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Volume Nr. 30, 26. April 1929 Die Sonn- und Festtagsarbeit im Buchmachergewerbe

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1929 (Public Domain)

tage mindestens von 6 Uhr morgens bis :6 Uhr abends oder 
in jeder Woche einen ganzen Werktag von der Arbeit srei- 
zuhalten. Auf die Buchmachergehilfen, die Leiter von Wett- 
annahmestellen sind, findet die vorstehende Bestimmung keine 
Anwendung. 
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Sowdit nach dieser Berordnung Gehilfen, Lehrlinge und 
Arbeiter an Sonn- und Sesttagen nicht beschäftigt werden 
dürfen, darf nach 8 41a der RGO. an diesem Tage das 
Buchmachergewerbe nicht ausgeübt werden. 
8 5. 
Beorstöße gegen diese Bestimmungen werden gemäß 8 146a 
der RGO. in Verbindung mit der Verordnung über Ber- 
mögenestrafen „und Bußen vom 6. Sebruar 1924 (RGBl. 
S.- 44) mit 'Seldstrafe von 3 bis zu 10 000 Goldmark, im 
Unvermögensfalle mit Haft bestraft. 
8 6. 
- - Die Polizeiverordnung vom 20. März 1923 -- Amts=- 
blatt der Regierung zu Potsdam Seite 213 =- wird hier- 
mit aufgehoben. 
Berlin, den: 19. Mai 1924. 
Der Polizeipräsident. 
Richter. 
(Allg. 935 W. 24.) 
Obige Berordnung ist seinerzeit nicht in den Ordner 'auf= 
genommen worden. Die Polizei-Verordnung vom 20. März; 
1923 ist aus dem Ordner IV, Bd. 2, Gr. A4, zu entfernen 
und im &nhaltsverzeichnis zu streichen. 
(119 IL GB. 125/29.) 
Berlin, den 19. April 1929. 
Abteilung 10. 
3. A. Dr. Schüling. 
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