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Volume Nr. 68, 20. November 1928 Verfügung vom 13. November 1928 ... betrifft: Das Lichtspielwesen

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

führung von Silmen in Bereinen, Klübs"ügw7/ nah" 
LSpG. der öffentlichen Borführung gleichgestellt ist. 
VH. Diz Böaufsichtigung der "Lichtspieliheätor" durch" die 
Schußpolizei und die Berwaltungspolizei hat in folgen- 
der Weise zu erfolge: 
1. Schußpolsizei, 
Bestimmte Lichtspieltheater (vgl. Anl. 1) werden 
durch ständigen Aufsichtsdienst der Schutzpolizei in ähn= 
liher Weise wie Cheater beaufsichtigt.*) Die Ein= 
richtung des ständigen Aufsichtsdienstes in weiteren 
Lichtspieltheatern sowie Jeine dauernde oder vorüber- 
gehende Aufhebung erfolgt durch das Kommando der 
Schußpolizei im Einvernehmen mit der Abteilung 11 
(Ch.). Die Schutzpolizeibeamten des ständigen Auf- 
sichtsdienstes haben Anspruch auf Zuweisung geeigneter 
Dienstpläte, die durch das Kommando der Schußpolizei 
im Benehmen mit den Cheaterbositzern festgelegt werden. 
- Die Beaufsichtigung aller übrigen Lichtspieltheater 
hat nach näherer Anweisung der zuständigen Revier- 
vorsteher durch Streifen im Dienstanzug mit Cschako 
zu erfolgen, Die Streifenbeamten haben keinen An-= 
spruch auf Zuweisung von Sitplätzen! 
2. Berwaltkungspolizei: 
„Sedes Lichtspieltheat2r jtellt Dem Polizeipräsidenten 
eine Dienstkarte für 2 Personen (Lichtspieltheater „mit 
weniger als 300 Plätzen eine Dienstkarte für 1 Person) 
zum Dienstgebrauch zur Verfügung. Die Karte muß 
ausdrücklich als Dienstkarte (nicht etwa als Chren- 
oder Sreikarte oder dergl.) bezeichnet jein. Die Licht- 
spielth2aterbesiter sind verpflichtet, den Inhabern dieser 
Dienstkarten zwei Sitzplätze (bezw. 1 Sitplaß) zur Ber- 
fügung zu stellen. Bon der Ausgabe der Karten ist 
jedoch an Sonnabenden sowie an Sonn- und Feiertagen 
nür in ganz besonderen Ausnahmefällen -Gobrauch 
) 9) "Ball" Dienstämweisüng“ für bie Shpubpolei Berik 
Abschnitt CVI Ziffer B2. 
Zis.
	        
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