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Volume Nr. 65, 2. November 1928 Vorschriften vom 18. Januar 1928 für das Bewachungsgewerbe

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1928 (Public Domain)

7. Über jeden Bewachuüngsauftrag ist ein Sammelheft aättzü = 
legen, in dem alle auf den Antrag jJich beziehenden 
Schriftstücke nach dem Datum des Cingangs geordnet zu 
vereinigen sind. Das Sammelheft ist mit fortlaufenden 
Seiten= oder Blattzahlen und außen mit der entsprech- 
enden laufenden Nummer des Goschäftsbuches und mit 
dem Namen und Wohnort des Auftraggebers zu ver- 
jJehen. f 
Die Sammelhefte sind gemäß Ziffer 6 aufzubewahren. 
Goschäftsbedingungen. 
8 Sür den Abschluß von Bewachungsverträgen Jind allge- 
meine Geschäftsbedingungen aufzustellen, auf die beim 
Bertragsabschluß Bezug zu nehmen ist. 
Abdruck der Bertragsbedingungen ist dem Auftrag- 
geber auf Berlangen auszuhändigen. 
Polizeiliche Betriebsprüfungen. 
9. Die Polizeibehörden und ihre Organe können von dem 
GesJchäftsbetriebe Kenntnis nehmen. Sie dürfen zu die- 
Jem Swecke die für den Betrieb bestimmten Räume 
jederzeit betreten und dort die Geschäftsbücher sowie 
die Sammelhefte einsehen. Über den Geschäftsbetrieb 
ist ihnen wahrheitsgetreu Auskunft zu erteilen. Auf 
Berlangen müssen ihnen die Bücher und die Sammel- 
befte für kurze Zeit zur Prüfung überlassen werden. 
10. Der Unternehmer des Bewachungsgewerbes ist verpflich- 
tet, Anordnungen zu treffen, die eine ausreichende Über- 
wachung der angestellten Wächter und ihrer Diensttätig- 
keit gewährleisten. 
Die Polizeibehörde hat das -Necht, die Ausübung 
des technischen Außendienstes durch ihre Organe nach = 
prüfen zu lassen. 
%« 
Einstellung von Wächtern. 
|]. Sm Bewachungsgewerbe dürfen als Wächter nur unbe- 
Jc<olfene, über 24 Jahre alte Personen beschäftigt wer- 
den.. Bor der Einstellung eines Wächters ist der Orts- 
polizeibehörde Anzeige in zweifacher Ausfertigung zu er- 
statten. Die Anzeige muß Bor- und Sunamen, Woh- 
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