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Volume Nr. 38, 3. Juli 1928 Viehseuchenpolizeiliche Anordnung vom 21. Juni 1928 ... betrifft: Regelung des Viehverkehrs auf dem städtischen Vieh- und Schlachthof Berlin O.

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

eintreffenden Klauenvieh ist die Untersuchung bis 
nach Cagesanbruch auszusetzen. Die Ciere sind als- 
dann bis dahin in die für diese Zwecke bestimmten 
Räume zu verbringen und dürfen aus diosen nicht 
entfernt werden, bevor die tierärztliche Unter 
Juchung stattgefunden und der untersuchende Tier 
arzt die Genehmigung zur Entfernung erteilt hat. 
Das vorzeitig eingetroffene Vieh ist täglich der 
Einzeluntersuchung zu unterwerfen, und am Markt- 
tage hat diese vor Beginn derjenigen des übrigen 
Viehs zu erfolgen. 
wz 
Wird beim Ausbruch einer Seuche unter 
dem auf dem Vioeh-= und Schlachthof aufgestellten 
Schlachtvieh gemäß S 65 des Viehseuchengesetzes 
die Abschlachtung der erkrankten odor verdächtigen 
Ciere angeordnet oder vorgenommen, so ist die Ab- 
schlachtung, jofern nicht im Einzelfalle besondere 
Räume hierfür bestimmt sind, in dem Seuchenhofe 
zu bewirken. | 
Om übrigen ist für jeuchenkranke und seüchen= 
verdächtige Ciere die alsbaldige Ueberführung nach 
vem Seuchenhofe zu veranlassen. Die Pflege und 
Wartung der auf dem Seuchenhofe untergebrachten 
Ciere hat durch besondere städtische Angestellte, die 
mit anderen Cieren nicht in Berührung kommen 
dürfen, zu erfolgen. Anderen Personen ist der Zu- 
tritt zum Seuchenhofe, solange Ciere dort unter 
gebracht sind, nur mit Genehmigung des Vorstehers 
des Beterinärbüros gestattet. Dem Leiter des 
Bieh= und Schlachthofs, seinem Vertreter und dem 
Biehhofsinspektor ist zwar der Zutritt auch ohne 
diese Genehmigung erlaubt, doch hat er rechtzeitig 
vorher dem Vorsteher des Beterinärbüros Mit- 
teilung zu machen. 
Die Schlachtungen im Seuchenhöf sind stets 
von dem beamteten Cierarzt zu beaufsichtigen. - 
Bei Ankunft von Cransporten haben die 
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