zuständigen Bezirksamt geprüft, aber aufgrund der
unterschiedlichen Schulorganisationen abgelehnt.
Der Schulstandort Pionierstraße liegt im Westen des Bezirks Spandau, nahe der Berliner
Stadtgrenze, umgeben von Wald und Grünflächen. Die Grundschule ist einzügig; die
Schülerschaft kommt aus dem umliegenden Wohngebiet „Falkenhagener Feld“, einer
Hochhaussiedlung, die vom Quartiersmanagement betreut wird. Ein hoher Anteil der
Elternhäuser ist von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit.
Die Schülerinnen und Schüler des Förderzentrums kommen auch aus anderen Bezirken.
An der Schule besteht außerdem eine temporäre Lerngruppe für stark verhaltensauffällige
Kinder aus dem gesamten Bezirk, die für ein bis drei Schuljahre in diese Gruppe
aufgenommen und zielgerichtet nach dem ETEP1-Ansatz gefördert werden.
In beiden Schulen ist die Schulanfangsphase jahrgangsübergreifend eingerichtet. Die
Organisation des Ganztags unterscheidet sich jedoch: Die Schule am Stadtrand ist eine
gebundene Ganztagsschule mit verbindlichen Unterrichts- und Freizeitangeboten von 8:00 bis
16:00 Uhr (außer freitags). Die Grundschule am Wasserwerk ist eine verlässliche
Halbtagsgrundschule (VHG), hier können die Eltern eine ergänzende Förderung und
Betreuung beantragen.
Die Schulleiterin hat im November 2012 das Amt übernommen, ihre Stellvertreterin ist
kommissarisch eingesetzt. Ein Großteil des Kollegiums kam in den letzten Jahren neu an die
Schule.
2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•
•
•

Kooperation beider Schulen auf dem Weg zu einer inklusiven Bildung und Erziehung
zielgerichtetes und integratives Schulleitungshandeln
Kollegium, das engagiert den Herausforderungen seiner besonderen Schülerschaft
begegnet
individuelle Unterstützung und Förderung der Schülerinnen und Schüler im
Unterricht und im außerunterrichtlichen Bereich
methodisch vielfältiger und differenzierter Unterricht
gezielte Maßnahmen der Berufsorientierung im Rahmen des Dualen Lernens

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•
•
1

Bündelung der vorliegenden Konzepte in einem tragfähigen Schulprogramm und in
einem abgestimmten schulinternen Curriculum
verstärkte Beteiligung der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern an der
Gestaltung und Entwicklung der Schule
Förderung der Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler in Lernprozessen und
im Schulalltag
Ausarbeitung eines Sprachbildungskonzeptes

ETEP (Entwicklungstherapie und -pädagogik) ist ein Programm zur Förderung von Kindern mit sozialen und
emotionalen Entwicklungsverzögerungen.

