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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Grundschule am Birkenhain (05G10)

Kurzbericht
zur Inspektion der Grundschule am Birkenhain (05G10)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Grundschule am Birkenhain liegt im Ortsteil Wilhelmstadt des Bezirkes Spandau. Die zweizügige Grundschule organisiert einen offenen Ganztagsbetrieb und unterrichtet die Jahrgangsstufen 1 bis 3 jahrgangsübergreifend.
In den vergangenen Jahren hat sich die Zusammensetzung der Schülerschaft deutlich verändert. Der Anteil an Erziehungsberechtigten, die von der Zuzahlung zu den Lernmitteln befreit
sind, liegt mittlerweile bei 60 %, der Anteil an Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache stieg
von 50 auf über 70 %. Dessen ungeachtet hat sich der Zuschnitt der Gebiete, die in einem
Quartiersmanagement liegen, nicht geändert. Obwohl die Schülerinnen und Schüler, die die
Grundschule am Birkenhain besuchen, zu einem überwiegenden Teil in Wohngebieten leben,
die zum Quartiersmanagement gehören, liegt die Schule außerhalb eines solchen Gebietes. Sie
erhält deshalb keine zusätzlichen Mittel, um der zunehmenden Problematik des umliegenden
Sozialraums zu begegnen.
An der Grundschule am Birkenhain wechselte die Leitung in den vergangenen sechs Jahren
zwei Mal, zum Inspektionszeitpunkt leitete der Konrektor die Schule kommissarisch, die Aufgaben der stellvertretenden Schulleitung werden ebenfalls von einer Lehrerin kommissarisch
wahrgenommen. Der vorige Schulleiter, der die Schule fünf Jahre führte, hatte der Schulgemeinschaft zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 überraschend mitgeteilt, dass er ab sofort
eine andere Schule leiten würde.
Die Aufgaben im Rahmen der Schulleitung waren in den vergangenen Jahren deutlich getrennt, der Konrektor nahm keine Führungsaufgaben wahr. Die Bewertungen des Inspektionsteams beziehen sich in den Bereichen „Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft“ sowie
„Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium“ auf das derzeitige Handeln des stellvertretenden Schulleiters. Da es aber auch die Aufgabe der Schulinspektion ist, längerfristig angelegte Prozesse im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Personalentwicklung zu betrachten,
berücksichtigen die Bewertungen in den übrigen Bereichen, die das Schulleitungshandeln
betreffen, überwiegend die Wahrnehmung der Führungsaufgaben durch den ehemaligen Schulleiter.

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2. Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule
•

Sprachförderung mit vielfältigen Angeboten zur Leseförderung

•

Unterrichtsgestaltung im Bereich des jahrgangsübergreifenden Lernens

•

Schaffung eines Schulklimas, das von Freundlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung
geprägt ist

•

Förderung des Sozialen Lernens

Entwicklungsbedarf der Schule
•

Unterrichtsentwicklung in Bezug auf individualisiertes Lernen für die Jahrgangsstufen 4
bis 6

•

Steuerung der Schulentwicklung durch den Schulleiter, insbesondere durch die
Erarbeitung von Konzepten, die gemeinsam mit dem Kollegium als Arbeitsprogramme
genutzt werden:

•

•

o

Schulprogramm mit Zielen, Maßnahmen und festgelegten Verantwortlichkeiten

o

schulinternes Curriculum mit fachübergreifenden Schwerpunktsetzungen

o

Entwicklung eines Konzepts zur internen Evaluation

Kommunikation innerhalb des Kollegiums in Bezug auf
o

die Gestaltung des Übergangs von den jahrgangsübergreifenden Lerngruppen in die
vierte Klasse sowie

o

eine zwischen den Erzieherinnen und Erziehern sowie den Lehrkräften
abgesprochene Gestaltung des offenen Ganztagsbetriebes

