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Volume Nr. 53, 14. Juli 1936 Verfügung vom 9. Juli 1936

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1936 (Public Domain)

d) Fehlen von festen Fahrbahnen. 
(8 24 Abs. 6 der Berliner Straßenordnung) 
Auf Baustellen und Lagerplätzen, in Lehm-, Kies-, Sand- 
gruben usw. ist darauf zu achten, daß zum An- und Ab- 
fahren von Baugrund und Baumaterialien auf mit Tieren 
bespannten Lastfuhrwerken von der An- und Abfahrtstelle 
bis zur nächsten befestigten Straße eine feste Fahrbahn 
(3. B. starker Bohlenbelag, eiserne Träger pp.) vorhanden 
ist, daß diese dauernd in zwecentsprehendem Zustande er- 
halten und von den Fuhrwerksführern aussc<hließlich benutt 
wird. Bleiben diese Vorschriften unbeachtet, so ist die Fort- 
sezung der An- und Abfuhr dhne weiteres zu verhindern. 
Die Polizeireviere haben von dem Fehlen einer festen Fahr- 
bahn und ihrem Vorgehen dem zuständigen Baupolizeiamt 
umgehend Nachricht zu geben. 
c) Aufsißen der Führer von Hundefuhr: 
werken. 
(8 2 Ziff. 2 RTG.) 
Es ist nicht zu dulden, daß die Führer von Hundefuhr- 
werken oder andere Personen während der Fahrt auf dem 
Gefährt Plat nehmen. 
d) Tränkgefäße, Unterlagen und De>en 
für. Hunde. 
(8 2 Ziff. 1 RTG.) 
Hundefuhrwerke müssen zum Tränken der Hunde ein ge- 
eignetes Tränkgefäß und in der Zeit vom 1. Oktober bis 
31. März auch eine Unterlage aus Holz oder Korbgeflecht 
und eine De>e zum Auflegen mitführen, die während des 
Haltens zu benußen sind. Unterlage und De>e müssen der 
Größe der Hunde entsprechen. 
e) Verhütung von Tierquälereien beim 
Transport von Vieh und Geflügel. 
(8 2 Ziff. 1 RTG.) 
Die Straßenaufsichtsbeamten und die mit der Über- 
wachung der Vieh- und Wochenmärkte beauftragten Polizei- 
beamten haben ihr Augenmerk darauf zu richten, daß 
Kälber, Schafe, Schweine und Ziegen während der Be- 
förderung auf Wagen oder auf der Eisenbahn zum Markte 
und auf diesem nicht geknebelt oder gefesselt sind. Auch 
müssen die zur Beförderung der genannten Tiere und der
	        
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