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Volume Nr. 28, 16. April 1929 Polizeiverordnung vom 2. April 1929 ... betrifft: Feld- und Forstschutz

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1929 (Public Domain)

5. Bisamratte. 
8 6. 
(1) Es ist verboten, die Bisamratte (Fiber 
zibethicus) anzuschaffen, auszusetzen oder zu hegen; 
sie ist mit allen Mitteln zu bekämpfen. 
(2) Zur Vernichtung der Bisamratte sind ver= 
pflichtet: 
1.. die besonders beauftragten Bisamjäger, 
9. die Eigentümer, Nutnießer und Pächter 
innerhalb ihrer Grundstücke, 
3 die zur Instandhaltung der öffentlichen Ge-= 
wässer, Privatflüsse und Bäche Pflichtigen, 
; die Eigentümer der geschlossenen Gewässer, 
5 die FSischereiberechtigten einschließlich "der 
Fischereipächter, 
6. die Jagdberechtigten einschließlich der Jagd= 
pächter. 
Die unter 2--6 Aufgeführten sind insbesondere 
auch verpflichtet, die Bijamjäger in ihrer Cätigkeit 
möglichst zu unterstützen. 
(3) Die Benutzung einer Schußwaffe ist nur den 
Jaqgdberechtigten gestattet. 
S7 
(1) Jedes Reuauftreten der Bisamratte 
ist dom zuständigen Polizeiamt anzuzeigen. 
(2) Zur Anzeige sind verpflichtet: 
1. die im vorstehenden Paragraphen unter &iffer 
1--6 Ausgeführten, - 
9. die öffentlichen Sicherheitsorgane, 
3. die Sorstschußbeamten, 
' die Aufsichtspersonen der Straßen und &luß= 
bauämter und der Kulturbauämter. 
S8. 
(1) Das Bersenden lebender Bisamratten 
ist verboten. Ausnahmen, die nur für wissenschaft= 
liche Zwecke zugelassen werden können, bedürfen 
der Genehmigung des Ministers für Landwirtschaft 
Domänen und Sorsten. 
ZSS
	        
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