Einbeziehung der Eltern in das Schulleben und in die Schulentwicklung

3. Erläuterungen
Die Grundschule am Birkenhain hat sich vor sechs Jahren dazu entschlossen, das jahrgangsübergreifende Lernen (JÜL) in der Schulanfangsphase auf die Klassenstufen 1 bis 3 auszudehnen. Nach einem längeren Vorlauf, in dem die Lehrerinnen an anderen Schulen Berlins hospitierten und sich Teams bildeten, begann das jahrgangsübergreifende Lernen im Schuljahr
2007/2008. Die Veränderungen, die im Bereich des Unterrichts mit dieser Umstellung einhergehen, sind im Schulalltag deutlich wahrnehmbar.
Alle JÜL-Klassen sind so eingerichtet, dass den Kindern eine Vielzahl an Materialien zur Verfügung steht, mit denen sie sich den jeweiligen Lerngegenstand erschließen können. Der Unterricht verläuft in einem sehr angenehmen und entspannten Lernklima und ist von großer Herzlichkeit der Lehrerinnen zu den Kindern geprägt. Sie achten dem eigenen Bekunden nach sehr
auf den individuellen Lernfortschritt; die Kinder dokumentieren diesen in fast allen Lerngruppen
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selbstständig anhand von „Lernwegen“. Dies gibt ihnen die kontinuierliche Gelegenheit zur
Selbsteinschätzung und ermöglicht der Lehrerin die Planung der weiteren Unterrichtsschritte.
Aufgrund der Kenntnis des jeweiligen Lernstandes gelingt es häufig, den Kindern herausfordernde Aufgaben zu stellen. Einschränkend ist hier allerdings zu sagen, dass das Niveau der
jeweiligen Aufgaben, vor allem für die Kinder des dritten Lernjahres, mitunter nicht altersangemessen ist.
Wird ein neuer Lerninhalt bearbeitet, so geschieht das - vor allem im Bereich des Erwerbs der
Schriftsprache - meist mit einer ausgegliederten Lerngruppe. Die Trennung der jeweiligen
Gruppen orientiert sich dabei überwiegend an der Anzahl der Lernjahre und nicht am individuellen Lernstand. Der gemeinsame Unterricht ist in der Regel durch Üben und Wiederholen anhand von Aufgabenblättern geprägt. Hierbei haben die Kinder zwar die Gelegenheit zur selbstständigen Organisation der Arbeitsabläufe, Aufgaben, die das selbstständige Erarbeiten eines
Lerngegenstandes unter problemorientierten Gesichtspunkten berücksichtigen, hatten während
der Inspektionstage aber fast keinen Anteil am Unterrichtsgeschehen.
Die Lehrerinnen achten sehr auf die individuelle Sprachentwicklung und den Sprachgebrauch.
Sie wenden sich während der Arbeitsphasen einzelnen Kindern zu und unterstützen diese in
der richtigen Anwendung der deutschen Sprache. Sprachfördernde Unterrichtssituationen, z. B.
durch Gespräche mit der ganzen Klasse oder Partner- bzw. Gruppenarbeiten haben einen geringen Anteil am gesamten Geschehen. Die Einzelarbeit, während der die Kinder viele Gelegenheiten erhalten, sich schriftlich mit der deutschen Sprache auseinanderzusetzen, ist die mit
Abstand dominierende Sozialform. Diese Phasen sind überwiegend als Stillarbeit angelegt, damit die Kinder ihre Mitschülerinnen und Mitschüler - die andere Aufgaben bearbeiten - nicht
stören. Es gibt daher wenige Gelegenheiten zur gemeinsamen Kommunikation im Unterricht
der gesamten Lerngruppe.
Die Erzieherinnen sind in den Ablauf des Unterrichts der JÜL-Klassen überwiegend durch die
Unterstützung einzelner Kinder einbezogen. Absprachen über die Unterrichtsgestaltung finden
nur auf der Klassenebene statt. Das Konzept zur ergänzenden Betreuung definiert überwiegend
die Aufgaben der Erzieherinnen. Eine gesteuerte Entwicklung des offenen Ganztagsbetriebes im
Hinblick auf die integrierte Gestaltung des ganzen Schultages gibt es bisher nicht. Die meisten
Arbeitsgemeinschaften werden im Rahmen der ergänzenden Betreuung angeboten und sind
daher nur für die Kinder wählbar, die daran teilnehmen. Das Angebot für die Klassen 5 und 6
ist deutlich geringer.
Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 4 bis 6 unterscheidet sich vom Unterricht in den JÜLKlassen grundlegend. Er ist überwiegend durch einen sehr hohen Sprechanteil der Lehrkräfte
gekennzeichnet. Die Kinder erhalten fast nur im gelenkten Unterrichtsgespräch die Gelegenheit
sich zu äußern. Den individuellen Lernfortschritt berücksichtigen die Lehrkräfte in der Regel
nicht, der Unterrichtsgegenstand wird mit der ganzen Klasse in gleicher Art und Weise bearbeitet. Dabei ist der Unterricht methodisch wenig abwechslungsreich und motivierend. Fast
durchgehend schließt sich an eine frontal ausgerichtete Erarbeitungsphase die Bearbeitung von
Arbeitsblättern an. Diese sind selten differenziert angelegt und entsprechen teilweise nicht dem
Niveau der jeweiligen Jahrgangsstufe. Die Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft der Kinder
wird wenig gefördert. Durch die kaum vorhandene Berücksichtigung des individuellen Lernstandes ergeben sich mitunter Situationen, in denen ein Teil der Klasse unterfordert ist, während andere Kinder Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen.
Der Übergang von den Gruppen des jahrgangsübergreifenden Lernens in die vierte Klasse ist
an der Schule bisher nur ansatzweise thematisiert worden. Die Kinder sehen sich mit einem
deutlichen Wechsel der Unterrichtsführung konfrontiert, auf den sie kaum vorbereitet werden.
Es gibt erste Ansätze zur inhaltlichen Gestaltung dieser Schnittstelle, indem einzelne LehrerinSeite 3/9

