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Volume Nr. 59, 30. Juli 1926 Verfügung vom 24. Juni 1926 ... betrifft: Gewerbeaufsicht

Full text: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Issue 1926 (Public Domain)

fen" däher weder einer Akbeifskärte-no< ist für“ ihre „Beschäfti- 
gung eine Anzeige (8 10) notwendig. EIE 
-- Die Arbeitsfarten werden auf Antrag oder mit Zustim- 
mung des geseßlichen Vertreters durch die 'Ortspolizeibehörde 
(Revier) des Ortes „ausgestellt, an dem das Kind - zuleßt seinen 
dauernden Aufenthalt gehabt hat. Der Nachweis des Untrages 
oder der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ist durch dessen 
mündliche oder schriftliche Erklärung zu erbringen. Die schrift- 
slicen Erklärungen (mit Namen, Stand und Wohnort des Ber- 
treters) müssen hinsichtlich der Unterschrift polizeilich "beglaubigt 
sein ; derartige Bescheinigungen sind verwaltungsgebührenfrei 
zu erteilen. - 
In den Fällen, in denen vas Einverständnis des geseß- 
lichen Pertreters des Kindes zur Ausstellung der Arbeitskarte 
sich nicht beschaffen läßt, haben die Reviere wegen Ergänzung 
der Zustimmung des geseßlichen Vertreters durch die Gemeinde- 
behörde vor Ausstellung der Arbeitskarte - an das Polizeiamt 
unter Berwendung des Bordruds Nr. 1397 zu berichten ; 
Vor Ausstellung einer Arbeitskarte ist weiter zu prüfen : 
Der Nachweis des Namens“ und des genauen Datums 
(Tag und Jahr) der Geburt des Kindes. Sofern die 
Angaben nicht aus dem Personenblatt 1 ersichtlich sind, 
muß auf Borlegung einer Geburtsurkunde (Geburts-, 
Taufschein) bestanden werden. 
Ob bereits früher eine solc<e erteilt ist (vergl. Ziff. 18 
unfer € der Ausführungsanweisung), Zutreffendenfalls 
ist unter „Bemerkungen“ zu die Arbeitskarte einzutragen, 
daß sie-anstelle einer früheren unbrauchbar gewordenen 
und. dergl. ausgestellt. ist. + 
Die Urbeitskarte darf nicht an das Kind, sondern uur an 
den geseßlichen Vertreter, den Arbeitgeber und gegebenenenfalls 
an die Gemeindebehörde ausgehändigt werden. Die Ausferki- 
gung der Arbeitskarten, von denen die Reviere Bordru> Itr. 
1370 in hinreichender Zahl fortlaufend vorrätig zu halten haben 
erfolgt kostenfrei. Jür die Ausfertigung neuer Karten anstelle 
von verlorenen, vernichteten oder unbrauchbar gewordenen 
Karten ist unter Verwendung einer "Gebührenmarke eine. Ge- 
bühr von 10 Pfg. zu erheben und von jeder Ausstellung einer 
sol<er Arbeitskarte, sofern die erste Karte von einer anderen 
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