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Volume Nr. 95, 31. Dezember 1929 Polizeiverordnung vom 23. Dezember 1929 ... betrifft: Ausstellung von Konfiskatkräften

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1929 (Public Domain)

Der Behälter muß mit einem verschließbaren 
Deckel versehen sein. Zu jedem Behälter. sind zwei 
Schlüssel zu beschaffen. Den einen Schlüssel erhaäli 
der Beschautierarzt oder der Sleischbeschauer, den 
anderen die Polizeibehörde bezw. dort, wo die 
städtische Kadaver-Hauptsammelstelle die Konsis= 
kate abholt, der mit der Abholung betraute städ= 
tische Angestellte. 
Ob schon vorhandene Sammelbehälter anderer 
Art weiter benutzt werden dürfen, unterliegt voy 
Fall zu Fall der polizeilichen Nachprüfung und Ent 
scheidung. 
8 2. 
; Die Sammelbehälter sind stets auf etwa 
ein Sünftel ihres Rauminhaltes mit einer Lysol= 
Chlorkalkmilch= oder ähnlichen Lösung anzufüllen. 
Bei Benutzung der Behälter sind sie jo weit mit 
der Slüssigkeit zu füllen, daß die in ihnen ent= 
haltenen Stoffe völlig bedeckt sind. Die Kosten für 
die Instandhaltung der Sammelbehälter sowie für 
die- Beschaffung der Denaturierungsmittel hat der 
Inhaber der Schlachtstätte zu tragen. 
Die ordnungsgemäßige Benutzung der 
Sammelbehälter unterliegt der Beaufsichtigung 
durch den Beoschautierarzt oder &leischbeschauer 
und durch die Polizeibehörde. Ihren Anordnungen 
ist Solge zu leisten. 
8 4. 
Die Entleerung der Sammelbehälter und 
die Bernichtung des Inhalts geschieht nach An= 
ordnung und unter Aufsicht der Polizeibehörde, 
ausgenommen dort, wo die städtische Kadaver 
Hauptsammelstelle Abholer ist. Die Entleerung 
der Behälter erfolgt mindestens einmal wöchentlich, 
während der warmen Jahreszeit nach Bedarf öfter. 
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