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nen hospitieren oder sowohl in den JÜL-Gruppen als auch in den oberen Klassen unterrichten.
Eine das ganze Kollegium einbeziehende und lösungsorientiert gesteuerte Diskussion der Problematik gab es bisher allerdings nicht.
Um den zunehmenden Problemen des Einzugsgebietes zu begegnen, wurde - auch auf Anregung des Schülerparlaments - die Ausbildung und der Einsatz von Konfliktlotsen initiiert. Die
Arbeit der Schule wird durch zwei Sozialarbeiterinnen wirkungsvoll unterstützt. Sie kümmern
sich um die Ausbildung und die Arbeit der Konfliktlotsen und beraten die Kinder individuell.
Darüber hinaus nehmen sie teilweise im Rahmen von Projekten, z. B. zur Lösung von Konflikten oder der Entwicklung des Sozialen Lernens am Unterricht teil. Zusätzlich sehen sie es als
ihre Aufgabe an, auch die Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Demokratieerziehung zu unterstützen. Sie nehmen an den Treffen der Klassensprecherinnen und -sprecher,
dem „Schülerparlament“, teil. Das Kollegium unterstützt den sozialen Zusammenhalt durch
weitere Maßnahmen. Den Kindern der vierten bis sechsten Klassen wird die Möglichkeit geboten, einmal im Jahr an einer Skireise teilzunehmen und aufgrund der Initiative eines Lehrers
probt täglich vor dem Unterrichtsbeginn die Schulband.
Der Bereich der Leseförderung und die Unterstützung leistungsschwacher Kinder ist seit Jahren
ein Gebiet, auf dem sich die Schule besonders engagiert. Die zusätzlichen Aktivitäten zur
Sprachentwicklung wurden schon im vorigen Inspektionsbericht gewürdigt, die Schule hat das
damals hervorgehobene Angebot halten können. Sie kooperiert umfassend mit der Jugendbücherei Spandau und unterhält eine Schülerbücherei im eigenen Haus. Zusätzlich arbeiten Lesepaten an der Schule und es gibt - von Lesenächten bis hin zu Vorlesewettbewerben und Autorenlesungen - vielfältige Aktivitäten zur Lese- und Sprachförderung. Zur Unterstützung von
Kindern mit besonderen Sprachauffälligkeiten in den JÜL-Klassen gibt es temporäre Lerngruppen. Die dort tätigen Lehrerinnen fördern die Kinder mit sehr individuell auf sie abgestimmten
Maßnahmen. In den oberen Jahrgangsstufen soll die zusätzliche Förderung durch die Teilung
der Lerngruppen nach Niveaustufen gewährleistet werden. Allerdings berücksichtigen die Lehrkräfte dort die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler nicht in
dem Maß wie in den JÜL-Gruppen. Der Unterricht ist wenig differenziert angelegt und orientiert sich didaktisch nicht immer an der besonderen Problemlage von Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf erhalten nicht durchgehend die
ihnen zustehende spezielle Förderung. Die Schule wird nur mit wenigen Stunden im Rahmen
sogenannter „Ambulanzstunden“ von einer Sonderpädagogin beraten. Der Regelunterricht wird
von den Lehrerinnen und Lehrern weitgehend ohne die notwendige fachliche Unterstützung
geleistet.
Die Unterschiede in der Gestaltung der Unterrichtsprozesse in den jahrgangsübergreifenden
Lerngruppen und den Klassen 4 bis 6 sind kennzeichnend für die Situation der Grundschule
