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Volume Nr. 25, 3. April 1936 Verfügung vom 21. März 1936

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1936 (Public Domain)

fommandos oder auf Grund freiwilliger Meldung zu 
einer Übung einberufen war (Veroxdnung vom 25. 11. 
1935 -- RGBl. I S. 1358 --). 
g) Zeiten der Teilnahme an einem staatlich anerkannten 
Lehrgang für Leibeserziehung nach Maßgabe der Verord- 
nung vom 19. 3. 1935 (RGBl. I S. 382), wobei jedoch nur 
Lehrgänge in Betracht kommen, die nach dem 28. Februar 
1935 begonnen und zu denen die früheren Reichswehr- 
werbestellen oder die Wehrbezirkskommandos8 einberufen 
haben. 
Sind weniger Beitragsmonate nachgewiesen, jo erlischt 
die Anwartschaft vorläufig. 
Beispiel: 
Ist ein Angestellter erstmalig im Jahre 1918 in 
die Versicherung eingetreten, so müssen in den Jahren 
1926 bis 1928 mindestens je a<ht, in den Jahren 
1929 bis 1933 mindestens je vier und vom Jahre 
1934 an mindestens je se<hs8 Monate während eines 
jeden Kalenderjahres mit Beiträgen oder Ersaßzeiten 
(Krankheit usw.) belegt sein. 
Vordru>ke für den Nachweis der Ersatzeiten liefert die 
Ausgabestelle, Auf diesen Vordrucken bescheinigen 
a) etwaige Krankheitszeiten die von den obersten Ver- 
waltungösbehörden hierfür bestimmten Behörden (z. B. die 
Gemeindebehörden oder die Krankenkassen), 
b) den Besuch einer staatlich anerkannten Lehranstalt, 
der Leiter der Anstalt, -- In diesem Falle muß aus der 
Bescheinigung ersichtlich sein, daß es sich um eine staatlich 
anerkannte Lehranstalt im Sinne des 8 34 Abs. 1 Ziff. 4 
des Angestelltenversiherungs8geseßes in der Fassung der 
Verordnung vom 17. 5. 1934 (RGBl. 1 S. 419) handelt. 
Zeiten des Bezuges von Unterstüßung eines Arbeitslosen 
sind durch die Unterstüßungsstellen (Arbeit8- oder Wohl- 
fahrtSamt) nachzuweisen. 
„Die Teilnahme an militärischen Übungen ist durch die 
Militärpapiere und die Teilnahme an einem anerkannten 
Lehrgang für Leibeserziehung durc<h Vorlage einer Be- 
scheinigung des Veranstalters des Lehrganges nachzuweisen. 
Die Meldekärten des Arbeitäumts und die Militärpapiere 
sind den Versicherten zu“ belassen; die durc< diese Papiere 
nachgewiesenen. Ersabzeiten sind von der Ausgabestelle 
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