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Volume Nr. 64, 16. August 1935

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1935 (Public Domain)

ZTTr 
Jahresjagdscheine für Per- RGBl. IT Nr. 39 '120,--| 180,--| 300,-- Zu 4 u. 5: 
jonen, welche weder die v. 29. 3. 1935 | Ausländernkann 
deutsche Staatsangehörig- mit Zustimmung 
keit besißen no< in des Gaujäger- 
Preußen einen Wohnsitz meister 8 ein 
oder einen Grundbesiß Jagdschein zu 
mit eigenem Grundsteuer- Inländergebüh- 
reinertrage von 150 2-4 ren erteilt wer- 
haben den. 
Tagesjagdscheine für solche 2:- 22. 60- 
Personen 
6. Jede Doppelausfertigung , 1-' 1,--| 
eines Jagdscheines 
6a. Scdwerkriegsbeschädigte . 
erhalten die Jagdscheine | 
1 zu halben Gebühren 
7. Von der Entrichtung der Jagdscheingebühren sind befreit: 
a) die Reichs- und Staatsforstbeamten, Forstbeamten der öffentlich-rechtlichen Körper- 
schaften, Privatforstbeamten und Angestellten, welche die vorgeschriebene Ausbildung 
genossen haben und in ihrem Beruf tätig sind, sowie Personen, die sich in der hier- 
für vorgeschriebenen Ausbildung befinden. Gleiche Vergünstigungen haben Personen, 
denen durch die Gesebgebung oder Vorwaltungsanordnung von der zuständigen 
i Behörde oder öffentlich-rechtlichen Körperschaft die Führung der Berufsbezeichnung 
35 als Forstbeamter oder -angestellter zuerkannt ist und die sich in entsprechender 
2 Stellung befinden; 
. b) diejenigen in ihrem Berufe tätigen Berufsjäger, welche die vorgeschriebene Hilfs- 
oder Revierjägerprüfung vor der Hauptstelle der Berufsjägerprüfungen abgelegt 
haben oder sich bei einem anerkannten Lehrherrn in der vorgeschriebenen Ausbildung 
befinden; 
ce) die Jägermeisier für die Dauer ihrer Tätigkeit. 
Die genannten Personen haben jedoch jährlich 10,-- RM, soforn sie sich in der Aus- 
bildung befinden vder Betriebsbeamte oder Berufsjäger sind, 5,-- Z-K, bei der Erteilung 
des Jagdscheins zu entrichen, die der Deutschen Jägerschaft zufließen. 
Der bisherige Abschnitt 7 b erhält die Bezeichnung „,7 8“ 
1" er " TE. “ „4er. 
(W. 1. 1030. 35 -- 79) 
Berlin, den 5. Juli 1935. 
Der Polizeipräsident. 
I. V.: Bredow. 
Staatliche Verwaltungsgebühren. 
In den Richtlinien für die Erhebung von Verwaltungsgebühren bei der Preußischen 
Polizei sind folgende Änderungen vorzunehmen: 
S. 11 Abschn. VI „Gewerbesachen“ A Qandespolizeilicher Natur ist Nr. 5 einschl. a--e 
zu streichen und dafür zu segen:
	        
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