am Birkenhain. Bedingt durch den zweimaligen Wechsel in der Leitung fand eine kontinuierliche Steuerung der Schul- und Unterrichtsqualität nur bedingt statt. Der Anstoß zur Einrichtung
der JÜL-Klassen lag vor der Amtszeit des vorigen Schulleiters. Die diesbezügliche Unterrichtsund Organisationsentwicklung erfolgte durch die beteiligten Lehrerinnen im Wesentlichen in
Eigeninitiative. Da eine übergeordnete Koordination fehlt, sind inzwischen auch innerhalb des
JÜL-Teams Fragen zur Weiterführung des Konzepts aufgetreten. Die Schule sieht sich zum Inspektionszeitpunkt mit dem deutlichen Auseinanderfallen der Entwicklung und der Qualität in
den beschriebenen Jahrgangsstufen konfrontiert, da die Steuerung des Entwicklungsprozesses
der gesamten Schule nicht im Blick der Schulleitung war. Sowohl dem jetzigen Schulleiter als
auch dem Kollegium ist die Situation bewusst geworden. Einen ersten Schritt in Richtung einer
Lösung geht das Kollegium mit einem extern moderierten Studientag, in dem die zukünftige
Ausrichtung der Schule bearbeitet werden wird.
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Auch über die oben erwähnten Bereiche hinaus hat es in den vergangenen Jahren keine langfristig angelegte, konzeptionell ausgerichtete Qualitätsentwicklung gegeben. Das schulinterne
Curriculum, dessen Arbeitsstand von der vorigen Schulinspektion im Jahr 2006 sehr positiv
bewertet wurde, befindet sich noch auf dem gleichen Stand. Das Schulprogramm wurde von
einer kleinen Gruppe von Lehrkräften ohne die Beteiligung von Eltern und Kindern bearbeitet;
es hat beschreibenden Charakter und dient kaum als Arbeitsgrundlage zur Weiterentwicklung
der Schule. Eine schulinterne Evaluation fand einmalig zur Abgabe des internen Evaluationsberichts im Jahr 2009 statt. Die Ergebnisse der vorigen Schulinspektion wurden im Rahmen einer
Gesamtkonferenz vorgestellt, eine Weiterarbeit anhand des vom Inspektionsteam festgestellten
Entwicklungsbedarfes gab es nicht. Dies führte dazu, dass der im Rahmen dieser Inspektion
festgestellte Entwicklungsbedarf mit den Inspektionsergebnissen von 2006 in weiten Bereichen
deckungsgleich ist.
Dem jetzigen Schulleiter sind die besonderen Problemlagen der Schule bewusst. Er hat begonnen, das Kollegium in die Arbeit einzubeziehen; so treffen sich im Rahmen einer erweiterten
Mitverantwortung regelmäßig so genannte „Etagenrunden“, in denen anstehende Aufgaben
gemeinsam besprochen und anschließend in der Gesamtkonferenz zur Diskussion gestellt werden. In der bisherigen, sehr kurzen Zeit seiner Tätigkeit hat er es durch seine ruhige und ausgleichende Art geschafft, das Vertrauen des Kollegiums und vor allem der Elternschaft zu gewinnen. Ein positives Schulklima liegt ihm sehr am Herzen und sein diesbezüglich erfolgreiches
Wirken wird von allen bestätigt. Er möchte die Grundschule am Birkenhain zu einer attraktiven
Grundschule entwickeln, die in einem schwierigen sozialen Umfeld durch deutliche Schwerpunktsetzungen im pädagogischen Bereich überzeugt. Die Schwerpunkte seiner zukünftigen
Tätigkeit sieht er daher in der Profilierung der Schule durch das jahrgangsübergreifende Lernen, der gemeinsamen Arbeit mit den Eltern und der Gestaltung des offenen Ganztagsbetriebes.

