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Volume Nr. 70, 8. Oktober 1929 Polizeiverordnung vom 27. September 1929 ... betrifft: Privatanschlußbahnen

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1929 (Public Domain)

überhaupt jede Vornahme einer den Bahnbetrieb 
störenden oder gefährdenden Handlung ist verboten. 
8 2. 
Das Betreten einer Privatanschlußbahn, 
joweit sie nicht zugleich als Weg dient, jJowie das 
Betreten der zur Bahn gehorigen Böschungen, 
Dämme, Gräben, Brücken und sonstigen Anlagen ist 
ohne Crlaubniskarte nur den Ausfsichtsbehörden und 
deren Bertretern oder Beauftragten, den in der 
Ausübung ihres Dienstes befindlichen Beamten der 
Staatsanwaltschaft, den &orstschu= und Polizei 
beamten, den in Wahrnehmung des Zoll=, Steuer= 
oder Celegraphen= und Sernsprechdienstes innerhalb 
des Bahngebietes begriffenen Beamten sowie den 
zu Besichtigungen dienstlich entsandten deutschen 
Offizieren gestattet. Die bezeichneten Personen 
haben, sofern sie nicht durch ihre Uniform kenntlich 
sind, sich durch eine Bescheinigung ihrer vorgesetzten 
Dienstbehörde auf Crfordern auszuweisen. 
Das Publikum darf die Bahn, soweit sie nicht 
zugleich als Weg dient, nur an den zu Uebergängen 
bestimmten Stellen betreten, und zwar nur solange, 
als diese nicht abgesperrt sind oder sich kein Zug 
oder. Bahnwagen nähert. | 
dn allen Sällen ist jeder unnötige Verzug zu 
vermeiden. 
Sür das Betreten der Bahn und der dazu ge= 
hörigen Anlagen, soweit dieselben nicht zugleich als 
Weg dienen, durch Vieh, bleibt derjenige verant= 
wortlich, dem die Aufsicht über dasselbe obliegt. 
8 3. 
Sobald sich ein Zug nähert, müssen Sahr= 
zeuge aller Art, Reiter, Fußgänger, Creiber von 
Bieh und Lasttieren in angemessener Entfernung 
von der Bahn und zwar, sofern Warnungstafeln 
vorhanden sind, an diesen halten bzw. die Bahn 
schnell räumen. 
84 
Cs ist untersagt, die Schranken oder son= 
juigen Einfriedigungen eigenmächtig zu öffnen, zu 
c
	        
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