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3. Erläuterungen
Gemeinsam lernen, Toleranz entwickeln gegenüber Menschen, die anders sind und
gegenseitige Hilfe im Schulalltag erfahren sind übergeordnete Ziele für die „zwei Schulen
unter einem Dach.“ Seit die beiden Schulen gemeinsam geleitet und organisiert werden,
steht die Kooperation im Fokus. Durch ETEP-Fortbildungen von einer größeren Zahl an
Lehrkräften und ein Leitungshandeln, das Inklusion anstrebt, haben sich ein gemeinsames
pädagogisches Verständnis und ein darauf aufbauendes einheitliches Erziehungshandeln
ausgebildet. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes steht im Zentrum aller
Anstrengungen.
Die Schulleiterin führt die Schwerpunkte des ersten gemeinsamen Schulprogramms aus dem
Jahr 2007 „Kooperation“ und „Schule in Bewegung“ fort und hat nach dem Motto „Man kann
nicht losfahren mit der Lok und der Zug bleibt stehen!“ einen zielgerichteten
Schulentwicklungsprozess in Gang gesetzt. Anstehende Aufgaben wie die Fortschreibung
des Schulprogramms oder die Entwicklung eines schulinternen Curriculums setzt sie Schritt
für Schritt mit ihrem Kollegium um. Sie spricht Lehrerinnen und Lehrer für Fortbildungen an,
um pädagogische Schwerpunkte an der Schule zu verankern. Dies bezieht sich vor allem auf
die langfristigen Vorhaben „gute gesunde Schule“, die Entwicklung eines
Sprachförderkonzepts und in weiterer Zukunft den Förderschwerpunkt Autismus für die
Grundschule. Die Weitergabe von in Fortbildungen erworbenen Kenntnissen innerhalb des
Kollegiums wird beispielsweise durch die in diesem Schuljahr eingeführten
Stufenkonferenzen gefördert.
Mit Engagement setzt sich die Schulleiterin für die Schule ein und greift Impulse aus dem
Kollegium und der Elternschaft auf. Dabei verfolgt sie klare eigene Zielvorstellungen, allen
voran die Entwicklung zu einer inklusiven Schule. Alle Aktivitäten, die die Schulleiterin seit
Dienstantritt angestoßen hat, werden sowohl von den Lehrkräften und den weiteren
pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch von den Eltern akzeptiert. Dazu
gehört auch eine verbesserte innerschulischer Kommunikation, die zu einem
vertrauensvollen Umgang miteinander führt. Das abgestimmte Leitungshandeln zwischen ihr
und ihrer Stellvertreterin wird von den Eltern und allen schulischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern positiv wahrgenommen.
Die Lehrkräfte und die Schulleitung beschreiben die Verzahnung der Kollegien der beiden
Schulen als zunehmend enger, was sich im gemeinsam genutzten Lehrerzimmer und dem
Einsatz einiger Lehrkräfte in beiden Schulen ausdrückt. Sowohl die schon lange an der
Schule tätigen Lehrkräfte als auch die erst kürzlich eingestellten schätzen ihre
unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen, was zu hoher gegenseitiger Akzeptanz
führt. Zur weiteren Förderung der Teambildung fand im vergangenen Schuljahr ein
Studientag statt. Die gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung werden als
Motivation für das Engagement bei der Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schule
genannt.
Der im letzten Inspektionsbericht festgestellte Entwicklungsbedarf bezüglich des
individuellen Lernens, der Fortschreibung des Schulprogramms und der Erstellung eines
schulinternen Curriculums wurde bisher weder kommuniziert, noch war er Anlass, aktiv zu
werden. Eine Fortschreibung des Schulprogramms und ein darauf abgestimmtes
Fortbildungskonzept gibt es derzeit nicht. Auch ein Sprachbildungskonzept, das aufgrund der
veränderten Sozialstruktur innerhalb des Einzugsgebietes notwendig ist, steht noch aus. Seit
Beginn des Schuljahres existiert eine erweiterte Schulleitung, deren Aufgabe unter anderem
darin besteht, die vorhandenen Konzepte zu einem Schulprogramm zusammenzufügen, um
