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Volume Nr. 25, 20. April 1928 Verfügung vom 2. April 1928 ... betrifft: Dienstverkehr der Kriminalpolizei

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

3) ob die Rücksprache dem Beamten der Zentralinstanz 
bezw. dem Herrn Polizeipräsidenten oder Polizeivize= 
präsidenten Beranlassung gegeben hat, irgendwelche 
Anordnungen zu tressen. 
Bor dem Abhalten einer Besprechung in einem Ministerium 
ist durch Abteilung 1V die Genehmigung des Herrn Polizei= 
präsidenten einzuholen. Die Genehmigung ist mittels BVor- 
drucks zu beantragen, der folgenden Wortlaut hat: 
„Berlin, denx . 
An den Herrn Polizeipräsidenten 
hier 
3c<h beabsichtige, am im Ministerium 
mit Herrn 
auf dessen Anforderung hin (aus eigener Initiative) in 
folgender Angelegenheit zu verhandeln: . . 
(Name und Dienststelle des Beamten).“ 
VI. Berkehr mit der Bevölkerung. 
A. Behandlung des Publikums und Aus=- 
kunfterteilung. 
Der Kriminalexekutivbeamte, der durch seinen Dienst in 
ständiger Berührung mit allen Schichten der Bevölkerung 
steht, ist in besonderem Maße verpflichtet, im Berkehr mit 
dem Publikum Selbstzucht zu üben und Taktgefühl zu be= 
wahren. Wie er einerseits dem durch irgendeine Straftai 
Berletzten stets in entgegenkommender Weise Hilfe zu leisten 
und ihn nach Möglichkeit in der Berfolgung seiner Rechte 
zu unterstützen hat, Jo hat er andererseits aber auch dem 
Rechtsverletzer ohne Boreingenommenheit und ohne unnötige 
Härte und Schroffheit zu begegnen. Höfliches und entgegen= 
kommendes Berhalten, ruhiges und sachliches Berhandeln, 
Bormeidung aller unnötigen RedensSarten, wozu insbesondere 
solche über die mutmaßlichen Aussichten des Ermittlungsver- 
fahrens gehören, strengste Unparteilichkeit, Entschiedenheit 
ohne Schroffheit Jind stets am besten geeignet, klärend und 
fördernd zu wirken und Unstimmigkeiten zu verhüten oder zu 
beseitigen. Wenn auch unberechtigte Einmischungen des Pu- 
blikums in. Diensthandlungen höflich, aber bestimmt zurück= 
-'14
	        
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