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Volume Nr. 54, 20. August 1937 Verfügung vom 15. Juli 1937

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1937 (Public Domain)

der Verzögerung bei dem zuständigen Polizeirevier eine 
Verlängerung der Frist zu beantragen. 
5. Soll die Leiche einer in Berlin verstorbenen Person 
zur Feuerbestattung nac< auswärts überführt werden, [o 
ist neben dem Leichenpaß bzw. dem Beerdigungsschein 
(if. D IT Ziff. 1 und 2) noch eine Unbedenklichkeitsbescheini- 
gung (sj. O II 3 Abs. d) mitzugeben (Vordru> Nr. 2203 A). 
Die Ausstellung dieser Bescheinigung liegt dem Polizei- 
reviev ob, das den Toten- und Beerdigungsschein zu be- 
arbeiten hat (s. B I Ziff. 4 und B Il Ziff. 2). 
6. (1) Die für die polizeiliche Genehmigung der Feuer- 
bestattung beizubringenden Unterlagen (s. C II Ziff. 3) sind 
mit Ausnahme der amtlichen Sterbeurkunde und des 
Totenscheines mit dem im Polizeirevier aufzunehmenden 
Antrag (Vordru> Nr. 2202) in jedem Einzelfall akten- 
mäßig zu heften und, alphabetisch geordnet, jahrgangsweise 
aufzubewahren. 
2) Die amtliche Sterbeurkunde ist dem Antragsteller aus- 
zuhändiägen. 
(3) Der Totenschein ist nac< Abtrennung des Beexdi- 
gungsscheines umgehend dem für den Sterbeort zuständigen 
Amtsarzt zuzustellen. Diesem Amtsarzt ist gegebenenfalls 
auch der gerichtliche Beerdigungss<ein zuzuleiten. Der 
Amtsargt schit die Totens<eine und gerichtlichen Beerdi- 
gungss<eine zweimal wöchentlich unmittelbar an das 
Statistische Amt der Stadt Berlin. 
I. Benadrichtigung der evangelischen 
Pfaxrämter von der Erteilung der 
Genehmigung. 
1. Von der Erteilung der polizeilihen Genehmigung zur 
Feuerbestattung von Angehörigen der evangelischen Kirche 
ist den evangelischen Pfarrämtern Mitteilung zu machen, 
soweit nicht nachstehende Ziff. 2 und 3 etwas andere8 
bestimmen. Die Benachrichtigung hat durc< Übersendung 
einer Durchschrift der Genehmigung zur Feuerbestattung 
zu erfolgen. Die hierfür benötigten Vordru>e werden den 
in Betracht kommenden Pol.-Revieren in Blokform ge- 
liefert. Die Durchschriften sind zu sammeln und zweimal 
wöchentlih an den geschäftsführenden Ausschuß der 
Berliner Stadtsynode, Berlin-Charlottenburg 2, March- 
straße 4/5, zuzustellen. Die mit dieser Aufschrift versehenen 
Briefumschläge werden den Pol.-Revieren zugestellt. 
FT au
	        
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