dann mit Zielformulierungen und Zeit-Maßnahmeplänen die Umsetzung der
Entwicklungsschwerpunkte voranzubringen. Aus dem Jahr 2009 liegt ein Evaluationsbericht
zur Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler mit den gemeinsamen Projekttagen und wochen vor. Das schulinterne Curriculum mit dem abgestimmten Schwerpunkt
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„Präsentation“ ist seit Anfang 2013 in Erarbeitung. Festlegungen für die konsequente
Umsetzung sind erst in einigen Fächern konkret ausgearbeitet. Bereits jetzt präsentieren
Schülerinnen und Schüler in den Projektwochen und einem von ihnen gestalteten
sogenannten „Dicken Donnerstag“ ihre Ergebnisse sowohl aus dem Unterricht als auch aus
Arbeitsgemeinschaften. Laut Aussage der Schulleiterin reichen die Raumkapazitäten im
kommenden Schuljahr nicht aus. Ein Konzept zur effektiveren Nutzung der vorhandenen
Räume wird zurzeit erarbeitet.
Der Unterricht findet durchgängig unter lernförderlichen Bedingungen statt. Sowohl die Fachals auch die Klassenräume sind mit vielfältigen Materialien ausgestattet. Besonders in den
unteren Jahrgangsstufen sind die Räume mit Schülerarbeiten, Plakaten, Fotos und
Unterrichtsergebnissen anregend gestaltet. Meist hängen die Klassenregeln in den
Klassenzimmern aus.
Die Lehrkräfte gestalten den Unterricht durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden und
Medien abwechslungsreich und motivierend. Es gelingt ihnen fast immer, die Schülerinnen
und Schüler für den Lerngegenstand zu interessieren. Sie loben die Lernenden häufig und
bestärken sie durch Anerkennung und Zuspruch. Durch gezielte Maßnahmen, häufig nach
dem ETEP-Ansatz, werden einzelne Schülerinnen und Schüler in positiven
Verhaltensmustern verstärkt.
Unterschiede im Unterricht in den beiden Schulen zeigen sich besonders deutlich in der
inneren Differenzierung. Während die Lehrkräfte im Förderzentrum in hohem Maße die
Schülerinnen und Schüler individuell fördern und unterstützen, geschieht dies in der
Grundschule deutlich weniger. In beiden Schulen dominiert die Einzelarbeit. Dabei helfen die
Lehrkräfte und das weitere pädagogische Personal den Lernenden. Die Lernangebote sind
oft auf die einzelne Schülerin, den einzelnen Schüler bezogen und ihrem
Lernleistungsvermögen und Lerntempo angepasst, z. B. durch individuell vorbereitete
Arbeitsblätter und Hilfsmittel wie Wortkarten, Rechen- oder Lesehilfen und besondere
Anschauungsmaterialien.
An beiden Schulen wird das kooperative Lernen wenig gefördert; es gibt kaum Aufgaben, die
arbeitsteilig erledigt werden müssen, Absprachen in der Gruppe oder eine
Aufgabenverteilung erfordern. Die Lernenden bekommen wenig Gelegenheit, sich
miteinander auszutauschen und über ihre Lernerfahrungen oder Lösungsversuche bei der
Bearbeitung einer Aufgabe zu sprechen. Sprechanlässe entstehen überwiegend bei direkter
Anrede durch die Lehrkraft, der Redeanteil der Schülerinnen und Schüler ist jedoch
insgesamt gering.
Der Unterricht beginnt häufig mit einer Instruktion durch die Lehrkraft und mündet dann in
Einzelarbeit der Schülerinnen und Schüler. Besonders in der Schulanfangsphase finden
Wochenplan- und Freiarbeit statt, in der die Kinder nach „Lernwegen“ Aufgaben und
Arbeitsblätter bearbeiten, die am jeweiligen Lernstand ausgerichtet sind. Die Arbeitsaufträge
sind in der Regel eng vorstrukturiert und die Lern- und Lösungswege zumeist vorgegeben,
so dass das selbstständige Lernen und eigenständige Suchen nach Lösungsmöglichkeiten
kaum gefördert wird.
Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe arbeiten vor allem in den Schülerfirmen
selbstständig und im Team. Die Schülerfirma Pausensnack sorgt für eine gesunde und
schmackhafte Pausenversorgung, von der sich auch das Inspektionsteam überzeugen
