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Volume Nr. 33, 1. Juni 1928 Verfügung vom 30. April 1928 ... betrifft: Ein- und Durchfuhr lebenden, ausländischen Geflügels

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

ministorielle Genehmigung dazu besiten, dürfen auch zuge- 
lassene fremde Betriebe beschicken. 
Jode Abgabe des Geflügels in den freien Berkehr 
ist, untersagt. 
3) Das zur Einfuhr - bestimmte ausländische Mast= und 
Schlachtgeflügel darf zur Grenzabfertigung nur mit kurz 
gestubten Schwanzfedern vorgeführt werden. 
-1 Das mit der Eisenbahn oder in Schiffen von der Grenze 
abbeförderte Geflügel muß der den WMästereien oder 
Schlächtereien nächstgelegenen Entladestation zugeführt 
werden und ist bei der Entladung oder, sofern es sich um 
Stückgut handelt, vor der Auslieferung an den Emp= 
fänger: nochmals amtstierärztlich zu untersuchen. | 
Die Plomben dürfen nur im Beisein. des zuständigen 
Beterinärbeamten gelöst werden. Cine erneute Bersen= 
dung des 'Geflügels mit ider Eisenbahn oder mit Schiffen 
ist verboten. 
:) Die änhaber der hiesigen Mästereien und Schlächtereien 
haben den zuständigen Polizeirevieren jeden Su= und 
Abgang von Geflügel schriftlich zu melden und zwar den 
Zugang sofort nach der Ankunft des Cransportes auf 
dem 'Gehöft mittelst des vom Boterinärrat ausgestellten 
Blockzettels, den Abgang spätestens 12 Stunden voy 
Eintritt der “Seränderung. Todesfälle unter dem Ge= 
flügel sind den Polizeirevieren am gleichen Cage anzu- 
zeigen. 
-) "Die Inhaber der Betriebe dürfen in denselben Polizei- 
amtsbezirken in welchem sich ihre  Mästereien oder 
Schlächtereien befinden, kein ausländisches Geflügel zur 
Abgabe in. den freien Zerkohr (Zucht- und Nutzgeflügel) 
einstellen. 
7)/ 3n den Mästereien und Schlächtereien darf Zucht= und 
Nutzgeflügel: nicht gehalten werden. 
5) 154 den Schlächtereien und "Mästereien darf sich das aus= 
ländische Seflügel nicht frei bewegen, Jondern ist in ge- 
schlossenen Räumen oder "Buchten zu halten. Znsbesondere 
ist der Zutritt des Geflügels zu fließenden oder stehenden 
Gewässern zu verhindern. 
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