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Volume Nr. 25, 3. April 1936 Verfügung vom 21. März 1936

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1936 (Public Domain)

von der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte ge- 
liefexten Vordruck aufzunehmen. 
Dex Versicherte hat der Ausgabestelle den Inhalt der zu 
ersezenden Versicherungskarte nachzuweisen. Ist diese no< 
vorhanden, so ist ihr erkennbarer Inhalt ohne Nachprüfung 
maßgebend, andernfalls ist dex Inhalt glaubhaft zu machen. 
In der Regel genügt die Vorlage der Lohnliste, wenn aus 
ihr die Marken verwendung hervorgeht, oder ein 
anderer Nachweis des Arbeitgebers oder der Mitarbeiter. 
Die Befreiung von der eigenen Beitragsleistung wird durch 
die Versicherungskarte oder die vorhergehende Auf- 
rec<hnungsbescheinigung nachgewiesen; andernfalls hat der 
Angestellte durc< Vorlage der Versichexungspolice oder der 
lezten Prämienquittung das Fortbestehen der LebenSver- 
sicherung glaubhaft zu madchen. 
Auf Grund der beigebrachten Beweismittel stellt die 
Ausgabestelle eine Aufrechnungsbescheinigung aus und trägt 
die nachgewiesenen Beitragsmarken ein. Pflicht- und frei- 
willige Beiträge sind zu trennen. Die Aufre<hnung3- 
bescheinigung erhält die Nummer der Versicherungskarte, 
die sie ersezt, und den Vermerk „Ausgestellt als Ersaß der 
verlorenen -- unbrauchbaren -- zerstörten =- widerrechtlich 
vorenthaltenen -=- Versicherungskarte Nr. . . /, Alsdann 
ist dem Antragsteller die als Ersaß ausgestellie Auf- 
re<hnungsbescheinigung auszuhändigen und eine neue Vex- 
siherungskarte mit der nächsthöheren Nummer zu erteilen. 
Die Beweismittel, mit Ausnahme der Lohnlijten, 
werden dem Antragsteller abgenommen und mit dem An- 
trage der Reichsversicherungsanstalt mit der nächsten 
Kartensendung (vgl. Abschnitt 10 c) übersandt nebst einer 
Mitteilung über den sonstigen Nachweis, insbesondere über 
das Fortbestehen einer Lebensversicherung, und einer Ab- 
schrift der Aufrechnungsbescheinigung. 
12. Berichtigung der Versicherungskarten. 
Die Ausgabestelle kann die Versicherungskarten be- 
richtigen, 
a) wenn der Versicherte nachweist, daß die Personalien 
bei Ausstellung der Karte unrichtig eingetragen worden sind 
(Anmerkung: Als Nachweis dienen sämtliche Personal- 
ausweise oder sonstigen amtlichen Bescheinigungen, bei der 
Berufsangabe auch Bescheinigungen des Arbeitgebers), 
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