konnte. Die Firma Hexenstich stellt praktische Alltagsgegenstände wie beispielsweise
Taschen oder Topflappen her und die Firma Papki betreibt die Produktion und den Verkauf
von Schreibwaren und Kerzen. Neben den fachlichen Kompetenzen wird in den
Schülerfirmen stark auf das Erlangen persönlicher und sozialer Fähigkeiten hingewirkt, die
für den Einstieg in das Berufsleben wichtig sind. Auch im gesellschaftswissenschaftlichen
Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler mit der Behandlung aktueller Themen, wie
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die bevorstehende Bundestagswahl, angeregt, sich mit offenen Problemstellungen
auseinanderzusetzen. Über die Schülerfirmen hinaus finden für die Schülerinnen und
Schüler der Sekundarstufe eine intensive Berufsberatung und eine ausführliche
Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten (Potenzialanalyse) statt. Dies geschieht im
Rahmen von Betriebspraktika, mit Hilfe einer „Stärken-Schwächen-Analyse“ und durch die
Begleitung mit dem Berufswahlpass. Eine starke Unterstützung in ihrer Berufsorientierung
und -findung erhalten die Jugendlichen durch die an der Schule tätige Schulsozialarbeiterin.
Sie berät, hilft beim Finden von Praktikumsplätzen oder begleitet die Schülerinnen und
Schüler bei Kontakten zu Behörden wie der Agentur für Arbeit oder zu betrieblichen
Einrichtungen.
Die Schule beteiligt die Schülerinnen und Schüler am Schulleben beispielsweise bei
Schulfesten, am „Dicken Donnerstag“ übernehmen sie Aufgaben der Organisation,
Präsentation oder der Gestaltung. Auch der Verkauf der von ihnen selbst hergestellten
Produkte gehört dazu. Die Gesamtschülervertretung dagegen ist zurzeit wenig aktiv. Zwei
Vertrauenslehrer, die zu Beginn des Schuljahres gewählt wurden, sollen sich in Zukunft um
dieses Gremium kümmern. Einzelne Klassen führen regelmäßig einen Klassenrat2 durch;
dies soll ebenfalls in Zukunft ausgeweitet werden. Auch mit Klassenregeln wird nicht
einheitlich verfahren. Vereinzelt werden die Schülerinnen und Schüler an der Erstellung
beteiligt, überwiegend werden sie jedoch durch die Lehrkräfte vorgegeben. Eine Erzieherin
und eine Lehrkraft bilden im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft „Pausen-Buddies“ aus, die
bei Konflikten schlichten. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch Verantwortung für
sich und andere zu übernehmen. Auch der Umgang mit Regeln aus ETEP führt in einigen
Klassen zu einer Förderung der Selbstregulierung.
Der Schulleiterin ist es gelungen, einige Eltern auch für die Gestaltung und weitere
Entwicklung der Schule zu interessieren, indem sie persönlich auf sie zugegangen ist und
ihre Anliegen aufgegriffen hat. Um in Zukunft eine höhere Beteiligung der Eltern zu
erreichen, sind neue Wege wie Elternthemenabende zum Beispiel im Bereich Gesundheit
oder ein Elterncafé geplant. Auch durch die Zusammenarbeit oder Beteiligung an
Veranstaltungen des Quartiersmanagements im Stadtteil will sich die Schule stärker nach
außen öffnen.
Die Schule bietet im Rahmen des Ganztagsangebots vielfältige Arbeitsgemeinschaften an,
aus denen die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse wählen können, z. B. Tanzen,
Theaterspiel, Trommeln, Basteln, Werken und Handarbeiten. Das Angebot richtet sich
zumeist an die Kinder beider Schulen. Neben den Kontakten in den Pausen, bei sportlichen
Veranstaltungen und auf Schulfesten haben hier die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit,
sich zu begegnen, gemeinsam zu agieren und zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu
erwerben. Auch wenn das gemeinsame Lernen und die gemeinsame Zeit außerhalb des
Unterrichts nicht immer ganz reibungslos verlaufen, so ist das Zusammenleben der beiden
Schulen unter einem Dach doch schon sehr weit gediehen.

