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Volume Nr. 25, 20. April 1928 Verfügung vom 2. April 1928 ... betrifft: Dienstverkehr der Kriminalpolizei

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

9. Bei der eigenen Behörde. 
Abgesehen von der Meldepflicht bei auswärtigen 
Polizeibehörden besteht für die auf Kommissorien ent= 
sandten Beamten die Pflicht, sich vor ihrer Ab - 
reise und Jofort nach ihrer Rückkehr bei dec 
eigenen Behörde ab=- und anzumelden. Die Ab= und 
Anmeldung hat in den ZSällen der Ziffer 1 A 1 bei der 
Kriminaldirektion und in den ZSällen der Ziffern 11 A 92-4 
bei der Landeskriminalpolizeistelle zu erfolgen. Nach 
Rückkehr haf der Beamte einen mit seinem Namen, der 
Dienstnummer und Dienststelle unterfertigten kurzen Bo= 
richt vorzulegen, der folgende Ausführungen enthalten muß“ 
Ort der Straftat. (Ziel 'der Reise), 
Art der aufzuklärenden 'Straftat, 
Tag der Abreise, 
Tag der Rückkehr, 
kurze Angabe, ob und inwieweit ein Erfolg erzielt 
und wieweit der Erfolg auf das Cingreifen des 
entsandten Beamten zurückzuführen ist, 
bei welcher Gerichtsstelle „das Berfahren schwebt, 
mit welchen Behörden zusammengerabeitet wurde, 
wie die Zusammenarbeit verlief. 
Die Beamten haben vom Orte der Tätigkeit ihrer 
Dienststelle baldmöglichst mitzuteilen, unter welcher An= 
schrift sie von dienstlichen Anordnungen erreicht werden 
können. Sie haben die Kriminaldirektion über den BVer= 
lauf der Tätigkeit auf dem laufenden zu halten und ins= 
besondere über besondere Erfolge und Jonstige wichtige 
Vorkommnisse umgehend zu berichten. Die Beamten 
haben nach Rückkehr die Kostenrechnungen unter Bei= 
fügung des Tätigkeitsberichts baldmöglichst einzureichen, 
auch etwaige Reisekostenvorschüsse sofort abzurechnen. 
Die Zahlung der Reisekostenvorschüsse und die Aus- 
stellung der Ausweise erfolgt, abgesehen von besonders 
eiligen Sällen, durch die Kriminaldirektion. Reisekosten- 
vorschüsse oder Gebührnisse von fremden Behörden oder 
von Privatpersonen in Empfang zu nehmen, ist untersagt. 
3n eiligen Sällen ist der Leiter des Dauerdienstes in der 
Lage, Vorschüsse zu zahlen; auch können jolche vor= 
kommendenfalls auf telegraphischem Wege von der Ab- 
teilung IV erbeten werden. 
47.
	        
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