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Volume Nr. 29, 8. Mai 1928 Polizeiverordnung vom 2. Mai 1928 ... betrifft: Regelung des Verkehrs mit Arzneimitteln außerhalb der Apotheken

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

over unter Ver fonsigen Aufschrift mit dem douk= 
lich lesbaren Vermerk „Cierheilmittel“ versehen 
sein. 
84 
“Die Behälter sind in den Berkäuss= wie 
in den Borratsräumen nach dem lateinischen Al- 
phabet übersichtlich einreihig und von anderen Wa- 
ren getrennt zu ordnen. 
8.5. 
. VBerschiedene Arzneimittel in einem Be= 
hälter aufzubewahren, ist verboten. Dagegen dar] 
dasselbe Arzneimittel in ganzer, zerkleinerter oder 
gepulverter Ware in gesonderten Sächern dessel- 
ben Behälters aufbewahrt werden, und zwar auch 
in abgeteilten Mengen, falls die Ware in besondere 
Umbhüllungen oder in bezeichnete Papierbeutel ein- 
geschlossen ist. 
„TT Auf den Umhüllungen oder Gefäßen, in 
denen die Abgabe von Arzneimitteln erfolgt, ill 
spätestens bei der Abgabe der deutsche Name dos 
darin abgegebenen Arzneimittels deutlich zu ver- 
zeichnen. Werden Arzneimittel in abgefaßter Sorm 
vorrätig gehalten, so müssen sie übersichtlich 9e= 
ordnet, ohne daß jedoch einreihige Ausstellung er= 
forderlich ist, und vor Staub geschützt aufbewahrt 
werden, und auf jedem einzelnen Gefäß oder jeder 
sonstigen Packung die deutliche deutsche Aufschrift 
des Gnhalts tragen. 
W7 
Die Arzneimittel müssen echt, zum be 
stimmungsmäßigen Gebrauch geeignet, nicht ver- 
dorben und nicht verunreinigt sein. 
- Unter Bezeichnungen, die im deutschen Arznei- 
buch für Waren bestimmter Art angeführt worden 
sind, dürfen Waren anderer Art nicht feilgehalten, 
verkauft oder sonst an andere überlassen werden. -- 
be 
Zz
	        
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