2

Der Klassenrat ist ein gemeinsames Gremium der Klasse. In den wöchentlichen Sitzungen beraten,
diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen wie die Gestaltung
und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule oder über aktuelle Probleme und
Konflikte.

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4. Qualitätsprofil 3
Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

A

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

E.3

Duales Lernen

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Ganztagsangebot

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.2

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Förderung der Sprachkompetenz

A

A

3.1

E.1

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

3

Bewertung

A

B

C

D

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den
Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

a

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

c

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

a

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

b

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

c

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

a

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

4

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

4

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen
der ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B 80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

Berlin MW

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

Berlin untere Grenze

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2.2.9

2.2.10

Berlin obere Grenze

2.2.11

2.2.12

05G25/05S04 MW

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8. Standortbeschreibung
Die Grundschule am Wasserwerk und Schule am Stadtrand liegen im Bezirk Spandau in
einer ruhigen Sackgasse am Rande einer Hochhaussiedlung. Beide Schulen nutzen ein
karreeartiges, barrierefreies, dreistöckiges Schulgebäude mit Flachdach aus den 1970er
Jahren.
Die Schule präsentiert sich besucherfreundlich. Hinweisschilder sind im Gebäude gut
sichtbar angebracht. Die Räume sind einheitlich und übersichtlich beschriftet. Im Foyer sind
aktuelle Informationen nachzulesen, ebenfalls sind dort Aushänge zu den
Arbeitsgemeinschaften und zum Förderverein zu finden. In den Fluren werden
Schülerarbeiten und Projektergebnisse präsentiert.
Die zentral im Innenbereich liegende Cafeteria hat eine komplett sanierte Ausgabeküche. In
dem sich anschließenden offenen Essbereich gibt es Wasserschäden, die laut Auskunft der
Schulleiterin von der Dachkonstruktion herrühren. Für die Zubereitung eines gesunden
Frühstücks nutzt „Brotzeit e. V.“ einen Raum mit Küche.
Die Schule verfügt über großzügige Klassenräume, die für die unteren Jahrgänge durch
Teilungsräume und für Lerngruppen des Förderzentrums mit Küchenzeilen ergänzt sind.
Diese Räume sind individuell gestaltet. Es stehen vielfältige Unterrichtsmaterialien bereit, an
den Wänden sind Klassenregeln ausgehängt, Schülerergebnisse bzw. Lernkarten
ausgestellt. Die Fachräume (Computer NaWi, Kunst u. a.) sind großzügig und modern
ausgestattet und teilweise mit einem kleinen Vorbereitungs- bzw. Aufbewahrungsraum
verbunden. Der große Mehrzweckraum mit einer Bühne wird für Schulveranstaltungen, den
Musikunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Konferenzen genutzt. In der Schulbibliothek
finden Arbeitsgemeinschaften und Beratungsangebote statt. Die Schule verfügt über einen
Computerraum, der für Gruppen in Klassenstärke Platz bietet. Die Wartung der Computer
wird durch das Bezirksamt organisiert. Ein Textilraum, eine Holzwerkstatt mit separatem
Maschinenraum und eine Lehrküche mit rollstuhlgerechten Arbeitsplatten werden von den
Schülerfirmen umfangreich genutzt. Etliche kleine Räume im Schulhaus dienen Therapieund Beratungsangeboten. In weiteren kleinen Räumen sind teilweise auch veraltete und
überflüssige Materialien für einzelne Fächer in Regalen untergebracht. Die sanitären
Anlagen im Schulhaus befinden sich in einem gepflegten Zustand.
Die ergänzende Betreuung und Förderung nutzt Räumlichkeiten im gesamten Schulhaus.
Für die Klassen der Schulanfangsphase gibt es zwei Aufenthaltsräume mit unterschiedlichen
Funktionsecken, einen kleinen Bastelraum, einen Materialraum und ein Foyer mit einem
Tischfußballspiel. Weiterhin gibt es eine Bastelwerkstatt mit Küche und zwei Büros für
Beratung. In Planung befindet sich die Einrichtung eines Snozelenraumes.
Der gesamte Verwaltungsbereich ist funktional eingerichtet. Vor dem Lehrerzimmer liegen
ein Material- und Kopierraum sowie einen separater Besprechungsraum mit kleiner
Teeküche. Für die Schulleitung und das Sekretariat sind Einzelbüros eingerichtet.
Die Sporthalle ist dreifach teilbar und mit einer Kletterwand ausgestattet. Der Bodenbelag
und das Dach sind bereits erneuert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die sanitären
Anlagen inklusive der Umkleideräume saniert.
Der Schulhof wurde vor cirka zehn Jahren neu gestaltet. Neben Spiel-und Klettergeräten gibt
es Bewegungsmöglichkeiten auf Spielfeldern und Freiflächen. Schülerinnen und Schüler
organisieren die Ausgabe von Spielgeräten. Der neben der Schule liegende öffentliche
Spielplatz, an den eine Grünanlage angrenzt, wird von Schülergruppen im Rahmen des
Ganztags ebenfalls genutzt.

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