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4. Qualitätsprofil

1

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

1.3

Schulzufriedenheit und Schulimage

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

C

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

1

B

Unterrichtsprofil

A

4.1

Ganztagsangebot

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

E.2

C

Bewertung
A

A

3.1

Förderung der Sprachkompetenz

B

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

E.1

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

c

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

b

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

c

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

d

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

c

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

b

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

2

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

2

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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5. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/B
80%

B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

Seite 8/9

Berlin obere Grenze

05G11 MW

2.2.14

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Die Grundschule am Birkenhain ist ein Backsteinbau aus dem Jahr 1904 mit einem Anbau aus
den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie verdankt ihren Namen einem Birkenwäldchen auf dem angrenzenden Gelände, das heute ein öffentlicher Spielplatz ist. Dieser wird von
der Schule intensiv genutzt und sie hat die Patenschaft für den Platz übernommen. Das Gebäude ist gepflegt, zeigt allerdings Renovierungsbedarf, der zwar regelmäßig angemahnt wird,
seitens des Bezirks aber bisher nicht realisiert worden ist. Renovierungsmaßnahmen werden
nach und nach in Eigenregie der Schule und auf Initiative des Kollegiums und der Schulleitung
durchgeführt. Schülerarbeiten schmücken viele Wände in den Gängen und Fluren.
Vor allem die Klassenräume der JÜL-Klassen sind kind- und schülergerecht gestaltet und eingerichtet. Des Weiteren existieren zahlreiche Fachräume für die Bereiche Bildende Kunst und Naturwissenschaften, ein Mehrzweckraum mit Bühne, und auf jeder Etage ein Gruppenraum. Ein
Computerraum mit 16 vernetzten Schülerarbeitsplätzen ergänzt dieses Angebot. In den Klassenräumen finden sich mehrheitlich ebenfalls Arbeitscomputer.
In der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Souterrain, aber auch im Dachgeschoss sind die
Räume für den Bereich der Frühbetreuung bzw. den offenen Ganztagsbetrieb untergebracht.
Ebenfalls im Dachgeschoss befindet sich die Schulbücherei, die in Kooperation mit der Jugendbibliothek Spandau eingerichtet sowie unterhalten und von Eltern betreut wird.
Im Nebengebäude befinden sich der ausreichend große Speiseraum, ein Klassen- sowie ein
Musikraum. Das warme Mittagessen wird von einem Caterer angeliefert. Von den Schülertoiletten geht hier eine deutlich wahrnehmbare Geruchsbelästigung aus; die Rohleitungen sind laut
Aussage des Schulleiters reparaturbedürftig. Im sanierten Gartenhaus findet der Religions- bzw.
Lebenskundeunterricht statt.
Die Sporthalle ist direkt vom Hauptgebäude zu erreichen. Sie wird für Veranstaltungen wie
beispielsweise Einschulungsfeiern und durch Sportvereine intensiv genutzt. Auch hier besteht
Renovierungsbedarf. Einzelne Schäden am Hallenboden werden zwar immer wieder behoben,
doch eine Grundsanierung ist nach Einschätzung des Schulleiters dringend notwendig.
Zum Schulgelände gehören noch ein Schulgarten, ein Grünes Klassenzimmer, das von der
Schule selbst eingerichtet worden ist, einige Tischtennisplatten sowie ein unterdimensioniertes
Klettergerüst, das nicht den Ansprüchen einer Grundschule dieser Größe entspricht. Weitere
Rabatten und Grünflächen wurden und werden von der Schule eingerichtet. Ein bereits ebenfalls in Eigenregie angelegter Gartenteich soll demnächst zu unterrichtlichen Zwecken hergerichtet werden. Zwischen dem Schulgelände und dem öffentlichen Spielplatz liegt ein versiegelter kleiner Fußballplatz. Auf dem Schulhof gibt es ein Basketballfeld und eine zum 100jährigen
Jubiläum angelegte 50-Meter-Laufbahn.

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